News Unzulässige Preisabsprachen: Steam droht Millionenstrafe

Dann musst du dich aber bei den Publisher beschweren, denn Steam hat keine Exklusivtitel, wie Epic. Wenn also ein Publisher nur auf Steam veröffentlicht, beschwere dich nicht bei Valve. Und das ist auch kein Monopol. Es ist lediglich ein Spiel, das nur auf einer Platform angeboten wird. Ein Monopol ist etwas anderes:

Welche Monopole gibt es Beispiele?

Beispiele für natürliche Monopole sind:
  • Stromleitungsnetz.
  • Gasleitungsnetz.
  • Wasserleitungsnetz.
  • Telekommunikationsleitungsnetz.
  • Verkehrswege (Schienennetz)
Öffentliche Infrastruktur mit freier Wirtschaft zu vergleichen... *aua*
Es geht bei Steam darum das kein freier Wettbewerb entsteht, da Verträge vorsehen das auf Konkurrenzprodukten keine günstigeren Preise angeboten werden können und so der Wettbewerb behindert wird.

Dröselt man jetzt mal deine unqualifizierten Beispiele auseinander, lässt die öffentliche Versorgung weg und schaut auf Strom und Telekommunikation so gibt es da keine Vorgaben, dass Strom und Telekommunikation "nicht" günstiger bei Netznutzern angeboten werden darf. Bei Steam jedoch ist es der Fall und dadurch haben Sie ein Quasimonopol und es ist anderen Anbietern nicht
Als moderne Monopole werden etwa Amazon, Facebook, Google und Microsoft diskutiert, da sie oft marktbeherrschend oder gar alternativlos sind.
Diese verhindern aber nicht aktiv den Wettbewerb, was bei Steam nicht der Fall ist, siehe Preisvorgabe Konkurrenzanbieter.
Doch sehr wohl! Microsoft, wie du schon oben lesen kannst ist markbeherrschend am PC. 96 % der PC Benutzer verwenden Windows. Dadurch schalten sie andere Mitbewerber aus, da Firmen und Benutzer aus dem Grund oft nicht auf Linux setzen wollen.
Die Benutzer können aber Alternativen nutzen, Linux, Mac, es gibt keine Vorschriften und es wird von MS nichts diktiert, im Gegensatz zu Steam. Bei Steam haben die Nutzer nicht die Möglich
Natürlich, allerdings ist Valve extrem userfreundlich und fair. Das siehst man auch beim hervorragenden Support für das Steam Deck. Man kann Spiele anspielen und wieder zurück geben. Und das Geld das Valve verdient investieren Sie in den Game Store, aber vor allem unterstützen Sie Linux und haben viele weitere tolle Projekte, die irgendwann den Usern zugute kommen werden. Wobei Sie komplett offen sind und auch Kritik zu lassen, was nicht selbstverständlich ist... (Netflix, Epic, ...)
Was ist denn das für eine Unternehmensverliebtheit? Valve ist ein Unternehmen, die haben damals knallhart den Retailmarkt ausgetrocknet, viele Stores/Anbieter sind pleite, Mitarbeiter mussten entlassen werden. Sie haben die Exklusivität und DRM eingeführt. Valve ist der Ursprung von Vielem was heute so hart kritisiert wird. Das ist Geschichtsvergessen, mehr nicht.^^
Daran ist nicht verwerfliches, Steuern zu sparen. Das machen wir genauso, wenn es möglich ist. Firmen müssen jedoch viel höhere Steuern bezahlen. Darum ist es nur intelligent, das Geld gut anzulegen.
Ach ja, wie kann denn ein Durchschnittsverdiener Steuern sparen, wir können kein Firmensitz in Steueroasenländern aufmachen.
Das ist ja auch nachvollziehbar, denn jeder hat mit bekommen, wie die Spieleproduzenten bei den Home Computern wie dem C64 oder Amiga keine Spiele mehr veröffentlichen wollten oder sogar in Konkurs gegangen sind, da alle die Spiele nur noch kopiert haben. Ein Kopierschutz ist scheinbar notwendig, da die Firmen sonst nicht zu Ihrem Geld kommen, das sie in das Spiel investiert haben.
DRM ist nicht nur Kopierschutz.^^
Es funktioniert eben nicht. Die User holen sich nur Gratis-Games ab, wollen aber den Epic Games Store nicht verwenden und die meisten User kaufen dort auch nichts ein. Und das ist auch gut so. Denn Game Stores, bei denen keine Kritik möglich ist und die mit solchen Methoden arbeiten, sollte man nicht unterstützen.
Ja wie denn auch, wenn es keinen richtigen Wettbewerb gibt, wenn die Benefits fehlen. Ich würde den Epic-Store nutzen, wenn man da die Spieler günstiger bekommen würde geht aber nicht, wegen Steam.^^
Das funktioniert nicht... den bei Half Life 2 geht es nur um ein einzelnes Spiel. Aber bei Windows geht es um ein Betriebssystem auf dem es sehr viele wichtige Programme und Spiele gibt, die auf anderen Systemen nicht angeboten werden. Das ist ein großer Unterschied. Man muss nicht Half Life 2 spielen, aber Windows muss man verwenden, da man oft keine Alternative hat.
Das Stimmt nicht, man muss WIndows nicht nutzen, nach meiner Kenntnis kann man Mac und Linux nutzen. Im professionellen Bereich gibt es für Mac eigentlich alles nativ. Welche Dinge gehen denn gar nicht?
Daran ist nicht schlechtes. Eine Firma muss sich eben genau wegen solchen unnötigen Angriffen, wie dieser Anwaltskanzlei absichern. Dadurch die AGB. Sonst könnte die Firma wahrscheinlich bei jedem kleinen Problem zu sperren. Das wäre allerdings eine Katastrophe auch für alle die dort Spiele gekauft haben. Um das zu vermeiden, muss man sich als Firma ausreichend absichern. Allerdings bleibt Valve trotzdem sehr fair und nutzt das nicht aus. Wie gesagt, man kann Spiele für immer bei Steam behalten. Selbst wenn diese nicht mehr zum Verkauf angeboten werden, wenn du diese besitzt, kannst du sie dennoch weiter spielen. Es ist noch kein einziges meiner Spiele verschwunden.
Aha, dass Aufbrechen einen schädlichen Monopoles ist also ein unnötiger Angriff. Auf was denn eigentlich, auf Valves Interessen?!?
DRM ist notwendig, das habe ich oben schon geschrieben. Außer man möchte seine Spiele verschenken. Als User kann man leicht alles kritisieren, da man die Folgen einer schlechten Entscheidung nicht tragen muss. Man braucht doch heut zu tage für wirklich alles einen Account, sei es für die Jahreskarte, jeden Einkauf im Internet und auch bei den Streaming-Services wie Netflix, usw. Das ist Standard. Die Spiele darfst du behalten, wie ich oben schon geschrieben habe.
Wenn Steam insolvent geht meinst du also stellen sie auf Lebzeit kostenintensive Serverinfrastruktur zur Verfügung, dass du deine Bibliothek weiter nutzen kannst? Hahaha, der war gut. :-D
Na bitte nur 50 % mehr. Was aber auch daran liegen kann, das es im Epic Game Store nicht viel zu tun gibt. Also jetzt willst du auch noch Kinder in Game Stores verbieten oder? ;-D
Es ist ein Launcher und Store und diesen kann man nicht konkurrierend nutzen, da es keinen Preiswettbewerb gibt, danke Steam.^^

MfG
 
Stimmt auch nicht... der Markt auf Steam ist sehr lebendig.

Es gibt ständig Sales und die Spiele werden oft sehr günstig angeboten. Man muss nur das gewünschte Spiel auf die Wunschliste setzen und in Kürze bekommt man eine Email, dass es reduziert zu haben ist.

Durch die vielen Spiele auf Steam gibt es eine große Konkurrenz und davon profitieren die Konsumenten. Die Preise auf Steam sind viel niedriger, als auf Konsolen wie z.B. Playstation, Nintendo, ...

Durch die vielen User profitieren aber auch die Publisher, denn ein gutes Spiel kann es recht einfach in die Charts der meistverkauften Titel schaffen und nicht selten waren Publisher positiv überrascht, wie viele Spiele sie verkaufen konnten.
Markt ermittelt einen Preis über Angebot und Nachfrage, nicht über Sales.
 
Pricing ist immer Sache der Publisher/Entwickler. Früher musste man Presswerk, Vertrieb und Einzelhandel in der UVP berücksichtigen, heute ist das halt die Wahl der Plattform, solange man auf dem PC veröffentlicht.

Steam nimmt 30%? Dort werden dem Entwickler allerdings auch aus einer Hand unkompliziertes DRM, Workshop, eine Supportplattform, Forum, Matchmaking, weltweiter Vertrieb, und ein nicht-werbebasiertes Empfehlungssystem geboten.
Viele andere Plattformen werden zwar von Entwicklern gerne genutzt, weil die Provisionen geringer sind, aber dann im gleichen Zuge das Steamforum schamlos für Kundensupport für Kunden missbraucht, die das Produkt dort nicht erworben haben. Das ging sogar so weit, dass für irgendein Epic-Exklusivspiel(wurde hier auch drüber berichtet) die Steamforen verwendet wurden. Das ist einer der Hauptgründe für die "gleicher Preis wie bei anderen Plattformen"-Politik. Darüber hinaus, will der Kunde sich abseits von Sonderangeboten nicht mit Preisvergleichen auseinandersetzen, sondern zumindest zu Release die UVP des Herstellers für verbindlich (entgegen der Bezeichnung) halten. Ab man uralte Titel nach wie vor teuer hält, ist Sache des Publishers/Entwicklers, auch um Kunden mit Sonderangeboten und Dauerrabatten auf die eigene Plattform zu ziehen, ohne den Komfort der og. Steam-Dienstleistungen zu verlieren.

Aus Kundensicht(auf die kommt es an, wenn man sich als Käufer entscheidet):
Steam bietet (objektiv) mehr Komfort als alle Mitbewerber, wenn man Gabes "Service-Problem" als Maxime nimmt: Der Piratenvergleich kommt zwar immer gerne, aber die sind nicht Ursache, sondern Symptom in der Betrachtung. Steam gibt es nicht wegen, sondern trotz der Piraten; gerade Russland ist einer der stärksten Märke für Steam(gewesen?). Wer Gabe richtig zuhört, der weiß, der Kunde möchte Komfort in einfachen Schritten: 1. Suchen(ohne durch Werbung verzerrte Suchergebnisse)- 2. Kaufen(mit Zahlungsmethode meiner Wahl)- 3. Installieren(auch ohne Computerkenntnisse)- 4.Spielen(ohne technische Hürden).
DRM ist vor allem im Verruf, wegen der Leistungseinbußen und gerade zur Anfangszeit technischer Probleme("Starforce zerschießt Windows NT 6 und höher", "begrenzte Aktivierungen", "zweistelliger prozentualer Leistungsverlust durch Denuvo", "AVX Pflicht wegen Denuvo").
Wer DRM ablehnt kann bei Gog kaufen, das ist deren USP und gerade für Sammler interessant, wenn Betriebssysteme EOL gehen und zb. Steam nicht mehr unter Windows Xp läuft. Da ist der klassische Installer Gold wert.

Den übelsten Auswuchs des DRM hat zugegebenermaßen Valve erdacht, aber der ist in Zeiten von reinem Digitalvertrieb zumindest auf dem PC (bei Konsolen bin ich mir nicht sicher) ein Relikt der Vergangenheit: "2-Faktor-Installation"(Datenträger+Internetaktivierung).

Valve bietet "Portal" nur bei sich an? Jedem Entwickler steht es frei seine Software nur auf seiner eigenen Seite zu vertreiben. "NieR" gibt es nur auf Steam? Der Entwickler will halt nur bei Steam veröffentlichen. Das ist als Kunde zwar blöd, wenn ich es nicht bei Gog bekommen kann, aber ich kann es problemlos kaufen und spielen, solange der Internetanschluss geht.

tldr:
Rein aus Kundensicht ist Steam daher bis auf die Sache mit den Offline-Installationsmedien von Gog die beste Plattform: Foren, Support, Angebot, Rückgabepolitik(hier zählt der "ist-Zustand", kein "hätte, wäre, wenn")

Die Vorteile für Publisher liegen auch auf der Hand:
Für alle Publisher: Stabile Infrastruktur weltweit(Server, Verfügbarkeit), regional Pricing, Supportplattform, Gewährleistungsabwicklung, kundenfreundliches DRM.
Für Indies: Nicht-werbebasiertes Listing(zweischneidiges Schwert), Tags und Empfehlungssysteme, EA, Wunschlisten


Die Klage der Provisionsritter aus London wird ohnehin zu nichts führen, da hat sich auch schon Epic die Finger verbrannt: Immerhin hat jeder der Software entwickelt die Wahl seiner Geschäftspartner(anders als auf geschlossenen Plattformen wie Smartphones und Konsolen) und wenn die Gerichte im Sinne der Kunden entscheiden, dann wird die Klage abgelehnt. Sollte dem stattgegeben werden dann wird Valve wohl ein gestaffeltes Modell anbieten: Weniger %->weniger Features. Der Dumme ist dann der Kunde, denn man muss schon reichlich naiv sein, um zu glauben, dass der Preisvorteil an diese weitergereicht wird. Der Kunde rechnet mit bestimmten Preisbereichen für neue Veröffentlichungen und die werden auch konsequent ausgeschöpft.
 
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