Umweltschutz: Elektroschrott soll in Supermärkten abgeben werden können

PCGH-Redaktion

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Der Bundesregierung will mit einem geänderten Gesetz etwas für den Umweltschutz tun. So sollen Bürger künftig alte Elektrogeräte in Supermärkten abgeben können. Hintergrund ist die zu geringe Sammelquote der Bundesrepublik.

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Denke die Idee an sich ist schon gut, aber worin besteht der Unterschied, ob ich meinen Schrott in den Laden bringe oder auf den Bau- Recyclinghof? Die zurückgelegte Wegstrecke?
Die Umsetzung bzw. wer was wo wann abgeben kann wird viel zu kompliziert. Gibt genug Menschen die jammern ja schon wegen Batterien, leere Patronen oder wollen Geld für das "Kupfer" alter Kabel :wall:

Die Möglichkeit zur Rückgabe von Elektroschrott soll in allen Supermärkten und Discountern ermöglicht werden, wenn die Ladenfläche größer als 800 Quadratmetern ist und die Läden selbst ebenfalls Elektrogeräte verkaufen.
- 800m², welcher Kunde weiß das schon, der weiß nur den ersten Punkt, von dem zweiten Punkt wird er nichts gewusst haben. Und jetzt soll er wegen 20m² das alte Gerät wieder mit nach Hause nehmen, weil ihm das Schild "keine Abgabe von Altgeräten" noch nie aufgefallen ist?

Falls das alte Gerät eine Kantenlänge von mehr als 25 Zentimetern besitzt, dann müssen sich Kunden erst im Laden ein neues Elektrogerät kaufen, ehe sie ihr altes Gerät dort abgeben können.
- der Kunde wird das nachmessen
- der Kunde wird das "nicht wissen"
- der Kunde wird nicht wissen was mit Kantenlänge gemeint ist
- der Kunde hat das alte Gerät dort gekauft und sich schon ein neues Gerät wo anders gekauft und jetzt soll er das alte Gerät wieder mitnehmen, weil der böse Händler es nicht zurücknehmen will? schlechter Werbung für diesen

Online-Shops müssen ebenfalls Elektro-Altgeräte zurücknehmen und recyclen.
- auch Online-Shops mit Laden in Shopping Malls mit wenigen Quadratmetern "Ladenfläche"?

Große Händler sollen künftig nur noch neue Elektrogeräte verkaufen dürfen, wenn sie auch alte Geräte zurücknehmen. Die Rückgabe alter Elektrogeräte soll für die Kunden kostenlos möglich sein.
- was ist ein großer Händler bzw. wie wird das definiert und woher soll der Kunde das wissen?
- kostenlos zb auch bei dem Angebot, dass die neue Waschmaschine aufgebaut und angeschlossen wird?




Besser man fördert refurbish oder Wiederaufarbeitung/Reparaturen, dann gäbe es nicht so viel Schrott. Aber dann können die Firmen weniger Neuware verkaufen und die Wirtschaft bricht ein :schief:
 
Schließlich werden kaum Elektro-Altgeräte entsorgt, weil beispielsweise die spezialisierten Wertstoffhöfe oft weit weg von den Bürgern stationiert sind.

In Österreich findet man durchschnittlich alle 5-20 km ein Altstoffsammelzentrum.
In größeren Städten gibt es meist mehrere.

Es gibt aber auch die Regel, dass jeder Bürger, nur das ihm / bzw. seinem Wohnort zugewiesene
Zentrum benutzen darf.

Ansonsten gibt es aber auch immer öfter die "Fehlentwicklung" dass Elektrogeräte und Sperrmüll einfach bei Müllinseln abgelegt werden, obwohl dass nächste Sammelzentrum nur wenige Kilometer entfernt ist.
Diese müssen dann extra abgeholt werden, was auf die Müllgebühren / bzw. Betriebskosten (bei Wohnhausanlagen)
aufgeschlagen wird.

Aber zumindest landet kaum noch etwas illegal in der Natur.
Das war früher erheblich schlimmer. Vor allem bei Bauschutt.
 
Wieder so ein Weihnachtsblödsinn von der Bundesregierung?

Sind die Kunden zu geistig minderbemittelt, daß sie den TV nicht im Großmarkt abgeben können, wo sie ihn gekauft haben

Wir haben im Elektrogroßmarkt schon immer Altgeräte zurückgenommen.
Wieso muß man da einem Lebensmittelladen noch so einen Container aufdrehen?

Manchmal frag' ich mich wirklich, was die Politclowns in Berlin den ganzen Tag machen.
Jetzt weiß ich es.

Anstatt mal Apple und Co. ein paar Steuern abzuzwacken oder die Gewährleistung generell auf 2 Jahre zu schrauben oder den Banken mal einen kleinen Obolus für ihre Geschäfte abzuzwacken , oder ... . :wall:
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Media Markt in Nürnberg z.b. nimmt keine Altgeräte entgegen es sei denn man kauft sich dort einen neuen Fernseher z.b.
Aber allgemein erlauben die keine Abgabe von Altgeräten, vor allem keinen kleingeräten.
 
und Kleingeräte können/ dürfen in die Gelbe Tonne - fertig.
Auch eine gute Lösung.
Der Media Markt in Nürnberg z.b. nimmt keine Altgeräte entgegen es sei denn man kauft sich dort einen neuen Fernseher z.b.
Aber allgemein erlauben die keine Abgabe von Altgeräten, vor allem keinen kleingeräten.
Das ist aber vorgeschrieben.
Wir haben das immer gemacht (Vobis, Medimax) und ich hab nie einen Kunden mit einem Mixer im Regen stehen lassen.

Wenn das der Media Markt das nicht macht, würde ich die Bude mal 10 Jahre lang meiden.
 
Auch eine gute Lösung.

Das ist aber vorgeschrieben.
Wir haben das immer gemacht (Vobis, Medimax) und ich hab nie einen Kunden mit einem Mixer im Regen stehen lassen.

Wenn das der Media Markt das nicht macht, würde ich die Bude mal 10 Jahre lang meiden.
Mache ich normalerweise eigentlich auch, aber ich habe eben nur die Möglichkeit diesen Mediamarkt anzusteuern (Denn ich wohne außerhalb von Nürnberg, und habe kein Auto).
Also lagert bei mir im Augenblick alles im Keller bis man genug hat um einen Transporter zu füllen (Inklusive alter Möbel etc) für den Wertstoffhof. Anders geht es bei mir eben nicht.
 
Mache ich normalerweise eigentlich auch, aber ich habe eben nur die Möglichkeit diesen Mediamarkt anzusteuern (Denn ich wohne außerhalb von Nürnberg, und habe kein Auto).
Also lagert bei mir im Augenblick alles im Keller bis man genug hat um einen Transporter zu füllen (Inklusive alter Möbel etc) für den Wertstoffhof. Anders geht es bei mir eben nicht.
Ja, ich wohne auch 20km vom nächsten Großmarkt / Wertstoffhof weg.

Aber den Zirkus mit der Nichtannahme hat unser Marktleiter sofort abgeschafft.
Ein Container wurde geordert und die Kunden waren zufrieden.
Ich war lange PC-Verkäufer / Service-Ing. im Großmarkt.
So einen unfreundlichen Service gab es nirgendwo.

Es gibt Märkte, die sich das vom Hals schaffen wollen, aber bei einer Kontrolle gibt es da saftige Strafen.
Und den TV mit 7kg mal schnell in den Container schaffen, ist ja nun wirklich kein Ding.

Früher wogen die Kisten gern mal 50kg (Sony) und mehr (81 cm Röhren TVs).
Da hätte ich es vielleicht verstanden.
 
Denke die Idee an sich ist schon gut, aber worin besteht der Unterschied, ob ich meinen Schrott in den Laden bringe oder auf den Bau- Recyclinghof? Die zurückgelegte Wegstrecke?

Letztere sollte man für Leute ohne PKW nicht unterschätzen. Selbst 5 km hin und zurück plus Zeit vor Ort sind mit dem Fahrrad schnell eine Stunde, zu Fuß zwei. Das könnten einem Umwelt und eigener Konsum zwar wert sein, aber vielen Leuten sind schon 10 m bis zum nächsten Mülleimer zuviel, wenn es um kleineren Müll geht. Entsprechend können Niederschwellige Angebote etwas bewirken, zumal man beim Supermarkt auch regelmäßig darauf aufmerksam wird, dass es überhaupt diese Möglichkeit gibt. Ich würde mich nicht wundern, wenn über die Hälfte der Bevölkerung keine Ahnung von Wertstoffhöfen hat und über 80 Prozent nicht wissen, dass Elektronikhändler längst zur Rücknahme verpflichtet sind. (80 Prozent auch des Personals von Elektronikhändlern. :-))

Aber auch für gut informierte, umweltbewusste Menschen ergibt sich in ein knallharter Vorteil: Öffnungszeiten. Supermärkte versuchen in der Regel dann zu öffnen, wenn Leute auch Zeit haben. Um hier in der Gegend etwas auf den Werstoffhof zu bringen muss ich entweder einen Tag Urlaub nehmen, riskieren zu spät zur Arbeit zu kommen oder Samstags extra früher aufstehen und mir dann wegen des Andrangs einen erheblichen Teil des Wochenendes zu versauen. Das ist nicht sehr motivierend.
 
An die ohne Auto habe ich auch gedacht, aber für die gibt es mehrmals im Jahr Sammeltage an denen das Zeugs abgeholt wird. Kenne kein Dorf (selbst unter 1000 Einwohner) in denen das nicht der Fall ist. Die meisten haben dann doch noch einen Nachbarn mit dem man auskommt^^
Mit dem Fahrrad oder zu Fuß habe ich noch niemanden gesehen. Mit Moped und Anhänger gibt es ein paar, besonders mit Gartenabfällen, aber das ist ein anderes Thema. Jedoch hat jemand einen guten Punkt angesprochen: wohin mit Schrott in der Zwischenzeit? Wohnsiedlung mit kleinem Bereich im Keller/Tiefgarage verbieten ab und an das Lagern von (offensichtlichem) Schrott.

An die Öffnungszeiten habe ich gar nicht gedacht, damit hast du absolut recht, besonders mit dem Samstag!

Das könnten einem Umwelt und eigener Konsum zwar wert sein, aber vielen Leuten sind schon 10 m bis zum nächsten Mülleimer zuviel
Stimmt auch wieder. Wenn man aber so oft Elektroschrott zu entsorgen hat, dass der Weg dahin ein zusätzliches Umweltproblem ergibt, dann stimmt eh was nicht :schief:

Supermarkt auch regelmäßig darauf aufmerksam wird, dass es überhaupt diese Möglichkeit gibt
Sind halt Mehrkosten

Ich würde mich nicht wundern, wenn über die Hälfte der Bevölkerung keine Ahnung von Wertstoffhöfen hat und über 80 Prozent nicht wissen, dass Elektronikhändler längst zur Rücknahme verpflichtet sind.
Ja, Ja und Nein. Es ist grundsätzlich für einen desinteressierten Bürger schwer heraus zu finden welche Möglichkeiten man hat. Wenn man ein wenig im Internet (Österreich) sucht, dann stößt man oft auf 2 Antworten. Zb bei der Arbeiterkammer. Kurze Auszüge.
Erste Anlaufstelle für die KonsumentInnen sind sicher die Rücknahme- und Entsorgungsstellen der Gemeinden und Städte. Zwar verpflichtet das Abfallwirtschaftsgesetz nur zu einer Rücknahmestelle pro Gemeinde oder Gemeindeverband... (das Problem Auto/Fahrrad)
... jede Kommune muss ihre Bürgerinnen informieren, wo welche Altgeräte hingebracht werden können.
Daneben verpflichtet die neue Verordnung die Letztvertreiber solche Elektroaltgeräte, die „von gleichwertiger Art sind und dieselbe Funktion erfüllt haben", Zug um Zug unentgeltlich zurückzunehmen, wenn gleichzeitig ein neues Gerät gekauft wird (1:1 Rücknahme). Der Händler darf weder eine Rechnung verlangen noch die Rücknahme auf von ihm selber verkaufte Geräte beschränken...
Ausnahmen gibt es für weniger als 150m² Verkaufsfläche und Versandhandel.
 
Sollte? Ja. Realpolitik muss sich aber mit dem beschäftigen, was ist, nicht mit dem, was man sich wünscht. Und "ist" ist: Es versauen sich zu wenige einen halben Tag, um ein altes Handy, ein nicht mehr benötigtes Laufwerk oder eine gammelige Tastatur ordnungsgemäß entsorgen. Also muss man einen Weg finden, der das ändert und idealerweise wenig unerwünschte Nebenwirkungen hat. Elektroschrott da einzusammeln, wo es sich für Batterien seit Jahrzehnten bewährt hat, ist einen Versuch wert.
 
Sollte? Ja. Realpolitik muss sich aber mit dem beschäftigen, was ist, nicht mit dem, was man sich wünscht.
Scherzkeks.
"Real" und "Politik" passen schon seit tausenden Jahren nicht zusammen.

Und "ist" ist: Es versauen sich zu wenige einen halben Tag, um ein altes Handy, ein nicht mehr benötigtes Laufwerk oder eine gammelige Tastatur ordnungsgemäß entsorgen. Also muss man einen Weg finden, der das ändert und idealerweise wenig unerwünschte Nebenwirkungen hat. Elektroschrott da einzusammeln, wo es sich für Batterien seit Jahrzehnten bewährt hat, ist einen Versuch wert.
Klar.
Aber das ist abhängig von den Stadt- und Gemeindeverordnungen.

Bei uns, kleine Stadt in Süd-West-Thüringen, werden die Altgeräte vom Sperrmüll mitgenommen - außer Kühlschränken.
Die muß man separat anmelden.

Das geht aber nur zwei mal jährlich.
Da macht eben jeder etwas anderes.

Manchmal ist das zerstreute Kommunalwesen eben Sch... .

Früher gab es mal ein System, das hieß SeRo - Sekundärrohstoffverwertung.
Einheitliche Preise überall, einheitliche Öffnungszeiten und fast alle Stoffe wurden angenommen (Glas, Papier, Altmetall, ... ) .
Und es gab eine kleine Sammelvergütung. ;)

Das werden wir wohl erst bei meinen Enkeln in etwa wieder erreichen.
 
Musste nicht schon vorher all jene Geschäfte Elektroschrott zurücknehmen, das Elektrogeräte verkauft? AFAIK sind theoretisch auch Versandhändler dazu verpflichtet, aber weder ist das für die Umwelt gut, noch ist die Post dafür da Post herum zu kutschieren, dafür gibts die Müllabfuhr.

Es wäre so viel simpler zu lösen:
Eine Wertstoff-Tonne in die alles darf das recycelt wird - Papier bleibt gesondert, Gelber Sack landet da mit drin -, würde das Problem erledigen. Zumindest für alles was klein genug ist das hinein passt. Alles was größer ist muss selbst hingebracht werden, oder vom Spediteur der das neue Gerät bringt mitgenommen werden.


Wieso kommt im Artikel der Verkauf als Gebrauchtware Negativ rüber? Für die Umwelt ists in der Regel gut, wenn die Geräte weiter genutzt werden, anstatt direkt in neues Gerät zu investieren. Selbst wenn die neuen Geräte ein niedrigeren Stromverbrauch haben, so belastet die Rohstoffgewinnung, -Aufbereitung und Fertigung der Geräte die Umwelt. Also weiter nutzen was noch gut ist.
 
Ich denke, dass es eine bessere Alternative wäre einen Elektro Schrott Container in die Wohnsiedlungen oder Wohngebiete zu stellen und dort den Container Wöchentlich abzuholen. Das ist jedenfalls besser, als wenn jeder Bürger einzeln zum Wertstoffhof fährt.

Die Mitnahme von Altgeräten (gerade bei Waschmaschine und Kühlschränken) klappt schon seit Jahren.
Es gibt auch genügend Online Shops, die sogar die Mitnahme alter Möbel ermöglichen.
Ein undurchsichtiges Gesetzt mit 100fachen Mehrkosten braucht kein Mensch.
 
"De Kringwinkel" in den Niederlanden bietet einen kostenlose Abholservice für alle möglichen Geräte an und man versucht, sie wieder in Gang zu bringen. Zwar sind die Bedingungen auch leicht anders in Holland, einschließlich der kürzeren Wege, doch scheint mir das überlegene Konzept die Anlegung einer Datenbank zu sein, das in Volkswissen übergeht, wie gut man Geräte eigentlich bauen kann, wenn der Staat mal wieder nicht handlungsfähig ist.

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Sehe ich auch so. Dieses "Wenn, dann ja, aber nur vielleicht, falls so!" erzeugt nur Frust und am Ende werfen die Leute erst recht den ganzen Plunder in den Restmüll oder stellen es wild als Sperrmüll ab, wenn sie nicht zufällig eine Sammelstelle oder einen Markt in der Nähe haben, die/der garantiert die Bedingungen erfüllt oder freiwillig E-Schrott an- bzw. zurücknimmt.
Dann doch lieber den E-Schrott-Container im Wohngebiet; garantiert vorhanden und gut erreichbar.

Parallel dazu Maßnahmen, um gar nicht erst so viel Elektroschrott entstehen zu lassen: längere Gewährleistung, Produkte müssen grundsätzlich und idealerweise sogar einfach wartbar sein, Verpflichtung zu längerer Produktpflege durch Updates etc..
Das schützt dann nicht nur die Umwelt, sondern erleichtert auch die Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe. Außerdem stärkt es den Verbraucher UND nachhaltig konzipierende und fertigende Hersteller; außerdem lokale Servicedienstleister für Wartung, Reparatur oder eben Entsorgung/Recycling.
 
Für mich wird das auch gut sein. Ich habe kein Auto und auch keinen Wertstoffhof in der direkten Nähe. Da bin ich dann auch 1.5 bis 2 Stunden unterwegs. Der, der mal so 20 Minuten weg war, wurde vor Jahren dicht gemacht. Einen extra Abholdienst, der wöchentlich oder so vorbei kommt gibt es bei mir in Bremen auch nicht. In Bremerhaven bei meinen Eltern darf man aber ganz legal bei den Altkleidercontainern auch kleine Elektrogeräte mit hinstellen. Ich habe es dann schon gemacht, dass ich einen defekten kleinen Drucker (passte in den Koffer) mit zu meinen Eltern genommen habe und den dort dann beim Altkleidercontainer rein getan habe. Das sollte die Regierung mal flächendeckend umsetzen (Elektrokleinteile beim Altkleidercontainer "zurück zu geben"). In Bremen habe ich genau einen solchen Altkleidercontainer gesehen. Den gibt es erst seit ein paar Wochen und dahin bin ich auch 30 Minuten unterwegs. Die 2 oder 3 Altkleidercontainer bei mir um die Ecke (5 bis 10 Minuten Fußweg) nehmen wiederum keine Elektrogeräte entgegen.
 
Scherzkeks.
"Real" und "Politik" passen schon seit tausenden Jahren nicht zusammen.

Ich wollte Fakten wiedergeben, keine Polemiken verbreiten.


Sehe ich auch so. Dieses "Wenn, dann ja, aber nur vielleicht, falls so!" erzeugt nur Frust und am Ende werfen die Leute erst recht den ganzen Plunder in den Restmüll oder stellen es wild als Sperrmüll ab, wenn sie nicht zufällig eine Sammelstelle oder einen Markt in der Nähe haben, die/der garantiert die Bedingungen erfüllt oder freiwillig E-Schrott an- bzw. zurücknimmt.
Dann doch lieber den E-Schrott-Container im Wohngebiet; garantiert vorhanden und gut erreichbar.

Soweit ich weiß sind die Bedingungen in Deutschland weiterhin so, dass neue Rohstoffe billiger sind als die Kosten für das Recycling alter Elektrogeräte. Diese sind also tatsächlich Müll, dessen Entsorgung Geld kostet und kein Wertstoff, an dem man etwas verdienen kann. Im Gegensatz zu Glas lohnt es sich also nicht, Container aufzustellen und man läuft Gefahr, dass diese in großem Maßstab für eine Umgehung der aktuellen Pflichten genutzt werden. Die Abgabe von Elektrogeräten ist bislang nur für Endverbraucher in geringer Zahl kostenfrei. Firmen müsssen zahlen, wenn sie einen Container voll machen wollen. Stehen die Container aber unbewacht an jeder Ecke...


Für mich wird das auch gut sein. Ich habe kein Auto und auch keinen Wertstoffhof in der direkten Nähe. Da bin ich dann auch 1.5 bis 2 Stunden unterwegs. Der, der mal so 20 Minuten weg war, wurde vor Jahren dicht gemacht. Einen extra Abholdienst, der wöchentlich oder so vorbei kommt gibt es bei mir in Bremen auch nicht. In Bremerhaven bei meinen Eltern darf man aber ganz legal bei den Altkleidercontainern auch kleine Elektrogeräte mit hinstellen. Ich habe es dann schon gemacht, dass ich einen defekten kleinen Drucker (passte in den Koffer) mit zu meinen Eltern genommen habe und den dort dann beim Altkleidercontainer rein getan habe. Das sollte die Regierung mal flächendeckend umsetzen (Elektrokleinteile beim Altkleidercontainer "zurück zu geben"). In Bremen habe ich genau einen solchen Altkleidercontainer gesehen. Den gibt es erst seit ein paar Wochen und dahin bin ich auch 30 Minuten unterwegs. Die 2 oder 3 Altkleidercontainer bei mir um die Ecke (5 bis 10 Minuten Fußweg) nehmen wiederum keine Elektrogeräte entgegen.

Altkleidercontainer sind oft nicht staatlich, sondern werden oft auch von gemeinnützigen Vereinen (manchmal auch von gewinnorientierten) aufgestellt.
 
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