rabensang
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Coolermaster HAF RC-932
Wieder einmal geht der Dank an Caseking, für die unkomplizierte und schnelle Bereitstellung.
An dieser Stelle muss ein großes Lob an Caseking ausgesprochen werden, da der internationale Distributor, trotz der wirtschaftlichen Lage an viele Foren und User Testmuster in hoher Zahl verschickt. Respekt und Dankeschön dafür.
An dieser Stelle muss ein großes Lob an Caseking ausgesprochen werden, da der internationale Distributor, trotz der wirtschaftlichen Lage an viele Foren und User Testmuster in hoher Zahl verschickt. Respekt und Dankeschön dafür.
Coolermaster dürfte den meisten ein Begriff sein. Der Hersteller baut seit langer Zeit schon hochwertige und auch preiswerte Gehäuse und bietet eine beachtliche Menge davon an. Die Spanne reicht von HTPC über Bürotower sowie Edel- und Gamercases.
Im Review geht es um letzteres, genauer um den HAF RC-932 (High Air Flow). Dieser Bigtower wurde, wie der Name schon sagt, für extremen Luftdurchfluss und besonders gute Kühlung der Komponenten entwickelt. Das HAF ist zwar schon seit einiger Zeit auf dem Markt, bekommt aber bald einen kleinen Bruder. Deswegen möchte ich euch den Tower näher zeigen und genauer vorstellen.
Die Produktpalette von Coolermaster reicht aber noch weiter. Darin enthalten sind Netzteile, CPU-Kühler, Lüfter und vieles mehr. Um sich ein Bild über die Schöpfungen zu machen, sollte man die Homepage besuchen:
Features:
- 3x 230mm + 1x 140mm Lüfter mit niedriger Drehzahl, welche die Geräuschkulisse im Zaum und die verbaute Hardware schön kühl halten.
- Abgesehen von Netzteil und Mainboard, werden alle weiteren Komponenten (HDD,Optische Laufwerke etc.) komplett ohne Schrauben montiert.
- WaKü-ready => Der HAF kommt bereits mit allen nötigen Maßnahmen um eine Wakü zu verbauen. Die Vorbereitungen sind dezent und fallen bei Luftkühlung nicht ins Gewicht bzw. beeinträchtigen die Optik des Towers nicht.
- Geniale Optik => Rot beleuchteter Lüfter, Seitenscheibe, HAF-Branding, geräumiger Innenraum.
- Kabel (z.B. vom Netzteil oder SATA-Kabel), können durch spezielle Einlässe auch hinter der Mainboardplatte geführt werden und sorgen für ein aufgeräumtes Innenleben.
- Netzteil kann je nach Wahl unten oder oben im Tower verbaut werden.
- Viele offene und gelochte Stellen sorgen für eine gute Luftzirkulation.
Spezifikationen:
- Maße: 230x545x575mm (BxHxT)
- Gewicht: ca. 13,2kg
- Formfaktor: ATX, Micro-ATX, E-ATX
- Lüfter:
- - 1x 230x230x30mm (Front, 19dB(A) , 700 U/Min, Red LED)
- - 1x 230x230x30mm (Seitenteil, 19dB(A) , 700 U/Min)
- - 4x 120x120x25mm (Seitenteil, optional statt 230mm Lüfter)
- - 1x 230x230x30mm (Deckel, 19dB(A), 700 U/Min)
- - 2x 120x120x25mm (Deckel, optional statt 230mm Lüfter)
- - 1x 120x120x25mm (Deckel, optional)
- - 1x 140x140x25mm (Rückseite, 17dB(A), 1200 U/Min)
- - 1x 120x120x25mm (Rückseite, optional statt 140mm Lüfter)
- - 2x 120x120x25mm (Boden, optional)
- Laufwerksschächte:
- - 6x 5,25 Zoll (extern)
- - 1x 3,5 Zoll (extern, in 5,25 Zoll Schacht)
- - 5x 3,5 Zoll (intern)
- Erweiterungsslots: 7
- Netzteil: Standard ATX PS2 / EPS 12V (optional)
- I/O Panel:
- - 4x USB 2.0
- - 1x eSATA
- - 1x Firewire
- - 1x je Audio IN/OUT
Verpackung/Lieferumfang:
Coolermaster steckt das HAF, gut gepolstert und mit genügend Abstand zur Seitenwand in den stabilen Karton. Zum weiteren Schutz sind alle anfälligen Teile, wie Scheibe und Frontpanel, mit Folie überklebt sowie das komplette Gehäuse in einen Kunststoffbeutel eingepackt.
Designtechnisch übertreibt es der Hersteller mit der Verpackung nicht. Front- und Rückseite zeigen Bilder des Towers in verschiedenen Positionen sowie die Features. Links und rechts auf dem Karton sind ebenfalls kleine Miniaturen und Spezifikationen des HAF zu sehen.
Auffällig ist die Breite des Pakets. Hier erkennt man schon die Dimensionen des Towers.
Im Lieferumfang sind 3,5" Slotblende, 8-Pin-ATX-Kabelverlängerung, Bedienungsanleitung in zwei Sprachen (Englisch, Chinesisch), Schablone zur Montage des Mainboards, Gummimatte (Verschluss WaKü-Öffnung), Gehäuserollen, viele Montageschrauben und Kabelbinder enthalten.
Verarbeitung/Details:
Die Optik des HAF geht in Richtung Army Style und ein wenig hin, zu Industrial. Wenn man Bilder eines F-117 Nighthawk Bombers, Hummer H1 oder eines einfachen Militär-Kanisters anschaut, erkennt man die Einflüsse der Designer. Hierbei wurde jedoch darauf geachtet, dass der Tower nicht zu kitschig oder aufgesetzt wirkt und die Optik authentisch herüber kommt.
Außen:
Äußerlich wirkt das Gehäuse sehr gut verarbeitet und ist dank des dicken Stahls sehr stabil, aber mit knapp 13kg auch sehr schwer. Durch den schwarzen, matten Lack der Metallteile, fügt sich die raue Plastikfront sehr gut ins Gesamtbild ein, ohne negativ hervorzustechen.
Das Frontpanel wurde sauber in den oberen Teil der Vorderseite integriert und ist dadurch sehr gut erreich- bzw. bedienbar. Darin eingefügt sind 4x USB, 1x E-Sata, 1x Firewire, Audio In-/Output sowie die Power- und Festplatten LEDs. An der vorderen Kante des Deckels befinden sich Start- und Resetschalter. Direkt dahinter wurde ein Fach samt Einfüllöffnung, zum befüllen einer Wakü eingearbeitet. Dank der mitgelieferten Gummimatte kann man hier eine Ablagemöglichkeit schaffen. Durch das Loch passt ein Stromstecker für eine Festplatte und könnte als Ergänzung zum E-Sata Port dienen. Die Laufwerksschächte sind mit Meshgitter-Blenden verdeckt und im unteren Teil der Front wurde ein rot beleuchteter, 230mm Fan verbaut.
Auf der rechten Gehäuseseite kann man außer der X-förmigen Ausbuchtung und den kiemenartigen Schlitzen nichts Besonderes entdecken. Links dagegen, bekommt man schon mehr geboten. Die im Seitenteil befindliche abgedunkelte Plexiglasscheibe ermöglicht einen Blick ins Gehäuse und somit auf die verbaute Hardware. Der darunter vorhandene 230mm Lüfter kann demontiert und mit 4x 120mm ersetzt werden. Auch wieder zu finden, die kiemenartigen Schlitze. Ein Highlight sind die mit Glanzlack aufgebrachten HAF Buchstaben.
Durch die besondere Breite des Towers, konnten die Designer im Heck einen 140mm Lüfter unterbringen, der langsamer und damit leiser als ein 120mm Pendant arbeitet. Eine weitere Besonderheit: Man kann das Netzteil wahlweise oben oder unten im Gehäuse verbauen. Für den nicht genutzten Schacht, ist eine Blende mit Schlauchlöchern vorhanden, die nach Belieben umgesetzt werden kann.
Die vier Füße an der Unterseite sind sehr hochwertig, rutschfest und können durch die beigelegten Rollen ausgetauscht werden.
Innen:
Im Innenraum setzt sich das durchdachte Design fort. Der komplette Aufbau wirkt sehr offen und soll den Luftstrom unterstützen. Dabei liegen alle Komponenten so, dass sie gut gekühlt werden. Der Tower bietet ungemein viel Platz. Grafikkarten können bis zu 35cm lang sein und selbst beim ca. 16cm hohen Prolimatech Megahalems, sind noch mehrere Zentimeter Freiraum.
Alle eingebauten Lüfter können ans Mainboard angeschlossen und somit gesteuert werden. Falls nicht so viele Anschlüsse auf der Platine vorhanden sind, wird per beiliegenden Adapter Strom vom Netzteil bezogen.
An der Mainboardwand gibt es etliche Öffnungen und genügend Platz, um die Kabel dahinter zu verlegen. Die beigelegte Schablone, soll den Hauptplatineneinbau vereinfachen und gibt gleichzeitig Anhaltspunkte für die Kabelführung. Bei den ausgestanzten Löchern finden sich kleine Bögen, an denen die Kabel mit Kabelbinder befestigt werden. Im Bereich des Prozessor Sockels gibt es eine weitere Aussparung. Hier kann man ohne Demontage des Mainboards einen Kühler mit Backplate verschrauben.
Das montieren der Grafikkarte, Soundkarte, Festplatte und der DVD Laufwerke geschieht komplett werkzeugfrei. Wobei ich bei letzterem empfehle, es mit Schrauben zu fixeren.
Selbst für große Netzteile ist das HAF gerüstet. Mit zwei kurzen Handgriffen kann man die Auflageschiene verlängern. Dadurch lässt sich aber kein Lüfter mehr auf dem Boden anbringen. Die Anschlusskabel des Frontpanels, sind eine mehr als ausreichend dimensioniert. Gemessen ab den 5,25“ Schächten, sind sie ca. 70cm lang.
Interessant für Leute, die sich eine Wakü einbauen wollen, ist die Tatsache, dass ein Triple-Radiator im Deckel und ein Single-Radiator im Boden, bei kurzem Netzteil, eingebaut werden kann.
Testsystem:
Intel Core 2 Quad Q6600
Asus Maximus II Formula
G.Skill 4GB DDR2-800
XFX Geforce GTX 260 Black Edition
Corsair TX650W
Creative SurpremeFX X-Fi
Samsung HD501LJ 500GB
Samsung SH-S203 DVD-RW
Asus Maximus II Formula
G.Skill 4GB DDR2-800
XFX Geforce GTX 260 Black Edition
Corsair TX650W
Creative SurpremeFX X-Fi
Samsung HD501LJ 500GB
Samsung SH-S203 DVD-RW
Montage:
Durch die riesigen Ausmaße des HAF, lässt sich die Hardware ordentlich verstauen und die Montage ungemein vereinfachen. Alle Arten von Kabeln können hinter der Mainboardwand versteckt werden und sind teilweise nicht mehr sichtbar. Gerade für Optikfetischisten ein gewaltiger Pluspunkt.
HDD:
Der Einbau der Festplatte geschieht in wenigen Minuten. Diese wird einfach in den biegsamen Kunststoffkäfig eingeklickt, in HDD-Käfig eingeschoben und mit einrasten des Bügels verschlossen.
DVD-Laufwerk:
Genau so einfach wie bei der Festplatte gestaltet sich die Montage des DVD-Laufwerks. Vom Gehäuse muss die Blende und das kleine Blech entfernt werden. Danach kommen die schwarzen Aufkleber auf die Seite des Laufwerks, damit nach dem Einbau die hellen Stellen nicht sichtbar sind. Zu guter letzt wird nach dem einschieben ins Gehäuse mit den „Schnellspannern“, per Knopfdruck fixiert. Zum besseren Halt empfehle ich, noch zwei Schrauben zu verwenden. Leider liegen nur Aufkleber für 3 Laufwerke bei.
Mainboard:
Das Mainboard lässt sich genau so gut wie in anderen hochwertigen Gehäusen verbauen, nur das man mehr Freiraum zum arbeiten hat. Dank der mitgelieferten Schablone geschieht alles etwas schneller. Selbst E-ATX Boards finden im HAF Platz.
Grafik- und Soundkarte:
Beide Karten lassen sich werkzeuglos montieren. Dazu soll man die Verschlüsse kurz eindrücken, hochklappen und die Slotbleche entfernen. Hat man die Karte aufs Mainboard gesteckt, müssen die Verschlussknöpfe bis zum Einrasten herunter gedrückt werden.
Netzteil:
Das Netzteil wird einfach auf die Auflageschiene gelegt und mit den 4 Grobgewindeschrauben befestigt. Später kann man nach Belieben die Kabel hinter der Mainboardwand verstauen.
Betrieb:
Getestet wurden beide Gehäuse im Auslieferungszustand. Das heißt, es wurden weder Lüfter hinzugefügt oder entfernt.
Die Tabelle zeigt die Delta-Temperaturen bei geschlossenem Gehäuse. Folglich, ist die Raumtemperatur von 20°C schon abgezogen.Grafikkarte und CPU wurden auf 100% ausgelastet. Die Festplatten Temperatur ergab sich im normalen Betrieb.
Im Betrieb zeigen sich die Stärken des HAF. Im Gegensatz zum Cosmos bleiben alle Komponenten Kühler. Baut man zusätzlich einen 120mm Lüfter in den Gehäuseboden, kann man die Temperaturen der Grafikkarte noch stark senken. Trotz offener Bauweise mit vielen Fans, bleibt das Geräuschniveau sehr niedrig.
Fazit:
Coolermaster hat wieder einmal bewiesen, dass sich die langjährige Erfahrung auszahlt und präsentiert mit dem HAF ein nahezu perfektes Gamercase, welches in allen Situationen überzeugt. Die gute Ausstattung und extrem hohe Kühlleistung sowie die gewohnt gute Verarbeitung sorgen hier für extra Punkte. Durch die riesigen und langsam drehenden Lüfter wird die Geräuschkulisse auf sehr niedrigem Niveau gehalten. Auch die gute Vorbereitung für eine Wasserkühlung muss positiv angemerkt werden. Als ob das nicht schon genug wäre, bietet Coolermaster den Bigtower für gerade mal 130€ an. Mehr Gehäuse bekommt man nicht fürs Geld. Einzig die fehlenden Staubschutzfilter müssen hier bemängelt werden.
Top Case zum Top Preis!
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Das Gehäuse ist bei Caseking für ca 130€ erhältlich.
Danke nocheinmal an Caseking für die Bereitstellung.
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Das Gehäuse ist bei Caseking für ca 130€ erhältlich.
Danke nocheinmal an Caseking für die Bereitstellung.
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