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Umsteigen: Von Headset auf Kopfhörer und Mikrofon

Sayrann

Schraubenverwechsler(in)
Umsteigen: Von Headset auf Kopfhörer und Mikrofon

Hallo und Danke schon einmal für die, hoffentlich gute, Beratung. ;)

Ich bin an einem Punkt angekommen, an dem ich mir einfach keine Headsets mehr kaufen will. Hatte zuvor schon mehrere Headsets, einige hielten länger, andere wiederum nicht. Und da kommen wir schon zu meinem ersten Problem: Die Verarbeitung. Ich benutze momentan (noch, zumindest wenn es noch nicht auseinander gebrochen ist) das G35. Mein Headset hat nach den ersten, ich glaube es waren zwei, Wochen einen Riss an der rechten Ohrmuschel bekommen, weshalb diese wohl in naher Zukunft abfallen wird. Dieses Phänomen und viele andere habe ich nach googeln schon etliche Male in Foren u. ä. gelesen und wird immer wieder von Nutzern angeklagt. Daher stand für mich schon einmal eins fest: Dieses Headset, nie wieder. Ich werde es nicht umtauschen lassen, selbst wenn noch Garantie drauf ist, einfach, weil mir das zu blöd wird in zwei Wochen das nächste zu "zerstören". Der zweite Punkt ist auch die Soundqualität des Headsets, gegen die ich eigentlich nichts einzuwenden hätte, wären da nicht dauernd irgendwelche verzerrten komischen Störgeräusche die ich zum verrecken nicht weg bekomme (außerdem erzeugt die neueste Software von Logitech zusätzlich welche, yay!). Da ich nun schon länger gehört habe, dass eine Kopfhörer + Mikrofon Kombination deutlich preiswerter und besser sein soll, nahm ich in Betracht entweder diese, oder doch ein teureres HS zu kaufen. In die nähere Auswahl hatte ich erstmal das PC 360 von Sennheiser geschlossen, allerdings habe ich bei diesem Produkt ebenfalls gleiche Kommentare und Beschwerden feststellen müssen. Später viel mein Auge dann noch auf das Beyerdynamic MMX 300, welches sich allerdings nur als Kopfhörer + Mikrofon Kombination von Beyerdynamic, allerdings deutlich teurer als einzeln herausstellte. So bin ich nun zu dem Punkt gelangt, dass ich einfach keine Headsets mehr haben möchte, also habe ich mich schon längere Zeit nach Kopfhörern und Mikrofonen umgesehen (wollte mein G35 eigentlich erst ersetzen, wenn es unbrauchbar ist, da ich mit dem Sound ansich generell zufrieden bin, durch die Störgeräusche und anderes bin ich mir da aber mittlerweile nicht mehr so sicher). Eigentlich fand ich die Kombination, dass Mikrofon praktisch immer am Mund zu haben ziemlich nützlich, doch ich möchte mir kein Ansteckmikro kaufen, warum später mehr. Ich suche jetzt also nach einem Kopfhörer + Mikrofon + Soundkarte, da ich nur eine OnBoard habe (hatte ja bisher immer welche durch meine Headsets).


Erst einmal eine grobe Übersicht:

Maximales Budget: Zwischen 200€ und 300€ für alles drei zusammen (danke Logitech, dass ich für so etwas 100€ bezahlt habe)
Anwendungsbereiche: Ich benutze das ganze hauptsächlich zum Spielen (60%) und gleichzeitig Reden über Skype, bin quasi immer mit jemandem am Reden während ich spiele. An Spielen ist eigentlich eine große Palette verfügbar von Shootern und MOBAs bis hin zu Adventure Games. Außerdem noch (40%) zum Musik hören.
Dazu gehört 70% Rap und 25% Dubstep, Techno und anderen Elektrokrams mit tollem Bass (finde den Bass vom G35 richtig klasse :D, liebe auch Elektrobeats beim Rap ;) ) und 5% restlichem Stuff (dazu gehört eigentlich fast alles außer Metall). Außerdem brauche ich 7.1, ohne geht mittlerweile gar nicht mehr.
Offenes oder Geschlossenes Design ist mir eigentlich egal. Ich mag beides, das eine klingt besser, dass andere gibt mehr "Luft" und mehr Umgebungsorientierung (natürlich im RL :D). Würde ein offenes allerdings dem geschlossenen Vorziehen.
Außerdem sollte der Kopfhörer Stabil sein, das robuste Studiodesign der AKG Kopfhörer gefällt mir z. B. ziemlich gut, allerdings soll der Bass da ja meistens recht neutral sein (weiß jetzt allerdings nicht, ob das gut oder schlecht ist?).


Folgende Fragen traten nun bei mir auf:

1. Wie viel Watt zieht so eine Soundkarte? Ich habe nur ein 660W Netzteil drin und das dürfte schon relativ ausgelastet sein, da ich neulich erst meine Graka aufgestockt habe. Nun stellt sich mir also die Frage, wie viel zieht eine neue Soundkarte im Vergleich zu der, des G35? Die des G35 muss ja logischerweise auch was ziehen, ist aber wohl deutlich schwächer.
2. Wo sitzt die Soundkarte? Auf den PCI Slots, auf denen sich auch die Graka befindet? (Jaja ich weiß, kann ich auch durch googeln herausfinden, habe ich auch, will nur sichergehen, dass ich hier nichts durcheinander werfe oder so.)
3. Welche Soundkarte, Kopfhörer und Mikrofon sind am Besten für meine Ansprüche geeignet?
4. Gibt es vielleicht Läden in meiner Nähe in denen ich KH Probe hören könnte? (Kenne mich damit leider nicht gut aus, Postleitzahlen in meiner Nähe wären so 66687 und 66663, hoffe da findet sich was)
5. Welche Preisrelationen soll ich zwischen den drei Geräten wählen? Dachte an KH 40-50% Mikrofon 30-40% Soundkarte 20%, kenne mich damit aber, wie gesagt, nicht gut aus.


An Kopfhörern habe ich nun keine Vorstellung welche es sein sollen, habe mir aber einen Split des Geldes in etwa so vorgestellt. 80-150€ für die Kopfhörer, 50-100€ für die Soundkarte und 50-100€ für das Mikrofon. (Dann je nachdem wie teuer das eine ist, das andere anpassen, damit ich nicht über die 300 komme.) Eine weitere Frage die ich nun hatte, lohnt sich so ein teures Mikrofon? Schließlich benutze ich es nur für die Gespräche im Skype oder ab und an auch mal im Teamspeak. Ich möchte natürlich klar und deutlich verstanden werden, aber lohnt sich so ein teures Mikrofon? Mein Problem ist, ich bin ein sehr sparsamer Mensch. Ich versuche mit meinem Geld immer das möglichst beste herauszuholen und dabei beachte ich natürlich auch die Langlebigkeit und vielleicht ändernde Verwendungszwecke. Ein billigeres Mikrofon hat nun einmal nicht dieselbe Qualität und ich möchte, dass die lange Zeit stimmt, ohne, dass ich Aufrüsten muss. Z. b. mit einem Mikrofon das so gut wie kein Rauschen durchdringen lässt. ABER, hört man so ein feines Rauschen überhaupt über Skype und co. oder wird dies nur bei Audiofiles deutlich? Über Skype bzw. Teamspeak wird die Qualität ja noch etwas verschlechtert. Oder sollte ich dieses Geld lieber in bessere Kopfhörer investieren? Brauche ich zu dem Mikrofon noch z. B. einen Popschutz? Oder reicht es aus keinen zu benutzen, bei der Übertragungsqualität des Tons (möchte wie gesagt das bestmögliche rausholen). Ein Tischmikrofon möchte ich allerdings auf jeden Fall haben, unter 30€ sollte da auch nichts gekauft werden.

So das waren jetzt erstmal so generell die Sachen die mir eingefallen sind und die mich schon länger beschäftigen, wozu mir allerdings noch keine Lösungen offenbart wurden (Ich mags eigentlich nicht selbst in Foren zu fragen ^^). Hoffe ihr könnt mir behilflich sein und mir gute Kaufempfehlungen geben!
MFG
 
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TE
S

Sayrann

Schraubenverwechsler(in)
AW: Umsteigen: Von Headset auf Kopfhörer und Mikrofon

Habe ich schon mehrmals, hat meine Fragen aber nicht beantwortet, deshalb habe ich sie hier noch einmal gestellt (Falls ich etwas übersehen habe, was dort schon beantwortet wurde, könntest du mir ja gerne die Stellen posten).
 

Ion

Kokü-Junkie (m/w)
AW: Umsteigen: Von Headset auf Kopfhörer und Mikrofon

KH: beyerdynamic DT 770 PRO, 250 Ohm (459.046)
Mikro: Zalman ZM-MIC1
Soundkarte: ASUS Xonar DGX, PCIe x1 (90-YAA0Q0-0UAN0BZ)
Mehr braucht du wirklich nicht.

Zu deinen Fragen:
1. Wie viel Watt zieht so eine Soundkarte?
2. Wo sitzt die Soundkarte?
3. Welche Soundkarte, Kopfhörer und Mikrofon sind am Besten für meine Ansprüche geeignet?
4. Gibt es vielleicht Läden in meiner Nähe in denen ich KH Probe hören könnte? (Kenne mich damit leider nicht gut aus, Postleitzahlen in meiner Nähe wären so 66687 und 66663, hoffe da findet sich was)
5. Welche Preisrelationen soll ich zwischen den drei Geräten wählen? Dachte an KH 40-50% Mikrofon 30-40% Soundkarte 20%, kenne mich damit aber, wie gesagt, nicht gut aus.

1. Nicht viel, dein NT wird dafür dicke reichen ;)
2. Im PCIe 1x Slot (das sind diese ganz kurzen)
3. Siehe oben
4. Weiß ich nicht, schau doch einfach mal auf Google Maps
5. Der KH dürfte das wichtigste sein, da würde ich 80% ansetzen, 15% auf die Soundkarte und den Rest auf das Mikro.

Übrigens, 7.1 im Kopfhörer ist Quatsch, die Ortung funktioniert bei Stereo ebenso gut und der von mir verlinkte KH hat auch einen etwas satteren Bass.
lohnt sich so ein teures Mikrofon?
In meinen Augen nicht, außer du betreibst damit professionelles Zeug, doch zum Zocken und "verstanden werden" reicht das kleine Zalman Mikro dicke! Bei mir hat sich noch keiner beschwert, ich nutze den KH und das Mikro ebenfalls :daumen:
 

Thallassa

Volt-Modder(in)
AW: Umsteigen: Von Headset auf Kopfhörer und Mikrofon

1. Wie viel Watt zieht so eine Soundkarte? Ich habe nur ein 660W Netzteil drin und das dürfte schon relativ ausgelastet sein, da ich neulich erst meine Graka aufgestockt habe. Nun stellt sich mir also die Frage, wie viel zieht eine neue Soundkarte im Vergleich zu der, des G35? Die des G35 muss ja logischerweise auch was ziehen, ist aber wohl deutlich schwächer.
So gut wie gar nichts. Solange du keine 295X2 hast, wird das 660 Watt NT auch nicht annähernd ausgelastet sein. Man müsste aber natürlich wissen, was du überhaupt dranhängen hast, um das einschätzen zu können.
Aber allgemein: Eine SoKa zieht 2 - 10 Watt

2. Wo sitzt die Soundkarte? Auf den PCI Slots, auf denen sich auch die Graka befindet? (Jaja ich weiß, kann ich auch durch googeln herausfinden, habe ich auch, will nur sichergehen, dass ich hier nichts durcheinander werfe oder so.)
Ja

3. Welche Soundkarte, Kopfhörer und Mikrofon sind am Besten für meine Ansprüche geeignet?
Tja, eine allgemeine rundum superduper Empfehlung gibt's nicht, auch wenn manche das gerne so handhaben.

4. Gibt es vielleicht Läden in meiner Nähe in denen ich KH Probe hören könnte? (Kenne mich damit leider nicht gut aus, Postleitzahlen in meiner Nähe wären so 66687 und 66663, hoffe da findet sich was)
Gute Adresse in der Nähe wäre das Six & Four, sowie Hifinesse

5. Welche Preisrelationen soll ich zwischen den drei Geräten wählen? Dachte an KH 40-50% Mikrofon 30-40% Soundkarte 20%, kenne mich damit aber, wie gesagt, nicht gut aus.
Darüber mach dir mal nicht sone Gedanken. Der Großteil sollte aber in den Kopfhörer fließen.


Da deine Musik zum Großteil aus duff duff besteht, wäre meine Erste Empfehlung der V-Moda Crossfade M-100 - Auriculares supraurales de metal aislantes del ruido, color blanco y plateado: Amazon.es: Electrónica (Ja, bitte aus Spanien bestellen, da dort ~60€ günstiger als in Deutschland)

Dazu entweder das mitgelieferte Mikrofon (Test in der unten verlinkten Review des Bitfenix Flo) mit dem Adapter: http://www.amazon.de/StarTech-com-M...d=1400513046&sr=1-1&keywords=headset+splitter oder ein Mikrofon wie das Samson Go Mic Clip-On USB Mikrofon f1/4r Laptop Computer: Amazon.de: Musikinstrumente dazu. Soundkarte dann ein FiiO Andes E07K Kopfhörerverstärker Preisvergleich | Geizhals Deutschland oder eine https://geizhals.de/asus-xonar-u7-90yb00ab-m0uc00-a943618.html
Der Fiio wäre besser, allerdings hast du 7.1-Spielereien nicht. Ob das so viel bringt und ob man das wirklich "braucht" ist ne andere Diskussion - bei teureren Kopfhörern verzichtet man lieber darauf.
Außerdem könntest du in Kombination mit dem FiiO die kostenlose Software Razer Surround benutzen, die auch nix anderes macht, als was die U7 (oder die Logitröten) so emulieren.
 
TE
S

Sayrann

Schraubenverwechsler(in)
AW: Umsteigen: Von Headset auf Kopfhörer und Mikrofon

Das sind ja schon eine Menge Vorschläge, danke! :)
Also die V-Moda Crossfade M-100 sieht schon mal sehr interessant aus. Werde mir die Morgen mal genauer anschauen, Mikrofone gucke ich mir dann auch morgen mal an, sieht ja interessant aus als Kabel. ^^
Das sind ja beides Externe Soundkarten nehme ich an? Liegen dann nachher also auf meinem tisch, wie werden die denn dann angeschlossen? Und könntest du mir bitte erklären warum man bei teureren Kopfhörer auf den 7.1 Sound verzichtet? Fand den Surround Sound immer ziemlich gut, kann aber natürlich auch daran liegen, dass die Soundkarte vom Headset nur mit 7.1 an ist und ansonsten die OnBoard benutzt wird. Mir gings auch nicht so um das Orten, finde halt nur dieses 7.1 Surround feeling ziemlich geil. Ist das Stereo bei der Preisklasse soviel besser? Und stecke ich dann beide Ausgänge (Mikrofon und Kopfhörer) an die Karte? Weil bei dem FiiO sehe ich nur einen Anschluss.
Und warum sind die in Spanien billiger? :D Kann ich mich da mit meinem .de Account anmelden oder sind die unabhängig? Passt zwar farblich nicht, weil mein ganzes PC Equipment schwarz ist, aber für 50€ billiger nehme ich die gern auch in weiß. xD
 

Jeanboy

Volt-Modder(in)
AW: Umsteigen: Von Headset auf Kopfhörer und Mikrofon

Normal kosten die schwarzen M100 auch nur ca. 220 Euro (in Spanien), ganz selten auch in Deutschland für 220 Euro im Sale bei Amazon.

Die Soundkarten wären beide extern und liegen dann auf deinem Tisch und werden per USB angeschlossen.

Beim Fiio hast du Recht, dort kann man das Mikrofon nicht anschließen, du müsstest den Onboard Sound dann fürs Mikro nutzen.


"7.1" ist bei so ziemlich jedem Headset auch nur ein Marketing Begriff, da eine Surroundklangsimulation (also per Software) den Raumklang simuliert.
Diese Simulationen kannst du auch an deinem neuen Kopfhörer benutzen, wenn du magst.

Bei den meisten Gaming Headsets braucht man diese Simulation, um orten zu können, da sie kaum Details, Räumlichkeit etc. im "Stereo-Modus" wiedergeben können,
da die Klangqualität einfach viel zu schlecht ist. Problem bei einer Simulation ist, dass der Klang verfälscht wird und es sich dadurch insgesamt schlechter und unechter anhört.

Dagegen sind gute Stereokopfhörer in ihrer Soundqualität deutlich besser. Somit sind sie viel räumlicher ohne jegliche Simulation,
sodass man mit Simulation kaum Verbesserungen in der Ortung hat, aber dafür den verfälschten und schlechteren Sound in Kauf nehmen muss.

Daher verzichten viele Nutzer dann auf die Surroundsimulationen. Wem es aber gefällt, soll sie nehmen ;)



Fazit: Auch mit Stereo Kopfhörern ohne jegliche Simulation hast du einen super Surroundklang.


Ausführlicher steht es im Einkaufsführer, den du ja so gut gelesen hast :fresse:



[FONT=&quot]- Der Mythos des Surround-Headsets
[/FONT]
Raumklang ist zum Spielen wichtig, um die Gegner zu orten. So einfach lässt es sich begründen, dass ein Großteil der Headsetsuchenden nach einem Surround-Headset verlangt. Doch ganz so einfach ist das mit dem Raumklang nicht. So gibt es Headsets mit lediglich einem Treiber (so nennt man die Lautsprecher in Kopfhörern) pro Hörmuschel und einer integrierten Surround-Simulation. Anderere Headsets verfolgen dagegen das 5.1-Konzept und haben in jeder Hörmuschel 3 Treiber verbaut, oftmals noch mit einem Bass-Vibrator kombiniert. Auch wenn es paradox klingen mag: Im Bereich der Kopfhörer ist die Simulation den "echten" 5.1-Headsets überlegen. Um zu verstehen warum, muss man sich die Frage stellen: Was ist Raumklang und wie entsteht er?

Nun er entsteht in unserem Kopf, genauer gesagt in unserem Gehirn. Das entnimmt den Tönen bestimmte Informationen und "errechnet" daraus die Richtung, aus der ein Geräusch kommt. Diese Informationen sind:

[FONT=&quot]- der Zeitversatz zwischen rechtem und linkem Ohr
[/FONT][FONT=&quot]- richtungsbestimmende Änderungen im Frequenzspektrum eines Tones
[/FONT]
[FONT=&quot]Zeitversatz:

[/FONT] [FONT=&quot]Der Zeitversatz ist vor allem für die Stereophonie wichtig, also das Hören in der Breite. Das lässt sich recht leicht erklären. Kommt ein Geräusch von Links erreichen die Schallwellen des Geräuschs das linke Ohr des Hörers sekundenbruchteile bevor sie das rechte Ohr erreichen. Aus diesem Zeitunterschied berechnet unser Gehirn die grobe Richtung aus der ein Geräusch kommt oder zu kommen scheint.
[/FONT]
Richtungsbestimmende Änderungen im Frequenzspektrum:

Hiervon gibt es viele verschiedene die unseren Höreindruck beeinflussen. Eine große Rolle dabei spielt die Anatomie unseres Außenohrs und des Gehörgangs.
Zum einen wäre hier der Pegelunterschied im linken und rechten Ohr zu nennen. Ein Geräusch welches vom linken Ohr lauter wahrgenommen wird als vom rechten Ohr wird von unserem Gehirn als links von uns positioniert interpretiert, da das Geräusch durch unseren Kopf und die Wellenbrechung am rechten Ohr im Pegel (also der Wellenamplitude) gedämpft wird. Somit wird also der Stereoeffekt verstärkt und präzisiert.
Für die Tiefeneinschätzung eines Geräusch, also ob es vor, über oder hinter uns seinen Ursprung hat ist die Frequenzänderung in den sogenannten blauertschen Bändern verantwortlich.
Das sind bestimmte Frequenzbereiche deren Amplitude einen großen Einfluss auf die Interpretation von räumlicher Tiefe hat.
So werden Geräusche deren Frequenzamplitude z.B. in einem Frequenzbereich zwischen 300 und 600Hz und 2000 und 5000Hz stark gegenüber dem restlichen Frequenzband angehoben ist als von vorn kommend interpretiert.
Das liegt daran, dass unser Außenohr als Resonanzkörper dient. Es wird also durch die Schallwellen angeregt und verstärkt oder verringert so die Amplituden bestimmter Frequenzbereiche eines Tones. Wie diese Modulation der Ursprungsfrequenz genau geschieht hängt von der Richtung, aus der der Ton kommt, ab.

Das ist natürlich nur eine grobe Umreißung der tatsächlich stattfindenden Vorgänge am Ohr und im Gehirn. Es soll lediglich veranschaulichen wie Raumklang funktioniert. Denn Prinzipiell ist unser Gehör nur Stereo. Schließlich hat jeder Mensch nur zwei Ohren. Zusätzlich Hörorgane für Geräusche von vorn oder hinten fehlen uns schlicht.

Mit diesem Wissen ausgestattet lässt es sich nun recht leicht erklären warum ein "echtes" 5.1-Headset gar nicht richtig funktionieren kann.


[FONT=&quot]Funktionsweise des Surround-Headsets:

[/FONT] 5.1-Headsets werden im Normalfall genauso wie ein 5.1-Lautsprecher-System angesteuert. Nun fehlt dem 5.1-Headset aber etwas wichtiges gegenüber einem Surround-Lautsprechersystem: die Lautsprecher stehen im Raum verteilt, sind also tatsächlich räumlich verschiedene Schallquellen. In einem 5.1-Headset sind die Schallquellen aber lediglich am linken oder am rechten Ohr leicht versetzt angeordnet. Dadurch wird die Frequenzmodulation durch das Außenohr zum Großteil umgangen und es entsteht kein richtiger Raumklangeffekt.

Ein Surround-Headset, welches auf dem Prinzip der Surround-Simulation beruht hat dagegen den Vorteil, dass die Frequenzmodulationen, die unser Gehirn erwartet, künstlich von einem Klangprozessor erzeugt werden. Der Klangprozessor übernimmt sozusagen die Aufgabe unseres Außenohrs und so entsteht ein Raumklangeindruck obwohl nur zwei Treiber in dem Headset verbaut sind. Das macht die Raumklangsimulation besser als das "echte" 5.1-Headset. Man muss leider eingestehen, dass diese "echten" 5.1-Headsets lediglich ein Marketinggag der Hersteller sind. Dass man das Konzept von Surround-Lautsprechern einfach auf den Kopfhörer überträgt erscheint einem Laien einfach logisch, doch wenn man sich etwas mit Psychoakustik (also wie das Gehirn Geräusche interpretiert) beschäftigt wird schnell klar, dass man dieses Konzept nicht einfach 1 zu 1 übertragen kann. Auch hier gilt mal wieder der Grundsatz: Klang braucht Raum.

Übrigens: Wenn man sich für einen Kopfhörer entscheidet muss man keineswegs auf Surround-Klang verzichten. Die Surround-Simulation kann auch von einer Soundkarte oder mittlerweile auch schon von einigen Spielen übernommen werden.

So kommt es, dass wir keine 5.1-Headsets empfehlen können, es ist einfach Betrug am Kunden.





Edit: Schick das G35 auf jeden Fall zurück. Eventuell bekommst du dein Geld oder ein Austauschgerät, das du verkaufen kannst :daumen:
 
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TE
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Sayrann

Schraubenverwechsler(in)
AW: Umsteigen: Von Headset auf Kopfhörer und Mikrofon

Ah danke für die Erklärung. :) Habe das
Denn Prinzipiell ist unser Gehör nur Stereo. Schließlich hat jeder Mensch nur zwei Ohren. Zusätzlich Hörorgane für Geräusche von vorn oder hinten fehlen uns schlicht.
wohl irgendwie überlesen. :D
Jetzt verstehe ich auch, warum alle so auf Stereo schwören, vor allem, wenn man nur Musik hört. Wenn es eine Software für 7.1 gibt ist es natürlich viel sinnvoller sich keine 7.1 Soundkarte zu kaufen, denn wenn sie das gleiche kosten hat man sich diesen Punkt schon mal gespart und testen ob mir 7.1 gefällt kann ich ja dann mit der Software trotzdem noch. :)
Werde mir jetzt auf jeden Fall mal die geposteten Kopfhörer ansehen und dann evtl. auch in einen der Läden fahren, wenn ich in nächster Zeit Zeit habe, hoffe die haben die eine große Auswahl. :)
Aber eine Frage hätte ich noch, ist die Mikrofonqualität von dem G35 wirklich so schlecht? Die meisten behaupten ja, das Zalman wäre sogar besser, obwohl das nur 5€ kostet, hat mich doch schon etwas verwundert, weil dann würde so ein billiges Mikrofon wirklich reichen, bin mit der Mikrofonqualität nämlich eigentlich zufrieden, sollte halt nur nicht schlechter werden.
 

SamSoNight

Freizeitschrauber(in)
AW: Umsteigen: Von Headset auf Kopfhörer und Mikrofon

Die Performance des Zalmans schwankt ziemlich, von User zu User. Kann an Serienstreuung liegen oder daran, dass es empfindlich auf verschiedene Mikrofoneingänge reagiert. Im besten Fall ist es durchaus auf dem Niveau von Headset-Mikros, die sich eigentlich alle mehr oder weniger gleich anhören. Das einzige, was beim Zalman stören könnte, ist, dass es mehr aufnimmt als ein typisches Headset-Mikrofon, also auch Tastatur usw.
 
TE
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Sayrann

Schraubenverwechsler(in)
AW: Umsteigen: Von Headset auf Kopfhörer und Mikrofon

Habe mir gerade mal den Test des V-Moda Mikrofons bzw. des Zalmans angehört und mit meinem G35 verglichen. Also das Zalman finde ich besser als beide, da bei meinem G35 ziemlich viel von der Umgebung aufgenommen wird, dafür bin ich auch etwas lauter. Aber das Samson Go Mic hört sich von der Qualität auch ziemlich gut an für den Preis, vor allem, da ich für das Kabelmikro noch ein zusätzliches Kabel kaufen muss und dann diese Qualität für knapp 20€ mehr bekomme. Hört sich schon verlockend an. :)
 

SamSoNight

Freizeitschrauber(in)
AW: Umsteigen: Von Headset auf Kopfhörer und Mikrofon

Das Go Mic ist gut, benutze ich selber. Aber eben auch ziemlich empfindlich.
 
TE
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Sayrann

Schraubenverwechsler(in)
AW: Umsteigen: Von Headset auf Kopfhörer und Mikrofon

Nachtrag:
Habe gerade noch das V-Moda BoomPro Mic gesehen im Post danach, das ist natürlich ebenfalls verlockend, vor allem eben wegen der Positionierung wie bei einem normalen Headset (weswegen ich diese ja eigentlich früher bevorzugte). Die Soundqualität hört sich auch recht gut an, zum skypen und zocken reicht das allemal und ich denke mal Tastatur-und Mauseingaben werden da nicht so stark aufgezeichnet wie bei dem Samson Go Mic, da das ja direkt am Mund ist. Aber wie ist das dann, SamSoNight, du hast ja eins. :) Werden die eingaben von Tastatur usw. laut aufgenommen, bzw. ist man noch ausreichend verständlich oder laut wenn man das Mikrofon auf dem Tisch abstellt? Ist ja doch schon eine große Entfernung, auch wenn man sich ab und zu mal zurücklehnt. Werde mich dann wohl zwischen den beiden entscheiden, hoffe ihr könnt mir dabei helfen. :D


Edit: Habe vergessen noch zu fragen wie das mit der Soundqualität im Vergleich aussieht, da ich das Go Mic ja über USB anschließe, also eigener Soundkarte, und das BoomPro dann über die OnBoard Soundkarte, da die externe ja nur einen Audioeingang hat.
Edit 2: Hätte da auch noch eine Frage an Thallassa wegen dem Kopfhörer, du scheinst den ja über das spanische Amazon bestellt zu haben (hoffe mal damit liege ich richtig ^^). Wie sieht das denn da aus mit Versandkosten, Zoll, Steuern usw. ? Wie viel muss ich da zuzahlen und könnte es noch andere Komplikationen geben? (Würde selbst nachschauen, aber mein spanisch ist nicht besonders gut :p)
 
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Hurric4ne

Komplett-PC-Käufer(in)
AW: Umsteigen: Von Headset auf Kopfhörer und Mikrofon

Hallo zusammen,
ich würde mich hier gerne mal dazuschleichen :) Ich habe heute ein paar KH probegehört und bin beim DT770 Pro (80 Ohm) hängengeblieben, das auch im moment auf meinem Kopf sitzt. Nun möchte ich natürlich auch ein Mirko und eine SoKa dazu, Ion hat ja schon jeweils eins genannt.
Die SoKa würde ich auch direkt so übernehmen, beim Mikro bin ich mir noch etwas unschlüssig; Zalman ZM,Samson GO Mic, auch das Modmic 4 habe ich schon gesehen, aber das ist evtl schwer am KH zu befestigen (Schriftzug), auch die Anreise macht mir etwas Sorgen im Bezug auf Zoll usw.

Ich habe in meinem Zimmer Ruhe vor anderen Geräuschen. Bisher hatte ich immer Probleme, dass ich im TeamSpeak schlecht gehört werde, bei Skype war es etwas besser. Diese möchte ich nun beseitigen.

LG Hurric4ne
 

Hurric4ne

Komplett-PC-Käufer(in)
AW: Umsteigen: Von Headset auf Kopfhörer und Mikrofon

Danke Jean für den Guide-Link, den könnte man sogar anpinnen^^

Zu den SoKas: lohnt sich denn für die KH eine so "teure" Karte wie die U7 (Phoebus ist zu teuer, fällt raus). Wirklich sinnvoll ist diese nur für die KH, meine LS sind alt und schlecht (aber gehen noch^^), hauptsächlich wird gespielt, ca 70%-30% Musik.

LG
 

Jeanboy

Volt-Modder(in)
AW: Umsteigen: Von Headset auf Kopfhörer und Mikrofon

Ja, sie lohnt sich auf jeden Fall :daumen:

Vor allem die neuere und bessere Software ist ein deutlicher Mehrwert :daumen:
Abgesehen davon, ist der KH-Verstärker und der Soundchip besser
und du hast die Vorteile einer externen Karte:

-Leicht zu transportieren (->Notebook/PC eines Freundes)
-Lautstärkeregler
-Keine Störgeräusche

Hast du mal die 250 Ohm mit den 80 Ohm verglichen? Bei 80 Ohm reicht eine DGX locker aus.


Wenn du aber das Geld nicht aufbringen kannst, ist die DGX sicher nicht schlecht.
 

Superwip

Lötkolbengott/-göttin
AW: Umsteigen: Von Headset auf Kopfhörer und Mikrofon

Na ja ganz aktuell ist der Guide ja nicht mehr...
 
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