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Upgrade von 5800X3D auf 13900k absegnen

Da_Obst

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Kaufzeitpunkt
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  1. Spielen
  2. Arbeiten / Programmieren
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  4. Surfen
Sonstige benötigte Komponenten und Wünsche
-
Zusammenbau
Nein, ich baue selbst
Speicherplatz SSD (in GiByte)
0
Speicherplatz HDD (in GiByte)
0
Grüß euch! :)

Mir ist ein Intel i9 13900k in die Hände gefallen den ich gerne benutzen möchte.
Immerhin bekomme ich damit so ~20% Mehrleistung ggü. meinem aktuellen 5800X3D.

Aktuell habe ich mir folgende Boards herausgesucht:

Ich möchte bei meinem Case bleiben, und da bekommt man max. µATX-Bretter hinein.
Neben einem vollwertigen PCIe x16-Slot möchte ich zumindest noch einen PCIe x4-Slot haben.
Neben einem USB-C 10Gbit FP-Header hätte ich gerne noch einen USB-C 20Gbit Port im IO.
Ein M.2 E-Key Slot ist Pflicht, kann ruhig ab Werk besiedelt sein.

Jetzt habe ich dazu noch ein paar Fragen:
  • Macht es Sinn den bestehenden DDR4 Speicher weiterzuverwenden, oder sollte man besser gleich auf DDR5 wechseln?
  • Welche Speichertransferrate wäre bei DDR5 noch einigermaßen realistisch zu erreichen?
  • Ist man beim B760 eingeschränkt, was Undervolting/Lastoptimierung anbelangt?

Über ein bisschen Input und/oder Anregungen würd' ich mich freuen! :)
 

Kaufberatungsbot

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Macht es Sinn den bestehenden DDR4 Speicher weiterzuverwenden, oder sollte man besser gleich auf DDR5 wechseln?
Du stellst die Sinnfrage nach DDR während du von nem 5800X3D auf nem 13900K wechselst?
Der Leistungsunterschied in Spielen zwischen nem 5800X3D und nem 13900K ist in den allermeisten Fällen genauso irrelevant wie ob du DDR4 oder 5 benutzt bei RaptorLake.
Wir reden hier von Größenordnung 0-20% je nach Situation. Das ist Messbar aber nicht fühlbar.

Einen nennenswerten Vorteil hast du nur wenn du bei anderer Arbeit viele Threads bedienen kannst da ein 13900K natürlich im Multicore-Bereich die 8 Kerne eines 5800ers abziehen kann. Dann würde ich aber auch nicht der CPU mit langsamem DDR4 den Hals zuhalten.
Welche Speichertransferrate wäre bei DDR5 noch einigermaßen realistisch zu erreichen?
Hängt wie du weißt vom Glück bei der CPU ab.
5600 sind offiziell. 6400 schafft praktisch jeder 13900K des Planeten. 7200 schaffen viele aber nicht alle. 8000 schaffen sehr wenige (der Performancezuwachs ist da aber auch nur noch theoretisch - und nebenbei kann sowas auch normalerweise ein B760-Brett nicht). Deine Wahl ;-)

Ist man beim B760 eingeschränkt, was Undervolting/Lastoptimierung anbelangt?
Nein. Die wesentlichen Einstellungen für UV wie Spannungsoffsets, LoadlineCalibration und auch Einstellungen zu Power- und Currentlimits haben die B760er Boards üblicherweise auch dabei.
 
Du stellst die Sinnfrage nach DDR während du von nem 5800X3D auf nem 13900K wechselst?
Ich habe vergleichsweise flinken DDR4 B-Die welcher aktuell mit 3800/CL14 und straffen Subs die Arbeit verrichtet.
Mir fehlt halt die Praxiserfahrung, weil ich bisher nicht mit einem aktuellen DDR5 System gegentesten konnte wie der Leistungssprung bei Kits mit ähnlichen Rohleistungswerten ist. Rein rechnerisch bräuchte man ja zumindest ein DDR5 7600/CL30 Kit um das DDR4 Kit einzuholen. Ob das praktisch auch so ist weiß ich halt nicht.

Der Leistungsunterschied in Spielen zwischen nem 5800X3D und nem 13900K ist in den allermeisten Fällen genauso irrelevant wie ob du DDR4 oder 5 benutzt bei RaptorLake.
Wir reden hier von Größenordnung 0-20% je nach Situation. Das ist Messbar aber nicht fühlbar.

Einen nennenswerten Vorteil hast du nur wenn du bei anderer Arbeit viele Threads bedienen kannst da ein 13900K natürlich im Multicore-Bereich die 8 Kerne eines 5800ers abziehen kann. Dann würde ich aber auch nicht der CPU mit langsamem DDR4 den Hals zuhalten.
Bei mir ist der Rechner eher zum Arbeiten als zum Spielen eingespannt.
Ich bin mit folgenden Dingen zugange:
Encoding (DVD/BR Rip -> AV1/h.265 MKV-Container) mit MakeMKV/Handbrake
CAD/CAM mit Autodesk Fusion 360 und Siemens Solid Edge
3D-Rendern mit Blender Cycles und Luxion Keyshot
Photogrammetrie mit Agisoft Metashape und Meshroom CL

Dementsprechend kann ich die Mehrleistung schon gut brauchen.
Zocken (TM, BL3, BF2042, Risk of Rain2) ist eher weniger geworden.
Prinzipiell schon noch, aber hat keinen Fokus mehr darauf gerichtet wenn es um die Hardware-Auswahl geht.

Hängt wie du weißt vom Glück bei der CPU ab.
5600 sind offiziell. 6400 schafft praktisch jeder 13900K des Planeten. 7200 schaffen viele aber nicht alle. 8000 schaffen sehr wenige (der Performancezuwachs ist da aber auch nur noch theoretisch - und nebenbei kann sowas auch normalerweise ein B760-Brett nicht). Deine Wahl ;-)
Ja, schon. Bei Intel und DDR5 bin ich halt nicht so im Info-Saft.

Nein. Die wesentlichen Einstellungen für UV wie Spannungsoffsets, LoadlineCalibration und auch Einstellungen zu Power- und Currentlimits haben die B760er Boards üblicherweise auch dabei.
Prächtig, dann kann das Board ja schön "günstig" bleiben.
Danke für deinen Input. :)
 
Ich habe vergleichsweise flinken DDR4 B-Die welcher aktuell mit 3800/CL14 und straffen Subs die Arbeit verrichtet.
Mir fehlt halt die Praxiserfahrung, weil ich bisher nicht mit einem aktuellen DDR5 System gegentesten konnte wie der Leistungssprung bei Kits mit ähnlichen Rohleistungswerten ist.
Bei neuen CPUs und großen Caches verlieren die Latenzen und Zugriffszeiten von RAM immer mehr an Bedeutung - oder ums anders zu sagen in den allermeisten Fällen ists völlig wurscht ob du B-Dies mit CL14 hast oder 08/15-RAMs mit CL18, normaler P/L-DDR5-6400 CL36 ist immer deutlich schneller. Es ist fast nur noch relevant wie viele Datenmengen du in die CPU schaufeln kannst oder anders gesagt: Die Zahl vor dem "CL" ist viel viel wichtiger als die Zahlen danach.

Bei mir ist der Rechner eher zum Arbeiten als zum Spielen eingespannt.
Bei der Auswahl kannste natürlich jeden Kern gebrauchen. Dann macht das Upgrade schon Sinn.

Ja, schon. Bei Intel und DDR5 bin ich halt nicht so im Info-Saft.
Wie gesagt ich würde auf jeden Fall DDR5 verwenden einfach weil DDR4 die Bandbreite nicht ansatzweise erreichen kann. Da musste auch nicht viel Geld ausgeben, guter Preis-Leistungs DDR5 im Bereich von 6400 MT/s kann alles was du suchst. Der läuft immer und darüber wird auch der Performancegewinn sehr klein (das Preisschild aber bedeutend schneller groß...).
Viel Wichtiger als die Taktung ist die Menge des RAMs - ich weiß nicht wie viel du brauchst für beispielsweise CAD (das kann verschwindend wenig sein oder horrende Mengen je nachdem was macn genau macht...), denn 32GB 8000er RAM sind so lange minimal schneller als 48 oder 64GB 6400er RAM bis sie zu wenig werden, dann sind sie VIIIIIEEEEEL langsamer. :-D

Da 48 GB nur noch vielleicht 30€ teurer sind als 32 kann man sich das schon überlegen je nach Workload.
Beispiel 48GB 6400er für 155€:
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch wenn es nicht viel helfen könnte, Aber genau so gut kannst du ne 12/16Kerner nehmen wenn du über die CPU Renderst. tuhst du das über die Grafikarte is es ehe egal.
Wie alkie schon sagte es macht kaum ne unterschied.
Nutze selber video schnitt programm mit 16Kerner weil ich es über die CPU rendere, Oder doch GPU aber die wird halt gut ausgelaste die CPU. (anderes thema geht sonst zu weit weg.)
 
Ich würde auch den Schritt auf DDR5 gehen.
Bandbreite ist im Allgemeinen (und eigentlich schon) immer wichtiger, als die Latenzen.
Vor allem bei Anwendungen.
Und da die CL nur eine von vielen (und keine so wichtige heutzutage) Latenzen ist, merkt man den Unterschied noch mal weniger.
 
Bei neuen CPUs und großen Caches verlieren die Latenzen und Zugriffszeiten von RAM immer mehr an Bedeutung - oder ums anders zu sagen in den allermeisten Fällen ists völlig wurscht ob du B-Dies mit CL14 hast oder 08/15-RAMs mit CL18, normaler P/L-DDR5-6400 CL36 ist immer deutlich schneller. Es ist fast nur noch relevant wie viele Datenmengen du in die CPU schaufeln kannst oder anders gesagt: Die Zahl vor dem "CL" ist viel viel wichtiger als die Zahlen danach.


Bei der Auswahl kannste natürlich jeden Kern gebrauchen. Dann macht das Upgrade schon Sinn.


Wie gesagt ich würde auf jeden Fall DDR5 verwenden einfach weil DDR4 die Bandbreite nicht ansatzweise erreichen kann. Da musste auch nicht viel Geld ausgeben, guter Preis-Leistungs DDR5 im Bereich von 6400 MT/s kann alles was du suchst. Der läuft immer und darüber wird auch der Performancegewinn sehr klein (das Preisschild aber bedeutend schneller groß...).
Viel Wichtiger als die Taktung ist die Menge des RAMs - ich weiß nicht wie viel du brauchst für beispielsweise CAD (das kann verschwindend wenig sein oder horrende Mengen je nachdem was macn genau macht...), denn 32GB 8000er RAM sind so lange minimal schneller als 48 oder 64GB 6400er RAM bis sie zu wenig werden, dann sind sie VIIIIIEEEEEL langsamer. :-D

Da 48 GB nur noch vielleicht 30€ teurer sind als 32 kann man sich das schon überlegen je nach Workload.
Beispiel 48GB 6400er für 155€:
In Ordnung. :)
Derweilen komme ich mit meinen 32GB noch recht gut aus, manche Projekte kratzen am Limit.
Da muss ich wohl noch 'ne Nacht drüber schlafen.

Auch wenn es nicht viel helfen könnte, Aber genau so gut kannst du ne 12/16Kerner nehmen wenn du über die CPU Renderst. tuhst du das über die Grafikarte is es ehe egal.
Wie alkie schon sagte es macht kaum ne unterschied.
Nutze selber video schnitt programm mit 16Kerner weil ich es über die CPU rendere, Oder doch GPU aber die wird halt gut ausgelaste die CPU. (anderes thema geht sonst zu weit weg.)
Da ich den 13900k für kein Geld in die Finger bekommen habe, ist der in Stein gemeißelt. (^^)
Encoden muss bei mir die CPU weil ich Quality>Time fahre. Da ist es auch egal, wenn das Ding über Nacht läuft.

Ich würde auch den Schritt auf DDR5 gehen.
Bandbreite ist im Allgemeinen (und eigentlich schon) immer wichtiger, als die Latenzen.
Vor allem bei Anwendungen.
Und da die CL nur eine von vielen (und keine so wichtige heutzutage) Latenzen ist, merkt man den Unterschied noch mal weniger.
Ok passt, ich bin überzeugt, danke für den Input. :)
 
Encoden muss bei mir die CPU weil ich Quality>Time fahre. Da ist es auch egal, wenn das Ding über Nacht läuft.
Dafür musste beim RAM nicht so tief in die Tasche greifen. Sehr starke Encodiersettings sind (bei HEVC und AV1) so gut wie rein CPU-limitiert, sprich die brauchen keine irre Bandbreite und auch keine riesen Mengen an RAM, nur die blanken Flops der (möglichst zahlreichen) Kerne. Je höher die Qualitätssettings sind, desto größer der Effekt (da dann mehr rechenoperationen pro Pixel, sprich pro Datenmenge anfallen und RAM immer unwichtiger wird - die CPU hat länger mit dem zu tun was schon in ihrem Cache ist).

Wenn nur rein um HQ-Encoding ginge könntest du sogar deinen DDR4 weiter benutzen ohne nennenswerten Performanceverlust - aber wenn du eh grade wechselst (und für den ganzen anderen Workload) würde ich trotzdem DDR5 wählen.
 
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