Verbraucherrecht: Neues Gesetz gegen lange Vertragslaufzeiten geplant

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Am 16.12. soll ein Gesetzentwurf durch das Kabinett beschlossen werden. Hierbei geht es unter anderem um die Begrenzung der Mindestvertragslaufzeit auf ein statt zwei Jahre.

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Geht in die richtige Richtung.

Sehr gut finde ich aber den Vorstoß zur Verkürzung der automatischen Verlängerung, auch wenn gleich mal wieder eine Lücke eingebaut wird :wall:
...postalisch oder via E-Mail, SMS vom Anbieter auf seine Kündigungsmöglichkeit hingewiesen wurde.
Es gibt keinen Grund eine einfache Verlängerung von mehr als 3 Monaten zuzulassen.

Netflix? Seit wann haben die eine Laufzeit von 2 Jahren?
Das dachte ich mir auch...
 
Ich dachte schon es wird gut... aber dann

"Eine automatische Verlängerung um ein weiteres Jahr darf es nur noch geben, wenn der Kunde vorher postalisch oder via E-Mail, SMS vom Anbieter auf seine Kündigungsmöglichkeit hingewiesen wurde."

Na super. Automatische Spam-Mail raushauen die keiner liest reicht also aus dass wieder standardmäßig ein Jahr erlaubt ist. Super. Naja, immerhin nur noch +1 Jahr statt wie bisher +2 Jahre. :ka:

Wie wäre es denn gewesen mit
""Eine automatische Verlängerung um ein weiteres Jahr darf es nur noch geben, wenn der Kunde vorher postalisch oder via E-Mail, SMS vom Anbieter auf seine Kündigungsmöglichkeit hingewiesen wurde und der Verlängerung zugestimmt hat."

DAS wär doch mal was gewesen.
 
Ich dachte schon es wird gut... aber dann

"Eine automatische Verlängerung um ein weiteres Jahr darf es nur noch geben, wenn der Kunde vorher postalisch oder via E-Mail, SMS vom Anbieter auf seine Kündigungsmöglichkeit hingewiesen wurde."

Na super. Automatische Spam-Mail raushauen die keiner liest reicht also aus dass wieder standardmäßig ein Jahr erlaubt ist. Super. Naja, immerhin nur noch +1 Jahr statt wie bisher +2 Jahre. :ka:

Wie wäre es denn gewesen mit
""Eine automatische Verlängerung um ein weiteres Jahr darf es nur noch geben, wenn der Kunde vorher postalisch oder via E-Mail, SMS vom Anbieter auf seine Kündigungsmöglichkeit hingewiesen wurde und der Verlängerung zugestimmt hat."

DAS wär doch mal was gewesen.
Aber dann darf sowieso nur um 3 Monate verlängert werden. Wobei, ich sehe nicht wo das Problem ist wenn der Kunde per Post oder E-Mail oder Anruf davon in Kenntnis gesetzt wird, dass sein Vertrag bald ausläuft. Ich würde eigentlich sogar erwarten, dass mich der Anbieter rechtzeitig vor Ende der Kündigungsfrist informiert, so dass ich als Kunde noch selbst entscheiden kann, ob ich den Vertrag verlängern will oder nicht. Vielleicht sollte man die Kündigungsfrist dann auch auf einen Monat vor Ende der Vertragslaufzeit reduzieren. Macht bei 12 Monaten dann mehr Sinn und man hat als Kunde auch mehr Zeit sich zu entscheiden.
Generell fände ich es aber am einfachsten wenn man monatlich kündigen könnte.
 
Generell fände ich es aber am einfachsten wenn man monatlich kündigen könnte.
Klar, für Kunden ist das das sinnvollste. Ich kann die Anbieter aber durchaus verstehen wenn sie eine gewisse Planungssicherheit haben wollen. Es hätte ja auch schon gereicht wenn man die Anbieter verpflichten würde, neben den Jahresverträgen zusätzlich die gleichen Konditionen als Monats oder Dreimonatsvertrag anbieten zu müssen, eben ein bisschen teurer (mit Limit - von mir aus maximal +20%). Dass der Kunde wählen halt kann ob er sich binden will oder für ein bisschen mehr Geld kurzzeitig aussteigen kann.
Und Kündigungsfristen auf 4 Wochen zu deckeln wäre sicher auch machbar.

All das würde vielleicht dazu führen dass Anbieter ihre produkte so attraktiv gestalten müssen dass Kunden von sich aus (länger) bleiben wollen statt sie juristisch hart zu binden mit irgendwelchen Mehrjahresverträgen.
 
Davon abgesehen das Fitness-Studios jetzt wegen Corona dicht sind, fände ich es da z.B. sinnvoll.
Da sind nämlich viele Leute immer in 2-Jahresverträgen drinne gewesen und nicht rausgekommen.
Weil sie irgendwann keine Lust oder Zeit mehr hatten.

Bei Handyverträgen ist das Problem das durch die Verkürzung auf 1 Jahr entweder die monatlichen Raten ansteigen oder eben nicht mehr so gute Handys im Paket mit angeboten werden.
 
Davon abgesehen das Fitness-Studios jetzt wegen Corona dicht sind, fände ich es da z.B. sinnvoll.
Da sind nämlich viele Leute immer in 2-Jahresverträgen drinne gewesen und nicht rausgekommen.
Weil sie irgendwann keine Lust oder Zeit mehr hatten.

Bei Handyverträgen ist das Problem das durch die Verkürzung auf 1 Jahr entweder die monatlichen Raten ansteigen oder eben nicht mehr so gute Handys im Paket mit angeboten werden.
Stimmt, bei den Fitness-Studios würde es auch Sinn machen, wenn man eine Option auf monatliche oder vierteljährliche Laufzeiten hätte und nicht gleich einen Jahres- oder Zweijahresvertrag abschließen müsste.

Und bei den Mobilfunk-Verträgen finde ich, fehlt sowieso irgendwo der Wettbewerb. Ich meine, wenn man den Vergleich mit anderen Europäischen Ländern zieht, ist es in Deutschland noch mit am teuersten. Da sollte sich sowieso Mal was in Sachen Wettbewerb tun.
 
Generell solltest aus einem Vertrag raus, egal wann, ansonsten ist es halt keine Vertragsfreiheit. Aber mehr als 12 Monate sind echt zuviel des guten. Und automatische Verlängerung dann halt immer nur einen Monat oder so, wenn der Kunde vergißt zu kündigen.
 
Es ist jetzt nicht so schlimm gekommen. Das eine Viertel teurer wird wohl dann in die "Geschenke" fließen, was bei 12 Monaten und 10€ mehr (50€ statt 40€ pro Mon) ganze 120€. Zusammen mit dem üblichen 10€/Mon, die für solche "Geschenke" zurückgelegt werden, wäre man dann bei 240€. Womit man dann doch weiterhin einen guten Router, statt dem 08/15 Modem mitbekommt. Das 600-800€ Smartphone komplett über einen Mobilfunkvertrag zu finanzieren wird in Zukunft allerdings wohl nicht mehr möglich sein.

Interessant wird es noch, ob die Argumentation, dass das "Geschenk" nicht Teil der Leistung ist, durchkommt. Dann würde nahezu alles beim Alten bleiben.

Aber dann darf sowieso nur um 3 Monate verlängert werden. Wobei, ich sehe nicht wo das Problem ist wenn der Kunde per Post oder E-Mail oder Anruf davon in Kenntnis gesetzt wird, dass sein Vertrag bald ausläuft.

Ich fürchte, du mißverstehst die Sache. So wie ich das interpretiere, müssen sie den Kunden einfach nur in Kenntnis setzen, dass der Vertrag um 12 Monate verlängert wird und nicht nur um 3 Monate. Das kann auch ganz am Anfang passieren. Interessant wird auch da sein, ob das wirklich eine extra Email sein muß, die sonst nichts beinhaltet oder ob man das ganze irgendwo reinstopfen darf. So oder so sind fast alle Änderungen, für den Verbraucher, nahezu wertlos.

EDIT: Ok, der eine Monat Kündigungsfrist, statt 3 Monaten, ist wirklich ein großer Fortschritt, genau wie die Tatsache, dass Verträge nichtmehr über das Telephon abgeschlossen werden können (auch wenn es nervig sein kann, wenn man selbst einen Vertrag über das Telephon abschließen möchte).
 
Also ich kann mich nur über Leute Schlapplachen die für ihre Handyverträge mehr als 40€ zahlen und dann die Leistung von nem 20€ Vertrag kriegen ABER alle 2 Jahre ein ach so tollen neues Handy das sie sich sonst nicht leisten könnten (angeblich).
Ich habe nen Arbeitskollegen mit nem 59.95€ Vertrag der den NUR hat weil er dann alle 2 Jahre das neuste IPhone kriegt (natürlich die Grundversion in der kleinsten Ausstattung) und da dann "nur" 300€ zuzahlen muss.
Ich habe ihm mal vorgerechnet das er mit einem billigeren Vertrag welche rauch noch mehr Leistungen bietet (Höheres Datenvolumen vor allem) und bei dem KEIN Handy "mitbezahlt" wird, das Geld das er Spart auf die Seite legen kann und sich alle 2 Jahre dann sogar die BESSERE Version vom IPhone kaufen kann und teils sogar noch Geld über hat ......

Wenn ich meinen Vertrag angucke der mich nur 20€ Kostet .... Flat in alle Netze inkl SMS/MMS und 13GB-Daten pro Monat die sich auch noch ansammeln über bis zu 3 Monate .... das ganze auch weils ein LangzeitVertrag ist wo ich schon 3x um 5€ runter gestuft wurde weil ich ein SOOOO Treuer Kunde bin und nie ein Handy haben wollte.... von wegen nur Neukunden kriegen die besten Verträge *g*
Aber gut ... nicht jeder hat die Möglichkeit sich über seienen Arbeitgeber Handys zu Leasen und die Raten vom Brutto-Lohn abziehen zu lassen (zwischen 30% und 40% Ersparniss dadurch) wie ich sie habe :-)
 
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