VDSL-Vectoring: Anschlussinstallation 1.850 Euro billiger als bei Glasfaser

Unsere Gemeinde will solche Sachen nicht, die reden sich da mit "Verantwortung übernehmen" raus.

Wenn die Politik keine Verantwortung für kritische Infrastruktur übernehmen will und diese aus diesem Grund lieber privatwirtschaftlichen Unternehmen schenkt denen die Verantwortung relativ egal ist läuft etwas ganz gravierden schief.

Wenn die Gemeindepolitik auf keinen Fall die Verantwortung übernehmen will gibt es auch andere Möglichkeiten, man kann den Betrieb des (Mini-) Netzes etwa in einen Verein auslagern.

Ja, und die Zwischenstationen würden auch oft wegfallen (Refresh des Signals). = Geringere Operationskosten.

Das ist ein absolut nicht zu unterschätzender Vorteil... eine 50MBit/s VDSL Leitung schafft etwa 1km... mit 10GBit/s (!!) Monomoden-LWL Standardtechnik (10GBASE-ER Ethernet) kann man bis zu 40km, mit 10GBASE-ZR 80km überbrücken. Damit könnte man auf praktisch alle DSLAMs verzichten insbesondere auf jene die gegenwärtig für das VDSL Netz gebaut werden. Selbst das günstige und nicht auf große Reichweiten optimierte 10GBASE-ZR schafft mindestens 10km.

Man könnte ein reines LWL Netz völlig anders strukturieren als das gegenwärtig der Fall ist und dadurch viel Geld sparen. Das bedeutet aber auch das die Investitionen die jetzt in VDSL getätigt werden in Zukunft zu praktisch 100% obsolet werden.
 
Kabelanbieter FTW denn die machen es gleich richtig :D

Welcher Kabelanbieter ist bitte schön dabei, ein FTTH-Netz aufzubauen?


...mal ehrlich: In der Telekommunikationsbranche merke ich täglich, dass es zu Problemen kommt weil keine 2Mbit/s verfügbar sind bei Leitungslängen ab 1,5km zum Hauptverteiler. Die sollen doch bitte wenigstens die Kabelverzweiger mit Glasfaser ausbauen. die restlichen paar-hundert Meter zum Haus sind nicht das große Problem.

Die Anbindung der DSLAMs ist komplett unabhängig hiervon, bei Vectoring gehts um die letzte (halbe) Meile. Davor wird afaik ausschließlich Glasfaser verlegt und bestehende Anbindung sukzessive umgestellt. Dauert aber halt auch ihre Zeit.
(und vorher ist es auch ziemlich sinnlos, FTTH zu verlegen, denn man kann nun einmal schlecht 1000 100 Mbit Anschlüsse an eine 50 Mbit Leitung hängen...)

Und 1 Gbit/s durch Kupfer...die sind doch völlig Banane. das klappt unter Idealbedingungen auf kurze Distanzen mit wenig Störquellen. Und ich will gar nicht wissen wie viele Probleme es damit geben wird.

Das hat man vor ein paar Jahren auch von 10 MBit/s gesagt...


Insbesondere in Neubaugebieten, wo sowieso erst alles erschlossen werden und der ganze Boden aufgegraben werden muss, wäre es doch bescheuert nicht gleich LWL zu verlegen -.- ich persönlich würde für ein Eigenheim auch die Differenz aus eigener Tasche zahlen, wenn die Anbieter davon nicht zu überzeugen sind. Wie genau ist Anschluss denn definiert? In einen Wohnturm / ein Studentenwohnheim LWL zu legen kostet doch nie und nimmer 2400€*# der Mietparteien!

Hängt davon ab, wie die Leitungen verlegt sind. Für FTTH musst du nun einmal bis an die Dose - und in den meisten Häusern, die älter als 10 Jahre sind, dürften die Leitungen nicht in Kanälen, sondern direkt in der Wand verlaufen. Die überall aufzuhacken, wieder zu verputzen, ggf. den ganzen Raum anschließend neu zu tapezieren, davor und danach Möbel hin und her schaffen und ggf. noch die Mieter für die Belästigung zu entschädigen und etwaige Schäden zu ersetzen ist nicht so ganz billig. Und überhaupt erst einmal in die Wohnungen zu kommen erfordert ggf. monate- bis jahrelange Verhandlungen, ggf. vor Gericht,...
Denn die Mehrheit braucht keine 100 Mbit und wird nicht einsehen, dafür Ärger auf sich zu nehmen.

Was deutlich leichter geht, ist FTTB, aber auch da hat man außerhalb von Mietshäusern sehr schnell sehr viele Parteien, mit denen man sich einig werden muss. Sonst steht man Ende mit einem Flickwerk da, bei der jedes Haus einer Straße anders angebunden ist und bei jedem Eigentümerwechsel der Ärger von vorne losgeht.


Dazu kommt ja noch: "nach 700 bis 800 Metern ist der Effekt nicht mehr feststellbar". Im Prinzip verpulvert man die Kohle also für nichts und wieder nichts. Der ländliche Raum hat wieder mal das Nachsehen. Investitionen nur dort, wo sie sich auch lohnen: In Ballungsräumen.

Willkommen im Kapitalismus.
Es gab vor ein paar Monaten die Möglichkeit, dagegen zu stimmen, ist aber offensichtlich nicht Mehrheitsfähig.

Ihr dummen Landbewohner, wieso zieht ihr nicht gleich alle in die Städte? Ist doch schön, dann sparen wir uns die Kosten. Ihr müsst nur auf frische Luft, Natur, und sonstigen ländlichen Komfort verzichten und bekommt dafür überhöhte Mietpreise, Stadtlärm, Hektik, Verkehrschaos, usw. Aber wir sparen Geld für den Ausbau. Also los gehts :ugly:*

*may contain sarkazm

Willkommen in einer Gesellschaft, die in Anbetracht von >80 Millionen Menschen auf <400.000 km² in erster Linie davor Angst hat, "morgen auszusterben".

Deshalb ist es einfach ein Unding, dass der Telekom immer noch das Netz gehört. Hier herrscht ein gewaltiger Interessenskonflikt, der den Ausbau hemmt oder gar verhindert.

Was hat das mit der Telekom zu tun?
Du forderst ausdrücklich ein NEUES Netz. Um das aufzubauen muss man nicht das alte besitzen. Da kann jeder morgen mit anfangen, der will und der Meinung ist, dass es so einfach ist, wie du es hinstellst.

Es ist ja jetzt schon zu spät, da sich viele Unternehmen beklagen.

Wenn "Unternehmen beklagen sich" das ultimative Kriterium wäre, dann ist es "jetzt" auch schon "zu spät", unsere Sozialstandards an Afghanistan, unsere Arbeitschutzgesetze an Nord Korea, unsere Umweltschutzregelungen an Burkina Faso und unsere Steuern an Lichtenstein anzupassen. Zum Glück geht es in Deutschland (noch) nicht nur darum, was Unternehmen fordern.


Glasfaser ist aber auch -mit gängiger Technik- (bis zu) 200 mal so schnell wie das tolle DSL Vectoring (!). (Weit) höhere Geschwindigkeiten sind prinzipiell durchaus möglich.

Für FTTH möchte sie aber bitte 40.000+ fach schneller sein, denn "200 fach" so schnelle Leitungen, wie auf der letzten Meile, brauchen wir schon auf der anderen Seite des Verteilers, um 200 Haushalte über diesen anzubinden.

Und: Früher oder später sind Lichtwellenleiter sowieso unumgänglich. Und das Verlegen wird in Zukunft kaum billiger.

Inflationsbereinigt aber auch nicht teurer.

Natürlich ist ein Glasfaser-Vollausbau enorm teuer. Ich schätze die Kosten für ganz Deutschland auf etwa 50-100 Milliarden aber das sollte es einem Wert sein. Man vergleiche mit diversen anderen Infrastrukturprojekten in der Vergangenheit. Der Bau von Autobahnen, Eisenbahntunnels oder einer Kanalisation ist auch enorm teuer wurde und wird aber dennoch gemacht.

Das Bahnnetz schrumpft kontinuierlich und selbst der Straßenausbau dürfte, trotz CDU und vor allem CSU, im Vergleich zur Landesgröße auch nicht langsamer vorrankommen, als der Breitbandausbau.

Daher sollte der Glasfaserausbau massiv subventioniert werden.

Du forderst also das Geld der 99% der Bevölkerung, die 50 MBit/s vermutlich noch Ende des Jahrzehnts mehr als versorgt werden, dafür, dass du schneller auf deinem Home Server zugreifen kannst?

Und abschließend: Wenn ich für eine Einmalzahlung von 2400€ einen Glasfaseranschluss bekommen könnte der mich dann in Folge pro Monat nicht mehr kostet als mein DSL Anschluss würde ich das Geld in die Hand nehmen. Vielleicht bin ich nicht der einzige. Auch eine Finanzierungsidee.

Einzelne Glasfaseranschlüsse legen diverse Anbieter, i.d.R. aber nur für Firmen. Denn wenn man eben nicht ALLE anderen im Stadtteil zum mittmachen überredet, liegen die Kosten pro Anschluss deutlich höher.

Und noch etwas: Meiner Meinung nach sollte es Privatpersonen und nicht-Telekommunikationsfirmen unbürokratisch möglich gemacht werden unter gewissen Voraussetzungen eigene Leitungen auf öffentlichem Grund, eventuell auch auf vorhandenen Masten zu verlegen. Damit könnte man die Kosten für den Ausbau vor allem im ländlichen Raum drastisch reduzieren. Unter anderem in Skandinavien funktioniert das gut.

"Masten" :what:
Du willst nicht ernsthaft Glasfaser oberirdisch verlegen?


Dass die meisten heute noch keine 50 oder 100 Mbit/s brauchen mag richtig sein, aber in Zukunft wird sich das ändern. Und dann kommt man um Glasfaseranschlüsse nicht herum. Heute schauen sich die Leute vielleicht noch YouTube-Videos mit 720p oder 1080p an, in den nächsten Jahren wird 4K immer weiter verbreitet sein. Und auch das Streaming von Filmen, Serien, Musik, usw. wird zunehmen und Bandbreite beanspruche. Irgendwann wird man nur noch IP-TV nutzen und dann kommt man mit 16 oder 25 Mbit/s nicht weit.

4k wurde mit HVEC schon bei 20 MBit/s übertragen, die meisten Versuche dürften mittlerweile im 50-100 MBit/s Bereich liegen. Wenn G.Fast die Hälfte der versprochenen Bandbreite erreicht, kannst du also problemlos 4 4k-Streams (egal, ob Youtube, Filme, Serien, IP-TV oder sonstwas) zeitgleich laufen lassen und das fünfte Familienmitglied kann parallel immer noch ungestört surfen.
Wenn man bedenkt, dass die IP-TV Anbieter weiterhin sehr gute Verkaufszahlen von Anschlüssen aufweisen, die meist nur ein, selten zwei Programme zeitgleich in voller Qualität übertragen, sollte obiges Nutzungsszenario schon so weit über dem Üblichen liegen, dass vermutlich selbst 8k mit G.Fast noch möglich wäre. Und das ist, bei der langen Generationsdauer im Entertainment Markt, nicht vor 2030 zu erwarten. Wenn man die Anpassungsgeschwindigkeit der Sendeanstalten bedenkt, vermutlich nicht vor 2050.
DANN brauchen wir vielleicht zwingend Glasfaser zum Fernsehgucken. Aber nicht mit den heute verbauten Endgeräten, die dafür viel zu lahm sind.

Der Geiz der Kunden ist ganz bestimmt nicht der Grund, weshalb die Telekom so wenig und zaghaft investiert. Viel mehr sind es die Aktionäre, die eine satte Dividende sehen wollen.

Dividende wird aus Gewinnen ausgeschüttet. Gewinn kommt entweder durch niedrige Ausgaben oder durch hohe Einnahmen zu stande. Wenn die Kunden bereit wären, für letztere zu sorgen, dann wäre die Dividende kein Problem.
Der durchschnittliche Rentner ist aber nicht bereit, 200 € im Monat zu zahlen, um seine Enkel anzurufen.

Ganz zu schweigen von den Preisen, die die Telekom verlangt. Sie ist unter den ganzen Anbietern einer derjenigen, die am kräftigsten zulangt.

Und? Sollte den Kunden doch egal sein, wenn sie so spendabel sind, wie du beschreibst.


Selbst wenn man Kupferleitungen noch weiter entwickeln würde, wäre es dennoch wirtschaftlicher, auf LWL zu setzen. Einen LWL musst du einmal verlegen und kannst die Bandbreite fast beliebig erhöhen. Du musst nur an der Sende- bzw. Empfangstechnik drehen, wenn du die Bandbreite erhöhen willst. Kupfer stößt dagegen viel schneller an seine Grenzen und wenn du Kupferleitungen verbessern willst, ist das sehr aufendig. Wenn du z.B. die Frequenzen erhöhst, brauchst du eine bessere Abschirmung und der Blindwiderstand erhöht sich auch, was wiederum schlecht für die Reichweite ist.

Niemand "verbessert" Kupferleitungen. Es geht darum, bestehende Leitungen mit besserer Sende/-Empfangstechnik zu nutzen um eben nicht die Kosten für Arbeiten an den Leitungen zu haben.


Es wird dauern, aber es kommt. Und wenn es mal so weit ist, ist es zu spät mit dem Ausbau anzufangen. Es besteht einfach die Gefahr, dass man sich auf dem Vectoring ausruht.

So, wie man sich auf VDSL ausgeruht hat? Und auf ADSL2+?

Wenn mir die Telekom heute ein Angebot machen würde: FTTH Synchron 100/100 oder Asynchron 200/100 Mbit/s für 100€ inklusive TV, Telefon, usw. dann würde Ich nicht nein sagen.
Wenn es um etwas so grundliegendes wie Infrastruktur geht, dann hört es mit "Geiz ist geil" auch schnell auf. Nur muss einem für das Geld auch etwas geboten werden.

Tjo. Man mag jetzt wieder über die Dividendenausschüttungen der Telekom reden. Aber für 20 € Aufpreis gegenüber dem Grundpaket zu erwarten, dass einem eine eigene Leitung gelegt wird, klingt erstmal nach sehr viel Geilzheit... (zumal du ja vermutlich auch noch einen Spezial-Vertrag ohne Datenvolumenbeschränkung willst)

Und wenn in manchen Käffern nicht genug Interessenten für FTTH zusammen kommen, hängt das vielleicht damit zusammen, dass die Bevölkerung auf dem Land etwas überaltert ist. Wenn die ganzen jungen Leute in die Städte ziehen, u.A. auch weil man dort schnelleres Internet bekommt, dann kann es ja zum Teil kaum interessenten geben. Die wenigsten alten Leute wissen was mit einem Glasfaseranschluss anzufangen. Der mangelhafte Breitbandausbau ist auch einer von vielen Gründen für die Verstädterung der Gesellschaft.

Klar. Diese hundertausende Leute, die jedes Jahr ihren Job aufgeben und ihr soziales Umfeld verlassen, nur um endlich in eine FTTH-Gebiet zu ziehen, sind ein echtes Problem. :klatsch:


Das Vectoring fördert Monopole

FTTH nicht? Ein neuer Glasfaserverteiler gehört auch erstmal einem Unternehmen...

Wann, wann ist Netzpolitik in Deutschland endlich mal nachhaltig, kosteneffizient, sozial, mit Verstand und fortschrittlich ?

Vermutlich nicht früher, als irgend eine andere deutsche Politik auch nur zwei dieser Forderungen erfüllt. Die meisten tun sich schon mit einem Aspekt reichlich schwer.


Kann man die Berechnungen die hier genannt werden irgendwo nachlesen und nachvollziehen?

Ich komme einfach nicht auf 550 Euro pro Anschluss!
KVZ Überbau mit DSLAM -> 30000€
VDSL 24 Portkarte -> 1000€ bis 1500€ je nach Type
Glasfaser versigelte Oberfläche -> 100€ je Meter (die Faserzahl spielt fast keine Rolle beim Preis)
Stromverbrauch je DSLAM -> ca. 4000 bis 5000 KW/h pro Jahr

Da fehlt auf alle Fälle der wichtigste Posten: Die Bauarbeiten selbst, sowohl auf der Straße als auch in den Gebäuden.


Warum der Telekom Geld in den Rachen schieben?

Wenn eine Gemeinde bereit ist ein eigenes Netz zu finanzieren sollte sie dieses auch selbst betreiben und nicht der Telekom "schenken". Das gehört wohl mit zu den dümmsten Dingen die man nur machen kann neben Hotels die ihre Gäste von der T-Kom abzocken lassen indem sie ihr den Betrieb ihres W-LANs überlassen.

Problematisch wirds halt, wenn die Gemeinden eigentlich doch gar nicht soviel Geld haben, wie behauptet, sondern "einen starken Partner" suchen, der fleißig mitinvestiert...


Unsere Gemeinde will solche Sachen nicht, die reden sich da mit "Verantwortung übernehmen" raus.

So what?
Wieso muss die Gemeinde sich überhaupt damit beschäftigen, wenn alle es wollen? Gründet eine Genossenschaft o.ä. und lasst den Politikern ihren Büroschlaf. Ein derart lokales Unternehmen dürfte den Umbau sogar noch deutlich kosteneffizienzter hinbekommen, als eine träge Behörde oder ein bundesweiter Großkonzern. Also sollte das ganze Manöver ja wohl finanziell überhaupt kein Problem sein, wenn sogar für die ersten beiden Optionen mehr als genug Geld da ist.

Wenn die Politik keine Verantwortung für kritische Infrastruktur übernehmen will und diese aus diesem Grund lieber privatwirtschaftlichen Unternehmen schenkt denen die Verantwortung relativ egal ist läuft etwas ganz gravierden schief.

Jup. Z.B. werden die gleichen Typen, die sowas toll finden, regelmäßig wiedergewählt. (naja: beim letzten Mal ist wenigstens eine der großen Privatisierungsparteien rausgeflogen, aber wenn mans mit deren vorherigem Ergebnis mittelt, kommt immer noch ein unerklärbar hoher Schnitt bei raus)

Man könnte ein reines LWL Netz völlig anders strukturieren als das gegenwärtig der Fall ist und dadurch viel Geld sparen. Das bedeutet aber auch das die Investitionen die jetzt in VDSL getätigt werden in Zukunft zu praktisch 100% obsolet werden.

Wenn du das Netz auch physisch komplett neu strukturieren willst, dann musst du es komplett neu aufbauen. Das wird noch teurer. Wenn du ohne ein verzweigtes System mit vielen Subknoten hast, dann kannst du in die auch ohne großartige zusätzliche Investitionskosten Verteiler einbauen. Es schließlich auch nicht so wirklich einfach, 10.000de Einzelleitungen zu einem zentralen Punkt zusammenzuführen. (und richtig spaßig wird es, wenn dann eine davon irgendwo einen Bruch hast und du das Teil wieder rauszerren und reparieren willst. Da sind kürzere Abschnitte mit Möglichkeiten für Leitungswechsel und Zusammelegungen doch deutlich praktischer)


Wie bitte kann Glasfaser teurer sein wenn man weiß das man in Zukunft nicht um Glasfaser umher kommt? VDSL-Vectoring 550 Euro + Glasfaser 2.400 Euro= 2950 Euro und nicht 1850 Euro billiger!
Aber man zahlt ja lieber doppelt und dreifach um nicht die Wirtschaft und Arbeitsplätze zu ruinieren und bekanntlich liegt uns die Umwelt am Herzen, würg^^

Die Glasfasertechnik, die du heute für 2500 € bekommst, wird nachd er Vectoring Zeit vermutlich bequem um 550 € im Preis gefallen sein. Bzw. umgekehrt: Wenn du jetzt auf Glasfaser umstellst, kaufst du halt in 10 Jahren neue Glasfaserhardware für -vielleicht- 550 € um deinen Anschluss zu modernisieren. Wenn du jetzt in DSL investierst und in 10 Jahren auf Glasfaser umsteigst, kaufst du sie gleich.
Das Leistungsplus durch Glasfaser kommt halt nur einmal und erspart dir 1-2 Generationen lang das Aufrüsten, aber ob die Reihenfolge Gen1-Gen2-Gen3--SPRUNG--Gen5-Gen6 geht, oder Gen1--Sprung--Gen4-Gen5-Gen6 bleibt sich gleich.

Anders sähe das nur aus, wenn so etwas wie eine "Endbandbreite" gibt. Also einen Datendurchsatz, jenseits von dem quasi kein Ausbau mehr nötig ist. Niemals. Dann sollte man den Sprung natürlich so platzieren, dass man über dieses Ziel nicht hinausschießt.
Den FTTH-Befürwortern zu Folge brauchen wir aber in Zukunft unbegrenzt immer mehr Bandbreite.


(Ich persönlich würde ja eher sagen: Wenn sich 8k Auflösung nicht durchsetzt, werden schon die Argumente für 1 Gbit/s knapp und der richtige Zeitpunkt für den Sprung war Ende der 90er, als ISDN abgelöst werden sollte)
 
ruyven_macaran schrieb:
Für FTTH möchte sie aber bitte 40.000+ fach schneller sein, denn "200 fach" so schnelle Leitungen, wie auf der letzten Meile, brauchen wir schon auf der anderen Seite des Verteilers, um 200 Haushalte über diesen anzubinden.

Je schneller die Teilnehmeranschlüsse sind desto weniger werden sie ausgereizt. Daher sind geringere Überkapazitäten an den Verteilern erforderlich.

Da Glasfaserkabel viel länger sein dürfen kann man auch auf einen großen Teil der Verteiler verzichten.

Im Kabelbereich ist es völlig normal das sich hunderte 100MBit/s Kunden eine 1GBit/s Leitung teilen...

"Masten"
Du willst nicht ernsthaft Glasfaser oberirdisch verlegen?

Auf dem Land auf jeden Fall. In der Stadt fallweise wobei man hier Kabel gemeinsam mit jenen für die Straßenbeleuchtung verlegen und an den Fassaden befestigen kann.

Ist auch in vielen Ländern so üblich, die konsequente unterirdische Verlegung von Telefonleitungen ist eine sinnlose Geldverschwendung. Wir haben hier auch oberirdische Telefonleitungen- aber leider nur Kupfer.

Oberirdische Leitungen können billiger errichtet und aufgerüstet werden.
 
Kupferleitungen sind aber wesentlich robuster und vor allem leichter zu reparieren, als Glasfaser. Wenn die wegen Unwetter mal runterkommen, ist schon schlimm genug. Wenn dir ein Baum auf deine Glasfaser fällt, wird die Unterbrechung entsprechend länger - und wenn es dir zu oft auf der gleichen Leitung passiert (weil Bäume ja gerne in Rudeln auftreten), dann kannst du nach ein paar Jahren die komplette Leitung auswechseln.
 
Kupferleitungen sind aber wesentlich robuster und vor allem leichter zu reparieren, als Glasfaser. Wenn die wegen Unwetter mal runterkommen, ist schon schlimm genug. Wenn dir ein Baum auf deine Glasfaser fällt, wird die Unterbrechung entsprechend länger - und wenn es dir zu oft auf der gleichen Leitung passiert (weil Bäume ja gerne in Rudeln auftreten), dann kannst du nach ein paar Jahren die komplette Leitung auswechseln.

Kupferleitungen sind nicht robuster. Die Zugfestigkeit von Kupferleitungen basiert nicht auf der Zugfestigkeit des Kupfers- die Kabel werden mit Stahllitzen oder Stahlseilen, eventuell auch mit Nylon- oder Armidfasern verstärkt um die Zugfestigkeit zu gewährleisten.

Kupferleitungen lassen kleinere Biegeradien zu bevor sie brechen aber das ist in der Praxis kaum relevant.

Bäume wachsen bei weitem nicht überall wo Telefonleitungen verlegt sind, an besonders gefährdeten Orten kann man sich ja überlegen die Leitungen vielleicht abschnittsweise doch unterirdisch zu verlegen. Ist auch bei uns in der Gegend so.

In Japan gibt es großteils oberirdische Telekommunikationsleitungen, insbesondere Teilnehmeranschlussleitungen, da diese robuster gegenüber Erdbeben sind und sich gegebenenfalls leichter reparieren lassen. Das hat sich sehr bewährt und den FTTH Ausbau dort einfacher möglich gemacht.

Im Stadtgebiet kann man die Leitungen teilweise auch einfach an den Gebäuden befestigen.

So what?
Ohne Genehmigungen, Pläne und Kabelwege geht da nichts.

Genau das ist das Problem. Man müsste die Bürokratie in diesem Bereich entschlacken und sollte sie auf Gemeindeebene halten.

Man sollte aber schon darauf achten das kein völlig undurchsichtiger Wildwuchs an Kabeln entsteht.
 
Kupfer ist schlagunempfindlich, erschütterungsunempfindlich, kälteunempfindlich, verträgt punktuelle Lastspitzen, lässt sich zum Ausgleich der Längenänderungen von Trägerseilen verdrillen und kann vor allen Dingen vollständig vor Ort repariert werden, während eine Schweißnaht in einer Glasfaser nicht die Qualität der Leitung selbst hat. Ganz abgesehen davon, dass schlichtweg die Zahl der Unternehmen geringer ist, die solche Arbeiten durchführen könnten.
In der Stadt spielt das aufgrund der geschützteren Bedingungen keine Rolle, aber da sind in Deutschland oberrirdische Leitungen allgemein unerwünscht. Bei Überlandleitungen würde ich das deutlich kritischer sehen und gerade um die ging es ja wohl.
 
Glasfasern sind -in üblicher Ummantelung- auch weitgehend schlagunempfindlich, kälteunempfindlich sind sie auch (hier ist so oder so eher die Ummantelung ein Problem), erschütterungsunempfindlich sind sie auch und in gewissen Grenzen auch schadlos dehnbar.

Ein Vorteil gegenüber Kupfer ist das sie nicht elektrisch leitfähig sind- damit stellen Blitze keine Gefahr dar. Ausnahmen sind natürlich Kabel mit Stahlarmierung.

Siehe etwa hier: http://www.ant.co.at/ANT_PRODUKTDATEN/FIBER-LINE/Sonderkabel/DB-A_D2Y(ZN)2Y..KN-DE.pdf

An kritischen Stellen kann man zwischen den Masten auch ein Stahlseil spannen und das Kabel lose daran aufhängen. Das Stahlseil schützt das Kabel dann etwa vor herunterfallenden Ästen. An sehr kritischen Stellen kann man natürlich auch ein Stück im Tiefbau verlegen.


Der einzige echte Nachteil ist das ein LWL Kabel im Fall des Falles tatsächlich nur schwerer repariert werden kann.

Eine interessante und billige Möglichkeit ist auch das verlegen von LWL Kabeln auf Stromleitungsmasten. Da die LWL Kabel eben nicht elektrisch leitfähig sind ist das problemlos auch auf Hochspannungsmasten möglich (solange es möglich ist die Leitung für den Zeitraum der Installation abzuschalten... und selbst wenn nicht gibt es Möglichkeiten).

In der Stadt spielt das aufgrund der geschützteren Bedingungen keine Rolle, aber da sind in Deutschland oberrirdische Leitungen allgemein unerwünscht.

Warum auch immer. Hier in Wien haben wir in der Stadt einen ganzen Haufen Freileitungen für die Straßenbeleuchtung, Straßenbahn-Oberleitungen und teilweise auch Telefonkabel. Wobei man das alles natürlich gut kombinieren kann (und auch kombiniert). Ich kenne niemanden der ein Problem damit hat, eine reine Gewohnheitssache.

Einen nennenswerten FTTH Ausbau abgesehen von ein paar lokalen Pilotprojekten hat uns das bis dato aber auch nicht gebracht und eigene Kabel verlegen dürfen wir auch nicht.
 
Du meinst sicher umgekehrt. Die Städter finanzieren die Dörfer mit.

Nope meinte ich nicht und ist auch nicht so...

In den Städten wird ständig ausgebaut und auf dem Land zahlst du dann für eine 6Mbit Leitung über Jahre hinweg Preise, für die du in der Stadt locker 25MBit bekommst....

Ergo verdienen die sich mit den ganzen Kunden auf dem Land schon ein goldenes Nässchen;)

Die Anbindung der DSLAMs ist komplett unabhängig hiervon, bei Vectoring gehts um die letzte (halbe) Meile. Davor wird afaik ausschließlich Glasfaser verlegt und bestehende Anbindung sukzessive umgestellt. Dauert aber halt auch ihre Zeit.
(und vorher ist es auch ziemlich sinnlos, FTTH zu verlegen, denn man kann nun einmal schlecht 1000 100 Mbit Anschlüsse an eine 50 Mbit Leitung hängen...)

Insgesamt alles sehr gut geschrieben von dir :daumen:

Ich habe gerade noch diesen Artikel gelesen, welcher diesen Punkt nochmal unterstreicht und das langfristige Vorhaben der Telekom aufzeigt.
Neue Übertragungstechnologie: Telekom will Kosten beim Netzausbau drücken - IT + Medien - Unternehmen - Handelsblatt

mfg

Bärenmarke
 
Nope meinte ich nicht und ist auch nicht so...

In den Städten wird ständig ausgebaut und auf dem Land zahlst du dann für eine 6Mbit Leitung über Jahre hinweg Preise, für die du in der Stadt locker 25MBit bekommst....

Ergo verdienen die sich mit den ganzen Kunden auf dem Land schon ein goldenes Nässchen;)

Selten so einen Unsinn gelesen. Natürlich ist das Internet auf dem Land um einiges teurer respektive langsamer als in den Städten. Aber nicht, weil die arme Landbevölkerung von den Telekommunikationskonzernen über den Tisch gezogen werden, sondern weil der Ausbau auf dem Land tatsächlich um ein vielfaches teurer ist.
Deswegen ist es ökonomisch absolut sinnvoll, dass man in den Städten immer auf dem Stand der Dinge ist, während man auf dem Land nur jede 3.-4. Entwicklungsstufe ausbaut, also deutlich länger die vorhandene Technologie nutzt. Man braucht einfach länger bis die Investitionskosten wieder drin sind.

Und was hier alle irgendwie vergessen wenn sie erzählen, dass der Glasfaserausbau langfristig so viel mehr Sinn macht...
Die Telekom hat schlicht und einfach kein Geld für langfristige Rieseninvestitionen. Durch den Verkauf von T-Mobile US an AT&T für 39 Milliarden Dollar hätte die Telekom wieder einiges an Spielraum bekommen, da der allerdings fehlgeschlagen ist stehen jetzt stattdessen riesige Investitionen in den USA an.
Selbst wenn sie T-Mobile US doch noch verkauft bekommen sollten werden sie nicht annähernd den Preis erzielen den AT&T zu zahlen bereit war.

Die Marktkapitalisierung der Telekom liegt zur Zeit bei 50-55 Milliarden Euronen. Die geschätzen Kosten für einen bundesweiten Glasfaserausbau liegen bei 93 Milliarden. Wie zur Hölle soll die Telekom das bewerkstelligen ? Der Aufbau eines Glasfasernetzes ist doppelt so teuer wie die Telekom selbst. Wo soll das Geld herkommen ? Aus den 1-2 Milliarden Gewinn die die Telekom Jahr für Jahr einfährt (Verluste außen vor gelassen !) ?

Aber die Zukunft lässt hoffen. Mit der Übernahme von Kabel Deutschland fängt Vodafone jetzt endlich an, ein eigenes Netz aufzubauen, anstatt immer nur das Netz der Telekom mitzubenutzen. Das könnte die Investitionsfreudigkeit der Telekom deutlich erhöhen.

Meine persönliche Meinung:
Es würde schon helfen, wenn die Telekom nicht mehr dazu gezwungen wäre, ihr Netz billig den anderen Anbietern zur Verfügung zu stellen. Dadurch würden (a) die Anreize für andere Unternehmen deutlich steigern, ein eigenes Netz aufzubauen, und (b) hätte die Telekom endlich wieder einen wirklichen Vorteil durch den Netzausbau, anstatt immer von Unternehmen unterboten zu werden, die das gleiche Netz für weniger Geld nutzen dürfen.
 
ruyven, was meist du mit Lastspitzen?
Normalerweise würde ich hier von elektrischer ausgehen, ergibt aber keinen Sinn.

Und Glasfaser kann man mittlerweile arg misshandeln.
 
Selten so einen Unsinn gelesen.
Dann solltest du deinen eigenen Post vielleicht mal lesen.

Natürlich ist das Internet auf dem Land um einiges teurer respektive langsamer als in den Städten. Aber nicht, weil die arme Landbevölkerung von den Telekommunikationskonzernen über den Tisch gezogen werden, sondern weil der Ausbau auf dem Land tatsächlich um ein vielfaches teurer ist.
Deswegen ist es ökonomisch absolut sinnvoll, dass man in den Städten immer auf dem Stand der Dinge ist, während man auf dem Land nur jede 3.-4. Entwicklungsstufe ausbaut, also deutlich länger die vorhandene Technologie nutzt. Man braucht einfach länger bis die Investitionskosten wieder drin sind.

Absoluter Blödsinn, den du da schreibst. Die HW die ausgetauscht wird, ist in den Städten und Dörfern die gleiche und mehr wird bei uns zumindest nicht gemacht. Sprich die Leitungen werden nicht angerührt, aber z.b. bei Congstar bezahlst du gleich mal 5€ mehr für 16k DSL auf dem Land, als in der Stadt (und dann ist aber nur maximal 6k verfügbar). Und jetzt bist du ernsthaft der Meinung, dass damit nicht mehr Geld verdient wird, als in der Stadt, in der man ständig neuere HW verbaut und die Preise auch besser gestaltet sind :ugly:
Das man zuerst in der Stadt ausbaut ist ja vollkommen normal, aber man sollte eben den Rest nicht verkommen lassen bzw. dann mit so Abzockertarifen bedienen.
Und bevor wieder ein Post von dir kommt, hätte ich doch bitte ein Beleg, dass die Telekom mit den ganzen Kunden, die viel Geld für eine 0815 Leitung bezahlen, nichts verdienen, danke.
 
Die HW die ausgetauscht wird, ist in den Städten und Dörfern die gleiche und mehr wird bei uns zumindest nicht gemacht. Sprich die Leitungen werden nicht angerührt.

Das ist klar denke ich.
Die Technik muss man aber nicht (nur) nach der Personenzahl ausbauen, sondern (auch) nach Fläche. DSL hat eben eine sehr stark beschränkte Reichweite. Und weil auf dem Land per Definition weniger Menschen pro Fläche leben als in einer Stadt, sind die tatsächlichen Ausbaukosten pro Person höher. Das selbe gilt für Wartungskosten.

Und weil sich die Kosten auf dem Land auf weniger Personen verteilen, müssen die Personen eben (a) mehr bezahlen und (b) länger die alte Technik benutzen.
 
In den Städten wird ständig ausgebaut und auf dem Land zahlst du dann für eine 6Mbit Leitung über Jahre hinweg Preise, für die du in der Stadt locker 25MBit bekommst....

Ergo verdienen die sich mit den ganzen Kunden auf dem Land schon ein goldenes Nässchen;)

Bandbreite kostet die Unternehmen arg wenig, teuer ist die Infrastruktur pro Verteilungsgebiet. Auf dem Land für 10 Leute pro km² 6 Mbit zu ermöglichen, dürfte teurer sein, als in der Stadt für 1000 Leute pro 0,1 km² 25 Mbit zu realisieren. Das ist kein goldenes Näschen, sondern ein Verlustgeschäft. Nicht umsonst gibt es, mit Ausnahme der Telekom und ihrem staatlichen Auftrag, quasi kein Unternehmen, dass überhaupt auf dem Land investiert (einige Einelprojekte in Kleinstädten, die dann punktuell wieder eine hohe Siedlungsdichte bieten, ausgenommen).


ruyven, was meist du mit Lastspitzen?
Normalerweise würde ich hier von elektrischer ausgehen, ergibt aber keinen Sinn.

Und Glasfaser kann man mittlerweile arg misshandeln.

Mechanische Lasten, z.B. wenn Wind & Co Schwingungen verursachen, die dann punktuell an den Aufhängungen konzentriert wirken. Kupfer kann nachgeben, ohne Schaden zu nehmen - Glasfaser nicht. Und misshandelbare Glasfaser habe ich bislang auch noch nicht gesehen.
 
Frag mal Corning (-Cabe-Systems). Die haben vor kurzen GF entwickelt die sogar gebogen und geknickt werden kann. Wann das auf dem Markt kommt? War vor kurzem in den USA auf dem Endkundenmarkt zum testen.
 
Die Glasfasern sind in modernen LWL Freileitungen als Bündel in einem Gelgefüllten Schlauch gelagert sodass das Gesamtpaket eine ordentliche Dehnungstolerant besitzt. Durch die Armierung besitzen die Kabel auch eine ordentliche Zugfestigkeit, bis einige zehn kN sind üblich.

Wie gesagt: eine moderne LWL Freileitung ist genauso robust wie eine Kupferfreileitung.
 
Kapier echt nicht wo ihr die Preise alle her nimmt? :what:
Wenn man zu faul ist auch mal in den Shop zu gehen und auf einen aktuellen Tarif zu wechseln der vielleicht nicht mal eben 5 Jahre alt ist, dann muss man auch keine 40 € für ne 3K Leitung zahlen.
30 Euro kostet die 16K Leitung genauso bei der Telekom. ;)
http://www.telekom.de/privatkunden/internet/komplettpakete

Beschwert ihr euch auch beim Automobilhersteller, das euer Auto das 30 Jahre alt ist, mehr schluckt als ein Auto das vor 2 Jahren auf dem Markt kam? :schief:

Türlich gibt es bei der Telekom leider keinen Tarif für langsameres Internet, aber wenn ich hier so nen Zeugs lese wie 40, 50 oder 60 € für ne 2, 3 oder meinetwegen 6K Leitung, dann weiß ich auch nicht mehr weiter... :ugly:

BTT...Aus wirtschaftlicher Sicht wohl nachvollziehbar, auch wenn´s wie schon viele bereits hier sagten längerfristig teurer sein wird.
Mano will nur Glasfaser. :D

Tarife für schlechte Leitungen werden nicht Angeboten, weil die Telekom die Kunden mit so einem Anschluss abzieht. Die Leute wollen einen Anschluss also können sie auch dafür bezahlen. Bei mir zu Hause wird auch für 16k bezahlt obwohl unter 3k ankommt, das Problem ist, dass wir das Internet für private und dienstliche Zwecke benötigen. Aber eine Preis Senkung? Nein, weil es kein "Weißer Fleck" ist. Kenne kaum einen, außer welche die in meinem Kaff wohnen, der nicht min. 16k hat.

Zukunft ist Glasfaser, auch wenn es in den Städten zum 3 mal die Straße aufgerissen wird. Geld ist anscheinend knapp bei der Telekom :>

Gruß
 
This. Außerdem würden sonst viele wenig-surfer auch den kleineren Tarif nehmen, weil man fuer eine Grundversorgung keine 16k braucht.
 
This. Außerdem würden sonst viele wenig-surfer auch den kleineren Tarif nehmen, weil man fuer eine Grundversorgung keine 16k braucht.

Kenne kaum noch wen der ein "wenig-Surfer" ist, sogar meine Eltern und Nachbarn sind regelrecht gezwungen schnelles Internet zu haben, da sie Tabletts und Smartphones besitzen und diese große Updates benötigen bzw. das Geräte selbst, sehr Hungrig nach Daten ist.

Wenn ich am PC Sitze und Videos in max. 360p gucke und meine Mutter mit ihrem iPad im Internet Surft, nur surft, geht bei mir gar nichts mehr. Das liegt daran, dass die Hersteller der Produkte denken ,dass es in jedem Haushalt ein guten Anschluss gibt, was auch großteils auf der Welt und auch in Deutschland gibt.

Wenn man Deutschland mit anderen Ländern vergleicht sind wir auf welchen Platz? 35? Und dann sag mir mal einer das Deutschland ein Land mit Zukunft ist. Werden 2018, ach 2020 immer noch mit 2-3mbit Anschlüssen und "Weißen Flecken" rumjuckeln.

Gruß

Btw. Das ist beschweren auf hohen Niveau und ich weiß das bei mir eine Schlechte Internet Versorgung ist, naja nur mein Dorf, im Umkreis von 100km, will euch nicht damit belasten, wollte euch jede glich zeigen, dass es noch genug Leute gibt die einen Anschluss unter 4mbit besitzen und trotzdem damit Zufrieden sind. Also bitte regt euch nicht auf wenn ihr 16mbit bestellt und nur 10mbit ankommen. Das ist mehr als genug, auch zum Downloaden, Videos schauen, Onlinespiele etc.
 
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Meine eltern besitzen ebenso smartphones usw. Aber sie hätten ohne mein drängen kein upgrade von 6k auf 10k@18k gemacht. So koennrn sie aber jetzt auch streamen. Am wochenende allerdings nicht, weil die isps ja mehr geld verdienen wollen und nicht ausbauen bzw peerings verbessern...

Das traurige ist, dass wir nicht mal auf dem land leben. 12 minuten bis münchen mit der sbahn und trotzdem ist das hier ein flickenteppich.
 
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