Und was macht ihr so mit der Cloud?

Poulton

Volt-Modder(in)
Deine Antwort liest sich für mich so, dass man die Welt nur noch von seinem hohen Roß Namens Cloud und ggf. nur Großunternehmen aus betrachtet, wo alles andere wahrscheinlich als nicht existent wahrgenommen wird. Denn genau das was du als "schon lange vorbei" beschreibst, ist mein Aufgabenfeld. Neben anderen, die nicht Ansatzweise etwas mit Entwicklung/Progammierung und/oder Cloud zu tun haben.
 
Deine Antwort liest sich für mich so, dass man die Welt nur noch von seinem hohen Roß Namens Cloud und ggf. nur Großunternehmen aus betrachtet, wo alles andere wahrscheinlich als nicht existent wahrgenommen wird. Denn genau das was du als "schon lange vorbei" beschreibst, ist mein Aufgabenfeld. Neben anderen, die nicht Ansatzweise etwas mit Entwicklung/Progammierung und/oder Cloud zu tun haben.
Es kommt halt drauf an, wie groß so ein Projekt ist. Der Trend zu Coud, Automatisierung und skalierbaren Lösungen ist aber ganz klar vorhanden, auch wenn der Nachteile hat.
 
Deine Antwort liest sich für mich so, dass man die Welt nur noch von seinem hohen Roß Namens Cloud und ggf. nur Großunternehmen aus betrachtet, wo alles andere wahrscheinlich als nicht existent wahrgenommen wird. Denn genau das was du als "schon lange vorbei" beschreibst, ist mein Aufgabenfeld. Neben anderen, die nicht Ansatzweise etwas mit Entwicklung/Progammierung und/oder Cloud zu tun haben.
Dann erzähl doch mal genauer, was du genau machst und wir dein Alltag so aussieht.

Wir sind ein MIttelständler im Finanzumfeld (Leasing), nix Großunternehmen... Und Cloud ist beim besten Willen kein "hoher Roß", das ist Zukunft, ob es einem passt oder nicht, genau so wie Automatisierung, das sollte eigentlich Anspruch von einem selbst sein, die Sachen, die immer wieder zu erledigen sind, zu automatisieren um mehr Zeit für den "coolen Shit" (egal was, nur keine stupiden Aufgaben) zu haben. Und Automatisierung gibt es schon seit Ewigkeiten, alles, was man mehrmals machen muss, wird automatisiert, wir wollen keine manuellen Tätigkeiten.

Es hat aber auch noch den anderen Hintergrund: wir sind zur Nachvollziehbarkeit verpflichtet... soll heißen: alles, was in der Produktion geändert wurde, muss 100% nachvollziehbar sein, dazu gehört der Auslöser (Bug in der Software, Lifecycle, ...), über Feststellung, Fix (also Entwicklung), Integration, Test (mit Testfällen, ..), Freigabe für die Produktion und Fix auf die Produktion. Und sowas geht halt nur über Automatisierung, in unserem Fall Azure DevOps (lässt sich alles perfekt abbilden, mit Freigaben, Tickets, ...) UND es kann auch für OnPrem Systeme verwendet, was wir auch tun. Und das coole ist, ich nutze es nur, ich muss mich nicht um den Server (z.B. Jenkins) kümmern, sondern nehme das Zeug als Service und Abfahrt, mega.

Wie gesagt, ich bin seit 20 Jahren im Oracle-Umfeld unterwegs mit dem Schwerpunkt "DB Performance", auch beratend für Projekte, die mit Oracle unterwegs sind oder von Oracle weggehen. Ich sage NICHT, dass es nur noch Cloud gibt und SaaS, ganz sicher nicht. Cloud, gerade im Finanzwesen, ist ein Genickschuss... Stichwort: Auslagerungsmanagement, da gibt es die absurdesten Sachen.

Ich schaue genau so "nach Backups" und "schaue, dass die DB läuft", nur die DB meldet sich bei mir, wenn was nicht passt, das nennt sich "proaktives Monitoring", kennst du doch bestimmt.

Es kommt halt drauf an, wie groß so ein Projekt ist. Der Trend zu Coud, Automatisierung und skalierbaren Lösungen ist aber ganz klar vorhanden, auch wenn der Nachteile hat.
Welche realistische Nachteile hat die Cloud-Trasformation deiner Meinung nach?
 
Welche realistische Nachteile hat die Cloud-Trasformation deiner Meinung nach?
Abhängigkeit. Früher stand das Zeug im eigenen Serverraum. Heute oft in Clouds diverser Anbieter. Hat man das jetzt so konzipiert, dass man einfach von Anbieter a zu Anbieter b migrieren kann, ist das kein Problem. Ist das aber nicht so, wird man früher oder später von den Unternehmen beim Preis erpresst. MS macht das mit Microsoft 365 vor: 40% Preiserhöhung laut heise.
 
Und in der OnPrem-Welt hast du diese Abhängigkeit nicht? Die Abhängigkeit hast Du aber immer...
Setzt du Oracle ein, bist du von den Launen von Oracle und Larry abhängig, bei MS ist es auch nichts anders oder VMware... oder oder oder. Sobald man eine Software einsetzt, bist du abhängig. Siehe aktuelle Geschichte mit VMware. Wir prüfen gerade ob die ESX rauswerfen können und auf Oracle VM zu migrieren. Sieht gut aus und vor allem haben haben wir den Lizenz-Geschiss nicht mehr...

Wenn man Cloud "richtig macht", sprich "infrastructure as code", kann man das halbwegs abfangen (vorausgesetzt beide Anbieter bieten änliche Services an), aber vollstädig wird es nicht gehen, genau so wenig wie es im OnPrem gehen wird...
 
Wenn man Cloud "richtig macht", sprich "infrastructure as code", kann man das halbwegs abfangen (vorausgesetzt beide Anbieter bieten änliche Services an), aber vollstädig wird es nicht gehen, genau so wenig wie es im OnPrem gehen wird...
OnPrem wurde aber viel noch selbst gemacht, man hatte Leute im Haus, die sich mit dem OS auskennen. Die können sowas dann mit entsprechendem Aufwand auch migrieren. Bei vielen Cloudanbietern kann man sich aber z.Bn ein ganzes OpenShift-Cluster mieten und muss sich dann z.B. nicht mehr um Netzwerk, OS oder Virtualisierung kümmern. Spart zwar Geld, aber wenn man die Experten nicht mehr im Haus hat, ist man gegenüber den Anbietern und deren Politik ausgeliefert.
 
Dann erzähl doch mal genauer, was du genau machst und wir dein Alltag so aussieht.
- Client- und Mitarbeiterbetreuung inhouse, wobei einem da Baramundi bzgl. Softwarerollout, etc. hilft
- Serverbetreuung, Wartung, Bereitstellung inhouse (gesamte Landschaft)
- Betreuung der eigenen Virtualisierungsumgebung, derzeit noch VMware
- Installation und Einrichtung von MSSQL und Oracle DB auf Kundensystemen unter Windows Server inkl. Migration von Alt- auf Neusystemen und ggf. dabei anfallen Anpassungsarbeiten auf Clients
- je nach Kunde kann es sein das der Server erst zu uns kommt, von mir entsprechend vorbereitet, dann zum Kunde geliefert und von mir dann per Fernwartung das abschließende gemacht wird
- Einrichtung der Clients bei Kunden dahingehend, das unserer Software darauf genutzt werden kann
- Import Kundendatenbanken inhouse, damit die Softwareabteilung Problemanalyse etc. machen kann. (Import läuft von alleine aber Nacharbeiten, Ankündigungen, etc. nicht.)
- Netzwerk liegt glücklicherweise bei anderen, denn mit den Sachen hab ich schon genug um den Kopf.

Bei einzelnen Sachen noch externe DL mit im Boot, z.B. beim Domino-Server.

Bei AWS, Azure und Co stehend: Nichts. Microsoft 365 wird auch nicht genutzt.

Sonst zu meinem beruflichen Hintergrund bitte hier entlang: https://extreme.pcgameshardware.de/threads/was-macht-ihr-hauptberuflich.632794/page-9#post-11308953

Cloud, gerade im Finanzwesen, ist ein Genickschuss...
Das ist auch dann ein Genickschuss, wenn die Internetverbindung Marke Klingeldraht ist und das ist häufig bei Entsorgungsunternehmen und Deponien der Fall, die gerne am Arsch der Welt liegen.

Und in der OnPrem-Welt hast du diese Abhängigkeit nicht?
Schrems 3 steht noch aus und es ist offen, was unter einem President-elected Trump noch auf einen zukommt. Ansonsten fallen einem die Abhängigkeiten OnPrem dann auf die Füße, wenn es irgendein Abomodell ist.

und auf Oracle VM zu migrieren
Da würde ich abwarten wie es sich entwickelt, da es abhängig von oVirt ist, was wiederrum Upstream von RHV ist, was von Redhat aber komplett abgekündigt wurde. Ersatz Seitens Redhat dafür: Openshift.
Dann eher Richtung Hyper-V, Proxmox oder XCP-NG mit Xen Orchestra schauen. Wenn man eine Citrix-Subscription hat, kann man auch Richtung Xenserver schielen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal eine Verständnisfrage als Laie: wozu sind Virtualisierungen eigentlich nützlich?
Das habe ich bis heute nicht richtig verstanden.
Ist das eine andere Umgebung um da spezielle Software drin laufen zu lassen? Welche unter dem OS normal nicht laufen würde?
 
- Client- und Mitarbeiterbetreuung inhouse, wobei einem da Baramundi bzgl. Softwarerollout, etc. hilft
- Serverbetreuung, Wartung, Bereitstellung inhouse (gesamte Landschaft)
- Betreuung der eigenen Virtualisierungsumgebung, derzeit noch VMware
- Installation und Einrichtung von MSSQL und Oracle DB auf Kundensystemen unter Windows Server inkl. Migration von Alt- auf Neusystemen und ggf. dabei anfallen Anpassungsarbeiten auf Clients
- je nach Kunde kann es sein das der Server erst zu uns kommt, von mir entsprechend vorbereitet, dann zum Kunde geliefert und von mir dann per Fernwartung das abschließende gemacht wird
- Einrichtung der Clients bei Kunden dahingehend, das unserer Software darauf genutzt werden kann
- Import Kundendatenbanken inhouse, damit die Softwareabteilung Problemanalyse etc. machen kann. (Import läuft von alleine aber Nacharbeiten, Ankündigungen, etc. nicht.)
- Netzwerk liegt glücklicherweise bei anderen, denn mit den Sachen hab ich schon genug um den Kopf.

Bei einzelnen Sachen noch externe DL mit im Boot, z.B. beim Domino-Server.

Bei AWS, Azure und Co stehend: Nichts. Microsoft 365 wird auch nicht genutzt.
Ist es ein Sysetmhaus, wo du arbeitest?
Hört sich irgendwie danach an.
Das ist auch dann ein Genickschuss, wenn die Internetverbindung Marke Klingeldraht ist und das ist häufig bei Entsorgungsunternehmen und Deponien der Fall, die gerne am Arsch der Welt liegen.
Das ist aber das Problem der Firma und nicht der Cloud als solche.
Schrems 3 steht noch aus und es ist offen, was unter einem President-elected Trump noch auf einen zukommt. Ansonsten fallen einem die Abhängigkeiten OnPrem dann auf die Füße, wenn es irgendein Abomodell ist.
Ich persönlich habe nichts gegen ein Abomodell und ich kann die Hersteller auch absolut verstehen, warum sie es machen. Das größte Problem ist, dass man im Laufe der Zeit X verschiedene Versionen der Software im Feld hat und diese Versionen muss man dann auch pflegen. Durch das Abo wird man als Kunde gezwungen die Software aktuell zu halten, quasi eine win-win Situation. Schon mal eine Software betrieben, die seit 10 Jahren End-on-life ist? Ich schon, das macht kein Spaß.

Auch in der Cloud ist es ja so, dass die Services permanent upgedatet werden. Einer der Gründe warum wir in OCI gehen ist unser Oracle Analytics Server. Das Ding upzugraden ist jedes Mal ein Projekt für ein halbes Jahr und da haben wir einfach kein Bock mehr drauf. Das gibt es in der Cloud, als Oracle Analytics Cloud, wird von Oracle betrieben und gewartet, wir laden nur unsere Modelle und Reports rein, erstellen die Verbindungen zu unseren OnPrem DBs und Abfahrt. Wenn ein Releasewechsel ansteht, kriegen wir gesagt, hey Freunde, testet euer Zeug auf der und der Umgebung und dann könnt ihr migrieren. Oder wir können auch einen Releasewechsel auslassen. Klar kostet der Spaß, aber ich muss nicht meine wertvolle Zeug mit Lifecyclethemen verschwenden. Zusätzlich können wir auch noch den Fachberei erziehen, dass die Software, die wir einsetzen eben Geld kostet und nicht "ist halt mal da" ist...

Da würde ich abwarten wie es sich entwickelt, da es abhängig von oVirt ist, was wiederrum Upstream von RHV ist, was von Redhat aber komplett abgekündigt wurde. Ersatz Seitens Redhat dafür: Openshift.
Dann eher Richtung Hyper-V, Proxmox oder XCP-NG mit Xen Orchestra schauen. Wenn man eine Citrix-Subscription hat, kann man auch Richtung Xenserver schielen.
Wir haben Oracle VM schon im Haus, aber in klein und die Leute kennen sich damit aus, da ist Kosten/Nutzen entscheidend.
Citrix-Dreck haben wir auch, leider. Ich (und ein paar andere Admins) nutze Citrix nur um auf meine Workstation zu kommen. Sprich am NetScaler anmelden (mit MFA über Azure) und dann per Xen auf meine Workstation, das funktioniert super und ist absolut stabil. Der "eigentliche" Citrix, also Apps ist der letzte Scheiss, meine Meinung.
OnPrem wurde aber viel noch selbst gemacht, man hatte Leute im Haus, die sich mit dem OS auskennen. Die können sowas dann mit entsprechendem Aufwand auch migrieren. Bei vielen Cloudanbietern kann man sich aber z.Bn ein ganzes OpenShift-Cluster mieten und muss sich dann z.B. nicht mehr um Netzwerk, OS oder Virtualisierung kümmern. Spart zwar Geld, aber wenn man die Experten nicht mehr im Haus hat, ist man gegenüber den Anbietern und deren Politik ausgeliefert.
Wie ich schon sagte, wenn man es "richtig" macht und man muss auch nicht alles selber machen.
Wir nutzen in Azure den k8s Cluster mit einzelnen Pods, wo unsere Software läuft, in Docker containisiert. Für sowas braucht man immernoch Leute, die sich auch mit dem OS auskennen, sonst kann man sowas auch nicht aufsetzen und betreiben, da gehört auch Netzwerk, Firewall, Security insgesamt dazu. Ist ja nicht so, dass man die Leute gar nicht mehr braucht, das ist ein Irrtum.
Mal eine Verständnisfrage als Laie: wozu sind Virtualisierungen eigentlich nützlich?
Das habe ich bis heute nicht richtig verstanden.
Eine effiziente und sinnvolle Ressourcenverteilung.

Ein Beispiel: du hast zwei Systeme, die unterschiedlich arbeiten, ein OLTP (wo tagsüber die Arbeit stattfindet) und ein DWH-System, wo nachts richtig die Post abgeht, aber tagsüber eher weniger benutzt wird, bzw. nur vom Fachbereich für irgendwelche Auswertungen.
Nun kannst du hergehen und sagen, für die OLTP Anwendung brauche ich mindestens 4 CPUs, und wenn die Ressourcen frei sind, dann halt mehr, und das über den Zeitraum X, also tagsüber. Für DWH brauche ich mindestens 16 CPUs, und wenn frei, dann gib ihm alle, die verfügbar sind, und das über den Zeitraum Y, also nachts.

Damit hast du sichergestellt, dass auch wenn DWH richtig Druck macht, die OLTP Anwendung immernoch geht.

So (naja, in etwa) nutzen wir es im Oracle Umfeld, das Zeug läuft auf IBM Power9 und dann halt auf LPARs.
Ist das eine andere Umgebung um da spezielle Software drin laufen zu lassen? Welche unter dem OS normal nicht laufen würde?
Das kann man damit auch machen. Wenn die Software bestimmte Versionen von irgendwelchen Libs und etc benötigt, dann kann man das in eine VM packen und dort laufen lassen, auch wenn man eine isolierte Umgebung braucht. Wobei da geht man eher in Richtung Container (also Docker beispielsweise).
 
Krass. Das ist ja ganz schön kompliziert. Damit wäre ich komplett überfordert.
Ich bin froh wenn ich ein Heimnetzwerk einrichten kann. :ugly:
 
Wie ich schon sagte, wenn man es "richtig" macht und man muss auch nicht alles selber machen.
Wir nutzen in Azure den k8s Cluster mit einzelnen Pods, wo unsere Software läuft, in Docker containisiert. Für sowas braucht man immernoch Leute, die sich auch mit dem OS auskennen, sonst kann man sowas auch nicht aufsetzen und betreiben, da gehört auch Netzwerk, Firewall, Security insgesamt dazu. Ist ja nicht so, dass man die Leute gar nicht mehr braucht, das ist ein Irrtum.
Diese Dinge werden aber gerne ausgelagert in andere Unternehmen bzw. Dienstleister. Das hat dann zur Folge, dass man im Haus kaum noch Leute hat, die das vollumfänglich verstehen und zur Not auch wieder in den eigenen Laden reinholen können.
 
Ist es ein Sysetmhaus, wo du arbeitest?
Hört sich irgendwie danach an.
Die Softwarefirma hat auch eine kleine Systemhauskomponente, ja. Für mich aber mit das typische Aufgabengebiet eines Systemadministrators und DBA.
Aber auch andere Softwarefirmen hier in der Gegend bieten soetwas für die von ihnen entwickelte Software an. Größere Firmen lagern das meistens an Externe aus.

Das größte Problem ist, dass man im Laufe der Zeit X verschiedene Versionen der Software im Feld hat und diese Versionen muss man dann auch pflegen.
Dann legt man für jede Version feste Supportzyklen fest. Meinen die Kunden dann trotzdem es weiter nutzen zu wollen bzw. keinen Wartungsvertrag abzuschließen, damit sie Updates, etc. bekommen, sind sie bei der Software auf sich allein gestellt.

Das ist aber das Problem der Firma und nicht der Cloud als solche.
Wir alle produzieren Müll, aber niemand will die Deponie neben seinem Haus haben.
Und natürlich ist das ein Problem was die Cloud hat. Nicht umsonst wurde mit dem aufkommen der Cloud, auch der Begriff "Edge Computing" geschaffen.

Mal eine Verständnisfrage als Laie: wozu sind Virtualisierungen eigentlich nützlich?
- bessere Nutzung und Auslastung vorhandener Ressourcen
- Kostenersparnis
- weniger Server die man betreiben muss
- einfacheres Backup und Recovery

Ändert aber nichts daran, dass für mich sowohl eines der AD Server, wie auch der Backupserver, als Bare Metal zu laufen hat. Gewisse Dinge gehören nicht oder nur teilweise virtualisiert. Was ebenfalls ein Grund gegen Virtualisierung, zumindest im Cluster, sein kann: Lizenzkosten, insbesondere bei MSSQL und Oracle DB.
 
Zuletzt bearbeitet:
- bessere Nutzung und Auslastung vorhandener Ressourcen
- Kostenersparnis
- weniger Server die man betreiben muss
- einfacheres Backup und Recovery
Ein ganz wesentlicher Punkt fehlt hier: Flexibilität.
Wenn ein virtueller Server nun mehr Ressourcen braucht, kann ich die einfach per Mausklick dem zuweisen (Voraussetzung ist, dass physikalisch genug da ist) und muss nicht selbst für jedes Gerät Hardware bestellen.
So kann man die überschüssigen Ressourcen sehr knapp halten und Geld sparen. Ebenfall genieße ich, dass ich da auf einer Hardware viel Zeug laufen lassen kann, zwar bei mir nur Testkram in der Virtualbox aber wenn das echte Systeme wären, wäre das sehr nervig.
 
Ebenfall genieße ich, dass ich da auf einer Hardware viel Zeug laufen lassen kann, zwar bei mir nur Testkram in der Virtualbox aber wenn das echte Systeme wären, wäre das sehr nervig.
Wundert mich ein wenig, dass du als Linux-Nutzer nicht Xen oder KVM mit VirtManager nutzt und ich mein es gibt auch ein Projekt, was Virtualbox als Frontend für KVM nutzbar macht.
 
Wundert mich ein wenig, dass du als Linux-Nutzer nicht Xen oder KVM mit VirtManager nutzt und ich mein es gibt auch ein Projekt, was Virtualbox als Frontend für KVM nutzbar macht.
Ich habe mal mit virt-manager gespielt. Ich habe es nicht geschafft, eine funktionierende Netzwerkbrücke hinzubekommen (tap ging, aber dann geht keine Kommunikation zwischen Host und Gast). Dann bleib ich bei VirtualBox, weil damit alles ging, was ich will. Ich nutze das eh nur privat und da war das ganze Lizenzgeraffel kein Problem.
 
Diese Dinge werden aber gerne ausgelagert in andere Unternehmen bzw. Dienstleister. Das hat dann zur Folge, dass man im Haus kaum noch Leute hat, die das vollumfänglich verstehen und zur Not auch wieder in den eigenen Laden reinholen können.
War doch schon auch früher so... also auch nicht wirklich was neues, was mit Cloud kam. Ich kenne eine Firma, wo nur Anwendungsbetreuer sind und ALLES, was mit Infrastruktur zu tun hat extern gemacht wird...
Dann legt man für jede Version feste Supportzyklen fest. Meinen die Kunden dann trotzdem es weiter nutzen zu wollen bzw. keinen Wartungsvertrag abzuschließen, damit sie Updates, etc. bekommen, sind sie bei der Software auf sich allein gestellt.
Und trotzdem hat man mehrere, mindestens 2-3 Major-Versionen im Feld im Einsatz.... und dazu noch mit unterschiedlichen Servicepacks.
Beim Abo hast du genau eine Version (maximal zwei) und zwar die gerade aktuelle (und ggf. die letzte).
Wir alle produzieren Müll, aber niemand will die Deponie neben seinem Haus haben.
Und natürlich ist das ein Problem was die Cloud hat. Nicht umsonst wurde mit dem aufkommen der Cloud, auch der Begriff "Edge Computing" geschaffen.
Es ist also ein Problem der Cloud, wenn ein Unternehmen eine bescheidene Internetleitung hat? Ernsthaft?
Was ebenfalls ein Grund gegen Virtualisierung, zumindest im Cluster, sein kann: Lizenzkosten, insbesondere bei MSSQL und Oracle DB.
Bei Oracle kommt es auf die Art der Virtualisierung an. Aber ja, wenn es dumm läuft, darf man den ganzen Cluster lizensieren, bedeutet dann $40000 * Faktor pro CPU....
Ganz genau! Man kann alles packen, wenn man will. Es hilft aber ungemein, wenn man auch Spaß daran hat.
Ich würde behaupten, dass man etwas nur dann packt, wenn man Spaß und Freude dran hat... bin selber Ausbilder und sehe es bei unseren Azubis. Zwei Ältere aktuell im zweiten AJ (einer 25 und der andere Anfang 30) sind "halt mal in der IT, weil es cool ist" und der dritte, im ersten AJ, ist gerade 18 und stellt die beiden einfach so mal eben in den Schatten, weil er einfach geil auf das Zeug ist. Mit dem Typen machen wir Terraform und er blickt es und hängt sich voll rein, mega geil.
 
Ich würde behaupten, dass man etwas nur dann packt, wenn man Spaß und Freude dran hat... bin selber Ausbilder und sehe es bei unseren Azubis. Zwei Ältere aktuell im zweiten AJ (einer 25 und der andere Anfang 30) sind "halt mal in der IT, weil es cool ist" und der dritte, im ersten AJ, ist gerade 18 und stellt die beiden einfach so mal eben in den Schatten, weil er einfach geil auf das Zeug ist. Mit dem Typen machen wir Terraform und er blickt es und hängt sich voll rein, mega geil.
Solche Beispiele kenne ich auch. Ich stehe selbst ab und an in der Ausbildung, sowohl theoretisch, wie auch praktisch. Wenn auch nicht mehr so viel in der praktischen. Den ersten Satz Teile ich aber keineswegs. Die aktuelle Generation spiegelt das zwar wieder, was du da sagst, ganz klar. Nur ist das für mich eine Einstellungssache. SG doch heutzutage mal einem Auszubildenden, dass er sich mal eine Zeitlang den Arsch aufreißen soll, dann kommen die gleich mit sich verheizen lassen um die Ecke. Die Bereitschaft und der Grundgedanke sind andere als früher. Nur bin ich ganz klar ein Verfechter des Glaubens, das jeder alles schaffen kann, wenn er will.
 
Ich würde behaupten, dass man etwas nur dann packt, wenn man Spaß und Freude dran hat..
Das sehe ich ganz anders. Ich habe selbst lange als klassischer Sysadmin gearbeitet und habe auch die Ausbildung "Fachinformatiker Systemintegration" gemacht, aber für mich war das immer nur Mittel zum Zweck, weil ich halt irgendeinen Job brauche. Wenn ich auf einmal, wie auch immer, zu viel Geld kommen würde, würde mein Arbeitgeber nie wieder sehen. Bzw. mich würde generell nie wieder irgendein Arbeitgeber sehen :haha:

Wenn ich die Wahl zwischen Freizeit und Arbeit habe, wähle ich immer Freizeit und sowas Überstunden gibt es bei mir nicht.
 
Cloud - erst ein Buzzwort für mich, dann 2018 selbst angefangen mich damit privat zu beschäftigen ehe ich mich dann ende 2018 beruflich verändert habe und nun Cloud Hauptberuflich bei einer großen Bank in AT nutze.

Erst war ich DevOps Engineer mit Fokus auf CI/CD auf AWS, sprich ich habe die Business Software, die unsere Entwickler geschrieben haben automatisiert gebaut, containerisiert und in die AWS geschoben, sowie diverse Tools gebaut die wir gebraucht haben.

Dann wechselte ich intern in ein Team, das eine auf OKD (Opensource Red Hat Openshift) basierende k8s Platform gebaut hat, auch auf AWS.
Seit einem Jahr durch eine Reorganisation bon ich in einem Platform Team gelandet, wo ich AWS / Azure IaaC mache.

Für mich ist im FinTech Sektor die Cloud gar nicht mehr wegzudenken. Die Flexibilität die sich bietet, der große grad an Automatisierung der möglich gemacht wird, die wenn man es richtig macht, recht gute Ausfallssicherheit sind einfach Punkte, die total wichtig sind im Finanzsektor. Wir betreiben natürlich auch FinOps um die Kosten im Griff zu haben, haben regelmäßige Cost Control Calls mit AWS wo sie auf unsere Kosten schauen und uns Tipps geben, wie wir diese reduzieren können.
 
Nur bin ich ganz klar ein Verfechter des Glaubens, das jeder alles schaffen kann, wenn er will.
Man sollte die Grundvoraussetzungen auch erfüllen.
Sonst wird das nur eine Quälerei.
Was auch schon angesprochen wurde mit logischen Denken usw.
Bei mir bin ich auch realistisch. Mit so einen Job wäre ich überfordert.
Aus mir wird auch nie ein Programmierer oder Mathematiker. ;)
 
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