Im Bezug zu den USA ist das aber kein wirklich guter Vergleich würde ich sagen. Aber so wie es ausschaut, geht es dir garnicht um den Vergleich mit anderen Industriestaaten , sondern um die Globalisierung und den unfairen Vorteil der Länder mit weniger Kaufkraft. Da du also scheinbar der Meinung bist, dass Globalisierung nur zum Vorteil der Industrienationen gehen soll, und die Bevölkerung anderer Länder gefälligst den gleichen Preis zu zahlen haben wie wir, auch wenn die nicht mal ein Fünftel dessen Verdienen wie wir, lassen wir das Thema lieber.
Nein. Kaufkraftunterschiede kann man ja berücksichtigen.
Aber es gibt bei diesen Gradienten auch immer schöne Ausreißer. Manche Staaten werden stärker zur Kasse gebeten, obwohl ihre Kaufkraft garnicht so stark ist und andere weniger, obwohl sie eine überaus starke Kaufkraft und Wirtschaft haben.
70$ als Standard ins Gespräch zu bringen ist Fadenscheinig, wenn man nicht dazu sagt, für wen das prinzipiell gelten soll.
70% für die Top 10% der Käufer, die es sich leisten können und 90% zahlen im Schnitt 50$ oder was soll das bedeuten?
Was heißen denn nun diese 70$? Für Amerikaner und Kanadier und bei uns ist es dann mehr? Oder für Qataris und bei uns ist es dann günstiger? Aus welcher Warte und für welche Käufergruppe wird diese Aussage getroffen?
Warum zahlen wir denn zu US-Dollar of 1:1 oder mehr, trotz Wechselkurs und Steuer? Weil wir kaufkräftiger sind, als US-Amerikaner?
Norwegen, eines der reichsten Länder der Welt, mit extrem starker Kaufkraft und hohen Preisen und da ist es viel günstiger?
Ach komm! Kannst mir doch nicht erzählen, dass das alles Kaufkraftanpassungen und Sozialeausgleiche im Globalen-Markt sind.
Werden mal wieder die Deutschen stärker zur Kasse gebeten, wie auch schon bei Filmen (obwohl Hollywood aus Deutschland stark mitfinanziert und gefördert wird)?
Die ganze mutmaßliche Globalisierung-Theorie und was ich angeblich damit gemeint haben könnte, darfst Du gerne jemand anderem anbinden. Bei mir bist Du da falsch.