Upgrade auf Windows 10: Microsoft sucht die richtige Bedrohungs-Balance und warnt vor Windows 7

Das Problem bei vielen hier ist, dass sie nicht genug differenziert Informationen verstehen oder anschauen. Wer eine Funktion wie Cortana nutzen will, muss Daten liefern, das geht nicht anders. Lustig ist ja, dass dieselben Leute entsprechende Funktionen beim Smartphone sehr wohl nutzen und sich über die dortige Datensammelwut gar nicht enervieren. Es ist nicht nett was Microsoft mit Windows 10 eingeführt hat bzg. Datensammlung, aber sie ziehen hier nur mit Apple, Google und Co nach und sind nicht Vorreiter!

Grösste Schweinerei finde ich dass grosse Firmen wie Qualcomm zu älteren WLAN Chipsätze keine aktuellen Treiber liefern. Denn für mein Asus Notebook von 2007 hat Microsoft selber schreiben müssen, damit es überhaupt einen gab. Nur funktioniert dieser sehr fehleranfällig.
 
ich habe ein winows phone.Ich habe versucht cortona ganz zu löschen nur leider ist die möglichkeit ausgraut.Ich habe auch andere smartphones angeguckt die mir aber auch nicht zugesagt hatten.Und dann las ich noch das man sich schnell einen virus auf einem androit einfangen kann.Die schlechteren Kameras mit LED anstatt Xenon Blitz haben mich ebenfalls entäuscht gehabt.Und mein Bruder hatte ein Android gehabt,bis es dann durch schwitzen in der hosentasche dann defekt war.Alles das sind sachen da wo ich nur den Kopf schüttel.Alles nur billig Smartphones.Die gescheiten gibt es wohl nicht.Und bei Betriebsystem hat man ebenfalls keine große auswahl.Manchmal könnte man meinen die Welt sei ungerecht weil man eine echte entscheidung doch eh nicht wirklich treffen kann.Eine echte Freiheit ist wohl nur eine illusion.Und das die hardware hersteller da auch noch mit machen mit einschränkung ist eine frechheit.Aber was erwarte ich nur im Elektromarkt,sind wohl zu hohe erwartungen.Da kann man wohl nix machen.
 
Also, aus meinem Bekanntenkreis interessiert es die User sehr wohl, welches OS Sie nutzen und welches Ihnen eine grosse Umstellung abverlangt. Und wenn mich die meisten fragen "muss Ich wechseln für ein bisschen Musik, Fotos anschauen und Internet" sage Ich denen definitiv nein. Und mir kann keiner weismachen - auch nicht mit dem Argument der Masse - das es kein User merkt, ob er Win7 oder Win10 benutzt. Die Oberfläche unterscheidet sich wesentlich voneinander. Und viele meiner Freunde wollen sich einfach nicht umstellen. Und so lange das nicht nötig ist, wollen Sie bei Win 7 bleiben.
Naja, zum einen ist diese angebliche "große" Umstellung gar nicht so groß, wie oft getan wird. Im Endeffekt ändern sich ein paar Klicks und die visuelle Oberfläche ist teilweise anders. Nichts, was man in ein paar wenigen Stunden nicht lernen könnte. Da ist z.B. die Umstellung von Office 2003 zu Office 2007 VIEL größer gewesen. Aber klar, der Mensch ist ein Gewohnheitstier und bleibt gerne beim Altbekannten, auch wenn das Neue vielleicht besser (und auch gar nicht soooo anders) ist. Das ist nur natürlich und nachvollziehbar. Dass allerdings bei Windows und Microsoft so ein Fass aufgemacht wird, während überall sonst auf der Welt schon seit Jahrzehnten das gleiche Prinzip herrscht, ist mir schleierhaft. Alle Produkte werden über kurz oder lang nicht mehr hergestellt, es gibt keinen Support mehr und man bekommt auch keine Ersatzteile mehr. Unternehmen wollen immer neue Produkte an den Mann bringen, so auch Microsoft. Anders kann unsere auf immerwährendem Konsum basierte Wirtschaft auch nicht bestehen. Klar, das mag für den ein oder anderen durchaus nervig sein, aber es ist eine Begleiterscheinung des Kapitalismus. Warum man dafür jetzt Microsoft derart dafür kreuzigt, ist mir schleierhaft (muss am Internet und den rauen und unreflektierten Umgangsformen unter Nerds liegen...). Da gibt es imo teils viel größere schwarze Schafe in der Industrie, die ihre Kunden noch ganz anders dazu drängen, auf neue Produkte umzusteigen, als Microsoft das tut. Im gleichen Umfeld muss man sich dafür nur mal Apple anschauen, bei denen regelmäßig die "alten" Smartphones durch neue Upgrades des OS ausgebremst werden. Wo ist da der vergleichbare Shitstorm? Aber klar, sobald man sich einmal eingeprägt hat, dass Microsoft böse ist, dann bleibt man auch dabei und sieht nur noch das Negative. Damit meine ich übrigens nicht deinen Post im Speziellen, sondern generell was man hier und anderswo so zu lesen bekommt, vor allem in deutschen Foren. Kann natürlich auch daran liegen, dass die Deutschen besonders überempfindlich gegenüber der angeblichen Spionage sind, wobei es deutlich größere Probleme im Leben gibt als das (zumindest für die allermeisten). Es ist sicherlich nicht alles eitel Sonnenschein, was Microsoft so treibt und dieser sanfte Zwang, doch endlich auf Win10 umzusteigen, nervt mich auch manchmal. Aber das wars dann auch. Meine Lebensqualität wird dadurch nicht extrem verringert und ich bezweifle auch, dass das bei irgendjemandem hier der Fall ist, nur weil er ab und zu mal den Hinweis zum Win10 Upgrade wegklicken muss.... ;)

MS könnte es einfach wieder einführen das man Updates einfach abwählen kann, bzw. ausblenden.
Die jetzige Lösung für so was ist ein eigenes Tool das man sich erst runterladen muss.

Da stimme ich dir absolut zu. Das könnten sie durchaus wieder einführen und Microsoft würde sich da sicher auch über konstruktives(!) Feedback freuen...

Weniger nörgeln auf Win10,wen es nicht passt soll es halt nicht nutzen.gibt Alternativen und dann muss man sich auf nicht aufregen,das MS zusehen kann,wie man die Fotos der letzten Party postet oder wie ich im Netz unterwegs bin.
Klar, ist auch so schlimm, wenn MS dabei zusehen kann, was man so im Internet postet und wie man im Netz unterwegs ist, während man den Chrome Browser des Wohlfahrtsunternehmens Google benutzt... :P

Dann bitte auch konsequent unterlassen, sich im Internet irgendwo zu registrieren (also auch nicht auf PCGH) und nur per VPN und TOR unterwegs sein (wobei, gerade die TOR User kommen ja bei der NSA gesondert unter die Lupe...). Ganz ehrlich, Windows ist das geringste Problem, wenn es um die Offenlegung persönlicher Daten geht. Will auch nicht wissen, was Google mit Android und Apple so für Daten abgreifen. Aber klar, DER große Böse, das muss Microsoft sein... :D
 
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Uhh großer Aufschrei großer Wiederstand.. "bis MS zur Besinnung kommt".. Ja genau, weil MS ja so viel Wert auf deine Meinung legt.
MS ist eines der reichsten Unternehmen auf dieser Welt, mit dem Ziel, noch reicher zu werden.. Das lassen die sich nicht von einer Handvoll Menschen, die Wert auf ihre Daten legen wegnehmen.

Wir haben nun mal das Zeitalter der Datasharing, damit wird richtig schön Asche verdient.. Google, Youtube, Twitter, alle social media Platformen, Amazon.. Sie alle schwimmen auf diesem Boot, weil man damit ordentlich verdient.

"Wir möchten dem Kunden das beste Erlebnis liefern" - Heisst es heute. Ja ne is klar, alle Firmen wollen für uns das Beste und zahlen am liebsten auch aus eigener Tasche, damit es uns gut geht.
Amazon klatscht nicht umsonst erst den Videodienst und später den Musikdienst in ihr Prime Angebot. Was hätte ein kapitalistisches und gewinnorientiertes Unternehmen davon, dem Kunden etwas zu schenken ?
Das gilt auch für Microsoft und sie geben genau deswegen auch nicht ohne einen wirtschaftlichen Grund kostenlose Upgradelizenzen.
Früher hat man mit Goldstücken bezahlt, später mit Papieren, die den Goldwert repräsentieren sollten und heute macht man das unter Anderem mit seinen Daten.

Von der Funktionalität her kann ich nicht meckern, Win 10 läuft erste Sahne und das auch wirklich schnell. Ich mag es nicht, wenn man ein Produkt undifferenziert bewertet und gleich alles schlecht reden muss.
Aber eine Sache sei mal klargestellt: Wer sich wirklich ernsthaft Sorgen um seine Daten macht, sollte als allererstes den Zugang bei seinem Provider kündigen und definitiv auch kein Smartphone benutzen, egal welches OS!
 
Aber eine Sache sei mal klargestellt: Wer sich wirklich ernsthaft Sorgen um seine Daten macht, sollte als allererstes den Zugang bei seinem Provider kündigen und definitiv auch kein Smartphone benutzen, egal welches OS!
Wäre ich mir nicht so sicher. Jemand der anno 2015 weder Festnetz-Internet noch Mobiles Internet auf dem Smartphone hat, macht sich doch erst recht verdächtig. So einer MUSS was zu verbergen haben. So stehen ja auch gerade die TOR Nutzer angeblich unter besonderer Beobachtung der NSA... :P
 
Seit ihr sicher, das Adobe über die Creative-Cloud Software nicht ein Stückchen von euch nach Amerika schickt? Oder Apple mit seinem iTunes-Kram? Landen eure Daten wirklich nur in der iCloud oder auch gespiegelt auf einen geheimen Server, der vielleicht sogar im Keller eines Geheimdienstes steht? Ach und da wir ja so schön bei der Cyber-Paranoia sind. Was ist mit Steam? Sind die Hardware-Surveys oder die Nutzungsstatistiken (was übrigens auch Telemetriedaten sind) wirklich die einzigen Daten, die sich Valve von euch holt?

Man muss ja keine Cloud nutzen. Und bei Steam kann man auch auf ein Privates Konto einstellen.

Denn die Möglichkeit dazu bietet nahezu jede Closed-Source Software.

Deshalb sollte möglichst viel Software OpenSource sein.

Man verwendet einen OpenSource Mailclient wie Thunderbird. Und? Wer garantiert einem, das der Mailprovider im geheimen die Mails vom SMTP-Server nicht spiegelt und auf einen geheimen Server ablegt und registriert?

Einfach PGP mit Ende-Zu-Ende Verschlüsselung einsetzen. Da kann der Provider die Mails gar nicht lesen.

Wie man sieht kann man sich schon recht gut schützen.
 
Man muss ja keine Cloud nutzen. Und bei Steam kann man auch auf ein Privates Konto einstellen.
Was soll das bringen? Steam hat trotzdem alle deine Daten. Mal ganz davon abgesehen, dass sich nun wirklich niemand dafür interessiert, was wir so zocken.

Deshalb sollte möglichst viel Software OpenSource sein.
LOl, die kann ebenso ausgespäht werden. Abgesehen davon schafft man sich so häufig Sicherheitslücken ins Haus, gegen die Win10 wie Kinderkrams aussieht.

Einfach PGP mit Ende-Zu-Ende Verschlüsselung einsetzen. Da kann der Provider die Mails gar nicht lesen.

Wie man sieht kann man sich schon recht gut schützen.
Schützen gegen was überhaupt? Eine wirklich sichere Verschlüsselung existiert nicht, schon gar nicht für einfache Konsumenten und Heimrechner. Abgesehen davon hilft absolut nichts gegen eingehende, unverschlüsselte Mails...

So viel Paranoia...
 
Schützen gegen was überhaupt? Eine wirklich sichere Verschlüsselung existiert nicht, schon gar nicht für einfache Konsumenten und Heimrechner. Abgesehen davon hilft absolut nichts gegen eingehende, unverschlüsselte Mails...

Das es keine hundertprozentige Sicherheit gibt ist klar. Aber eine Ordentlich Verschlüsselung ist nur mit viel Zeit und Aufwand zu knacken, vorallem lässt sich aber nichts mehr einfach im Klartext filtern und lesen.
Aber warum sollte eine Verschlüsselung für Konsumenten unsicherer sein als fürs Militär o.ä.? Die Algorithmen die AES, RSA sind ja schon lange bekannt und verbreitet. Hängt einfach nur von der Schlüssellänge ab. Und auch da kann man ja RSA mit 4096 Bit und elliptischen Kurven und SHA512 sowie AES256 verwenden.
 
Das es keine hundertprozentige Sicherheit gibt ist klar. Aber eine Ordentlich Verschlüsselung ist nur mit viel Zeit und Aufwand zu knacken, vorallem lässt sich aber nichts mehr einfach im Klartext filtern und lesen.
Aber warum sollte eine Verschlüsselung für Konsumenten unsicherer sein als fürs Militär o.ä.? Die Algorithmen die AES, RSA sind ja schon lange bekannt und verbreitet. Hängt einfach nur von der Schlüssellänge ab. Und auch da kann man ja RSA mit 4096 Bit und elliptischen Kurven und SHA512 sowie AES256 verwenden.

Klar, aber wer wirklich was von dir, der kriegt es auch. Wenn keiner was von dir will, dann brauchst du auch keine Verschlüsselung...

Bleibt letztlich jedem selbst überlassen, wie viel Aufwand man in so Sachen steckt und ob man wirklich glaubt, ob es das wert ist. Für mache Sachen (geschäftlich etc) macht es durchaus Sinn und wird meist so oder so vorausgesetzt, für die meisten privaten Dinge ist es mir - da bin ich ganz ehrlich - zu beschwerlich. Gegen eine grundsätzliche Sicherheit (z.B. sichere Passwörter etc) ist sicherlich nichts einzuwenden, aber irgendwo hört es auch mal auf. ;)
 
Man muss ja keine Cloud nutzen. Und bei Steam kann man auch auf ein Privates Konto einstellen.
Und was ist, wenn ich eine Cloud nutzen will? Und was ist, wenn diese Einstellung zwecks dem privaten Konto nur ein Placebo ist? Microsoft traut man nicht. Aber man verlässt sich darauf, das Steam von Valve das tut, was die Einstellungen und die Software suggerrieren? Das ist aber nicht wirklich konsequent.

Deshalb sollte möglichst viel Software OpenSource sein.
Dann muss die OpenSource-Community auch einmal brauchbare Alternativen liefern. Darauf warte ich ja schon seit über 10 Jahren. Aber für vieles gibt es keine echten Alternativen. Die meisten Anwendungen sind im Grunde seit der ersten Code-Zeile Baustellen. Die wenigen Referenzen, die sich von dem negativen Nutzererlebnis abgrenzen, kranken an anderen Stellen. Bei Office die Kompatibilität und bei den Nieschenprogrammen bei der Stabilität, bei the Gimp die Performance, bei Scribus fehlende und eigentlich im Schriftsatz etablierte Geschichten wie zum Beispiel Aufzählungslisten. DAW und Sequencer wurden ja auch schon erwähnt. Mieser Funktionsumfang, stellenweise unterirdische Performance, bescheidene Kompatibilität und die Konfiguration für Audiohardware war auf Linux schon immer zum Mäuse melken. Wer sich das antun will, den halte ich nicht auf. Aber ich persönlich bereue bis heute nicht einen einzigen Cent, den ich in meine Software gesteckt habe.

Einfach PGP mit Ende-Zu-Ende Verschlüsselung einsetzen. Da kann der Provider die Mails gar nicht lesen.
Da reden wir noch einmal drüber, wenn es Standard ist. Aktuell allerdings ist das ganze kein Thema. Was bringt es mir, wenn ich quer durch die Heide meine Mails verschlüssele und 95% der Empfänger mit dem Buchstabensalat, den sie erhalten nichts anfangen können. Die meisten verstehen nicht, was da genau vor sich geht.

Wie man sieht kann man sich schon recht gut schützen.
Ein Tropfen auf dem heißen Stein.
 
Also diese derartige Panik/Paranoia ist ja mal sowas von überzogen. Wer glaubt ihr das ihr seit, dass es sich überhaupt lohnen würde eure privaten Daten zu sammeln. Und die Daten welche gesammelt werden, gebt ihr ihnen auch so schon ständig. Als hätte jeder Raketenstartcodes auf seiner Kiste :lol:

Ich habe & werde vorerst kein Upgrade durchführen, weil es mit Arbeit & einer Neuen Lizenz (da Enterprise) zusammen hängt. Außerdem stört mich an der Update Situation & Datensammelung lediglich, das dies ohne Rückfrage geschieht & ich auf Tools dritter angewiesen bin. Genauso nutze ich Android & nicht iOS weil es mir mehr Entscheidungsfreiheit lässt & nicht weil es das sicherere System ist & keine Daten von mir sammelt. Früher oder später werde ich aber ebenso umsteigen müssen, weil Microsoft Marktführer bleibt & ich zu gerne zocke. Ein anderes OS zum zocken wäre schön bleibt aber Wunschdenken.

Als würden bei MS im Keller 500 Leute sitzen und eure Daten auswerten und dabei diabolisch lachen :nene: Das interessiert die nen S***** was ihr genau auf eurer Kiste habt, lediglich die Nutzung im allgemeinen um darauf hin für euch angepasste Angebote zu erstellen. Sorry wenn ich unfreundlicher werde aber solchen paranoiden Spinnern muss man doch mal die Meinung sagen.
 
Wer glaubt ihr das ihr seit, dass es sich überhaupt lohnen würde eure privaten Daten zu sammeln.
seid!

Jeder von uns ist Konsument!
Genau aus dem Grund lohnt es sich für die Wirtschaft und Industrie, auf welche Art und Weise auch immer, von so vielen Konsumenten wie möglich, personenbezogene und/oder private Daten zu sammeln. :schief:
 
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Trotzdem sollte man immer wechseln , wenn keine Sicherheitsupdates mehr für das jeweilige Betriebssystem geliefert werden. Natürlich ist dann zum Beispiel ein Windows 7 nicht dadurch unsicherer als vorher.Aber wenn neue Sicherheitslücken auftreten und diese nicht mehr gefixt werden , wissen Hacker an welche Stellen sie ansetzen müssen , um in ihr System einzudringen. Dieses Lücken zu schließen sind so sogar wichtiger als ein AV-Programm.

Das stimmt sicherlich: Der Betrieb von Rechnern ohne Support birgt ein Risiko.
Ich finde es aber sehr irritierend, wenn diese Feststellung als Marketing-Argument für den Wechsel von einem Microsoft-Produkt auf ein anderers genutzt wird. Schließlich ist Microsoft auch für den Windows-7-Support verantwortlich. Wenn Microsofts Support(-mangel) ein Sicherheitsrisiko darstellt, dann ist das wohl ein denkbar schlechtes Argument für den Wechsel auf Windows 10.

Was mich dabei am meisten stört ist übrigens die Grundhaltung. Sicherheitslücken "treten" nicht "auf". Sicherheitslücken sind ein elementarer Programmfehler, der bislang nur übersehen wurde. Updates für ein Betriebssystem sind eine Nachbesserung des Herstellers am fehlerhaften Produkt. In anderen Branchen ist es selbstverständlich, dass dieser Service solange angeboten wird, bis keine Fehler und somit kein Bedarf mehr verbleiben. Da Microsoft regelmäßig alte Funktionen aus neuen Betriebssystemen streicht, gibt es zu dem Szenarien in denen auf alte Versionen nicht verzichtet werden kann.


Ist es eben nicht...MS kann doch nichts dafür wenn Soft-/Hardwarehersteller Ihre Produkte nicht aktuell halten und diese dann mit einem neuen BS nicht mehr laufen.

Mal als etwas "extremes" Beispiel: Beschwert sich jemand, dass die Oculus, welche demnächst auf den Markt kommt,. nicht mehr mit Win98 kompatibel ist? Was soll denn das? Wenn ich Win98 benutzen möchte, dann muss da auch alles laufen was aktuell rauskommt...das BS war ja vor der Hardware da. Da hätten die das schon optimieren können für die 0,000000001% der Rechner die noch Win98 benutzen.

Vielleicht verstehen jetzt ein paar was ich sagen will...irgendwie bezweifle ich es aber.

Die Rift setzt unter anderem Multi-Core-CPUs und 8 GiB RAM vorraus. Windows 98 hat also gar nicht den Anspruch, die Mindestanforderungen zu erfüllen. "Sicher sein" gehört dagegen zu den Eigenschaften, die für Windows 7 versprochen wurden. ;-)

P.S.: Ich störe mich übrigens seit Radeon X800 und Geforce 7 daran, dass AMD/ATI und Nvidia den Treibersupport für Windows 98 eingestellt haben und seit Windows XP daran, dass Microsoft Abwärtskompatibilität und DOS-Support gestrichen hat. So zwingt mich die Bequemlichkeit der Hersteller dazu, einen eigenen Retro-Rechner am laufen zu halten, obwohl meine aktuelle Hardware die Befehle alter Software problemlos ausführen könnte.
 
Was mich dabei am meisten stört ist übrigens die Grundhaltung. Sicherheitslücken "treten" nicht "auf". Sicherheitslücken sind ein elementarer Programmfehler, der bislang nur übersehen wurde. Updates für ein Betriebssystem sind eine Nachbesserung des Herstellers am fehlerhaften Produkt. In anderen Branchen ist es selbstverständlich, dass dieser Service solange angeboten wird, bis keine Fehler und somit kein Bedarf mehr verbleiben. Da Microsoft regelmäßig alte Funktionen aus neuen Betriebssystemen streicht, gibt es zu dem Szenarien in denen auf alte Versionen nicht verzichtet werden kann.
Die Softwareherstellung ist aber nun Mal (leider) anders als praktisch alle anderen Branchen, was nicht zuletzt an der Komplexität der Sache an sich liegt (und eben nicht unbedingt an der Fahrlässigkeit oder Inkompetenz des Herstellers).

Dass ein Softwarehersteller praktisch unendlichen Support für ein Produkt bietet, ist schönes Wunschdenken, aber nicht machbar. Sonst würde jeder Hersteller über kurz oder lang pleite gehen. Es ist ein Grundprinzip des Kapitalismus, dass wir immer neue Dinge konsumieren müssen. Dem kann sich auch die Softwareindustrie mit ihren speziellen Eigenheiten nicht entziehen, selbst wenn sie es wollte. Deshalb muss jeder Support irgendwann mal enden, nur die Dauer unterscheidet sich. Dass dieser Umstieg bzw. die Einstellung des Supports als Marketing für das neue Produkt genutzt wird, lässt sich zwar als zynisch interpretieren, ist aber letztlich nur eine natürliche Folge des Marktmechanismus. Also business as usual. ;)

Wofür brauchst du eigentlich einen Retrorechner mit Win98???
 
Ms. muss ja auch so reagieren wenn man etwas schlechteres als vorher vermarktet. Anscheinend hält man die Kunden für dumm.
Du bekommst wofür du bezahlst.
Gruss w
 
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