Umweltschutz: EU plant USB-C-Pflicht für iPhones & Co.

Daher schon sinnvoll nicht jedem Gerät eins beizulegen.

Momentan ist eben das Problem, dass sehr viele kein passendes Netzteil haben. Genauer gesagt sind die Phones, die jetzt herauskommen Großteiles die ersten, die mit 60W laden können. Von daher wäre es schön, wenn auch die nächsten Jahre noch Netzteile beiliegen würden, bis ich 1-2 Stück habe :D (was so ca. bis 2025 dauern wird)

Was, wenn jemand einen viel schnelleren Standard zum Laden und Daten übertragen konzipiert und verbauen möchte, darf er das dann nicht mehr?

Stand doch im Artikel drin: wenn es mehr Erfordert, z.B. bei Laptops, dann kann man auch seinen eigenen Standard einbauen. Wobei USB PB langfristig ja auf 250W hochgehen soll, da bleiben dann kaum Wünsche offen.

(...) der ein ganz anderes Anschlusskonzept verwendet. Z.b. automatisch andockende Magneten.

Das kann man auch mit USB C machen.
 
Viele Applebesitzer haben nunmal Geräte gekauft für ihre Iphones, die den Lightninganschluss haben. Wenn Apple jetzt auf USB-C umsteigt, dann müssten sie neue Geräte anschaffen!

Ich finde alle Gesetze gut, die Produkte standartisieren wo es möglich ist, um Müll zu vermeiden!
Jetzt sollten auch Gesetze folgen, die die Reparierbarkeit von Geräten erhöhen und den Reparaturläden erlaubt Ersatzteile zu kaufen.
 
Bevormundung eines jeden Unternehmers in der EU ... das hält den Fortschritt auf, das USB Patent wird weiterhin Marktführend sein, obwohl es bestimmt bessere Alternativen geben wird. Apple kann man da mal getrost raus lassen, es geht um das Gesetz an sich. Die EU ist ein großer Haufen Müll, der durchgehend mit Boomern in falsch positionierten Positionen besetzt ist. Fortschritt aufhalten und Unternehmen Riegel & Verbote vorschieben ist momentan die Lieblingsbeschäftigung in Brüssel wie es scheint.

Ein Wechselakku würde die Nachhaltigkeit deutlich stärken, stattdessen legt man fest dass jegliche Hersteller auf einen Standard setzen müssen der irgendwann seinen Peak erreicht hat, noch dazu wird durch den Anschluss die Bauform der Geräte mutmaßlich vorgegeben (die Breite des USB-C anschlusses ist immer gleich, fortschreitend würde der Anschluss kleiner werden durch Innovationen, aber stattdessen wird der alte USB-C Anschluss genutzt weil die EU es so beschlossen hat) ...

Als nächstes dann nur noch HDMI Kabel bei Monitoren und TVs erlauben weil es davon am meisten im Umlauf gibt und DP & Co. trotz überlegenheit was Datenrate an geht komplett verbieten. Und damit noch eine ganze Branche platt machen plus das Patent unnütz machen :lol:

Andererseits muss man aber wirklich sagen dass wir in den letzten 20 Jahren viele unterschiedliche Konzepte hatten was Stecker anging, die größtenteils der letzte Müll waren (siehe micro usb, fast jeder jeder meiner Stecker hat nach spätestens 3 Jahren das zeitliche gesegnet). Damit das ganze vernünftig und technisch fortschrittlich sinn machen würde, müsste das Gesetzt nicht sagen dass alle neuen Geräte mit USB-C ausgestattet sein müssen, sondern dass falls ein neuer möglicher Standard entwickelt wird der eine höhere Datenübertratungsrate ermöglicht, günstiger zu produzieren ist, weniger Fläche benötigt AUCH als neue Norm eingetragen werden kann, neben der USB-C norm. Als Beispiel wir hätten eine Technik die 30% weniger Fläche braucht, 50% mehr Daten übertragen kann. Dann sollte das Patent umgehend neben USB-C existieren und als Standard aufgenommen werden. Somit gäbe es einmal die alte USB-C norm die weiterhin verbaut werden darf, und die neue fortschrittliche Technik die ebenfalls in Handys und co. rein darf. Und das so schnell wie möglich, nicht dass wir die Technik schon seit 3 Jahren haben und weiterhin der USB-C "mist" aus der Vergangenheit genutzt werden muss. Selbes problem gab es beim KNX BUS system, es existierte schon vor den 2000ern aber wurde erst 2003 als Standard eingeführt, wir haben jahrelang konventionell installiert. Dann kam KNX und nun haben wir seit 2003 technischen Stillstand weil die ganzen Hersteller wie EIB usw. immer nur die gleichen Geräte raushauen die auf dem Stand von 2007 sind und unsummen kosten "weil es der Standard ist". Dabei gibt es Loxone die wirklich fast jedes Gerät anbieten und vor allem auf dem Stand der Technik sind, und trotzdem ist es keine DIN Elektroinstallation (und wird kaum gemacht) weil eben der alte KNX Rotz im Wege steht.
 
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Wie schaut es mit dem Gesetzentwurf denn mit Geräten wie z.B. Smartwatches aus die komplett kabellos laden?
Es wird nur erzwungen dass wenn denn ein Ladeanschluss dran ist dieser USB-C sein muss. Aber ein portloses Gerät was kabellos geladen wird ist ebenfalls erlaubt.
Deswegen Unken jetzt auch viele dass Apple einfach den letzten Port auch noch entfernen wird. Deren Telefone können ja mittlerweile alle kabellos geladen werden, sogar standardisiert via Qi.
 
Wie soll man das den brechen können? eher bricht doch das vom ladekabel??

reinigst du mit nem flex?

Das kann schon abbrechen oder verbiegen, wenn man was reinsteckt was man nicht reinstecken soll wie z.B. eine Büroklammer oder einen mechanischen Bleistift. Habe das schon bei einer Kollegin gesehen. Port war voll mit Staub und Dreck aus der Handtasche (hat sich über 2 Jahre halt angesammelt) und der Stecker ging nicht mehr tief genug in den Port als das es lädt.

Mal gucken wann aus dem Entwurf ein Gesetzt wird, auf welche Technologien gesetzt wird und wann das Gesetz in den einzelnen Mitgliedsstaaten umgesetzt wird.

Auf der einen Seite finde ich es gut wenn jedes Gerät den selben Anschluss zum laden hat. Habe ein iPhone und ein iPad und brauche fürs iPhone LIghtning und fürs iPad USB-C und war dann schon öfters in der Situation das ich nur eines der Geräte laden konnte, weil das entsprechende Kabel fehlte.

Auf der anderen Seite mag ich USB-C nicht zu 100%. Das es den Steg in der Mitte gibt gefällt mir nicht nachdem ich gesehen habe wie meine Kollegin den kaputt gemacht hat. Zwar durch unsachgemäße Handhabung aber in einer Situation die ich auch bereits hatte. Wahrscheinlich hätte ich was ähnlich dummes versucht. Dann gibt es das Durcheinander mit den Kabeln wo die einen nur bis 5W können, andere aber 10W und wieder andere noch mehr.

Und in Sachen Innovation weiß ich nicht wie es mit USB-C weiter geht. Lightning wurde 2012 eingeführt, USB-C in 2014. Es gab also eine Periode von rund 2 Jahren in der es einen in jeglicher Hinsicht besseren Anschluss gab als es die Konkurrenz hatte. Klar, sowas dürte zusätzlich zum USB-C verbaut werden, aber der Trend geht ja eher in die Richtung so wenige Ports wie möglich zu verbauen.
 
Momentan ist eben das Problem, dass sehr viele kein passendes Netzteil haben. Genauer gesagt sind die Phones, die jetzt herauskommen Großteiles die ersten, die mit 60W laden können. Von daher wäre es schön, wenn auch die nächsten Jahre noch Netzteile beiliegen würden, bis ich 1-2 Stück habe :D (was so ca. bis 2025 dauern wird)
Auch, wenn es wahrscheinlich teilweise scherzhaft gemeint ist, aber:
Glaubst du im Ernst, dass die Hersteller dann gute Netzteile beilegen würden?

Ein gutes Beispiel ist das Netzteil, das immer noch mit dem "aktuellen" iPhone SE mitgeliefert wird, schau dir dazu mal dessen Werte (letzte Seite) an:
Dem gegenüber hat das AppleStore-iPhone-12/13ern-20W-Netzteil durchaus bessere Werte, die sind aber immer noch weit von einem beeindruckendem Niveau entfernt:

Also auf Grund derartiger bisheriger Werte bin ich ziemlich skeptisch, dass Hersteller ordentliche Netzteile mitliefern würden. Im Retailmarkt nehmen GaN-USB-C-Netzteile hingegen gerade durchaus etwas Fahrt auf. Bei denen spüren Kunden die Effizienz auch direkter (geringe Größe, kühler Betrieb) und entsprechend spricht viel dafür, dass der Markt tatsächlich etwas umgekrempelt werden kann.
 
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Auch, wenn es wahrscheinlich teilweise scherzhaft gemeint ist, aber:
Glaubst du im Ernst, dass die Hersteller dann gute Netzteile beilegen würden?
Also Apple legt ja zum Beispiel den iPhone 12/13ern ein 20W-Netzteil bei, und jetzt schau dir mal dessen Werte (letzte Seite) an:
Klar, ein irrer Fortschritt gegenüber deren 5W-Netzteil, das immer noch mit dem "aktuellen" iPhone SE mitgeliefert wird:
Apple legt neuen iPhones seit längerem keine Netzteile mehr bei, das von dir beschriebene 20W-Netzteil muss separat erworben werden - sollte mittlerweile eigentlich bekannt sein, so oft wie das medial durchgekaut wurde...
 
(...)
Deswegen Unken jetzt auch viele dass Apple einfach den letzten Port auch noch entfernen wird. Deren Telefone können ja mittlerweile alle kabellos geladen werden, sogar standardisiert via Qi.
Der Apple-Plottwist wäre, dass zur gleichen Zeit die iPadPros einen zweiten Thunderbolt verpasst bekommen würden und der dort als der heilige Gral gepriesen werden würde.
(ein zweiter Port wäre sicherlich für viele User cool)

Generell hätten sich sicherlich weniger User über das Wegfallen der 3,5mm-Klinke geärgert, wenn man den Handys dafür gleich 2x USB-C an unterschiedlichen Seiten gegönnt hätte.
Apple legt neuen iPhones seit längerem keine Netzteile mehr bei, das von dir beschriebene 20W-Netzteil muss separat erworben werden - sollte mittlerweile eigentlich bekannt sein, so oft wie das medial durchgekaut wurde...
Entschuldige bitte, da hast natürlich vollkommen recht. Vielleicht war ich in Gedanken bei den iPad-Netzteilen?
Ich passe das Posting entsprechend an, der Kerngedanke behält ja Gültigkeit.
 
Viele Applebesitzer haben nunmal Geräte gekauft für ihre Iphones, die den Lightninganschluss haben. Wenn Apple jetzt auf USB-C umsteigt, dann müssten sie neue Geräte anschaffen!

Ich finde alle Gesetze gut, die Produkte standartisieren wo es möglich ist, um Müll zu vermeiden!
Jetzt sollten auch Gesetze folgen, die die Reparierbarkeit von Geräten erhöhen und den Reparaturläden erlaubt Ersatzteile zu kaufen.
Mein Note 10+ hatte display schaden kein bruch und samsung wollte dafür 370€ euro wegen einer delle am rahmen. Ohne delle hätte es 200gekostet angeblich. Wenn man halt gründe sucht findet man immer welche
für 400-450 kriegt man die inzwischen neu...

Die sollten auch die wucher preise irgendwie regeln.
 
Bevormundung eines jeden Unternehmers in der EU ... das hält den Fortschritt auf, das USB Patent wird weiterhin Marktführend sein, obwohl es bestimmt bessere Alternativen geben wird.

Und wenn es diese gibt, dann kann man die auch vorschreiben. Wird nur einige Zeit dauern, da man mit USB C bald bis zu 250W übertragen kann, das sollte wohl noch einige Zeit reichen.

Die EU ist ein großer Haufen Müll, der durchgehend mit Boomern in falsch positionierten Positionen besetzt ist. Fortschritt aufhalten und Unternehmen Riegel & Verbote vorschieben ist momentan die Lieblingsbeschäftigung in Brüssel wie es scheint.

Der übliche Hass gegen die EU...

Als nächstes dann nur noch HDMI Kabel bei Monitoren und TVs erlauben weil es davon am meisten im Umlauf gibt und DP & Co. trotz überlegenheit was Datenrate an geht komplett verbieten. Und damit noch eine ganze Branche platt machen plus das Patent unnütz machen :lol:

Der Vergleich hinkt, da hier bereits alles standardisiert ist, würde jedoch jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kochen, dann wäre es angebracht da auf eine einheitliche Lösung zu drängen.

Auch, wenn es wahrscheinlich teilweise scherzhaft gemeint ist, aber:
Glaubst du im Ernst, dass die Hersteller dann gute Netzteile beilegen würden?

Du nimmst nur Apple als Vergleich, ich hingegen Huawei, Alcatel, X-Touch, Tesco und Xiaomi. Bei allen lagen Netzteile bei, die die Geräte optimal versorgt haben und im Gegensatz zu den Geräten aus dem Chinashop habe ich auch da die Garantie, dass mich die Dinger nicht umbringen.

Von daher ist das beigelegte Gerät das non plus ultra, da man nicht nur das Ladegerät fälschen müte, sondern auch gleich noch das Tablet oder Smartphone.

Na bitte, es geht doch. Jetzt noch Wechselakkus, dass wäre wünschenswert. :-)

Das würde einige Geräte, die man heute so schätzt, unmöglich machen würde. Eine Klappe stört eben sehr, dann muß man auch noch den Akku schützen, genauso wie sie Platine des Phones oder Tablets.

Es sollte eher vernünftige Reperaturanleitungen geben und ein Recht auf Nachbauteile, wenn der Hersteller nicht mehr liefern will.
 
Das würde einige Geräte, die man heute so schätzt, unmöglich machen würde.
Wie bitte, welche sollen das sein?
Eine Klappe stört eben sehr, dann muß man auch noch den Akku schützen, genauso wie sie Platine des Phones oder Tablets.
Man kann ja Akkus jetzt auch wechseln, nur umständlicher, wegen der Verklebung, dass kann man sehr wohl anders lösen, siehe damals. Das Wechselakkus nicht gewünscht sind ist doch marktstrategisch, um den Absatz zu pushen, dass dürfte hinlängig bekannt sein.
Es sollte eher vernünftige Reperaturanleitungen geben und ein Recht auf Nachbauteile, wenn der Hersteller nicht mehr liefern will.
Finde ich nicht. Verschleißteile bei solchen Geräten sollten selber gewechselt werden können, es ging früher ja auch, wurde aber, siehe oben, nicht mehr gewollt.

MfG
 
Du nimmst nur Apple als Vergleich, ich hingegen Huawei, Alcatel, X-Touch, Tesco und Xiaomi. Bei allen lagen Netzteile bei, die die Geräte optimal versorgt haben und im Gegensatz zu den Geräten aus dem Chinashop habe ich auch da die Garantie, dass mich die Dinger nicht umbringen.
Wenn du eine Seite hast, die diese Netzteile gut durchtestet, dann bin ich dir für einen Link sehr dankbar. Apples Umweltberichte sind halt ganz praktisch, weil man zumindest einen Ansatzpunkt darstellen um zu zeigen, wie sehr Apple eigentlich schlampt, knausert, kundenunfreundlich agiert, doppelgesichtig arbeitet oder wie auch immer man die Netzteilpolitik in Punkto Nachhaltigkeit auch nennen möchte.

Grundsätzlich will ich nur sagen, dass das Weglassen der Netzteile auf jeden Fall einen Druck auf den Netzteilmarkt erzeugt. Wer will, braucht überhaupt kein Netzteil kaufen, sondern hängt das Gerät einfach an einen USB-Port. Erst wenn mehr als diese Basisstromversorgung erwünscht ist, beginnt überhaupt für Knauser der Griff zu einem Retailnetzteil. Entsprechend verengt sich der Markt und das LowEnd stirbt, was aus Nachhaltigkeits-, Kunden- und Herstellersicht in der Regel eh gewünscht ist.

Kann natürlich sein, dass ich mich täusche und Schnellladenetzteil im Niedrigpreisbereich aus dem Boden schießen werden, die einem um die Ohren fliegen oder Strom verschleudern wie sonst was. Ich bezweifele allerdings, dass sich daraus ein florierendes Geschäft machen lässt, wo es doch (anders als bei PC-Netzteilen) auch immer die Möglichkeit gibt, auf ein Netzteil zu verzichten... (wie eben schon gesagt)
 
Wie bitte, welche sollen das sein?

Diese unglaublich dünnen Tablets, Smartphones und Laptops.

Man kann ja Akkus jetzt auch wechseln, nur umständlicher, wegen der Verklebung, dass kann man sehr wohl anders lösen, siehe damals.

Das macht das ganze eben dicker oder man spart bei der Kapazität. Meist läuft es auf beides raus.

Das Wechselakkus nicht gewünscht sind ist doch marktstrategisch, um den Absatz zu pushen, dass dürfte hinlängig bekannt sein.

Die Kunden haben die Geräte mit den Wechselakkus einfach links liegen gelassen, das ist eine Tatsache. Es gab beides weit über 10 Jahre nebeneinander und die Geräte, mit den festverbauten Akkus waren einfach dünner oder hatten mehr Akkukapazität. Ach ja: die Glasrückseite hat auch noch ihren Teil dazu beigetragen, Plastik wolten die Leute nicht und Metall war offenbar zu schwer.

Absatz wird dadurch wohl eher weniger generiert. Der Median, wenn die Leute ihre Phones austauschen, liegt bei 20 Monaten. Die allermeisten haben ihre Akkus auch nicht gewechselt, das war eine kleine Minderheit.

Finde ich nicht. Verschleißteile bei solchen Geräten sollten selber gewechselt werden können, es ging früher ja auch, wurde aber, siehe oben, nicht mehr gewollt.

Ein Recht auf Reparatur und Reparaturanleitungen würden mehr als nur genügen. Damit würde niemand eingeschränkt und dennoch könnte man den Krempel wieder instand setzen, wenn man es wollte.
Wenn du eine Seite hast, die diese Netzteile gut durchtestet, dann bin ich dir für einen Link sehr dankbar.

Es gab mal eine Seite, die 2015 diverse Netzteile getestet hat. Den Link finde ich auf die schnelle nicht, wenn ich ihn doch noch auftreiben kann, dann reiche ich ihn nach.

Die Quintessenz war, dass die ganzen Netzteile, die den Geräten beilagen allesamt in Ordnung waren. Klar, der Hersteller steht ja da mit seinem Namen ein. Bei den einzeln gekauften Netzteilen war sehr viel Mist und vorallem viel brand- und lebensgefährliches unterwegs. Von außen konnte man das nicht beurteilen, da es auch viele gut gemachte Fälschungen gab.

Grundsätzlich will ich nur sagen, dass das Weglassen der Netzteile auf jeden Fall einen Druck auf den Netzteilmarkt erzeugt.

Was für ein Druck soll das sein?

Bisher mußten sich die Zusatznetzteile von den beigelegten Netzteilen positiv abheben, das wird sich nicht ändern. Ansonsten gab es auch noch normale Netzteile, für Leute die ihres verschlampt hatten (oder Applekunden waren). Die hatten allerdings die oben genannten Nachteile.

Wer will, braucht überhaupt kein Netzteil kaufen, sondern hängt das Gerät einfach an einen USB-Port.

Mit 2,5W? Das meinst du doch hoffentlich nicht ernst? Dann dauert die Ladung eines Tablets knapp einen Tag. Das ist absolut untauglich.

Kann natürlich sein, dass ich mich täusche und Schnellladenetzteil im Niedrigpreisbereich aus dem Boden schießen werden, die einem um die Ohren fliegen oder Strom verschleudern wie sonst was. Ich bezweifele allerdings, dass sich daraus ein florierendes Geschäft machen lässt, wo es doch (anders als bei PC-Netzteilen) auch immer die Möglichkeit gibt, auf ein Netzteil zu verzichten... (wie eben schon gesagt)

Für die Hersteller ist es im wesentlichen eine tolle Möglichkeit zusätzlich abzukassieren. Ansonsten werden es Fälschungen in Zukunft wesentlich leichter haben.

Es ist einfach extrem Kundefeindlich die Netzteile wegzulassen, wenn neue Standards rauskommen. Wenn sich in 5-7 Jahren ein Standard schon länger etabliert hat und die Netzteile verbreitet sind, dann kann man es machen.
 
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Stand doch im Artikel drin: wenn es mehr Erfordert, z.B. bei Laptops, dann kann man auch seinen eigenen Standard einbauen. Wobei USB PB langfristig ja auf 250W hochgehen soll, da bleiben dann kaum Wünsche offen.
Was heißt denn bitte ,,erfordert"? Wenn ein neuer Standard 100Gbit/s übertragen kann, ist das nice to have aber eben nicht erforderlich und deshalb verboten? Also kein Fortschritt mehr, denn Fortschritt ist nicht ,,erforderlich"?
 
Mit 2,5W? Das meinst du doch hoffentlich nicht ernst? Dann dauert die Ladung eines Tablets knapp einen Tag. Das ist absolut untauglich.
Mit 5W, wenn der Port ein PD-Ladeport ist mit mehr, wenn der Port ein Thunderboltport ist noch mehr.
Es gibt sogar noch etwas, was man einsetzen kann: Notebookladegeräte mit USB-C...
Die Kunden haben die Geräte mit den Wechselakkus einfach links liegen gelassen, das ist eine Tatsache.
Vorsicht vor solchen Aussagen! Damit sowas methodisch sauber ist, muss die Wahl zwischen beiden Optionen wirklich frei sein und die entsprechenden Geräte müssen auch tatsächlich genügend lange Zeit angeboten worden sein. Für wen damals zum Beispiel iOS Priorität #1 war, hatte nie eine Wahl. (einfachstes, aber entsprechend auch sehr griffiges Beispiel)

Aktuell aus den Anteil der Verkaufszahlen des iPhone Minis an allen iPhoneverkäufen irgendetwas bzgl. der potentiellen generellen Marktgröße von Mini-Geräten herauszulesen wollen wird ähnlich erschwert: Wer sagt denn, dass die Userbase sich nicht auch mit einer längerfristig kaufenden Userbase stark überschneidet? Dann sagt eine Gen gar nichts aus. Vielleicht ist es auch eine Überschneidung mit der Android-Userbase?
Sorry, dass das jetzt wieder so Apple-lastig ist, aber an Apple lässt sich halt gut reiben.

Ein paar Beispiele aus der Grakawelt als Gegengewicht: Aus den Verkaufszahlen der im Konkurrenzvergleich überteuerten Fury X mit mäßig gelungener FullCoverAiO-Kühlung lässt sich auf wenig bis nichts zum Potential von gelungenen FullCoverAiOs schließen. Von dem Erfolg der 1060 lässt sich nicht darauf schließen, dass Pascal die beliebtere Generation aus Maxwell war.
 
Vorsicht vor solchen Aussagen! Damit sowas methodisch sauber ist, muss die Wahl zwischen beiden Optionen wirklich frei sein und die entsprechenden Geräte müssen auch tatsächlich genügend lange Zeit angeboten worden sein. Für wen damals zum Beispiel iOS Priorität #1 war, hatte nie eine Wahl. (einfachstes, aber entsprechend auch sehr griffiges Beispiel)

Mmh, iOS ist aber auch nur "nice to have" (für diejenigen, die es gut finden) und keineswegs zwingend für auch nur irgendein Einsatzszenario tatsächlich erforderlich. Denn es bestand durchaus eine Wahl: Nämlich die Wahl für ein Gerät mit wechselbarem Akku und anderem Betriebssystem. Soweit ich weiß muss(te) man kein Apple-Gerät kaufen.

Aber grundsätzlich ist die Geschichte mit dem wechselbaren Akku durch die prinzipielle Lebensdauer der Akkus und die durchschnittliche Haltedauer von mit festem Akku betriebenen Geräten ja von alleine obsolet geworden. Mal ehrlich, wer vermisst das wirklich? Ich meine wirklich wirklich wirklich ;-)
Worüber man an dieser Stelle nachdenken könnte, wäre ein System zur konsequenten und konsolidierten Rückführung alter, defekter oder ungenutzter Geräte mit Akku, dass die Nicht-Rückgabe quasi bestraft- z.B. ein Pfandsystem - klappt bei Flaschen o.ä. auch.
Das angeführte Designargument von PU244 trifft meiner Meinung nach auch zu. Der Trend zu flachen Smartphones steht in einem klassischen Zielkonflikt zur größtmöglichen Wartungsfreundlichkeit des Gerätes.

Zum Thema: Grundsätzlich ist die Verpflichtung zur Vereinheitlichung zielführend und völlig nachvollziehbar. Selbstverständlich sollte man dieses Thema regelmäßig auf einen Prüftstand stellen, um bei Bedarf Lockerungen oder Änderungen zuzulassen, sobald neue Technologie als Ablöse gereift und sinnvoll sind.
Das hier neue Technologien ausgebremst werden, sehe ich -insbesondere vor dem Hintergrund des Satzes davor- nicht wirklich, zumal die EU nicht den gesamten Weltmarkt abbildet :).
 
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Genau diese nette Wort "und" sorgt eben dafür dass die Methodik unsauber wird weil man die Entscheidung für/gegen Akku so nicht autark betrachten kann.
Dann sollte man -wenn Wert auf einen austauschbaren Akku gelegt wird- aber mal die Herstellerwahl überdenken, meinst Du nicht?

Aber es bleibt ja dabei: Die überwältigende Mehrheit der Kundschaft scheint dieses Feature halt nicht so hoch aufzuhängen. Vielleicht wäre ja zwischenzeitlich auch eine völlig unnötig hohe Anzahl Akkus sinnfrei gewechselt worden, was ökologisch auch nicht gerade das Gelbe vom Ei ist (z.B. weil die Akkuleistung auf 70% gesunken ist). Wir reden ja auch von einer Zeit, in der die Smartphones technologisch größere Sprünge gemacht haben von Genaration zu Generation. Da blieb ein Smartphone wohl alleine dadurch schon nicht so lange im Besitz.
Sollte sich dieses Thema in Zukunft (Rohstoffmangel, technologische Sättigung) einmal anders darstellen, dann wird es ggf. auch wieder revidiert, wenn erforderlich und/oder sinnvoll.
 
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