Vergleich zweier Asus Z97-Boards

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Quintes

Guest
Ahoi,

ich muss mein Mainboard austauschen und musste eine sehr schnelle Entscheidung treffen. Nun wüsste ich natürlich gerne, ob es ein Griff ins Klo oder ein Treffer war - und da frage ich am liebsten hier.

Also bisher verrichtete das Asus Z97 Pro Gamer seinen Dienst in meinem Rechner. Der Nachfolger wird nun das Asus Z97-K.

Das Z97-K hat mich zunächst angesprochen, da mir die Optik wesentlich mehr zusagt, als die des Z97 Pro Gamer. Die Liste der Features sah auch nicht schlecht aus, eigentlich sogar ansprechender als bei meinem alten - weniger "Bling-Bling", sondern Sachen, die man tatsächlich brauchen kann. Und da ich mit Asus in Sachen Mainboard bisher zufrieden war und es auch keine attraktiven Alternativen gab, habe ich zugeschlagen.

Auf dem Board würde ein 4790k mit 16GB 1866er Ram laufen - falls das eine Rolle spielt.

Wenn es am Board nichts auszusetzen gibt, wäre da auch die Frage, ob es ein "Downgrade" oder ein "Upgrade" ist. Offiziell ist das Z97 Pro Gamer ja teurer, aber das heißt ja nichts.

Wäre sehr dankbar für Eure Meinungen und/oder Erfahrungen. :)

Grüßle
 
Das habe ich ja schon bestätigt. Aber es gibt doch mehr Unterschiede als das. Sonst gäbe es keine guten/schlechten Rezensionen von solchen Komponenten - außer die Leute haben alle die Ausstattungs-Liste nicht gelesen.

Ging mir ja um Erfahrungen, Downgrade / Upgrade, wie das Board einzuordnen ist. Es gibt doch mehr bei einem MB als nur die Ausstattung, oder? Du hast sicherlich mehr Ahnung als ich, aber als ich früher noch voll in der Materie war gab es da schon Dinge zu beachten. Stabilität, Verträglichkeit mit anderen Komponenten, Verarbeitung... ist das jetzt alles gleich?

Wenn alles so einfach wäre, wie dein einer Satz aussagt, könnte ich wohl auch das billigste vom billigsten vom billigsten nehmen. Aber es gibt ja auch noch Verarbeitungsqualität, BIOS (Probleme, Aufbau), ...

Und was heißt, "wenn das K reicht"? Klingt irgendwie so als wäre es nicht gerade der Knüller. Ist es so mager? Also klar, hätte gerne so ein Sabertooth oder so genommen, aber nur wegen der Optik.

Vor geht es mir ja auch um den Vergleich (!) der zwei Boards. Oder beschränkt sich das nur auf die Liste im Handbuch (so und so viele Slots da, so viel da, der Ram und der, etc) und nichts anderes?
 
Das heißt es macht absolut gar keinen Unterschied, welches der zwei Boards ich im Rechner habe? (Da ich keine speziellen Ansprüche an Extra-Features habe.)

Und damit kommt mir gleich noch eine andere Frage... merkt Windows den Unterschied zwischen den zwei Boards? Gleicher Hersteller, gleicher Chipsatz... könnte es sein, dass ich da doch keine Probleme mit der Aktivierung habe?

Da ich von einer Windows 7-Lizenz auf 10 gegangen bin und die Zeit des kostenlosen Updates ja vorbei ist... Windows 10 würde ja, wenn es den PC als neues Gerät erkennt, verlangen, dass ich eine jetzt gültige Seriennummer habe. Und die ist ja eigentlich an das andere Board "gebunden".

Oh und noch eine Frage... gleicher Hersteller und gleicher Chipsatz... ist da ein Clean-Install überhaupt nötig? Die Treiber etc dürften ja die gleichen sein.
 
Was?
Wie gesagt, nimm das board, das die Ausstattung bietet, die du brauchst.
Darin unterscheiden sich die Boards von heute. Der Rest stammt aus immer den gleichen zuliefern.
Oder denkst du echt, dass auf dem Pro Gaming andere Caps drauf sind als auf dem K oder dem Maximus Extreme?
Ist alles der gleiche, billige Kram.
 
Was?

Oder denkst du echt, dass auf dem Pro Gaming andere Caps drauf sind als auf dem K oder dem Maximus Extreme?

Schlechter Tag heute? Sorry, dass ich nochmal nachgehakt habe...

Aber ok, jetzt weiß ich ja, dass, abgesehen von den spezielleren Aspekten, wohl im Grunde heutzutage alle MB gleich sind. Will nicht ganz in meinen Kopf, aber danke für die Information.
 
Fakt ist: die Hersteller haben halt gemerkt, dass sich die Kunden gerne bissel mehr Kohle aus der Tasche ziehen lassen, wenn im Namen halt was von "Gamer/Gaming", "Extreme" oder "Explodiert gleich beim anschalten" steht ;-) Mal als Beispiel: ich hab mich damals für das P8Z77-M Pro und nicht das Maximus Gene Z77 entschieden. Denn rein von der Grundausstattung her sind beide gleich (das P8Z77-M Pro hat halt keine Buttons und Debug-LED), aber beim ROG Brett zahlt man halt für den Namen, die Farbgebung und z.T. unnütze Features noch was drauf.
Siehe auch Marketing mit dem Killer LAN: früher war der Killer Netzwerkchip ja ne eigenständige Karte von Bigfoot, die auch was brachte beim zocken. Doch seit der Übernahme durch Qualcomm, ist der Chip ein 08/15-LAN Chip geworden, mit minimalsten(!) Vorteilen (hat ja auch mal der PCGH Test gezeigt). Doch wenn damit gross geworben wird, dann meinen viele Leute halt, dass sie nen Übervorteil hätten. Früher gab es die Masche THX True Studio, was hiess...genau, rein gar nix. Manche glaubten, dass dadurch ihr Realtek Chip viel besseren Sound brächte, doch war es nix anderes als ein Label wie z.B. bei Netzteilen der Mist mit "SLI & Crossfire Ready".
Heute ist es wahrlich so, dass schon günstige Bretter recht gut sind und zwar aus nem einfachen Grund: würden die Hersteller noch so krasse Unterschiede haben wie vor 10 Jahren, würde der Absatz sofort sacken und da heute viele Herstelelr auf einem Level sind, ist es nicht mehr so verkraftbar wie früher. Ein gutes Mittelklassebrett reicht einem heute schon dicke, wenn man nicht grade extremes OC betreiben will oder ein 3-Way SLI ;-) Hab z.B. im 3.PC ein ganz billiges M5A78L-M/USB3 (war so um die € 50.-), doch mit erstaunen musst ich sehen: das Teil läuft nun schon seit Jahren, erst mit nem Athlon II X4, dann nem Phenom II X4 und nun mit nem FX-6300, hat einfaches OC locker mitgemacht und läuft und läuft...
Darfst dich einfach nicht vom Marketing verleiten lassen. Denn oftmals bringen speziell beworbene Bretter kaum grosse Vorteile gegenüber den günstigeren, die den Aufpreis auch immer rechtfertigen würden.
 
Das heißt es macht absolut gar keinen Unterschied, welches der zwei Boards ich im Rechner habe? (Da ich keine speziellen Ansprüche an Extra-Features habe.)

Und damit kommt mir gleich noch eine andere Frage... merkt Windows den Unterschied zwischen den zwei Boards? Gleicher Hersteller, gleicher Chipsatz... könnte es sein, dass ich da doch keine Probleme mit der Aktivierung habe?

Da ich von einer Windows 7-Lizenz auf 10 gegangen bin und die Zeit des kostenlosen Updates ja vorbei ist... Windows 10 würde ja, wenn es den PC als neues Gerät erkennt, verlangen, dass ich eine jetzt gültige Seriennummer habe. Und die ist ja eigentlich an das andere Board "gebunden".

Oh und noch eine Frage... gleicher Hersteller und gleicher Chipsatz... ist da ein Clean-Install überhaupt nötig? Die Treiber etc dürften ja die gleichen sein.

Da ich so etwas "ähnliches" vor etwa zwei Wochen vollzogen habe (Wechsel von MSI Z97 Gaming 3 auf MSI Z97M Gaming sprich gleicher Chipsatz, gleicher Soundchip etc.) kann ich Dir sagen, ich musste leider Windows komplett neu aufsetzen. Er hat den Bootloader bei mir beim Wechsel wohl verhauen und ich musste immer umständlich manuell die Startplatte angeben, egal was ich wie im BIOS versucht habe.
Daher Clean-Install bei mir nötig gewesen.
Zur anderen Frage wegen Windows... solltest Du die Lizenz an Deinen Microsoft Account gebunden haben, kannst du Windows mit dem "vorher" ausgelesenen Key erneut installieren und aktivieren.
Hier zum nachlesen : Windows 10 1607 Hardwarewechsel und die neue Aktivierung - So einfach geht es nun | Deskmodder.de
Klappte bei mir nach Installation von Windows 10 und erfolgreichen Updates reibungslos... 1-2 Neustarts waren bei mir nötig dann passte es
 
Also Windows musste ich leider auch kaufen, ist jedoch jetzt angeblich an mein Microsoft-Konto gebunden und damit wäre die Sache wenigstens erledigt ohne zukünftigen Stress. Werde sehen, was passiert, wenn Morgen das andere Board wieder reinkommt.

Unterschied zwischen den Boards... direkt spürbar ist nur der Onboard-Sound. Der beim Z97-K wird zwar auch als gut beworben ("Crystal Clear", von wegen...), aber der Chip auf dem Pro Gamer ist eine andere Kategorie und steckt nach eigenen Tests, wenn er wie bei mir über eine Kompaktanlage ausgibt, Standard-Soundkarten <100€ entweder in die Tasche (niedrige Kategorie) oder zieht - bei den besseren in der Kategorie - mit.
In der Oberklasse dann natürlich nicht mehr, aber man sieht ja selbst auf dem Papier, dass Asus sich da um eine andere Lösung bemüht hat und auch mit Kopfhörern über die Anlage kommt es gut rüber. Und ich bin da recht empfindlich, allein meine Alltags-InEars habe ich erst in der Kategorie um 250€ rum gefunden. Aber beim Zocken und Videos gucken muss ich ja jetzt nicht gerade Equipment haben, mit dem ich die Unterschiede zwischen MP3 und Lossless raushöre.

Ansonsten merke ich ich nur, dass das BIOS etwas anders aussieht und die Zeit zum Hochfahren hat sich gefühlt ein wenig verändert. Aber im Endeffekt werdet ihr Recht haben, das ist das gleiche Zeuchs, nur Gold/Schwarz statt Rot/Schwarz und der Audiochip ist hier eben eine speziellere Sache. Ach, und das Panel hinten ist beim Pro Gamer weich und farbig, beim 97K muss man aufpassen, dass man sich nicht schneidet und es ist "nur" Alu.

Also habt ihr jedenfalls Recht. Das mit dem Soundchip ist halt eine Eigenheit des Z97 Pro Gamer. Wieso nur dieses mit besserem Onboard daherkommt, weiß ich auch nicht. Ist ja auch nur "Mittelklasse" vom Preis her.
 
Solange du kein X99 Board von Asus kaufst, kannst nicht viel falsch machen ;) Treshold wird das bestätigen =P
Ansonsten ist es richtig, dass die verbauten Komponenten alle ziemlich gleich (mies) sind. Durch die Bank bei allen Herstellern.
Warum ich mies sage? Weil kein Stück Hardware zu lange halten soll.
Möglicherweise bin ich auch ein Pechvogel...
 
Nö, man hört doch oft genug von "Ex-Insidern", das exakt das, was du sagst, die Politik ist: es soll bloß nicht zu lange halten.

Ich habe zwar trotzdem noch das Gefühl, dass es Unterschiede bei den Herstellern gibt und z.B. Asus und Gigabyte bei mir etwas besser verarbeitet waren, jedoch ist das nur auf dem Level "Wow, es fällt nicht auseinander!". >.<

Ich dachte immer diese X99 wären irgendwas tolles, aber habe da keine Ahnung weil ich immer nur nach meinem jeweiligen Chipsatz/Sockel gucke... :)
 
Wie gesagt, es gibt in der Branche nur noch sehr wenige Zulieferer.
Egal, welches Board du hast, der Sockel ist nur von dem einen oder dem anderen Zulieferer, denn mehr gibt es nicht.
Genauso die Caps oder sonst was. Die Anzahl der Hersteller in der Branche ist stark gesunken.
Denk mal an Grafikkarten. Was gab es früher alles für unterschiedliche Hersteller und heute hast du nur noch AMD und Nvidia. Der Rest ist weg.
Genauso ist das bei Mainboard Zulieferern oder Soundkarten, oder Drucker oder was auch immer -- Monitore fallen mir da noch ein. 50 verschiedene Modelle, aber immer das gleiche Panel drin.
Von daher spielt es keine große Rolle mehr, welchen der vier großen Hersteller du kaufst. Du kriegst solide Boards, die in der Regel gut halten und im schlechtem Fall gar nicht erst starten.

Wenn dir also das Asus Z97 K zusagt, kauf es.
Und X99 kannst du in der Pfeife rauchen. ;)
 
Wie gesagt, es gibt in der Branche nur noch sehr wenige Zulieferer.
Egal, welches Board du hast, der Sockel ist nur von dem einen oder dem anderen Zulieferer, denn mehr gibt es nicht.


Bei Intel sind mir 2 bekannt, nämlich LOTES und Foxconn. Doch wie sieht es eigentlich beim AMD Sockel aus? Hab mal auf 2 Brettern nachgeschaut und da findet man effektiv keinen Hinweis drauf, woher der stammt. Oder kommen die sogar von AMD selber?
 
Lotes fertigt auch für AMD.
Ob Foxconn das auch macht, weiß ich nicht. Wüsste aber nicht, wieso sie das nicht machen sollten.
 
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