Vectoring: Netzagentur präsentiert Preise, die Mitbewerber der Telekom für Bitströme zahlen sollen

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Wie die Bundesnetzagentur bekannt gibt, hat sie bei der Europäischen Kommission die Entgeltvorschläge für Layer-2-Bitstrom der Deutschen Telekom und anderer in Erwartung einer Stellungnahme vorgelegt. Es geht dabei um die Preise, die Drittanbieter unter anderem für den Zugriff auf Vectoring zahlen müssen.

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AW: Vectoring: Netzagentur präsentiert Preise, die Mitbewerber der Telekom für Bitströme zahlen sollen

Und davon soll die Telekom den Ausbau bezahlen - bei VDSL100 nicht mal 20€, und dann ggfs. noch mit Rabatten. :wall:
 
AW: Vectoring: Netzagentur präsentiert Preise, die Mitbewerber der Telekom für Bitströme zahlen sollen

Martin Witt ist Vorsitz von 1&1, also einer Firma, die so gut wie nichts für den Ausbau macht, und beschwert sich dann, dass dann Geld für den Ausbau fehlt? Dann lieber so mehr Geld der Telekom zukommen lassen, die Vectoring erst ermöglich hat und weiter ausbaut.
Ich frage mich echt wie die Vorsitzenden solcher Vereinigungen immer Vorstand eines Providers seien können. Der Vorstand von der Bitkom ist bei O2 und auch der beschwert sich über den Ausbau, obwohl er selber in seiner Firma mal was machen könnte.
 
AW: Vectoring: Netzagentur präsentiert Preise, die Mitbewerber der Telekom für Bitströme zahlen sollen

Die "Beschwerde" vom VATM ist hier am besten. :D
Als ob irgendeiner von denen jemals was ausbauen würde :lol:

Generell sind auch die unter 20 Tacken für VDSL 100 ein Witz, wenn man sich anschaut, dass die Telekom für so ne Leitung bei sich regulär 45€ nimmt. Da sollen die sich doch lieber freuen, dass die auch dann VDSL Anschlüsse verkaufen können und die Kunden da nicht alle zwangsläufig zur Telekom wandern.

Na gut, hoffentlich wird das Einkommen was die Telekom hier mehr dann reinkriegt auch irgendwann im Netzausbau landen.
 
AW: Vectoring: Netzagentur präsentiert Preise, die Mitbewerber der Telekom für Bitströme zahlen sollen

Und wo belibt der flächendekende Glasfaser ausbau?

Für das Datenvolumen das über 10.000 Kupferleitungen geht und dann auch noch die ganze Vectoring-Technik braucht, reicht eine Einzelne!! Glassfaser. Und für das einfache ein günstige verlegen von glasfaser gibt es auch mehrere Methoden - zB wie es sehr häufig in Städten eingesetzt wird.
Da wird der bisherige kabelbaum hydraulisch aufgeblägt und dann ein paar Fasern eingezogen.
Wenn man nun mal so die hälft der ganzen Kupferleitungen so ersätzen würde, hätte jeder Haushalt eine Gigabitleitung.



Aber nein, lieber bekriegen sich telekom, vodafon, O2 uind der Rest - und diejenigen die nichts ausbauen (und sie dürfen auch nicht wirklich) regen sich dann auf, das für den Ausbau Geld fehlt -.-
Sie haben ja leider auch irgendwie Recht - den wenn mal die ganzen Kleinanbieter Glasfaser ausbauen, bekommen sie meist keine Förderungen - die werden schön alle von der Telekom kassiert, damit auch ja alles bei Kupfer bleibt.
Und dabei ist Glasfaser sogar deutlich billiger.
 
AW: Vectoring: Netzagentur präsentiert Preise, die Mitbewerber der Telekom für Bitströme zahlen sollen

Dann lieber so mehr Geld der Telekom zukommen lassen, die Vectoring erst ermöglich hat und weiter ausbaut.

Die Telekom baut exklusiv eine Technik aus, die nach aktuellen Stand sowohl veraltet ist, als auch keine Möglichkeiten der Erweiterung besitzt. Echt toll!
 
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Und davon soll die Telekom den Ausbau bezahlen - bei VDSL100 nicht mal 20€, und dann ggfs. noch mit Rabatten. :wall:

Ja, die arme, arme Telekom. Wie soll die bloß ein paar Tausend Euro pro Verteilerkasten auftreiben, wo doch die armen Aktionäre schon jetzt Hunger leiden! Denkt denn niemand an die Aktionäre?
 
AW: Vectoring: Netzagentur präsentiert Preise, die Mitbewerber der Telekom für Bitströme zahlen sollen

Die Telekom baut exklusiv eine Technik aus, die nach aktuellen Stand sowohl veraltet ist, als auch keine Möglichkeiten der Erweiterung besitzt. Echt toll!

Das musst du mir erklären!

Vectoring ist doch FTTC Ausbau, das heißt es werden Glasfaser neu bis zu den grauen Kästen auf der Straße gebaut, dort wir neu ein größerer Kasten aufgestellt in dem die VDSL (Vectoring) Technik untergebracht wird. Wieso sollte man jetzt in Zukunft (irgendwann) nicht von diesen Kästen weiter zu den Häusern bauen (FTTB/H)?
Außerdem ist die nächste Ausbaustufe von Vectoring doch schon geplant, von jetzt 100Mbit/s auf 250Mbit/s (SuperVectoring ab 2018). Dafür braucht man dann nur die Technik in den Kästen austauschen.

Das hört sich ehrlich gesagt für mich wie eine sehr gute Erweiterbarkeit an?

Und bald kommt dann ja auch XG.Fast (bis zu 10GBIT), allerdings ist dies wohl eine Lösung für das Inhouse Netz, also für FTTB, sieht die Telekom aber genauso. Mal abgesehen davon, dass 5G wohl auch noch eine Konkurrenz wird zu klassischen kabelbasierten Anschlüssen.
 
AW: Vectoring: Netzagentur präsentiert Preise, die Mitbewerber der Telekom für Bitströme zahlen sollen

Und davon soll die Telekom den Ausbau bezahlen - bei VDSL100 nicht mal 20€, und dann ggfs. noch mit Rabatten. :wall:
So denke ich auch.
Martin Witt ist Vorsitz von 1&1, also einer Firma, die so gut wie nichts für den Ausbau macht, und beschwert sich dann, dass dann Geld für den Ausbau fehlt? Dann lieber so mehr Geld der Telekom zukommen lassen, die Vectoring erst ermöglich hat und weiter ausbaut.
Ich frage mich echt wie die Vorsitzenden solcher Vereinigungen immer Vorstand eines Providers seien können. Der Vorstand von der Bitkom ist bei O2 und auch der beschwert sich über den Ausbau, obwohl er selber in seiner Firma mal was machen könnte.
Dito, leider will das aber keiner verstehen.
Zwar Zahlen Gemeinde, Landkreis, Bundesland und der Bund selber für den Ausbau, aber diese bezahlen nicht alles.
Leider läuft hier beim Ausbau einiges schief. :wall:
 
AW: Vectoring: Netzagentur präsentiert Preise, die Mitbewerber der Telekom für Bitströme zahlen sollen

Das musst du mir erklären!

Der letzte mir bekannte Stand ist, dass Vectoring die aktuellen Kupferleitungen nutzt und Geschwindigkeiten bis 100MBit/s bietet, damit eben nicht Glasfaser verlegt werden muss.
Zusätzlich können ADSL-Leitungen anderer Anbieter nicht mehr weiter genutzt werden, da diese Störquellen für das Vectoring sind - eben der ewige Streit um das Telekom-Monopol.

Ich habe mich eben zum Thema Super-Vectoring informiert. Vetcoring2 soll bis 250MBit/s bieten, korrekt, dafür gibt es weiterhin das Manko, dass die "letzte Meile" auf 600m knapp halbiert wird, so dass weiterhin nicht die voll Bandbreite geboten werden kann und es wird weiterhin auf Kupferleitungen, statt auf Glasfaser gesetzt.

Wenn der Tausch der Kästen/Hausanschlüsse kein Problem ist, warum wurde es nicht bereits längst erledigt? Nichtmal in Großstädten um die 1 Mio Einwohner wird dies gemacht.
Da hatte ich ganze 6MBit/s. Jetzt in einem 100 Einwohner Dorf, gibts 100MBit/s, aber auch nur, weil der Energieversorger mit einem örtlichen Anbieter verhandelt hat, der nicht Telekom heißt.

Wenn ich etwas missverstanden habe, bitte um Korrektur.
 
AW: Vectoring: Netzagentur präsentiert Preise, die Mitbewerber der Telekom für Bitströme zahlen sollen

Hallo.

Vieleicht ist ja nicht immer die Telekom schuld.Es gibt auch andere Gründe.Unser Bürgermeister z.B. hat uns,ein ca.10k Leute Städtchen,an die TK 'verkauft',und aktuell könnte jeder VDSL 50 nutzen,wenn er wollte.Ich habs ab dem 1.Dezember und wird mein Hybrid 100k ablösen.Es geht also.
Gruss
 
AW: Vectoring: Netzagentur präsentiert Preise, die Mitbewerber der Telekom für Bitströme zahlen sollen

Der letzte mir bekannte Stand ist, dass Vectoring die aktuellen Kupferleitungen nutzt und Geschwindigkeiten bis 100MBit/s bietet, damit eben nicht Glasfaser verlegt werden muss.
Zusätzlich können ADSL-Leitungen anderer Anbieter nicht mehr weiter genutzt werden, da diese Störquellen für das Vectoring sind - eben der ewige Streit um das Telekom-Monopol.

Ich habe mich eben zum Thema Super-Vectoring informiert. Vetcoring2 soll bis 250MBit/s bieten, korrekt, dafür gibt es weiterhin das Manko, dass die "letzte Meile" auf 600m knapp halbiert wird, so dass weiterhin nicht die voll Bandbreite geboten werden kann und es wird weiterhin auf Kupferleitungen, statt auf Glasfaser gesetzt.

Wenn der Tausch der Kästen/Hausanschlüsse kein Problem ist, warum wurde es nicht bereits längst erledigt? Nichtmal in Großstädten um die 1 Mio Einwohner wird dies gemacht.
Da hatte ich ganze 6MBit/s. Jetzt in einem 100 Einwohner Dorf, gibts 100MBit/s, aber auch nur, weil der Energieversorger mit einem örtlichen Anbieter verhandelt hat, der nicht Telekom heißt.

Wenn ich etwas missverstanden habe, bitte um Korrektur.

ADSL geht weiterhin. Was nicht mehr geht sind VDSL Ports. Aber diese waren sowieso rar gesät.

Die Stromanbieter haben andere Voraussetzungen als die meisten anderen Anbieter. Wenn sie ihr Netz ausbauen, legen sie meist Leerrohre mit hinein und können ihren Tochterunternehmen diese günstig (für lau) vermieten. Natürlich sind unsere Energieunternehmen keine subventionierten Unternehmen wie die Telekom (*hust*). Zudem haben sie schon eine Kundenbeziehung und kommen so auch besser in das Haus hinein und sind offen für neue Einnahmequellen.
Das es um das Stromnetz nicht so gut steht, seitdem dieses geöffnet wurde, merkt man denke ich selber. Wir hatten mittlerweile den 3. oder 4. in diesem Jahr.
 
AW: Vectoring: Netzagentur präsentiert Preise, die Mitbewerber der Telekom für Bitströme zahlen sollen

Der letzte mir bekannte Stand ist, dass Vectoring die aktuellen Kupferleitungen nutzt und Geschwindigkeiten bis 100MBit/s bietet, damit eben nicht Glasfaser verlegt werden muss.

Aber sicher muß für Vectoring vom HVT bis zu dem Outdoorgehäuse mit der Vectoring Technik Glasfaser verlegt werden. Anders wäre es ja gar nicht möglich. So liegt zumindest schon auf einem Teilstück Glasfaser, welcher bei einem evtl. späteren Glasfaserausbau genutzt werden kann.

Das was viele hier immer wieder einfach beiseite schieben, ist die Tatsache, das für die Erschließung von Gebäuden mit Glasfaser immer der jeweilige Eigentümer der Gebäude zustimmen muß, da es sich hierbei nicht um einen Universaldienst handelt. Gerade diese Erlaubnis zur Erschließung mit Glasfaser könnte scheitern, wenn in der Immobilie ein Kabelanschluß vorhanden ist, über den auch schnelles Internet möglich ist und der Eigentümer mit dem Kabelnetzbetreiber noch ein Vertrag hat, und bei Mietshäusern dieser Anschluß Vertragsbestandteil des Mietvertrages ist. Dann wird Glasfaser auf dem ersten Blick nicht benötigt und dann war es das. Ist zwar kurzsichtig. Aber so ticken die allermeisten Grundbesitzer, die Mietwohnraum zur Verfügung stellen.

Somit bleibt der Telekom bis auf weiteres gar keine andere Möglichkeit, als auf Vectoring zu setzen, damit man zumindest ansatzweise zu den Bandbreiten der Kabelnetzbetreiber konkurrenzfähig bleiben kann. Mit VDSL und "nur" 50 Mbit ist das nicht wirklich mehr möglich. Die hohen Kosten bei Glasfaserausbau tun dann ihr übriges dazu. Zumal dann auch hier die ganzen Parasiten, die nicht einen Cent mit in einen Ausbau der Infrastruktur stecken, gleich die ersten sind, die schreien, das man dann doch gefälligst Zugang zu dem Glasfasernetz haben wolle. Für nen Appel und Ei natürlich.
 
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Der letzte mir bekannte Stand ist, dass Vectoring die aktuellen Kupferleitungen nutzt und Geschwindigkeiten bis 100MBit/s bietet, damit eben nicht Glasfaser verlegt werden muss.
Zusätzlich können ADSL-Leitungen anderer Anbieter nicht mehr weiter genutzt werden, da diese Störquellen für das Vectoring sind - eben der ewige Streit um das Telekom-Monopol.

Ich habe mich eben zum Thema Super-Vectoring informiert. Vetcoring2 soll bis 250MBit/s bieten, korrekt, dafür gibt es weiterhin das Manko, dass die "letzte Meile" auf 600m knapp halbiert wird, so dass weiterhin nicht die voll Bandbreite geboten werden kann und es wird weiterhin auf Kupferleitungen, statt auf Glasfaser gesetzt.

Wenn der Tausch der Kästen/Hausanschlüsse kein Problem ist, warum wurde es nicht bereits längst erledigt? Nichtmal in Großstädten um die 1 Mio Einwohner wird dies gemacht.
Da hatte ich ganze 6MBit/s. Jetzt in einem 100 Einwohner Dorf, gibts 100MBit/s, aber auch nur, weil der Energieversorger mit einem örtlichen Anbieter verhandelt hat, der nicht Telekom heißt.

Wenn ich etwas missverstanden habe, bitte um Korrektur.
Vectoring wird zur Zeit nur in Verbindung mit FTTC eingesetzt und auch so ganze Ortsnetze ausgebaut. Das bedeutet Glasfaser bis zum Bordstein. Die alten KVz werden zu MFGs* überbaut, ein MSAN kommt hinenin und dieser ist selbstverständlich mit Glas angebunden.
Der Einsatz von VDSL-Vectoring rund um die Vermittlungsstellen, welches kürzlich erst freigebenen wurde, wird noch etwas dauern.

Die Infrastruktur von Vectoring kann, wie genannt, zu Supervectoring und G-Fast erweitert werden. Der MSAN ist später sogar in der Lage zu einen FTTH-Knoten umgebaut zu werden. Das heißt, man muss "nur" noch Glasfaser bis zum Kunde verlegen. Die Faser zum MFG liegt ja bereits, FTTC sei dank!
Also keine Ausbaubremse. Klar ist Vectoring immer noch kein FTTH, dafür aber viel billiger und vor allem ist der Ausbau schneller.

Und ADSL wird nie (!) gestört. Nur ein fremdes VDSL-Signal.
Denn das ADSL Frequenzspektrum geht nur bis 2,2 MHz. VDSL- und damit Vectoring haben eine Bandbreite von 2.2 MHz bis hinauf zu 30 MHz.

Der Überbau der alten KVz ist nicht so einfach getan. Da stecken viel Planungsarbeit und Genehmigungen dahinter.

Das oft ein Dorf mittlerweile besseres DSL hat als eine Stadt liegt an den Komunen und Bürgermeistern selber.
Was denkst Du was da für Aufklärungsarbeit geleistet werden muss, bzw. einfaches Unverständnis herrscht. Und dann kommt der lokale Energiversorger und redet alles billig und schön, sodass die Komune ja sagt.
Außerdem, wenn eine Stadt heute mit der Telekom Verhandlungen führt und den Startschuss gibt, sollte klar sein, dass nicht schon ein halbes Jahr später alles ausgebaut ist.

*MFG = Multifunktionsgehäuse

Ich hoffe, ich konnte etwas aufklären. :)
ADSL geht weiterhin. Was nicht mehr geht sind VDSL Ports. Aber diese waren sowieso rar gesät.

Wenn sie ihr Netz ausbauen, legen sie meist Leerrohre mit hinein und können ihren Tochterunternehmen diese günstig (für lau) vermieten.
Reseller VDSL-Ports sind gar nicht so selten. Wieso auch?
Vectoring gibt es ja erst seit letztes Jahr. Und das VDSL was aus den Vermittlungsstellen kommt ist auch noch non-Vectoring. Das war ja auch der Streitfaktor. Die Mitanbieter haben sich quer gegen die Telekom gestellt (nachvollziehbar). Da sie sich nun Vectoring-Leitungen vom Telekom-Knoten mieten müssen, anstatt vielleicht VDSL aus einen ihrer eigenen Infrastruktur weiter nutzen zu können.

Leerrohre legt auch die Telekom mit eins Erdreich, oder sollte zumindens besser. :D Früher wurde das leider aus Kostengründen oft nicht gemacht. Heute hat man die Spätfolgen. :schief:
 
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Vectoring wird zur Zeit nur in Verbindung mit FTTC eingesetzt und auch so ganze Ortsnetze ausgebaut. Das bedeutet Glasfaser bis zum Bordstein. Die alten KVz werden zu MFGs* überbaut, ein MSAN kommt hinenin und dieser ist selbstverständlich mit Glas angebunden.
Der Einsatz von VDSL-Vectoring rund um die Vermittlungsstellen, weöches kürzlich erst freigebenen wurde, wird noch etwas dauern.
...
Der am besten belegte Kommentar, den ich seit Jahren zu diesem Thema hier gelesen haben. :daumen:
 
AW: Vectoring: Netzagentur präsentiert Preise, die Mitbewerber der Telekom für Bitströme zahlen sollen

... Das Wissen kommt nicht von ungefähr.:devil:
Aber Danke für dein Lob. :)
 
AW: Vectoring: Netzagentur präsentiert Preise, die Mitbewerber der Telekom für Bitströme zahlen sollen

Vectoring gibt es ja erst seit letztes Jahr. Und das VDSL was aus den Vermittlungsstellen kommt ist auch noch non-Vectoring. Das war ja auch der Streitfaktor. Die Mitanbieter haben sich quer gegen die Telekom gestellt (nachvollziehbar). Da sie sich nun Vectoring-Leitungen vom Telekom-Knoten mieten müssen, anstatt vielleicht VDSL aus einen ihrer eigenen Infrastruktur weiter nutzen zu können.

Und gegen Vectoring aus dem HVT wollen die Mitanbieter per Eilantrag vorgehen und eben dieses verhindern. Weil sie dadurch ihre wenigen eigenen Indoor VDSL Anschlüsse definitiv verlieren würden und hier dann auf das teurere und regulierte Vorleistungprodukt der Telekom zurückgreifen müßten und somit ihre Billig Tarife nicht mehr haltbar sind. Das sich aber Telefonica, der meistgenutzte Technikpartner, komplett aus den HVTs zurückziehen wird, also die eigene DSL Technik in allen HVTs mittelfristig abbaut, wird gekonnt ignoriert. Spätestens dann ist man auch bei ADSL/ADSL2 auf die Vorleistungsprodukte der Telekom angewiesen. Ebenso die Tatsache, das schon heute die großen bundesweit verfügbaren Wettbewerber bei VDSL außerhalb der HVTs auf die entsprechenden Vorleistungsprodukte der Telekom setzen. Wird Vectoring im Nahbereich um den HVT bzw. direkt aus dem HVT eingesetzt, müssen die Wettbewerber dann eben auch hier die Vorleistungsprodukte nutzen. Macht den Käse auch nicht mehr fett.

Die Wettbewerber tun so, als ob sie bei Vectoring auch ihre ADSL/ADSL2+ Anschlüsse komplett verlieren würden. Und das ist einfach komplett falsch. Übrigends hätte man ja selber KvZ mit Vectoring überbauen können. Aber dann hätte man ja Geld in die Hand nehmen müssen, was man bekanntlich ja nicht will. Ich lach mich jedes Mal schlapp, wenn die VATM/BREKO Bande tönt, das die Telekom mit Vectoring deren Glasfaserausbau torpediert. Als wenn VATM/BREKO jemals in einen Ausbau investieren würde. Eher friert da die Hölle zu. Die wenigen Anbieter, die investieren, haben die VATM/BREKO längst verlassen. Wie z.B. NetCologne. Und das wohl nicht ohne Grund.
 
AW: Vectoring: Netzagentur präsentiert Preise, die Mitbewerber der Telekom für Bitströme zahlen sollen

Das merkt man ganz deutlich.
Das Fachwissen sticht regelrecht heraus aus den vielen nachplappernden "Seiteneinsteigern".

Da sind wohl viele Meter Kabel projektiert worden. ;)
Danke, danke! :D
Genau, deswegen wollte ich auch etwas dazu schreiben. Meist bin ich zu faul zu antworten, aber gestern Abend war die Muße da und ich wollte mal ein paar Sachen richtig stellen.

Eher die Technik die hinter und vor den Kabeln arbeitet. ;)
Übrigends hätte man ja selber KvZ mit Vectoring überbauen können. Aber dann hätte man ja Geld in die Hand nehmen müssen, was man bekanntlich ja nicht will.
Genau so ist es. Die Möglichkeit haben erst einmal alle Anbieter.
Es ist nicht einmal notwendig, dass ein Anbieter (egal welcher) ein ganzes Ortsnetz ausbauen muss. * Jeder Anbieter hat die Möglichkeit die schönsten und am lukrativsten Standorte sich heraus zu picken und auszubauen. Jedoch muss ab Zusage bei BNetzA der Ausbau mit FTTC innerhalb von einem Jahr erfolgen (nicht 100% sicher). Bei MBfD ist es, glaube ich, etwas länger. Ansonsten gibst es eine Strafzahlung für jeden nicht erschlossenen KVz/Neusteller und der Anbieter darf dann 2 Jahre lang diese nicht (erneut) ausbauen.

* So geschehen bei den Plauener Stadtwerken. Die haben sich natürlich nur die Innenstadt und das Gewerbegebiet herausgesucht. In der Presse hat man dann kleinlaut und eher nebenbei durchblicken lassen, dass es bei alle anderen Plauener noch Jahre dauern wird. Aber vorher groß rumbratzen [sinngemäß!]: "Wir, die Stadtwerke bauen endlich Plauen aus, das was die Telekom ja nicht will...". Sie hatten schlichtweg nicht die Zusage erhalten. Man muss fairerweiße sagen, dass die Telekom hier schon jahrelang ausbauen hätten können. Damit haben die, meiner Meinung nach, sich große Chancen vertan.
 
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