genug gelesenMarketing-Leiter
Naja, zum einen ist diese angebliche "große" Umstellung gar nicht so groß, wie oft getan wird. Im Endeffekt ändern sich ein paar Klicks und die visuelle Oberfläche ist teilweise anders. Nichts, was man in ein paar wenigen Stunden nicht lernen könnte. Da ist z.B. die Umstellung von Office 2003 zu Office 2007 VIEL größer gewesen. Aber klar, der Mensch ist ein Gewohnheitstier und bleibt gerne beim Altbekannten, auch wenn das Neue vielleicht besser (und auch gar nicht soooo anders) ist. Das ist nur natürlich und nachvollziehbar. Dass allerdings bei Windows und Microsoft so ein Fass aufgemacht wird, während überall sonst auf der Welt schon seit Jahrzehnten das gleiche Prinzip herrscht, ist mir schleierhaft. Alle Produkte werden über kurz oder lang nicht mehr hergestellt, es gibt keinen Support mehr und man bekommt auch keine Ersatzteile mehr. Unternehmen wollen immer neue Produkte an den Mann bringen, so auch Microsoft. Anders kann unsere auf immerwährendem Konsum basierte Wirtschaft auch nicht bestehen. Klar, das mag für den ein oder anderen durchaus nervig sein, aber es ist eine Begleiterscheinung des Kapitalismus. Warum man dafür jetzt Microsoft derart dafür kreuzigt, ist mir schleierhaft (muss am Internet und den rauen und unreflektierten Umgangsformen unter Nerds liegen...). Da gibt es imo teils viel größere schwarze Schafe in der Industrie, die ihre Kunden noch ganz anders dazu drängen, auf neue Produkte umzusteigen, als Microsoft das tut. Im gleichen Umfeld muss man sich dafür nur mal Apple anschauen, bei denen regelmäßig die "alten" Smartphones durch neue Upgrades des OS ausgebremst werden. Wo ist da der vergleichbare Shitstorm? Aber klar, sobald man sich einmal eingeprägt hat, dass Microsoft böse ist, dann bleibt man auch dabei und sieht nur noch das Negative. Damit meine ich übrigens nicht deinen Post im Speziellen, sondern generell was man hier und anderswo so zu lesen bekommt, vor allem in deutschen Foren. Kann natürlich auch daran liegen, dass die Deutschen besonders überempfindlich gegenüber der angeblichen Spionage sind, wobei es deutlich größere Probleme im Leben gibt als das (zumindest für die allermeisten). Es ist sicherlich nicht alles eitel Sonnenschein, was Microsoft so treibt und dieser sanfte Zwang, doch endlich auf Win10 umzusteigen, nervt mich auch manchmal. Aber das wars dann auch. Meine Lebensqualität wird dadurch nicht extrem verringert und ich bezweifle auch, dass das bei irgendjemandem hier der Fall ist, nur weil er ab und zu mal den Hinweis zum Win10 Upgrade wegklicken muss....Also, aus meinem Bekanntenkreis interessiert es die User sehr wohl, welches OS Sie nutzen und welches Ihnen eine grosse Umstellung abverlangt. Und wenn mich die meisten fragen "muss Ich wechseln für ein bisschen Musik, Fotos anschauen und Internet" sage Ich denen definitiv nein. Und mir kann keiner weismachen - auch nicht mit dem Argument der Masse - das es kein User merkt, ob er Win7 oder Win10 benutzt. Die Oberfläche unterscheidet sich wesentlich voneinander. Und viele meiner Freunde wollen sich einfach nicht umstellen. Und so lange das nicht nötig ist, wollen Sie bei Win 7 bleiben.

MS könnte es einfach wieder einführen das man Updates einfach abwählen kann, bzw. ausblenden.
Die jetzige Lösung für so was ist ein eigenes Tool das man sich erst runterladen muss.
Klar, ist auch so schlimm, wenn MS dabei zusehen kann, was man so im Internet postet und wie man im Netz unterwegs ist, während man den Chrome Browser des Wohlfahrtsunternehmens Google benutzt...Weniger nörgeln auf Win10,wen es nicht passt soll es halt nicht nutzen.gibt Alternativen und dann muss man sich auf nicht aufregen,das MS zusehen kann,wie man die Fotos der letzten Party postet oder wie ich im Netz unterwegs bin.


Wäre ich mir nicht so sicher. Jemand der anno 2015 weder Festnetz-Internet noch Mobiles Internet auf dem Smartphone hat, macht sich doch erst recht verdächtig. So einer MUSS was zu verbergen haben. So stehen ja auch gerade die TOR Nutzer angeblich unter besonderer Beobachtung der NSA...Aber eine Sache sei mal klargestellt: Wer sich wirklich ernsthaft Sorgen um seine Daten macht, sollte als allererstes den Zugang bei seinem Provider kündigen und definitiv auch kein Smartphone benutzen, egal welches OS!

Seit ihr sicher, das Adobe über die Creative-Cloud Software nicht ein Stückchen von euch nach Amerika schickt? Oder Apple mit seinem iTunes-Kram? Landen eure Daten wirklich nur in der iCloud oder auch gespiegelt auf einen geheimen Server, der vielleicht sogar im Keller eines Geheimdienstes steht? Ach und da wir ja so schön bei der Cyber-Paranoia sind. Was ist mit Steam? Sind die Hardware-Surveys oder die Nutzungsstatistiken (was übrigens auch Telemetriedaten sind) wirklich die einzigen Daten, die sich Valve von euch holt?
Denn die Möglichkeit dazu bietet nahezu jede Closed-Source Software.
Man verwendet einen OpenSource Mailclient wie Thunderbird. Und? Wer garantiert einem, das der Mailprovider im geheimen die Mails vom SMTP-Server nicht spiegelt und auf einen geheimen Server ablegt und registriert?
Was soll das bringen? Steam hat trotzdem alle deine Daten. Mal ganz davon abgesehen, dass sich nun wirklich niemand dafür interessiert, was wir so zocken.Man muss ja keine Cloud nutzen. Und bei Steam kann man auch auf ein Privates Konto einstellen.
LOl, die kann ebenso ausgespäht werden. Abgesehen davon schafft man sich so häufig Sicherheitslücken ins Haus, gegen die Win10 wie Kinderkrams aussieht.Deshalb sollte möglichst viel Software OpenSource sein.
Schützen gegen was überhaupt? Eine wirklich sichere Verschlüsselung existiert nicht, schon gar nicht für einfache Konsumenten und Heimrechner. Abgesehen davon hilft absolut nichts gegen eingehende, unverschlüsselte Mails...Einfach PGP mit Ende-Zu-Ende Verschlüsselung einsetzen. Da kann der Provider die Mails gar nicht lesen.
Wie man sieht kann man sich schon recht gut schützen.
Schützen gegen was überhaupt? Eine wirklich sichere Verschlüsselung existiert nicht, schon gar nicht für einfache Konsumenten und Heimrechner. Abgesehen davon hilft absolut nichts gegen eingehende, unverschlüsselte Mails...
Das es keine hundertprozentige Sicherheit gibt ist klar. Aber eine Ordentlich Verschlüsselung ist nur mit viel Zeit und Aufwand zu knacken, vorallem lässt sich aber nichts mehr einfach im Klartext filtern und lesen.
Aber warum sollte eine Verschlüsselung für Konsumenten unsicherer sein als fürs Militär o.ä.? Die Algorithmen die AES, RSA sind ja schon lange bekannt und verbreitet. Hängt einfach nur von der Schlüssellänge ab. Und auch da kann man ja RSA mit 4096 Bit und elliptischen Kurven und SHA512 sowie AES256 verwenden.

Und was ist, wenn ich eine Cloud nutzen will? Und was ist, wenn diese Einstellung zwecks dem privaten Konto nur ein Placebo ist? Microsoft traut man nicht. Aber man verlässt sich darauf, das Steam von Valve das tut, was die Einstellungen und die Software suggerrieren? Das ist aber nicht wirklich konsequent.Man muss ja keine Cloud nutzen. Und bei Steam kann man auch auf ein Privates Konto einstellen.
Dann muss die OpenSource-Community auch einmal brauchbare Alternativen liefern. Darauf warte ich ja schon seit über 10 Jahren. Aber für vieles gibt es keine echten Alternativen. Die meisten Anwendungen sind im Grunde seit der ersten Code-Zeile Baustellen. Die wenigen Referenzen, die sich von dem negativen Nutzererlebnis abgrenzen, kranken an anderen Stellen. Bei Office die Kompatibilität und bei den Nieschenprogrammen bei der Stabilität, bei the Gimp die Performance, bei Scribus fehlende und eigentlich im Schriftsatz etablierte Geschichten wie zum Beispiel Aufzählungslisten. DAW und Sequencer wurden ja auch schon erwähnt. Mieser Funktionsumfang, stellenweise unterirdische Performance, bescheidene Kompatibilität und die Konfiguration für Audiohardware war auf Linux schon immer zum Mäuse melken. Wer sich das antun will, den halte ich nicht auf. Aber ich persönlich bereue bis heute nicht einen einzigen Cent, den ich in meine Software gesteckt habe.Deshalb sollte möglichst viel Software OpenSource sein.
Da reden wir noch einmal drüber, wenn es Standard ist. Aktuell allerdings ist das ganze kein Thema. Was bringt es mir, wenn ich quer durch die Heide meine Mails verschlüssele und 95% der Empfänger mit dem Buchstabensalat, den sie erhalten nichts anfangen können. Die meisten verstehen nicht, was da genau vor sich geht.Einfach PGP mit Ende-Zu-Ende Verschlüsselung einsetzen. Da kann der Provider die Mails gar nicht lesen.
Ein Tropfen auf dem heißen Stein.Wie man sieht kann man sich schon recht gut schützen.

Das interessiert die nen S***** was ihr genau auf eurer Kiste habt, lediglich die Nutzung im allgemeinen um darauf hin für euch angepasste Angebote zu erstellen. Sorry wenn ich unfreundlicher werde aber solchen paranoiden Spinnern muss man doch mal die Meinung sagen.seid!Wer glaubt ihr das ihr seit, dass es sich überhaupt lohnen würde eure privaten Daten zu sammeln.

Trotzdem sollte man immer wechseln , wenn keine Sicherheitsupdates mehr für das jeweilige Betriebssystem geliefert werden. Natürlich ist dann zum Beispiel ein Windows 7 nicht dadurch unsicherer als vorher.Aber wenn neue Sicherheitslücken auftreten und diese nicht mehr gefixt werden , wissen Hacker an welche Stellen sie ansetzen müssen , um in ihr System einzudringen. Dieses Lücken zu schließen sind so sogar wichtiger als ein AV-Programm.
Ist es eben nicht...MS kann doch nichts dafür wenn Soft-/Hardwarehersteller Ihre Produkte nicht aktuell halten und diese dann mit einem neuen BS nicht mehr laufen.
Mal als etwas "extremes" Beispiel: Beschwert sich jemand, dass die Oculus, welche demnächst auf den Markt kommt,. nicht mehr mit Win98 kompatibel ist? Was soll denn das? Wenn ich Win98 benutzen möchte, dann muss da auch alles laufen was aktuell rauskommt...das BS war ja vor der Hardware da. Da hätten die das schon optimieren können für die 0,000000001% der Rechner die noch Win98 benutzen.
Vielleicht verstehen jetzt ein paar was ich sagen will...irgendwie bezweifle ich es aber.

Die Softwareherstellung ist aber nun Mal (leider) anders als praktisch alle anderen Branchen, was nicht zuletzt an der Komplexität der Sache an sich liegt (und eben nicht unbedingt an der Fahrlässigkeit oder Inkompetenz des Herstellers).Was mich dabei am meisten stört ist übrigens die Grundhaltung. Sicherheitslücken "treten" nicht "auf". Sicherheitslücken sind ein elementarer Programmfehler, der bislang nur übersehen wurde. Updates für ein Betriebssystem sind eine Nachbesserung des Herstellers am fehlerhaften Produkt. In anderen Branchen ist es selbstverständlich, dass dieser Service solange angeboten wird, bis keine Fehler und somit kein Bedarf mehr verbleiben. Da Microsoft regelmäßig alte Funktionen aus neuen Betriebssystemen streicht, gibt es zu dem Szenarien in denen auf alte Versionen nicht verzichtet werden kann.

Wofür brauchst du eigentlich einen Retrorechner mit Win98???
dass AMD/ATI und Nvidia den Treibersupport für Windows 98 eingestellt haben und seit Windows XP daran, dass Microsoft Abwärtskompatibilität und DOS-Support gestrichen hat.