[User-Review] Watercool HTF4 in Cartago´s Review

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[User-Review] Watercool HTF4 in Cartago´s Review

Watercool HTF4 3x140 LT Black Extern in Cartago´s Review




Hallo und herzlich willkommen.​





Von der Firma Watercool habe ich für diesen Test den neuen HTF4 3x140 extern bekommen.
Dieser Radiator ist die Fortführung, der bekannter Heattransformer Serie die Watercool schon seit Jahren an die Spitze der Radiatorbau bringt.
Dieser Radiator basiert auf den, erst vor nicht all zu lange zeit, eingeführten MO-RA3 Design würde aber wie uns Watercool versichert weiter entwickelt.
Am besten lasse ich hier den Hersteller selbst über den Aufbau sprechen und zitiere nen Auszug aus Produktbeschreibung:



Dabei wurde die Art der Durchströmung am HTF4 angepasst. Herkömmliche Wärmetauscher werden von der einen zur anderen Seite durchflossen. Das Kühlmedium fließt hierbei entweder in U-Form oder schlängelt sich mit mehreren Umlenkungen von der einen zur anderen Seite, die Fließrichtung befindet sich immer im Winkel von 90° zu den Lüftern. Beim HTF4 strömt das Medium dagegen in parallelen Ebenen die Kühlgeometrie, d.h. die Ebenen befinden sich parallel zum Lüfter. Dieses Verfahren sorgt für eine gleichmäßigere Wärmeverteilung im Wärmetauscher und somit auch für eine bessere Leistungsfähigkeit. Dank der 7 parallel durchströmten Rohrreihen ist der Strömungswiderstand sehr niedrig, die modularen Anschlussadapter sind ebenfalls auf maximalen Durchfluss ausgelegt.

Auch beim HTF4 werden wieder nur hochwertige Rohstoffe bei der Produktion verwendet. Die Rohrreihen sind aus reinem Elektrolyt-Kupfer gefertigt, die Lamellen aus hochwertigem Aluminium. Bei den Lamellen wurde bewusst auf eine Beschichtung verzichtet. Dies verbessert die Leistungsfähigkeit des Radiators. Beim Korpus sorgt eine robuste Pulverbeschichtung für einen optimalen Schutz gegen äußere Einflüsse.

Die HTF4 Serie ist eine reinrassige 140 mm Radiator Serie. Sie sind komplett symmetrisch aufgebaut, die Lüfter können beidseitig montiert werden. Auch die Anschlüsse können von beiden Seiten genutzt werden. Für die Aufnahme der meisten Anschlusssysteme stehen vier G ¼ Zoll Gewinde zu Verfügung. Zur Lüftermontage sind M3 Gewinde im Gehäuse eingelassen. Das Design des HTF4 ist auf langsam drehende Lüfter optimiert.




Der HTF4 wurde mir gut verpackt geliefert, eine Montageanleitung sowie schrauben lagen bei.
Die Verarbeitung liegt hier auf dem höchsten Niveau, keine scharfe kanten oder Schäden in der Lackierung.
Ein wenig ungewöhnlich erscheinen die, fast zentrierte, Anschlüsse, aber hier sei gesagt das sogar Schraubanschlüsse für 16/10 schlauch und Temperatursensoren ohne Weiteres passen.
Der Radiator verfügt über insgesamt vier Anschlüsse, je zwei auf eine Seite.
Durch seine, ein wenig zu große, breite von 152 mm passt er leider nicht in den Standard-laufverksschacht rein, und mit einem Gewicht von knapp drei Kilogramm ist er auch außerordentlich schwer. Hier merkt man ihm deutlich die Ähnlichkeit zu seinem großen Bruder an, dem MORA3 die mit einem Gewicht von sieben ein halb Kilogram ein richtige Radiatorkoloss ist.
Und in der Tat flossen in die Entwicklung des HTF4 viele technologische Neuerungen, die den MORA3 auf die vordersten Plätze der Radiator-Charts gebracht hat. Unter anderen sehen wir hier, wie auch bei MORA3, parallel durchströmte und strömungsoptimierte Rohrreihen die der Wasser wenig Widerstand bitten und so den Durchfluss erhöhen.
Auch die Lamellen sind in ihrer Geometrie darauf optimiert das Maximum an Abwärme gleichmäßig abzugeben, hier verzichtet Watercool komplett an Lackierung auf und setzt kompromisslos auf maximale Leistung des Radiators.

Hier zeigt sich auch das Watercool mit diesem Radiator auch keinerlei Kompromisse angehen will, sei es bei der erstklassigen Verarbeitung noch bei Leistung des Wärmetauschers. Viele der Einzelteile des Radiators werden im eigenen Hause gefertigt die wenig übrige in Europäischen Ausland gekauft.
Und auch wie bei MORA3 schon hat Watercool ein reichhaltiges Programm an Zubehör für diesen Radiator gleich mit entwickelt der zur teil schon erhältlich ist und zum anderen Teil in Endstadium der Entwicklung oder Fertigung sich befindet, da wird die Zukunft noch einiges bringen.





Nun kommen wir zu den technischen Details.





Technische Daten (Radiator):
Material intern: Rohre Kupfer, Lamellen Aluminium
Material Gehäuse: Stahlblech beschichtet, Edelstahl poliert
Maße außen (L x B x H): 495 x 152 x 65mm
Gewicht: ca. 2900g
Druckgetestet: 5 Bar
Oberfläche: schwarz pulverbeschichtet
Anschluss: 4x Gewinde G 1/4 Zoll

Technische Daten (Standfüße):
Material: POM
Maße außen (L x B x H): 150 x 40 x 17mm
Gewicht: ca. 210g
Oberfläche: schwarz
Kompatibel: HTF4 LT

Lieferumfang:
1x HTF4 3x140 LT black
2x Verschlussschraube G1/4 Zoll
1x Paar HTF Standfuß POM
1x Montageanleitung





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Testsystem und Testablauf.



Mainboard: Asrock P67 Professional
CPU: Intel Core i7 2600K
RAM: 16GB (4x4GB) Corsair Vengeance
Grafik: POV GTX580 TGT
Netzteil: be quiet! P9 850W
HDD: Samsung F3 HD502HJ
Gehäuse: Xigmatek Elysium Super Tower


Wasserkühlung:


CPU: EK WaterBlocks Supreme HF Full Nickel
Grafik: EK WaterBlocks EK-FC 580
Pumpe: Phobya DP-12 400
AGB: Alphacool HF 38 Cape Cyclone 150 V.2
DFM: AC Highflow
Temperatursensoren: 2x Phobya IG/AG
Überwachung: Aquacomputer Aquaero 5 XT
Schnellkupplungen: 4x Koolance VLN3
Schlauch: 16/10 Masterkleer



Kreislaufaufbau:


AGB>Pumpe>Grafikkarte>CPU>2xKupplungen am Radiator>DFM>AGB

Sensoren sind am ein/Ausgang des Radiators montiert.



Die Tests werden mit fünf Lüftergeschwindigkeiten gemacht, und zwar bei 600/800/1000/1200/1500/ u/min.
Dazu standen mir zwei Lüftersets zu Verfügung, zu einem waren es 3x Prolimatech Red Vortex zu anderen 3x Noiseblocker NB-BlackSilentPro PK-3



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Getestet wir mit dem Programmen Prime95 (In place-Large FFts) und gleichzeitig FurMark 1.8.5 (Xtreme Burn-im Mode), das ganze lief dann 60min pro Durchgang, der Radiator wird dabei extern in dem Phobya Stand neben dem Gehäuse montiert.
Um die erzielten Werte besser Einordnen zu können, wird bei diesem Test der Phobya G-Changer 420 als Referenz Radiator dienen.



Und hier mal die Ergebnisse:




Delta.png


Durchfluss.png






Fazit.



Nun wie man anhand der Tabelle sehen kann, bewegen sich beide Radiatoren auf gleich hohen Niveau.
Den deutlich besseren Durchfluss hat der HTF4 erzielt, ist aber in Leistung dem Phobya G-Changer 420 leicht unterlegen, was aber wirklich nur ein „Papier Wert“ ist, der in keinerlei Situation war die verbaute Hardware auf irgendeine weise gefährdet.
Der Watercool Radiator begeistert mit seinem einzigartigem Design und erstklassiger Verarbeitung.
Mir ist bis dato kein anderer Radiator bekannt, der nur annährend and die Qualität des HTF4 ran kommt.
Dass das und die Fertigung in Deutschland seinem Preis hat, sollte sich eigentlich von selbst erklären, dafür bekommt man aber ein echtes Stück der „Deutsche Wertarbeit“ und ein überirdisches Design.
Den Watercool HTF4 bekommt man schon ab ca. 115€, das mag ja auf den ersten Blick sehr viel zu sein aber schon der reine Materialeinsatz gleicht das wieder aus.
Für die erbrachte sehr gute Leistung und die superbe Qualität und Design bekommt der Watercool HTF4 den begehrten „Cartago´s Review“ Award im Gold.




Gold50.jpg




Danksagung.
Ich möchte mich für das Testmuster und mir entgegen gebrachtes Vertrauen bei der Firma Watercool herzlich bedanken.
 
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Es sind zwar immernoch ein paar Rechtschreibfehler drin, aber man muss zugeben, dass es deutlich besser geworden ist, allein deshalb schon mal ein Lob. :daumen:

Etwas schade, dass der HTF4 nicht ganz mit einem Phobya mithalten kann, aber das war fast zu vermuten. Wird der Test auch noch um ein AMS ergänzt?
 
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Allein die Verarbeitungsqualität des HTF 4 wär mir den Aufpreis schon wert. :)
 
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Mich würde noch interessieren, wie der Radi mit anderen Lüftern(z.B. TFC Triebwerken) und einer stärkeren Pumpe(z.B. Laing) abschneidet. Ansonsten super Test:daumen:
 
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TFC Triebwerke lol woher soll ich sie erst nehmen und alles über 2000rpm kommt mir so oder so net in die Wohnung :ugly:
 
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ach du meinst die "low" Variante?
außerdem sind das Radis für 140er Lüftern wusste nicht das es die Triebwerke auch in 140mm geben sollte
 
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