Q
Quintes
Guest
Verzweifle am Airflow für mein Case
Hossa.
Ich habe seit einiger Zeit das Corsair Graphite 760T - hatte mich auf den ersten Blick in das Design verliebt, auch wenn ich eigentlich nicht so viel Platz brauche. Als CPU-Kühler habe ich den Alpenföhn Olymp mit zwei Noctua A15 (normale Ausrichtung, also nach hinten Richtung Gehäuseausgang) - also was CPU-Luftkühlung angeht mit das beste, was man momentan machen kann. Ich habe auch verschiedene hochwertige Pasten mit verschiedenen Methoden getestet, bis ich die niedrigste Temperatur erreicht hatte, was die WLP angeht. Grafikkarte ist die EVGA 980 Ti SC, die sich ja die Luft von unten holt und blöderweise die warme wieder ins Gehäuse abgibt.
Als Gehäuselüfter setzte ich inzwischen, nachdem ich das meiste andere probiert habe, ausschließlich auf Noctua (hatte kurzzeitig auch die Industrial-Varianten, jedoch war das dann doch zu laut) wegen dem unschlagbaren Lautstärke/Leistungs-Verhältnis. Nun habe ich was die Anordnung der Lüfter angeht eigentlich so ziemlich alles probiert und bin "ein wenig" am verzweifeln, da meine Temps einfach nicht so sind, wie man sie bei so einer Kühlung erwarten würde und ich beim testen merke dass da eindeutig der Airflow eine große Rolle spielt. Der Sommer steht vor der Tür und bei meiner Hardware sollten auch bei Stress-Tests noch ordentliche Temperaturen möglich sein.
Momentan habe ich neben den CPU-Lüftern 6 Gehäuselüfter, alle per Lüftersteuerung manuell bedient. Ja, ich weiß, 6 ist total übertrieben und einfach zu viel. Blöderweise erziele ich damit das bisher "beste" Ergebnis. Standardausführungen mit 1 x vorne, 1 x hinten oder 2 x vorne 1 mal hinten & oben und so weiter (ihr kennt ja alles was unter Standard läuft) habe ich alle getestet. Damit erreiche ich schlechtere Temps als jetzt. Momentan habe ich 2 x 140mm vorne und 1 x 120mm unten als intake, sowie 1 x 140mm hinten und 1x 140mm + 1 x 120mm oben als exhaust. Geräuschpegel ist auch bei der Masse an Lüftern kein Ding, jedoch ist es glasklar, dass es so in diesem Gehäuse (vielleicht wegen der Größe etc) nicht optimal läuft.
Jetzt wäre ich sehr dankbar für ein paar Tips der Experten hier.
Dass ich vorne 2 x 140mm intake nehme wäre für mich offensichtlich. Der 120er am Boden soll auch für genug Frischluft in Richtung Grafikkarte sorgen und soweit ich das testen konnte schadet er zumindest nicht. Dann wären da die Lüfter oben... dass nach dem CPU-Kühler ein 140er hinten folgt um die Luft rauszuschaufeln ist denke ich ja wohl sinnvoll.
Da man jetzt dann aber vielleicht etwas außerhalb der Norm denken muss, wenn alles andere versagt, wäre die Frage, ob man an den Deckellüftern etwas ändert. Vielleicht sogar nach vorne (Richtung Front) versetzt den 120er als zusätzlichen intake? Oder gar den kompletten Airflow irgendwie umdrehen? Oder gar nur den einen exhaust hinten und den Deckel zumachen und unten irgendwas oder nichts ändern...? Ich habe schon so viel getestet, dass ich jetzt einfach gerne mal ein paar Meinungen hätte bevor ich weitermache... Der viel erwähnte Kamineffekt ist bei soviel Luftbewegung zwar ein Faktor, jedoch nicht so sehr, dass man deswegen alles was dem entgegengeht ausschließen muss.
Also der Airflow macht bei diesem Gehäuse definitiv mehr aus als zuvor und die Standardvarianten reichen nicht aus - verschiedenen Konstellationen bringen mir eindeutig unterschiedliche Ergebnisse (nur weil manche ja der Meinung sind Gehäuselüfter machen selten viel aus oder fast gar nichts). Andere Faktoren (Montage, WLP) wurden wie gesagt durch ausgiebige Tests ausgeschlossen.
Hoffe, dass hier vielleicht ein paar Ideen auftauchen.
Grüßle
Hossa.
Ich habe seit einiger Zeit das Corsair Graphite 760T - hatte mich auf den ersten Blick in das Design verliebt, auch wenn ich eigentlich nicht so viel Platz brauche. Als CPU-Kühler habe ich den Alpenföhn Olymp mit zwei Noctua A15 (normale Ausrichtung, also nach hinten Richtung Gehäuseausgang) - also was CPU-Luftkühlung angeht mit das beste, was man momentan machen kann. Ich habe auch verschiedene hochwertige Pasten mit verschiedenen Methoden getestet, bis ich die niedrigste Temperatur erreicht hatte, was die WLP angeht. Grafikkarte ist die EVGA 980 Ti SC, die sich ja die Luft von unten holt und blöderweise die warme wieder ins Gehäuse abgibt.
Als Gehäuselüfter setzte ich inzwischen, nachdem ich das meiste andere probiert habe, ausschließlich auf Noctua (hatte kurzzeitig auch die Industrial-Varianten, jedoch war das dann doch zu laut) wegen dem unschlagbaren Lautstärke/Leistungs-Verhältnis. Nun habe ich was die Anordnung der Lüfter angeht eigentlich so ziemlich alles probiert und bin "ein wenig" am verzweifeln, da meine Temps einfach nicht so sind, wie man sie bei so einer Kühlung erwarten würde und ich beim testen merke dass da eindeutig der Airflow eine große Rolle spielt. Der Sommer steht vor der Tür und bei meiner Hardware sollten auch bei Stress-Tests noch ordentliche Temperaturen möglich sein.
Momentan habe ich neben den CPU-Lüftern 6 Gehäuselüfter, alle per Lüftersteuerung manuell bedient. Ja, ich weiß, 6 ist total übertrieben und einfach zu viel. Blöderweise erziele ich damit das bisher "beste" Ergebnis. Standardausführungen mit 1 x vorne, 1 x hinten oder 2 x vorne 1 mal hinten & oben und so weiter (ihr kennt ja alles was unter Standard läuft) habe ich alle getestet. Damit erreiche ich schlechtere Temps als jetzt. Momentan habe ich 2 x 140mm vorne und 1 x 120mm unten als intake, sowie 1 x 140mm hinten und 1x 140mm + 1 x 120mm oben als exhaust. Geräuschpegel ist auch bei der Masse an Lüftern kein Ding, jedoch ist es glasklar, dass es so in diesem Gehäuse (vielleicht wegen der Größe etc) nicht optimal läuft.
Jetzt wäre ich sehr dankbar für ein paar Tips der Experten hier.
Dass ich vorne 2 x 140mm intake nehme wäre für mich offensichtlich. Der 120er am Boden soll auch für genug Frischluft in Richtung Grafikkarte sorgen und soweit ich das testen konnte schadet er zumindest nicht. Dann wären da die Lüfter oben... dass nach dem CPU-Kühler ein 140er hinten folgt um die Luft rauszuschaufeln ist denke ich ja wohl sinnvoll.
Da man jetzt dann aber vielleicht etwas außerhalb der Norm denken muss, wenn alles andere versagt, wäre die Frage, ob man an den Deckellüftern etwas ändert. Vielleicht sogar nach vorne (Richtung Front) versetzt den 120er als zusätzlichen intake? Oder gar den kompletten Airflow irgendwie umdrehen? Oder gar nur den einen exhaust hinten und den Deckel zumachen und unten irgendwas oder nichts ändern...? Ich habe schon so viel getestet, dass ich jetzt einfach gerne mal ein paar Meinungen hätte bevor ich weitermache... Der viel erwähnte Kamineffekt ist bei soviel Luftbewegung zwar ein Faktor, jedoch nicht so sehr, dass man deswegen alles was dem entgegengeht ausschließen muss.
Also der Airflow macht bei diesem Gehäuse definitiv mehr aus als zuvor und die Standardvarianten reichen nicht aus - verschiedenen Konstellationen bringen mir eindeutig unterschiedliche Ergebnisse (nur weil manche ja der Meinung sind Gehäuselüfter machen selten viel aus oder fast gar nichts). Andere Faktoren (Montage, WLP) wurden wie gesagt durch ausgiebige Tests ausgeschlossen.
Hoffe, dass hier vielleicht ein paar Ideen auftauchen.

Grüßle


