USA: Initiative tauscht Killerspiele gegen Gutscheine

amerika hat kein waffenproblem, die haben ein massives system-und kapitalismus problem, so schnell wie du da zum sprichwörtlichen penner werden kannst, soviele die nur um "mitzuhalten" hoffnunglos verschuldet sind, aber hauptsache der nachbar hält einen nicht für unterpreviligiert...das ungeheure stress und agressionspotential, das sich da ergibt und das multipliziert mit dem 4fachen der deutschen bevölkerung, sind die gründe für solche taten, genau wie hierzulande, kein geistig gesunder mensch einfach losgeht und leute umlegt.

vernachlässigte, unter druckstehende, kranke(geistig), einsame, zurückgewiesene menschen, sind gefährliche menschen und davon gibt es da drüben noch viel mehr als hier...und hierzulande, werde am tag 3-4 leute todesopfer durch schusswaffen, trotz deutlich restriktiverer waffengesetze...
waffen oder spiele zu verbeiten etc. bringt rein gar nichts, wenn man die ursachen weiter ignoriert oder verharmlost, der mensch findet immer einen weg anderen gewalt anzutun oder sie zu töten, war schon immer so und wird sich unter den gegebenen umständen auch nicht ändern.

medienkonsum mit gewalttätigen inhalten, kann sogar beruhigend sein oder agressionen an anderen dingen abbauen, als an anderen menschen...aber soweit denken die meisten ja nicht, lieber hetzen sie wie die bekloppten, propagieren feindbilder und stellen container zur "killerspieleverbrennung" auf...
 
Ich verstehe eure Aufregung nicht. Einige müssen wohl nur den Titel und nicht den Inhalt des Artikels gelesen haben. Die Veranstalter der Aktion schieben die Schuld von Gewalttaten und Amokläufen schließlich garnicht den Spielen oder der Spielelobby zu. Von einer Schuldzuweisung ist also definitiv nicht die Rede.

Darüber hinaus muss ich den Veranstaltern Recht geben. Eine Desensibilisierung gegenüber Gewalt durch derlei Spiele kann ich einwandfrei bei anderen, wie auch bei mir feststellen. Der langfristige Erfolg dieser Tauschaktionen sei einmal dahingestellt, aber die Kernaussage stimmt, "gewaltverherrlichende Spiele desensibilisieren".
 
Und wahrscheinlich läuft während der Tauschaktion nen Splatter über die Leinwand....:devil:

Kann nicht ne andre Nation einfach die Amis gegen Gutscheine Tauschen? Das wäre doch auch ne Lösung...Und zwar eine die etwas bringt...
 
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Mir fällt jetzt kein Spiel ein das Gewalt verherrlicht.

Postal, Manhunt Amok laufen, Menschenjagd - das sind schon derbere Kaliber. Aber das ist ohnehin alles Ansichtssache. Sie eignen sich als Sündenbock, weil sie nunmal das Töten von Individuen auf eine virtuelle Interaktion abbilden. Wer es sich einfach machen will, kann das sehr gut als Steilvorlage verwenden. Klar, Spieler sind da anderer Ansicht. Ich ja auch. Weil wir diese Spiele in einem anderen Licht sehen. Die, die damit nicht groß geworden sind sehen darin eine stumpfe Orgie. Und sie sind leider in der Überzahl, speziell in den Positionen, wo die Wertung von Spielen erfolgt und auch breitbandig aufgenommen wird - in Politik und Publizistik zum Beispiel. Jeder Mensch der klar denken und über den Tellerrand blicken kann (und will!) weiß, dass Spiele niemanden dazu bringen, zu morden. Sie sind höchstens eines von vielen unglücklichen Puzzle-Teilen. Soziale Verrohung und Verarmung, Ausgrenzung, Mangel an Sozialkompetenzen, kurzum schlechte soziale Soziale Umstände lassen solche düsteren Gedanken wachsen. Durch diese Spiele werden sie kanalisiert, oder - im traurigsten Fall - ungesund zelebriert. Menschen können dadurch verrohen, sie verrohen aber viel stärker, weil

- die Eltern sie verwahrlosen lassen und sich ihnen nicht genug zuwenden
- sie keinen Anschluss an die Gesellschaft haben, oder finden (mangels Job, Freunde)
- von der Gesellschaft ausgestoßen werden, oder wurden
- keine Perspektive haben (kein Abschluss - einer der Gründe, warum Steinhäuser seine Schule heimgesucht hat)

usw, usf.

Was ist einfacher? Diese ganzen Aspekte zu beleuchten, zu hinterfragen und darüber zu diskutieren? Oder zu polemisieren, einen Sündenbock zu konstatieren und sich einfach und schnell zu profilieren? :rollen: Auch wenn die Initiatoren in Connecticut deutlich machen, dass sie es nicht den "Killerspielen" in die Schuhe schieben wollen - die Aktion an sich sagt das Gegenteil aus und zwar viel stärker, als jedes Lippenbekenntnis. Nichts anderes ist der Fall.

Ich habe aufgehört mich darüber aufzuregen. Denn das bringt nichts. Auch dagegen zu protestieren bringt nichts, da den friedlichen Spielern sowieso keiner zuhört. Es wird erst aufhören, bis unsere Generation die alte abgelöst hat. Dann überwiegt der Anteil derer, die mit (gewalttätigen) Spielen aufgewachsen sind und die, die übriggeblieben sind, werden für Spinner gehalten.

Als die ersten Eisenbahnen anrollten, wurde auch gemutmaßt, dass die ungleich höhere Geschwindigkeit sich schädlich auf die Gesundheit auswirken könnte.

Die ersten Tonfilme wurden scharf attackiert, weil sie das bis dato etablierte Stummfilm-Genre bedrohten (und schließlich ablösten).

Das mitschneiden von Radio auf Kassette wurde zu Beginn heftig kriminalisiert. Warum liegt wohl auf der Hand. Später hat es keinen mehr interessiert.

Bei Killerspielen ist es nicht anders. Im Übrigen finde ich es kleinlich, sich über die Verwendung dieses Begriffs zu ereifern. Das Genre hat mit schlimmeren Problemen zu kämpfen.
 
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Mir fällt jetzt kein Spiel ein das Gewalt verherrlicht.
CoD, Battlefield, die GTA Reihe, Saints Row, Hitman, im Endeffekt eigenltich jedes FPS Spiel.

Mit der Umtausch-Aktion an sich bin ich nicht einverstanden. Vor allem ist sie ein gewaltiges Eigentor für alle Spieler. Jedes abgegebene Spiel wird ja quasi von einem Spieler selber mit dem Etikett „Killerspiel“ versehen. Also lässt sich wunderbar aus allen umgetauschten Games eine Liste mit Titeln erstellen, die von Spielern selber als „Killerspiele“ eingestuft werden. Das heisst, sie geben selber zu, was sie spielen. Computerspiele seien zwar an der realen Gewalt nicht Schuld sagen die Initianten, und trotzdem wird mit der Aktion und der unkritischen Berichterstattung dieses Dogma weiter gepflegt.
Wenn du die verlinkten Originalartikel gelesen hättest, hättest du gemerkt, dass dort nur von "violent video games" die Rede ist. Wo macht man sich also zum Killerspieler, wenn man so ein Spiel gegen einen Gutschein eintauscht?

Computerspiele sind das Endergebnis einer kreativen Arbeit von Autoren, Grafikern und Programmierern. Diese soll nun dem Scheiterhaufen der Selbstzensur landen und verbrannt werden, weil gewissen Leuten diese Inhalte nicht ins Welt- und Menschenbild passen. Das ist an sich schon bedenklich.
Wo wird denn hier bitte etwas zensiert? Freizeitparkbesuche sind in so ziemlich jeder Hinsicht wertvoller als Computerspiele. Wo ist also das Problem, wenn man sich freiwillig (!) dazu entscheidet, diese Spiele gegen einen Gutschein zu tauschen?:huh:

amerika hat kein waffenproblem, die haben ein massives system-und kapitalismus problem, so schnell wie du da zum sprichwörtlichen penner werden kannst, soviele die nur um "mitzuhalten" hoffnunglos verschuldet sind, aber hauptsache der nachbar hält einen nicht für unterpreviligiert...das ungeheure stress und agressionspotential, das sich da ergibt und das multipliziert mit dem 4fachen der deutschen bevölkerung, sind die gründe für solche taten, genau wie hierzulande, kein geistig gesunder mensch einfach losgeht und leute umlegt.

Also am Kapitalismus liegt das glaube ich nicht. Wenn du dir die Menschen, die in den letzten Jahren so Amokläufe begangen haben, mal anschaust, dann sind das alles Menschen aus dem gesicherten Mittelstand, die den Amoklauf sicherlich nicht aus finanzieller Verzweiflung begangen haben

Allgemein: Sag mal lest ihr überhaupt den Artikel, bevor ihr hier kommentiert. Damit sind natürlich nicht alle gemeint, aber bei 70% der Posts hier habe ich das Gefühl, dass die Killerspiele im Titel gelesen haben und ohne weiteres Lesen einen Kommentar abgegeben haben:what:
Mfg, Pagz
 
Finde die Aktion klasse.
Alte Shooter die man eh nichtmehr zocken möchte abgeben und dafür einen schönen Tag im Vergnügungspark machen. :daumen:
 
CoD, Battlefield, die GTA Reihe, Saints Row, Hitman, im Endeffekt eigenltich jedes FPS Spiel.
Alle Spiele die du aufzählst, sind ab 18 Jahre. Wenn sie gewaltverherrlichend wären, dürften sie nicht verkauft werden. In welche Kategorie fallen für die sogenannten Strategiespiele wie Age of Empires. Hier muss man ganze Völker angreifen und vernichtend schlagen. Das ist doch auch voller Gewalt und Völkermord.
Wenn du die verlinkten Originalartikel gelesen hättest, hättest du gemerkt, dass dort nur von "violent video games" die Rede ist. Wo macht man sich also zum Killerspieler, wenn man so ein Spiel gegen einen Gutschein eintauscht?
Ja, ich habe den Artikel gelesen. Ich habe nicht gesagt, dass man sich zum „Killerspieler“ macht, wenn man ein Spiel abgibt. Die grosse Gefahr bei dieser Aktion ist, dass sie gegen die Spiele und Spieler verwendet wird und dann am Schluss jedes abgegebene Spiel als „Killerspiel“ dargestellt wird. So nach dem Motto: Schaut her das sind die Spiele, die die Spieler selber abgegeben haben.

Wo ziehst du denn die Grenze zwischen dem englischen „violent video game“ und dem deutschen „Killerspiel“? Mir scheint, hier werden Begriffe durcheinander gewürfelt, so dass es schwierig ist, eine Diskussion zu führen. Wie ich in meinem ersten Post geschrieben habe, hat die PCGH-Redaktion den Begriff „Killerspiel“ in den Titel gesetzt.
Wo wird denn hier bitte etwas zensiert? Freizeitparkbesuche sind in so ziemlich jeder Hinsicht wertvoller als Computerspiele. Wo ist also das Problem, wenn man sich freiwillig (!) dazu entscheidet, diese Spiele gegen einen Gutschein zu tauschen?:huh:
Finde die Aktion klasse.
Alte Shooter die man eh nichtmehr zocken möchte abgeben und dafür einen schönen Tag im Vergnügungspark machen. :daumen:
Bei dieser Umtauschaktion geht es doch darum, Spiele einzusammeln, die einer gewissen Gruppierung nicht ins Weltbild passen. Aus meiner Sicht ist das eine üble PR-Aktion, bei der das Dogma der bösen Computerspiele weiter gepflegt wird und am Schluss jedes abgegebene Spiel zum „Killerspiel“ gemacht wird. Unterschwellig wird auch immer die Verknüpfung zum Thema Schusswaffen gemacht.
Es ist eine Selbstzensur, wenn man Computerspiele zur Vernichtung abgibt. Und ob nun Freizeitparks oder Computerspiele oder sonst was die wertvollere Freizeitgestaltung sind, ist sehr individuell und es sollte sich niemand das Recht herausnehmen, anderen vorzuschreiben, wie sie am „wertvollsten“ ihre Zeit verbringen.
Also am Kapitalismus liegt das glaube ich nicht. Wenn du dir die Menschen, die in den letzten Jahren so Amokläufe begangen haben, mal anschaust, dann sind das alles Menschen aus dem gesicherten Mittelstand, die den Amoklauf sicherlich nicht aus finanzieller Verzweiflung begangen haben
Woher weisst du denn so im Detail über die finanziellen Hintergründe dieser Menschen Bescheid? Ich denke, das ist reine Spekulation, was du da schreibst.
 
Alle Spiele die du aufzählst, sind ab 18 Jahre. Wenn sie gewaltverherrlichend wären, dürften sie nicht verkauft werden. In welche Kategorie fallen für die sogenannten Strategiespiele wie Age of Empires. Hier muss man ganze Völker angreifen und vernichtend schlagen. Das ist doch auch voller Gewalt und Völkermord.
Nur weil in einem Spiel Gewalt vorkommt, heißt das nicht, dass sie diese Gewalt gleich verherrlichen. In CoD und Battlefield wird die Gewalt jedoch nicht dargestellt, wie sie wirklich existiert, sondern extrem abgeschwächt. Du wirst in diesen Spielen keinen SOldaten sehen, der sich Stundenlang in Qualen am Boden wälzt, bis er endlich stirbt.
Man muss sich Egoshooter doch nur mal objektiv anschauen. Da schießt man meistens 7 Stunden lang Menschen tot, um am Ende die Welt zu retten. Also wenn das nicht gewaltverherrlichend ist, dann weiß ich auch nicht.
Versteh mich nicht falsch. Ich bin nicht dafür, dass diese Spiele verboten werden, aber dass hier manche so tun, als sei CoD auf dem selben Level wie Mensch argere dich nicht ist einfach Quatsch

Ja, ich habe den Artikel gelesen. Ich habe nicht gesagt, dass man sich zum „Killerspieler“ macht, wenn man ein Spiel abgibt. Die grosse Gefahr bei dieser Aktion ist, dass sie gegen die Spiele und Spieler verwendet wird und dann am Schluss jedes abgegebene Spiel als „Killerspiel“ dargestellt wird. So nach dem Motto: Schaut her das sind die Spiele, die die Spieler selber abgegeben haben.
Gut, das ist deine Meinung. Da die Spieler aber einen Gegenwert für die Spiele erhalten, glaube ich nicht, dass so etwas passiert. Man nimmt sich ja schließlich auch nicht die Ego-Shooter, die auf eBay verkauft werden als Beispiel dafür.

Wo ziehst du denn die Grenze zwischen dem englischen „violent video game“ und dem deutschen „Killerspiel“? Mir scheint, hier werden Begriffe durcheinander gewürfelt, so dass es schwierig ist, eine Diskussion zu führen. Wie ich in meinem ersten Post geschrieben habe, hat die PCGH-Redaktion den Begriff „Killerspiel“ in den Titel gesetzt.
ALso violent video games beschreibt diese Spiele meiner Meinung nach ziemlich objektiv, während der Begriff Killerspiele von Anfang an negativ behaftet ist


Woher weisst du denn so im Detail über die finanziellen Hintergründe dieser Menschen Bescheid? Ich denke, das ist reine Spekulation, was du da schreibst.
Wenn man sich ein bisschen über diese Fälle informiert, wird sowas schnell klar. Das Umwelt des Amokläufers wird auch von den Medien recht intensiv beleuchtet. Die Amokläufer kamen wir gesagt alle aus dem Amerikanischen Mittelstand. Wenn Geldnot der entscheidende Faktor wäre, sähe das sicherlich anders aus
 
Bei dieser Umtauschaktion geht es doch darum, Spiele einzusammeln, die einer gewissen Gruppierung nicht ins Weltbild passen. Aus meiner Sicht ist das eine üble PR-Aktion, bei der das Dogma der bösen Computerspiele weiter gepflegt wird und am Schluss jedes abgegebene Spiel zum „Killerspiel“ gemacht wird.
Kauft man sich eben neue. Außerdem wird man dazu nicht gezwungen.

Es ist eine Selbstzensur, wenn man Computerspiele zur Vernichtung abgibt. Und ob nun Freizeitparks oder Computerspiele oder sonst was die wertvollere Freizeitgestaltung sind, ist sehr individuell und es sollte sich niemand das Recht herausnehmen, anderen vorzuschreiben, wie sie am „wertvollsten“ ihre Zeit verbringen.
Komisch. Du schreibst von Selbstzensur (Böse) wenn man Computerspiele da abgibt aber gleichzeitig schreibst du man sollte niemandem vorschreiben wie man seine Freizeit gestaltet. Willst du jetzt auch den Gebrauchtverkauf verbieten da es "verwerflich" ist seine Spiele weiterzugeben? Warum soll man seine alten Spiele da nicht abgeben dürfen? Warum soll man alte Spiele weiter aufheben wenn man eh keine Verwendung mehr dafür findet? Es bleibt doch jedem selbst überlassen.
Wehe man wirft Computerspiele in den Müll... Dann kommt man in die Hölle. :schief:
 
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Wenn man sagt das man in Egoshootern nur Menschen tötet irrt man meist nicht. Nur ist dies kein Selbstzweck. Meist rette man (Person, Land, Planeten, Spezies, Dimension, Universum einfügen).

Mit dem gleichen Muster könnte man jetzt auch an Rennspiele und RPGs rangehen. Bei Beiden käme nichts positives bei rum.
 
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