Umweltbundesamt verlangt höhere MwSt auf tierische Lebensmittel

AW: Umweltbundesamt verlangt höhere MwSt auf tierische Lebensmittel

Wobei dort auch der Anteil der Über gewichtigen besonders hoch ist. Die hätten es im Schnitt also am nötigsten auf bessere Ernährung zu achten. Und wenn dann Vegetarische Lebensmittel günstiger sind, werden eben eher die, als Ungesundes Fastfood gekauft.

Na ja, Fastfood finde ich jetzt nicht gerade günstig.
Ich war mit einem Bekannten am Wochenende im Kino und haben Rogue One geguckt.
Danach waren wir bei McDoof was essen -- was anderes hat ja um Mitternacht nicht mehr offen -- und da habe ich das übliche bestellt, das ich immer bestelle.
Dafür habe ich 16€ bezahlt. Günstig ist was anderes.
Genauso das halbe Hähnchen mit Pommes am Hähngrillfahrzeug.
Jemand, der wenig Geld hat, wird sowas kaum häufig essen.

Ich halte Fertig Essen für viel schlimmer, weil deutlich günstiger.
Eine Pizza kriegst du für 1,50€.
Da ist dann der Teig, dazu Tomaten, Salami und Käse drauf. Gesund ist sicher was anderes.
 
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Das ist eine Statistik über alle Privathaushalte. Rechnet man diejenigen ohne selbst erwirtschaftetes Einkommen heraus kommt man auf die 5% die ich auch im Kopf hatte als Zahl für 2014. Dieser Wert sollte wohl in den letzten 2 Jahren nochmals gesunken sein.

Bei einem (von mir für dieses Beispiel frei gewählten) Nettoeinkommen von 2000 Euro kommst Du also mit 100 Euro im Monat (5%) für Lebensmittel hin? Entweder lebst Du noch bei Mama, isst nur Fertigzeug oder kannst nicht rechnen.

Wir (3 Mäuler) geben ca. 500€ im Monat für Essen und Getränke aus. Damit sind wir wahrscheinlich sogar im oberen Mittelfeld was die Ausgabenseite betrifft. Mit dem Einkommen aus zwei (von mir für dieses Beispiel gewählten) Vollzeitstellen + Kindergeld etc. kommen die 5% also +- ganz gut hin. Die Ausgaben für den Hauskredit, sonstige Bedürfnisse des täglichen Lebens und nicht zuletzt auch ein paar Luxusartikel/Hobbies (wie z.B. PC-Hardware) übersteigen die Kosten für Lebensmittel deutlich.
Die geforderte Erhöhung des MwSt-Satzes auf 19% würde im Monat evtl. 20€ ausmachen. Finde ich keinen falschen Preis für mehr Umweltschutz!
 
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Wenn ich mir überlege wieviel Geld man im Monat für Essen generell ausgibt...das ist ohnehin verschwindend gering. Über den Daumen so 3-5% des Einkommens?

Das ist doch von Haushalt zu Haushalt verschieden, weder Singlehaushalte noch Familien geben dasselbe aus, Ernährung ist etwas individuelles.
Die wichtige Frage ist welchen Stellenwert Ernährung hat und wie die finanziellen Möglichkeiten sind, das lässt sich nicht so einfach verallgemeinern.

Für mich stellt Essen (Vegetarier) nach meinen Mietkosten den zweithöchsten Kostenfaktor da, weil ich bewußt wenn möglich regional erzwugtw gute Qualität kaufe, dafür insgesamt aber weniger als früher. Dazu kommt eine Vorliebe für (sehr) guten Tee, als Teeliebhaber gibt es kein besseres Importland als Deutschland, aber das hat eben seinen Preis. Da das alles stark ins Geld geht, ich mich aber dabei sehr gut fühle und mich nicht mehr einschränken möchte, habe ich als Konsequenz daraus mein Auto abgeschafft und dies auch im neunten Jahr noch nicht bereut.
 
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Man könnte natürlich auch der industriellen Landwirtschaft einfach die Subventionen streichen aber an ihre Sponsoren trauen sich die Politiker dann doch nicht heran. :nene:
 
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Wir (3 Mäuler) geben ca. 500€ im Monat für Essen und Getränke aus. Damit sind wir wahrscheinlich sogar im oberen Mittelfeld was die Ausgabenseite betrifft. Mit dem Einkommen aus zwei (von mir für dieses Beispiel gewählten) Vollzeitstellen + Kindergeld etc. kommen die 5% also +- ganz gut hin.

Wenn 500 Euro 5% Eures Haushaltseinkommens entsprechen, dann liegt Euer Haushaltseinkommen bei 10.000 Euro. In dem Fall kann ich mir vorstellen, dass Dich / Euch das Ganze ohnehin eher weniger betrifft.

Ich ging von einem Durchschnittsgehalt aus. Der Topmanager, der 100.000 Euro monatlich verdient, wird sicher auch kaum über die 5% kommen, es sei denn, er futtert jeden Tag im Nobelrestaurant. :ugly:
 
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Der Topmanager, der 100.000 Euro monatlich verdient, wird sicher auch kaum über die 5% kommen, es sei denn, er futtert jeden Tag im Nobelrestaurant. :ugly:

Der ist/ißt auf jedem Fall seltener zu Hause als unterwegs (vermutlich oft steuerlich absetzbar) und kauft wahrscheinlich nicht oder zumindest selten selbst ein.
 
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Das mancher Fertigfraß billiger ist als vergleichbares was man selbst macht oder im Lokal bekäme ist gut möglich, bei Analogkäse, Formfleisch und andere Schweinereien die einem zugemutet werden.
Das man Summen und Prozentzahlen nicht über einen Kamm scheren kann ist auch klar da jeder andere Gewohnheiten und Kaufverhalten hat. Auch muss man in solche Wertungen auch mal den Hamsterkauf für Sonderangebote etc. einrechnen.
Wenn das Geld in die Qualität der Produkte bzw. bessere Haltung usw. fließen würde könnte man es vielleicht noch schlucken nur was hat es mit dem öffentlichen Nahverkehr zu tun der damit subventioniert werden sollte.
In eine Frittenschmiede oder Fresstempel gehe ich persönlich eher nie und bis auf ab mal einen gerösteten Geier bastel ich mir die Kulinarien eher selbst. Es gibt zwar Sachen die ich gern in den Rachen stopfe aber generell ist es bei mir auch nicht die Lust am Leben so das Extras vielleicht 1 - 2 x im Monat anfallen und Kuchen / Torte usw. 1 - 2 x im Jahr.
 
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Wenn man bedenkt, das ca. die doppelte Menge an Nahrung erzeugt wird, wie man eigentlich bräuchte, bzw. fast die Hälfte der Lebensmittel nicht in den Mägen landen, dann würden höhere Preise vermutlich schon dazu beitragen, das man mit Nahrungsmitteln allgemein sinnvoller umgeht. Allerdings braucht es dazu gesetzliche Regelungen, damit der Unsinn schon bei der Produktion aufhört.

https://archive.org/details/WE_FEED_THE_WORLD_DEUTSCH#

Irgendwelche halbherzigen Versuche taugen mMn nicht mal fürs "Alibi"...
 
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Das auf Halde produziert wird kann man dem Endkunden schwerlich anlasten oder irgendwelche EU Verordnungen die vorschreiben wie etwas auf dem Markt aussehen muss sind doch auch Banane. Im Einzelhandel wird ja auch lieber auch etwas weggeworfen anstatt ab einer gewissen Zeit etwas günstiger anzubieten ( zb. Obst / Gemüse mit Macken usw. ).
Sicherlich passiert es einem selbst schon mal das man irgendwas nicht mehr rechtzeitig in die Kauleiste bekommt oder etwas so bescheiden schmeckt und man es deshalb dem AWB spendet. Nur das hat man selbst in der Hand und die Masse der Leute kauft wohl auch eher so ein um Unkosten zu vermeiden.
Eine Frage würde natürlich verbleiben, wie man in der Produktion durchdrücken will wo nur ein paar Hersteller mehrere Marken abdecken. Ich sehe da eher das Problem bei der übertriebenen Markenvielfalt und dazu noch die Pseudo Bio- oder Ökoprodukte und was sonst noch alles da angeboten wird.
 
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Also im Einzelhandel sehe ich oft eine Preisreduzierung bei Produkten die kurz vor Ende des MHD stehen. Auch Brot kaufe ich in der Regel vom Vortag, ist oft 30% billiger.
 
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Im Ansatz gut, abe gerade Milch und Eier sind Grundnahrungsmittel.
Bei Fleisch ist es ok, wobei es mit höherer Mehrwertsteuer eher noch
minderwertiger als wertiger wird. :schief:

Schwierig, aber die Mehrwetsteuer ist eine der sinnvollsten und alle
direkt treffenden, auch Schwarzarbeiter, Steuerhinterzieher etc.
Ich würde die Besteuerung von Arbeit aufheben und nur noch über
die Mehrwertsteuer Geld eintreiben. Wer verbraucht bezahlt. Und
nach oben, also für Luxusprodukte kan die Mehrwertstauer exorbitant
steigen, Mieten und Grundnahrungsmittel sollten befreit sein.
 
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Schwierig, aber die Mehrwetsteuer ist eine der sinnvollsten und alle
direkt treffenden, auch Schwarzarbeiter, Steuerhinterzieher etc.
Ich würde die Besteuerung von Arbeit aufheben und nur noch über
die Mehrwertsteuer Geld eintreiben. Wer verbraucht bezahlt. Und
nach oben, also für Luxusprodukte kan die Mehrwertstauer exorbitant
steigen, Mieten und Grundnahrungsmittel sollten befreit sein.

Der kleine Arbeitnehmer zahl ja sowieso keine Lohnsteuer, was er zahlt, sind Sozialabgaben.
Entfernst du also die Lohnsteuer, hilfst du damit eher den gut Verdienern, die Gering Verdiener haben davon gar nichts -- zahlen aber trotzdem die höhere Mehrwertsteuer.
 
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Also im Einzelhandel sehe ich oft eine Preisreduzierung bei Produkten die kurz vor Ende des MHD stehen. Auch Brot kaufe ich in der Regel vom Vortag, ist oft 30% billiger.

Davon sehe ich auch genug, nur gibt es genug Produkte wie eben Obst / Gemüse wo das nicht der Fall ist. Auch macht es ja nicht jeder Laden und was dann so verbleibt landet auch nicht immer bei den Tafeln oder ähnlichen Vereinen und landet eben doch im Abfall.
Wer verbraucht bezahlt. Und nach oben, also für Luxusprodukte kan die Mehrwertstauer exorbitant steigen,
Für bestimmte Sachen könnte man vielleicht noch wie in so manch anderen Ländern eine Luxussteuer nehmen nur wären dann für Geringverdiener auch viele Sachen plötzlich unerreichbar. Die Kehrseite wäre da aber wer bestimmt was wann Luxus ist
 
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Aber dass alles für jeden "erreichbar" ist, ist doch genauso nicht zielführend. Ich will damit nicht sagen dass so Dinge wie Fleisch zum Luxusgut werden sollen, aber wenn durch die Preiserhöhung mehr Gemüse gekauft und gegessen wird schadet dass auch keinem.
 
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Achso, also auf tierische Lebensmittel welche aus Argentinien oder Neuseeland nach Deutschland importiert werden :D
 
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Wie gesagt, ich halte eine Erhöhung der MwSt. auf 19% einfach für den falschen Ansatz. Das ist wie der Tropfen auf den heißen Stein.
 
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Fleisch ist aber leider eines der wenigen Nahrungsmittel welches man pur futtern kann ( gut ein paar Gewürze sollte man noch hinbekommen ), sei es aus Faulheit, die Kochkunst sich auf das Dosen öffnen beschränkt oder eben es nur ein anerzogenes Nachkriegsrelikt ist wo man Fleisch eben in Hülle und Fülle bekommt.
Bevor ich zu Steuern greife die nur erzeugt werden um irgendwelche Löcher zu stopfen dann wäre so etwas wie Lebensmittelmarken eher etwas. Erst wenn man seine Ration durch den Schlund gejagt hätte dürften einem höhere Kosten aufgebürdet werden. So hätte es jeder in der Hand
 
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Es ist auch der falsche Ansatz. Was würde den besser werden würde weniger Fleisch und tierische Produkte gekauft und dafür mehr pflanzliche? Es müsste bei mehr Konsum pflanzlicher Lebensmittel entsprechend auch deutlich mehr angebaut werden, dafür würde auch wesentlich mehr Anbaufläche beanspruchen und vermutlich würde auch mehr über den Globus gekarrt werden. Es würde sich am Ende dadurch gegenüber jetzt doch nur etwas verlagern.

Das Problem ist also nicht grundlegend die Tierhaltung und der damit verbundene Fleischkonsum, sondern schlicht unser System und die Masse an Menschen die in selbigen eine permanente Verfügbarkeit von unzähligen pflanzlichen und tierischen Produkten erwarten, sowie dier Anzahl der Menschen die man versorgen muss und deren Anzahl jährlich weiter drastisch zunimmt.

Will man da also eine Verringerung erreichen müsste man zum einen dabei ansetzen das die Leute wieder wesentlich mehr regionale Produkte konsumieren und nicht einheimische Produkte, also importierte Produkte, endlich den Transportkosten und damit verursachten Umweltbeeinträchtigungen realistisch zu verteuern (Bananen, Orangen, Zitronen, Kokusnüsse, argentinisches Rindfleisch, Reis, usw.), zum anderen müsste man endlich aufhören ein ewig steigendes Bevölkerungswachstum als ökologisch gesund und wirtschaftlich notwendig zu predigen (will garnicht wissen wieviel alleine unsere 9 Mrd. furtzenden Erdenbürger zum CO² Ausstoß beitragen) und die Menschen wieder dahin erziehen das man Dinge selber aus den Grundzutaten zubereitet statt einen Haufen Fertigzutaten, oder gar Fertiggerichte zu verwenden.

Das wäre wesentlich zielführender und sinnvoller als diesen Unsinn der da wieder beim Umweltbundesamt von sich gegeben wird.
 
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Aber die Äpfel im Winter aus Südafrika einzufliegen ist natürlich weniger umweltschädlich. ;)
 
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Es ist auch der falsche Ansatz. Was würde den besser werden würde weniger Fleisch und tierische Produkte gekauft und dafür mehr pflanzliche? Es müsste bei mehr Konsum pflanzlicher Lebensmittel entsprechend auch deutlich mehr angebaut werden, dafür würde auch wesentlich mehr Anbaufläche beanspruchen und vermutlich würde auch mehr über den Globus gekarrt werden. Es würde sich am Ende dadurch gegenüber jetzt doch nur etwas verlagern.
Es sollte mittlerweile aber schon bekannt sein, dass die Herstellung von Fleisch weitaus mehr Ressourcen benötigt als pflanzliche Lebensmittel wie Reis, Kartoffel etc.
Man muss unter anderem keine Felder anlegen um damit das künftige Essen zu ernähren.
 
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