AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?
Ah ja, na warum kann ich mich dann nur daran erinnern das bei uns in der Grundschule schon ein Klassenmitglied gemobbt wurde weil es aus einer wirklich finanziell schwachen Familie kam?.
Sicher gibt es solche Fälle, gab es jetzt bei uns zum Beispiel nicht, aber der finanzielle Hintergrund der Eltern ist natürlich immer ein potenzieller Auslöser für Mobbing.
Da gibt es viele, gleichgeschlechtliche Eltern sind unter anderem halt auch einer der je nach gesellschaftlichem Umfeld größer oder kleiner ausfällt.
Und das kann man nun ja nicht abstreiten oder wegreden. Es gibt in der Gesellschaft immer noch weit verbreitet ne Art von Homophobie und wenn die Eltern eines Kindes dann zwei schwule Männer sind, sorgt das für sozialen Sprengstoff, den man wie richtigerweise schon gesagt wurde abmildern kann, wenn man von Anfang an drüber redet.
Jemanden zu mobben weil er gleichgeschlechtliche Eltern hat ist nur einer von unzähligen völlig sinnbefreiten Argumenten Mobbing zu betreiben, aber eines ist es sicher nicht ein triftiger Grund für Mobbing.
Du musst das mehr aus der Sicht des Mobbers sehen. Wenn jemand eine Antipathie entwickelt, indem er gleichgeschlechtliche Eltern als eklig oder was auch immer empfindet, dann ist es für den Mobber wohl schon ein triftiger Grund das Kind aus der Homo-Ehe zu mobben. Man könnte es ja auch als Mobbing ansehen, wenn es aus Gruppen (Sport, Schullandheim oder was auch immer) deswegen ausgeschlossen wird oder das Kind bei Partys oder sonstwas ausgeschlossen wird.
Einen triftigen Grund gibt es auch der Sicht des Mobbing Opfers natürlich nicht.
Z.b. wenn man in einer Tour Schwachsinn postet?:
Sowas könnte man eher dir unterstellen, auch hier wieder nix zum Thema beizutragen der Kaaruzo.
Du sagst ihn einer Tour, wir sollen deine Links lesen und dann tust du es ja ganz offensichtlich selbst nicht. Was ein Fail
Ja Titel werden gewählt um die Aufmerksamkeit des Lesers zu erhaschen, das ist nun auch nichts neues.
Wie du in meinem Kommentar siehst, habe ich aus dem Artikel eine niederländische Studie verlinkt die zeigt. dass Kinder abseits von gesellschaftlichem Sprengstoff bei gleichgeschlechtliche Eltern
im mindesten genausogut aufwachsen, deshalb habe ich ja auch nichts dagegen.

Eine Studie dazu hab ich ja schon vor einigen Seiten verlinkt die das recht gut zeigt. Peinlich ist, dass du das wieder mal nicht lesen kannst und dich an einer Überschrift aufhängst.
Ach so, ich nehme an einfach weil es Mann und Frau sind oder?
Nein, eigentlich eher weniger, da geht's eher um das Umfeld und die Akzeptanz, bzw Thema Mobbing.
Mir gehts in erster Linie darum, ob die Eltern ein gutes Umfeld für das Kind bieten, aber anscheinend haben wir da andere Prioritäten.
Im Prinzip eigentlich nicht. Ich stehe dem wie schon gesagt eher neutral gegenüber. Trotzdem hat man seine Bedenken, ich denke da werden viele Menschen in Deutschland die Auffassung teilen.
Schön, und wenn man nie anfängt wird sich nie etwas ändern.
Also ist es dir egal wenn dein Kind evtl. darunter leiden könnte, weil irgendjemand mal anfangen muss?

Ich würde ja gern für Ideale einstehen, aber muss es denn erzwungen werden? Ich denke nicht.
Auch alleinerziehende Eltern waren mal alles andere als normal. Das hat sich heute aber geändert, schon sehr komisch...
Natürlich ändern sich die Dinge. Aber ob jemand alleinerziehend ist oder ob ein schwules paar sein adoptiertes Kind erzieht, ist halt nochmal ein deutlicher Unterschied.
So ein BS, tut mir wirklich leid, aber das ist irrsinnig dämlich.
Was glaubst du wieso es Menschen gibt die andere Menschen mobben, weil jene einen triftigen Grund darin sehen und sry gleichgeschlechtliche Eltern ist aus deren Sicht nunmal ein triftiger Grund, zum Beispiel das Kind dann auszuschließen oder was auch immer. Mobbing geschieht nicht immer aus Absicht weil jetzt jemand den anderen piesacken will.
Das klingt ja fast so als ob es eine Rechtfertigung wäre für Mobbing.
Natürlich ist es das. Jemand ist abnormal und hat zwei Männer als Eltern. Die Klassenkameraden werden ja damit erstmal konfrontiert und wissen nicht wie sie damit umgehen sollen.
Vielleicht sind einige muslimischer Herkunft, erleben von ihrem Elternhaus eher Ablehnung gegenüber homosexuellen Personen.
Das will ich dir nicht unterstellen, aber es klingt eben so.
Es sollte auch ein bisschen so klingen, damit jemand drauf anspringt.
Komm mir bitte nicht mit so einem Blödsinn, Mobbing findet sehr oft aus trivialen (aus unserer Sicht) Gründen statt, deswegen ist es nicht weniger schlimm.
Mobbing ist vor allem ein Phänomen das in Gruppen auftritt. Also eine Gruppe mobbt zum Beispiel jemanden mit der Begründung XY. Da entstehen sehr schnell Dynamiken und dann findet es plötzlich jeder gut.
Und natürlich sind die Gründe im Generellen eher trivialer Natur, das was ich sagen will ist, dass eine sexuelle Orientierung der Eltern sicherlich ein triftiger Grund ist, für denjenigen der halt so eine Orientierung ablehnt und daher die Person aus der Gruppe ausschließt.
Die Gesellschaft verändert sich, die Akzeptanz wird unten der liberalen Bevölkerungsschicht für gleichgeschlechtliche Eltern steigen.
Durch die ganzen Moslems die wir ins Land lassen wird diese Entwicklung aber im Mindesten stark verlangsamt, könnte auch sein dass sie wieder zurückgeht, was schade wäre.
Ich finde es einfach richtig ignorant und naiv wenn man meint, Mobbing finde nur bei einem "triftigen Grund" statt. Erstens gibt es NIE einen Grund für Mobbing, und zweitens stimmt es schlicht nicht.
Klar gibt es "Gründe" für Mobbing. Du schließt jemanden aus deinem Freundeskreis aus, weil du ihn aufgrund Grund XY nicht magst oder seine Haltung ablehnst.
Du schließt ihn aus, weil er sich nicht ansprechend kleidet und du dich, wenn du dich mit ihm/ihr in der Öffentlichkeit zeigst, schadest, weil dich dann dein eigener Freundeskreis belächelt.
Oder eben was auch immer. Das ist für die Person selbst alles andere trivial. Von außen betrachtet kannst du es schlecht rechtfertigen jemanden zu mobben.
Wie gesagt sollte offen darüber gesprochen werden, zum Beispiel innerhalb der Klasse, dann kann man dem vorbeugen.
Und jetzt? Dann gibt es eben mehr Gründe für Mobbing, dann gibt es eben auch mehr Gründe, gegen Mobbing anzukämpfen, mit den Schülern sowas zu thematisieren.
Ja es wird mehr Gründe für Mobbing geben. Die Debatten werden da härter geführt werden, die Kinder die aus anderen Ländern kommen und bei Eltern aufwachsen die ein deutlich konservativeres Familienbild - religiös verbunden - haben, werden da auch eine Rolle spielen.
Uns unterscheidet eines: Du willst nur die Symptome bekämpfen, ich die Ursache.
Nein, im Gegenteil. Denn zu aller erst muss man ein Problem erkennen bevor man es lösen kann. Und das Problem der gesellschaftlichen Akzeptanz von gleichgeschlechtlichen Ehepaaren, vor allem mit den vielen Muslimen im Land, löst man nicht von heute auf morgen.
Deswegen teile ich die Ansicht nicht, dass sich die trivialen Gründe für Mobbing nicht in ihrer Intensität unterscheiden und deswegen alle in einem Fach verstaut werden. Mit dem Schild davor lautend: Trivial.
Das ist ein deutlich schwierigere Thematik als ob ein Kind wegen seiner Schuhe oder was auch immer gemobbt wird. Das kann man nicht so einfach auflösen.
Aber es wurden schon so viele Fortschritte gemacht, wieso nicht auch das?
Das wird sicherlich kommen, die Frage ist nur wie lange es dauern wird und das hängt auch von der Gesellschaft ab.
Und leider ist zu sehen dass sich mehrere Länder wieder zurückentwickeln.
Die Türkei wäre da beispielhaft zu nennen, die ja eng mit Deutschland verbunden ist, wegen der vielen Migranten.
Ob ich nun ein "linker Verfechter, und damit weit links bin" ist völlig unerheblich.
Es wird aber meistens bei jeder Debatte deutlich, wenn es darum geht dass irgendetwas erzwungen werden soll und das geht eben schlecht.
Klar schadet fehlende gesellschaftliche Akzeptanz.
Ja eben, deshalb will ich mein Kind noch bei Vater und Mutter aufwachsen sehen. Den Kampf können derweil andere führen.
Liest du dir deine eigenen Links überhaupt durch?
Naja, dein Vorwurf würde nicht kommen, wenn du meine Beiträge verfolgt hättest, aber kann ja mal passieren.
