[Usertest] CM Storm Sniper Rev.2 AMD Dragon Platform Black Edition

rabensang

PCGH-Community-Veteran(in)
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Ein großes Dankeschön, für die Bereitstellung, des Towers geht an Coolermaster und caseking.de.








Inhaltsverzeichnis:







Einleitung:

Coolermaster richtet seine CM Serie an Spieler mit Hang zu LAN-Partys. Die erste Schöpfung war das Sniper, dass unzählige Awards eingeheimst hat und die User voll auf zu begeistern wusste. Der Nachfolger, das Scout, setzte auf eine andere Optik und Größe, aber beinhaltete ähnliche Besonderheiten wie der Vorgänger. Nun bringt Coolermaster eine Neuauflage des Sniper mit zusätzlichen Features auf den Markt. Neben dem Standard-Case gibt es zwei Special-Editions, zum einen die Window Edition und zum anderen die AMD Dragon Black Edition. Letztere möchte ich euch in diesem Review vorstellen.






Spezifikationen:
  • Maße: ca. 254,6 x 551 x 566,6 mm (BxHxT)
  • Material: Stahl, Kunststoff
  • Gewicht: ca. 10,6 kg
  • Farbe: Schwarz
  • Formfaktor: ATX, Micro-ATX
  • Lüfter:
    1x 200 mm (Front, 17 - 23 dB(A), 500 - 1.000 U/Min, Red LED)
    1x 200 mm (Deckel, 17 - 23 dB(A), 500 - 1.000 U/Min, Red LED)
    1x 120 mm (Rückseite, 17 dB(A), 1.200 U/Min)
    2x 120 mm (Deckel, optional statt 200 mm Lüfter)
    1x 92 / 80 mm (Rückseite, optional statt 120 mm Lüfter)
    1x 140 / 120 mm (Boden, mit Staubfilter, optional)
  • Laufwerksschächte:
    5x 5,25 Zoll (extern)
    1x 3,5 Zoll (extern, in 5,25 Zoll Schacht)
    5x 3,5 Zoll (intern)
    1x 2,5 / 1,8 Zoll (intern)
  • Erweiterungsslots: 7+1
  • Netzteil: Standard ATX (optional)
  • I/O Panel:
    4x USB 2.0
    1x eSATA
    1x Firewire
    1x je Audio IN/OUT
  • Garfikkartenlänge: max. 35-cm




Verpackung / Lieferumfang:

Der Karton dieser Special Edition, ist entsprechend der Namensgebung gestaltet. Neben den, auf ATI bezogenen roten Streifen, angelehnt an die Namensgebende „ Black Edition“, wurde der Rest schwarz designt. Alle wichtigen Details wie Features und Spezifikationen, können an der Seite und auf der Rückseite abgelesen werden. Zusätzlich zieren der Drachen von AMDs Dragon Plattform sowie Bilder der Besonderheiten des Sniper das Paket.

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Im Lieferumfang liegt dem Gehäuse folgendes Zubehör bei:

- Einbauanleitung (englisch) und Schraubschablone
- Schrauben zur Mainboardmontage
- Schrauben zur Laufwerksbefestigung
- Vier Gummifüße zur Befestigung am Gehäuseboden (anstelle der Gehäusefüße)
- Einbauschienen für Floppy-, 1,8“- und 2,5“-Laufwerke im 5,25 Schacht
- Kabelbinder
- Gummiersatzringe für Schlauchdurchführung

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Äußere Ansichten:

Das Storm Sniper kommt sehr bullig und wuchtig daher. Im Gegensatz zur ersten Version, hat sich äußerlich nichts geändert. Die Formen bzw. Linien bleiben weiterhin klar und aggressiv. Eine richtige Waffe im virtuellen Kampf-Einsatz. Im unteren Teil der Front, hinter einer Mesh- Abdeckung (in der Optik eines Fadenkreuzes) verbirgt sich einer der zwei rot beleuchteten 200-mm Lüfter. Darüber verstaut, erblickt man die Mesh-Laufwerksblenden. Natürlich darf kein Sniper Emblem fehlen. Richtet man seinen Blick empor, sieht man die Kommandozentrale. Hier befinden sich neben dem wuchtigen Power-und LED-Knopf sowie dem minimalistischen Reset-Taster, die vielen Anschlussmöglichkeiten. Dazu gehören e-SATA-, Firewire-, Audio In/out- und vier USB Anschlüsse. Eine Besonderheit stellt der LED-Knopf dar. Seine Funktion beschränkt sich nicht nur auf die Beleuchtung, sondern man kann damit auch die Drehzahl der angeschlossenen Lüfter regeln. Die einzige Voraussetzung ist, dass die entsprechenden Fans an dem Kabelstrang hängen, der von der Steuerung ausgeht. Vier Fans lassen sich an den Molex Steckern befestigen. Mittig auf dem Deckel erkennt man unter der löchrigen Haube, den zweiten rot beleuchteten 200-mm Lüfter. Zusätzlich gibt es zwei verstärkte Einbuchtungen, die als Transport-Griff dienen. An der Rückseite des Sniper erkennt man schön, dass das Case für den Einsatz einer Wakü geeignet ist. Im oberen Teil befinden sich zwei Schlauchausgänge. Unten, neben dem Netzteil lassen sich nochmals zwei Ausgänge einrichten. Das dafür benötigte Material, liegt dem Lieferumfang bei. Außerdem lassen sich die variablen, vormontierten Füße durch einfache Gummimodelle ersetzen. Das Highlight dieser Special Edition dürfte das Seitenfenster sein, welches durch AMDs Dragon-Fusion Grafik samt Hersteller Logos geziert wird. Die Frontlüfter Abdeckung kann zur leichteren Reinigung abgenommen werde, da sie als Staubschutz fungiert. Die Verarbeitung ist durchweg sehr gut und der Lack schön dick und kratzfest.

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Innere Ansichten:

Im Innenraum fällt auch gleich die Neuerung auf. Dieser ist komplett schwarz lackiert und verstärk somit die Stealth-Optik. Neben den zwei beleuchteten 200-mm Lüftern, verbaut Coolermaster einen 120-mm Pendant im Heck. Ein weiterer, maximal 140-mm großer, kann im Boden eingesetzt werden. Hierzu ist auch schon ein Staubfilter verbaut. Ebenfalls im unteren Bereich liegend und leicht entkoppelt, kann das Netzteil montiert werden. Leider fehlt ein Staubfilter zum Boden hin. Im vorderen Bereich bietet das Sniper Platz für jeweils fünf 3,5“ und 5,25“ Laufwerke. Der Einbau der gesamten Hardware geschieht werkzeuglos. Die Erweiterungsslots lassen sich durch die verbauten, stabilen Clips einfach öffnen und schließen. Der Storm-Guard befindet sich seitlich über den Slots. Durch die ausgewölbten Seitenteile, lassen sich die Kabel schön hinter dem Mainboardtray verstauen und bis zu 19-cm hohe CPU-Kühler verbauen. Die große Öffnung im oberen Mittelteil ermöglicht letzteres sogar bei eingebautem Mainboard. Die Grafikkartenlänge darf maximal 35-cm betragen.

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Storm Guard:

Die von der Storm Division entwickelte Sicherung trägt diese Bezeichnung und schützt die extern angeschlossene Hardware wie z.B. Maus und Tastatur vor unerwünschten Zugriffen oder Diebstahl. An der Erweiterungsslot-Blende lassen sich 3 Geräte sichern. In Zusammenspiel mit der Seitenteilsicherung, eine wirksame Sache, die das Gewissen auf LAN-Partys mehr als beruhigt.

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Hardware-Einbau:

DVD-Laufwerk:

Dafür wird lediglich die Slotblende abgenommen, das Laufwerk eingeschoben und mittels des Knopfes an der Seite arretiert. Beim Sniper muss kein Blech herausgebogen werden.

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Festplatte:

Der Einbau gestaltet sich durch den Kunststoffrahmen sehr einfach und entkoppelt die Festplatte ein wenig. Diese wird in den Rahmen geklemmt, in den 3,5“ Schacht eingeschoben und durch schliessen des Hebels fixiert.

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Mainboard:

Coolermaster legt eine Schablone zur Mainboard-Montage bei und vereinfacht damit die Suche nach den richtigen Löchern. Hat man die entsprechenden Bohrungen herausgesucht, müssen nur noch die Abstandshalter darin eingeschraubt werden. Danach das Mainboard montieren und schauen ob alle Löcher verwendet wurden.

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Grafikkarte und Soundkarte:

Dafür müssen lediglich die Clips zurückgedrückt, die entsprechenden Blenden abgenommen und die Karten an den benötigten Plätzen eingesteckt werden. Clips wieder nach vorn drücken und einrasten, fertig.

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Netzteil:


Das Netzteil wird einfach auf die beiden Schaumstoff Streifen auf den Boden gelegt und mit den beiliegenden Schrauben am Heck befestigt. Dann kann die Verkabelung hinter der Mainboard-Wand verstaut und alles angeschlossen werden.

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Testmethode:

Das ganze System wird bis auf die Festplatte auf 100% ausgelastet. Den Prozessor erhitzt Prime 95 und die Grafikkarte Furmark 3D. Durch die Auslastung erhitzen sich die anderen Komponenten automatisch. Einzig die Festplatte läuft im normalen Windows betrieb. Der Tower muss den Test im Auslieferungszustand bestehen. Falls nur ein Lüfter vorhanden ist, wird ein zweiter zum Wärmeabtransport montiert.




Testsystem:



Intel Core 2 Quad Q6600
Prolimatech Megahalems
Noctua NF-P12
Asus Maximus II Formula
G.Skill 4GB DDR2-800
XFX Geforce GTX 260 Black Edition
Corsair TX650W
Creative SurpremeFX X-Fi
Samsung HD501LJ 500GB
Samsung SH-S203 DVD-RW




Testergebnisse:

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Das Storm Sniper gleicht zwar im Aufbau dem HAF Mini, aber die Lüfter drehen maximal knapp 300 U/min mehr und fördern somit mehr Frischluft ins Gehäuse. Dadurch bleibt die Hardware insgesamt sehr kühl. Je nach Anwendungsgebiet, lassen sich die Fans mit der eingebauten Lüftersteuerung drosseln.




Betrieb:

Im Betrieb hört man die schnell drehenden Lüfter deutlich. Je nach Anwendungsgebiet, lassen sich die Fans aber mit der eingebauten Lüftersteuerung drosseln und somit auf ein angenehmes Geräuschlevel bringen. Leider strahlt die Beleuchtung der beiden 200-mm Schaufelräder nicht besonders hell. Wer den Farbakzent hervorheben möchte, kommt nicht um eine extra Beleuchtung herum.

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Fazit:

Die Mannen von CM Storm spendieren dem Sniper ein schönes, angebrachtes Facelift im Inneren und verpassen dem ohnehin schon sehr beliebten sowie ausgezeichneten Case den letzten Schliff. Die Verarbeitung und Leistung bleibt dabei auf einem sehr hohen Niveau. Die Features machen das Sniper in dieser Preisklasse zu einem sehr besonderen Vertreter. Die hier getestete Dragon Black Edition kann auf ganzer Linie überzeugen und zeigt, dass sich die Zusammenarbeit mit AMD gelohnt hat. Ein Wermutstropfen sind die etwas zu hohe Lautstärke und die magere Leuchtkraft der Lüfter. Der Preis von knapp 170€ für die AMD Edition und 160€ für das Standardcase in Rev.2 ist absolut angemessen. LAN-Party Fans, sollten sich die komplette Storm Reihe näheranschauen.



 
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