[Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Seid ihr für die Homo-Ehe?

  • Ja.

    Stimmen: 126 54,3%
  • Nein.

    Stimmen: 49 21,1%
  • Mir egal.

    Stimmen: 57 24,6%

  • Umfrageteilnehmer
    232
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Von mir aus. Wegen mir können diese Gender-Spinner auch gerne Bäume oder ihre Haustiere heiraten, solange man ihnen kein Adoptionsrecht gibt, ist mir das egal.
 
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Nur wenn es anfängt irgendwann zu hinterfragen... ob es nicht dann doch irgendwelche Probleme gibt? :ka:

Was soll daran soviel andere Probleme verursachen als wenn du eine normale Hetrofamilie hast und Papa gesteht sich plötzlich ein das er doch schwul ist, oder Mama lesbisch, oder Papa / Mama fühlt sich im falschen Geschlecht gefangen und gesteht das dann irgendwann allen, das ist doch auch nicht "normal" und die Kinder müssen dann damit leben und lernen umzugehen.

Genauso ist es wohl auch kein "Normfamilien-normales Leben" für ein Kind mehr wen einer oder beide Eltern bei einem Unfall sterben, auch damit muss das Kind dann halt lernen umzugehen, oder wen Papa / Mama behindert sind, oder schwer erkranken, oder Analphabeten sind, oder Mutti als Prostituierte arbeiter, oder, oder, oder...

Es gibt soviele Dinge die von der als "normal" empfunden Normbild der Familie abweichen und alle diese Kinder lernen auf die eine oder ander Weise damit umzugehen, warum soll sich das grade dann drastisch davon unterscheiden nur weil Mama und Papa plötzlich Mann / Mann, oder Frau / Frau sind?

Die allermeisten dieser Kinder werden deshalb später trotzdem normale Erwachsene und keine "Freaks" oder "gestörte" Personen.

Am Ende ist die die Ganze Sorge um irgendwelche imagieren Probleme von schwulen / lesbischen Eltern die Kinder erziehen nur eines, künstlich konstruiert von Leuten, die entweder nicht mal wirklich über das Thema nachgedacht haben, oder von Rassisten die irgend einen künstlichen Grund finden / konstruieren wollen warum das problematisch sei.
 
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AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Von mir aus. Wegen mir können diese Gender-Spinner auch gerne Bäume oder ihre Haustiere heiraten, solange man ihnen kein Adoptionsrecht gibt, ist mir das egal.

Warum. Kann dir doch egal sein, ob jemand einen Baum, oder seine Katze adoptiert. ;)

Solange niemand anderes in seinen Rechten beschränkt wird, sollte man doch die Freiheit lassen.
 
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Ah ja, na warum kann ich mich dann nur daran erinnern das bei uns in der Grundschule schon ein Klassenmitglied gemobbt wurde weil es aus einer wirklich finanziell schwachen Familie kam?.

Sicher gibt es solche Fälle, gab es jetzt bei uns zum Beispiel nicht, aber der finanzielle Hintergrund der Eltern ist natürlich immer ein potenzieller Auslöser für Mobbing.
Da gibt es viele, gleichgeschlechtliche Eltern sind unter anderem halt auch einer der je nach gesellschaftlichem Umfeld größer oder kleiner ausfällt.
Und das kann man nun ja nicht abstreiten oder wegreden. Es gibt in der Gesellschaft immer noch weit verbreitet ne Art von Homophobie und wenn die Eltern eines Kindes dann zwei schwule Männer sind, sorgt das für sozialen Sprengstoff, den man wie richtigerweise schon gesagt wurde abmildern kann, wenn man von Anfang an drüber redet.

Jemanden zu mobben weil er gleichgeschlechtliche Eltern hat ist nur einer von unzähligen völlig sinnbefreiten Argumenten Mobbing zu betreiben, aber eines ist es sicher nicht ein triftiger Grund für Mobbing.

Du musst das mehr aus der Sicht des Mobbers sehen. Wenn jemand eine Antipathie entwickelt, indem er gleichgeschlechtliche Eltern als eklig oder was auch immer empfindet, dann ist es für den Mobber wohl schon ein triftiger Grund das Kind aus der Homo-Ehe zu mobben. Man könnte es ja auch als Mobbing ansehen, wenn es aus Gruppen (Sport, Schullandheim oder was auch immer) deswegen ausgeschlossen wird oder das Kind bei Partys oder sonstwas ausgeschlossen wird.

Einen triftigen Grund gibt es auch der Sicht des Mobbing Opfers natürlich nicht.

Z.b. wenn man in einer Tour Schwachsinn postet?:

Sowas könnte man eher dir unterstellen, auch hier wieder nix zum Thema beizutragen der Kaaruzo.:)

Du sagst ihn einer Tour, wir sollen deine Links lesen und dann tust du es ja ganz offensichtlich selbst nicht. Was ein Fail :lol:

Ja Titel werden gewählt um die Aufmerksamkeit des Lesers zu erhaschen, das ist nun auch nichts neues.

Liest dir mal deine Quelle nochmal durch... Haha, ist das peinlich alter :lol: :lol: :lol:

Wie du in meinem Kommentar siehst, habe ich aus dem Artikel eine niederländische Studie verlinkt die zeigt. dass Kinder abseits von gesellschaftlichem Sprengstoff bei gleichgeschlechtliche Eltern
im mindesten genausogut aufwachsen, deshalb habe ich ja auch nichts dagegen.:rollen:
Eine Studie dazu hab ich ja schon vor einigen Seiten verlinkt die das recht gut zeigt. Peinlich ist, dass du das wieder mal nicht lesen kannst und dich an einer Überschrift aufhängst.

Ach so, ich nehme an einfach weil es Mann und Frau sind oder?

Nein, eigentlich eher weniger, da geht's eher um das Umfeld und die Akzeptanz, bzw Thema Mobbing.

Mir gehts in erster Linie darum, ob die Eltern ein gutes Umfeld für das Kind bieten, aber anscheinend haben wir da andere Prioritäten.

Im Prinzip eigentlich nicht. Ich stehe dem wie schon gesagt eher neutral gegenüber. Trotzdem hat man seine Bedenken, ich denke da werden viele Menschen in Deutschland die Auffassung teilen.

Schön, und wenn man nie anfängt wird sich nie etwas ändern.

Also ist es dir egal wenn dein Kind evtl. darunter leiden könnte, weil irgendjemand mal anfangen muss?:schief:
Ich würde ja gern für Ideale einstehen, aber muss es denn erzwungen werden? Ich denke nicht.

Auch alleinerziehende Eltern waren mal alles andere als normal. Das hat sich heute aber geändert, schon sehr komisch...

Natürlich ändern sich die Dinge. Aber ob jemand alleinerziehend ist oder ob ein schwules paar sein adoptiertes Kind erzieht, ist halt nochmal ein deutlicher Unterschied.

So ein BS, tut mir wirklich leid, aber das ist irrsinnig dämlich.

Was glaubst du wieso es Menschen gibt die andere Menschen mobben, weil jene einen triftigen Grund darin sehen und sry gleichgeschlechtliche Eltern ist aus deren Sicht nunmal ein triftiger Grund, zum Beispiel das Kind dann auszuschließen oder was auch immer. Mobbing geschieht nicht immer aus Absicht weil jetzt jemand den anderen piesacken will.

Das klingt ja fast so als ob es eine Rechtfertigung wäre für Mobbing.

Natürlich ist es das. Jemand ist abnormal und hat zwei Männer als Eltern. Die Klassenkameraden werden ja damit erstmal konfrontiert und wissen nicht wie sie damit umgehen sollen.
Vielleicht sind einige muslimischer Herkunft, erleben von ihrem Elternhaus eher Ablehnung gegenüber homosexuellen Personen.

Das will ich dir nicht unterstellen, aber es klingt eben so.

Es sollte auch ein bisschen so klingen, damit jemand drauf anspringt.

Komm mir bitte nicht mit so einem Blödsinn, Mobbing findet sehr oft aus trivialen (aus unserer Sicht) Gründen statt, deswegen ist es nicht weniger schlimm.

Mobbing ist vor allem ein Phänomen das in Gruppen auftritt. Also eine Gruppe mobbt zum Beispiel jemanden mit der Begründung XY. Da entstehen sehr schnell Dynamiken und dann findet es plötzlich jeder gut.
Und natürlich sind die Gründe im Generellen eher trivialer Natur, das was ich sagen will ist, dass eine sexuelle Orientierung der Eltern sicherlich ein triftiger Grund ist, für denjenigen der halt so eine Orientierung ablehnt und daher die Person aus der Gruppe ausschließt.

Die Gesellschaft verändert sich, die Akzeptanz wird unten der liberalen Bevölkerungsschicht für gleichgeschlechtliche Eltern steigen.
Durch die ganzen Moslems die wir ins Land lassen wird diese Entwicklung aber im Mindesten stark verlangsamt, könnte auch sein dass sie wieder zurückgeht, was schade wäre.

Ich finde es einfach richtig ignorant und naiv wenn man meint, Mobbing finde nur bei einem "triftigen Grund" statt. Erstens gibt es NIE einen Grund für Mobbing, und zweitens stimmt es schlicht nicht.

Klar gibt es "Gründe" für Mobbing. Du schließt jemanden aus deinem Freundeskreis aus, weil du ihn aufgrund Grund XY nicht magst oder seine Haltung ablehnst.
Du schließt ihn aus, weil er sich nicht ansprechend kleidet und du dich, wenn du dich mit ihm/ihr in der Öffentlichkeit zeigst, schadest, weil dich dann dein eigener Freundeskreis belächelt.
Oder eben was auch immer. Das ist für die Person selbst alles andere trivial. Von außen betrachtet kannst du es schlecht rechtfertigen jemanden zu mobben.

Wie gesagt sollte offen darüber gesprochen werden, zum Beispiel innerhalb der Klasse, dann kann man dem vorbeugen.

Und jetzt? Dann gibt es eben mehr Gründe für Mobbing, dann gibt es eben auch mehr Gründe, gegen Mobbing anzukämpfen, mit den Schülern sowas zu thematisieren.

Ja es wird mehr Gründe für Mobbing geben. Die Debatten werden da härter geführt werden, die Kinder die aus anderen Ländern kommen und bei Eltern aufwachsen die ein deutlich konservativeres Familienbild - religiös verbunden - haben, werden da auch eine Rolle spielen.

Uns unterscheidet eines: Du willst nur die Symptome bekämpfen, ich die Ursache.

Nein, im Gegenteil. Denn zu aller erst muss man ein Problem erkennen bevor man es lösen kann. Und das Problem der gesellschaftlichen Akzeptanz von gleichgeschlechtlichen Ehepaaren, vor allem mit den vielen Muslimen im Land, löst man nicht von heute auf morgen.
Deswegen teile ich die Ansicht nicht, dass sich die trivialen Gründe für Mobbing nicht in ihrer Intensität unterscheiden und deswegen alle in einem Fach verstaut werden. Mit dem Schild davor lautend: Trivial.
Das ist ein deutlich schwierigere Thematik als ob ein Kind wegen seiner Schuhe oder was auch immer gemobbt wird. Das kann man nicht so einfach auflösen.

Aber es wurden schon so viele Fortschritte gemacht, wieso nicht auch das?

Das wird sicherlich kommen, die Frage ist nur wie lange es dauern wird und das hängt auch von der Gesellschaft ab.
Und leider ist zu sehen dass sich mehrere Länder wieder zurückentwickeln.
Die Türkei wäre da beispielhaft zu nennen, die ja eng mit Deutschland verbunden ist, wegen der vielen Migranten.

Ob ich nun ein "linker Verfechter, und damit weit links bin" ist völlig unerheblich.

Es wird aber meistens bei jeder Debatte deutlich, wenn es darum geht dass irgendetwas erzwungen werden soll und das geht eben schlecht.

Klar schadet fehlende gesellschaftliche Akzeptanz.

Ja eben, deshalb will ich mein Kind noch bei Vater und Mutter aufwachsen sehen. Den Kampf können derweil andere führen.

Liest du dir deine eigenen Links überhaupt durch? :lol: :lol:

Naja, dein Vorwurf würde nicht kommen, wenn du meine Beiträge verfolgt hättest, aber kann ja mal passieren.:P
 
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AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Also willst du Gleichgeschlechtlichen Partnern verbieten Kinder zu adoptieren weil es ein paar Idioten auf der Welt gibt, die evtl etwas dagegen haben könnten?
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Also willst du Gleichgeschlechtlichen Partnern verbieten Kinder zu adoptieren weil es ein paar Idioten auf der Welt gibt, die evtl etwas dagegen haben könnten?

Ja, genau, das wollte ich damit sagen. Verbote sind die Lösung!:ugly:
Tipp: Nur weil man seichte Bedenken hinsichtlich gesellschaftlicher Akzeptanz äußert (schau dir mal die Umfrage in der Studie und die Percentages an), heißt das nicht dass man eine Adoption verbieten will. Wie kommst du auf den Trichter?
Wahrscheinlich denkst du immernoch ich würde meine eigenen Quellenangaben nicht lesen.:rollen:
 
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AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Aha, wir brauchen also keine Regeln und Normen die ein normales Zusammenleben bestimmen? Jeder kann machen was er möchte weil er es möchte? Wen dein Nachbar Bock auf eine 4 wöchige durchgängige Metal-Fette mit hunderten Gästen hat die ausgibig feiern soll er machen? Wen einer Bock hat dein Auto zu zertrümmern soll er Leben? Wen einer meint dir dein Geld abzocken zu können ist das Leben lassen? Gerade weil Menschen Individuen sind und Normalität und Leben lassen sehr freizügig definieren brauchst du Regeln und Normen die das zusammenleben in einer Gesellschaft festlegen.
Leben und Leben lassen mag in einer überschaubaren Gruppe von 10 bis 30 ehnlich gestrickten Leuten noch halbwegs funktionen bei einer Gesellschaft die aus dutzenden bis hunderten Millionen Mitgliedern besteht funktioniert das aber schlicht nicht mehr.
Dort hast du soviele unterschiedliche Individuen das es nunmal einen halbwegs gemeinsamen Konsenz und Regeln bedarf die bestimmen bis wie weit du gehen kannst und ab wann du die Regeln eines friedlichen Miteinanders brichst.
Diese Regeln und Normen sind sicher alles andere als perfekt und teilweise sicher auch antiquiert und rückständig, aber dann muss man eben etwas dafür tun das die Gesellschaft das mal auf einen zeitgemäßen Stand bringt und anpasst.

Was sicher nicht funktioniert ist zu sagen das wir das alles nicht brauchen wen alle so gleich normal wären.
Wer bestimmt überhaupt was ein gesundes Miteinander und Toleranz un Normalität ist? Du?
In einer Gesellschaft in der alle 99% der Menschen Sex mit Tieren als normal betachten würden, wer wäre den da der Intolerante? Die 99,9% die dafür sind, oder die 0,1% die wie Du denken, die es für unnormal und schädlich für die Tiere halten würden?

Den eine verblüffende Erkentnis, aber was gesundes Miteinander ist und was Tolerant ist das definiert auch in der Regel eine Gruppe oder Gesellschaft von Menschen, da gibt es auch keinen universellen Konsenz der unumstößliche Allgemeingültigkeit besitzt.
Es gibt schlicht nicht die Toleranz und das gesunde Miteinander.
Du kannst 1000 Leute fragen und wirst mindestens 200 verschiedene / abweichende Ansichten bekommen wie weit Toleranz geht und was diese Personen unter einem gesunden Miteinander verstehen.
Kurz vorweg; Tausch "normal" mal mit "natürlich", im Sinne von Natur, vielleicht erkennst du dann dein Dilemma.
Absolut richtig, das kennzeichnet Teile unserer Gesellschaft! Nur warum, warum tuen sie das? Und noch viel wichtiger, warum funktioniert es nicht? Denn es funktioniert überhaupt nicht!
Der Grund ist der Schlüssel! Irgendwie scheint es doch so, als darf es nicht funktionieren! Aber warum?
Selbst bei der Entscheidung zu diesem einen speziellen Thema; Ehe für alle, steht wiedermal nicht das Wohl oder Glück von Menschen im Vordergrund oder nur im Interesse, allein Machtinteressen und politisches Kalkül sind der Ausschlag!
Die Ehe für alle, sollte im Wahlkampf der Grünen eine entscheidene Rolle spielen. Diese, mittlerweile eher farblosen Sippe bleibt ja auch nicht viel, um sich bei "Wählern" anzubiedern. "Ihren Umweltschutz" haben sie ja Verkauft! Das wußte oder weiß Schwarze natürlich auch. Da dieses ... aber eben Diskriminierung, Abgrenzung, Hass und Hetze braucht und keine Ehe für alle, wird das Gesetz so formuliert, dass es nicht schwer sein wird, es per Gericht zu kassieren. Für den Wahlauftritt der Dunkeldunkelgrünen ist das Thema aber verbrand!
Wenn es nicht so widerlich wär, könnte man den Schachzug fast bewundern.
Da fällt mir ein, Schach passt recht gut in dieses Moraldebakel, gewonnen wird durch töten.
 
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Also willst du Gleichgeschlechtlichen Partnern verbieten Kinder zu adoptieren weil es ein paar Idioten auf der Welt gibt, die evtl etwas dagegen haben könnten?
Machst du es dir da nicht zu leicht? Ich habe den Thread gerade erst gelesen und überlegt was ich davon halte. Ich habe damit aber auch so meine Schwierigkeiten. Dass es solche "Idioten" gibt, ist eine Tatsache. Dass es Mobbing und Ausgrenzung gibt auch. Also was gibt's jetzt abzuwägen? Meiner Meinung nach die Laune der gleichgeschlechtlichen Eltern! Ihnen scheint es ja wichtiger zu sein sich etwas zu gönnen (Kind), als die Gefühle des Kindes zu schützen. Sie sind erwachsen und stehen darüber, aber das Kind muss noch viel lernen und verstehen und vielleicht darunter leiden. Nur dieses vielleicht ist mir persönlich schon Grund genug um das nicht für gut zu befinden. Diese Eltern sind ein gutes Stück weit Egoisten und das Kind muss vielleicht leiden damit es ihnen besser geht. Das ist in meinen Augen nicht besser als das Verhalten der mobber, die es aber teilweise (in der Schule) einfach noch nicht besser wissen. Die machen das ja oft nur um irgendwie Aufmerksamkeit zu erzeugen, sich als vermeintlich stark hervor zu tun. Also sehr ähnlich der Eltern. Diese wollen sich aber nicht stärken (wie der unsichere mobber), sondern einfach besser fühlen... sich bereichern.

Die letzten paar Jahrzehnte war es modern nur Lebensgemeinschaften zu führen, die Ehe war out, zu konservativ. Jetzt aber will man es unbedingt. Meine Frage ist, warum? Was ist denn Ehe und woher stammt sie? Aus einer Zeit wo Mann und Frau das einzige mögliche Paar waren. Wo die Frauen den Haushalt schmissen, Kinder gebären sollten! und deren Erziehung nach Vorgabe des Mannes übernahmen. Das alles wurde in den letzten Jahrzehnten gekippt und jetzt wo außer dem Versprechen der Treue bis in den Tod nichts mehr übrig ist, da wollen ausgerechnet die welche das alles für nichtig erklärt haben plötzlich die Ehe. Als Titel, Trophäe. Jedenfalls wirkt das oft so.

Im Job musste ich mich immer wieder entscheiden. Geld und Karriere, oder Gewissen und Spaß. Spaß geht zwar oft auch mit Karriere, aber ab einem gewissen Level nur ohne moralische Bedenken.
Bei der Ehe und Kindern ist es doch eigentlich auch so einfach. Will ich Kinder, brauchts eine Mutter, einen Uterus wo dieses Kind entsteht. Entscheide ich mich als Kerl für einen Kerl, dann gibt's halt kein Kind. Die Tradition gibt vor dass ein Kind der Liebe wegen gezeugt werden sollte und nicht der Gleichberechtigung wegen. Mann kann zwar auch Mann lieben, denke ich, jedoch hat dieser dann keinen Uterus. Jetzt ist das allerdings eine vermeintlich altmodische, von der Kirche vorgegebene Einstellung, aber genau das ist die Ehe auch! Warum will man die Ehe, wenn man das was dieser spezielle Titel aussagt, nicht will. Warum ist man dann nicht mit der Partnerschaft zufrieden, das begreife ich einfach nicht.

Wenn ich will dass in meinem Fahrzeugschein steht, dass mein Fahrzeug Caprigelb metallic lackiert ist, dann muss ich diese Farbe auch auf dem Auto sehen. Ich kann da doch auch nicht einfach fordern, dass ein anderer Ton lackiert wird. Also der Titel geht einher mit den Rahmenbedingungen. Warum will man unbedingt das eine, ohne das andere.
Wenn ich mich nicht kämmen mag, schneide ich die Haare kurz, dann darf ich aber nicht meckern, dass ich keinen Zopf tragen kann.

Heutzutage haben wir eine Generation YouTube und Steam, die einfach immer alles fordern, ohne Abstriche machen zu wollen und das gleiche Verhalten sieht man auch bei dieser Diskussion. Man muss einfach mal akzeptieren dass man nicht alles haben kann wie man gerade will und sich damit zufrieden geben.

Gesendet von meinem HTC 10 mit Tapatalk
 
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Ich bin dafür und unterstütze auch den Kampf fürs Adoptionsrecht für Homosexuelle, bzw. gleich geschlechtliche Paare.
 
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Mit der Ungleichbehandlung schaffst du doch überhaupt erst die Grundlage für so dämliches Verhalten, wenn man damit aufhört ist es nur noch eine Frage der Zeit bis das auch vollständig in der Köpfen der Gesellschaft ankommt.
Wenn wir ewig nach deiner Argumentation verfahren ändert sich eventuell nie etwas und das kann ja wohl nicht in deinem Sinne sein.

Was jetzt modern oder "In" ist, ist mir dabei völlig schnurzpiepegal, wenn ein Homo- bzw. Hetero-Pärrchen heiraten und Kinder kriegen/adoptieren will dann soll es das tun.
 
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Heutzutage haben wir eine Generation YouTube und Steam, die einfach immer alles fordern, ohne Abstriche machen zu wollen und das gleiche Verhalten sieht man auch bei dieser Diskussion. Man muss einfach mal akzeptieren dass man nicht alles haben kann wie man gerade will und sich damit zufrieden geben.

Na blos gut das du nicht vor 200 Jahren als Leibeigener in Russland geboren wurdest und dein Lehnsherr dir sagt das du nunmal akzeptieren musst das man nicht alles haben kann und du dich mit deiner Situation zufrieden geben solltest. ;)
 
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Im Job musste ich mich immer wieder entscheiden. Geld und Karriere, oder Gewissen und Spaß. Spaß geht zwar oft auch mit Karriere, aber ab einem gewissen Level nur ohne moralische Bedenken.
Bei der Ehe und Kindern ist es doch eigentlich auch so einfach. Will ich Kinder, brauchts eine Mutter, einen Uterus wo dieses Kind entsteht. Entscheide ich mich als Kerl für einen Kerl, dann gibt's halt kein Kind. Die Tradition gibt vor dass ein Kind der Liebe wegen gezeugt werden sollte und nicht der Gleichberechtigung wegen. Mann kann zwar auch Mann lieben, denke ich, jedoch hat dieser dann keinen Uterus. Jetzt ist das allerdings eine vermeintlich altmodische, von der Kirche vorgegebene Einstellung, aber genau das ist die Ehe auch! Warum will man die Ehe, wenn man das was dieser spezielle Titel aussagt, nicht will. Warum ist man dann nicht mit der Partnerschaft zufrieden, das begreife ich einfach nicht.

Wenn ich will dass in meinem Fahrzeugschein steht, dass mein Fahrzeug Caprigelb metallic lackiert ist, dann muss ich diese Farbe auch auf dem Auto sehen. Ich kann da doch auch nicht einfach fordern, dass ein anderer Ton lackiert wird. Also der Titel geht einher mit den Rahmenbedingungen. Warum will man unbedingt das eine, ohne das andere.
Wenn ich mich nicht kämmen mag, schneide ich die Haare kurz, dann darf ich aber nicht meckern, dass ich keinen Zopf tragen kann.
Das klingt jetzt so, als hättest du dich für deine sexuelle Ausrichtung entscheiden könne!
Wann hast du das, in der Pubertät oder später? Wie war das? Was hat dich dazu geführt? Das ist wissenschaftlich gesehen, mit Sicherheit von unvorstellbarer Bedeutung!:P
Wahl haben und nicht wählen können, macht den Unterschied zum Autokauf.
 
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Ganz klar ein Ja. Was auch sonst? Es gibt keinerlei realistische Gründe für ein nein...
 
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Das klingt jetzt so, als hättest du dich für deine sexuelle Ausrichtung entscheiden könne!
Wann hast du das, in der Pubertät oder später? Wie war das? Was hat dich dazu geführt? Das ist wissenschaftlich gesehen, mit Sicherheit von unvorstellbarer Bedeutung!:P
Wahl haben und nicht wählen können, macht den Unterschied zum Autokauf.
Was hat das mit der sexuellen Orientierung zu tun? Ich hab mir doch auch nicht aussuchen können ob ich als Frau oder Mann geboren werde. Das passiert und so wie ich als Frau keine andere Frau schwängern kann, kann ich als Mann kein Kind gebären. Das muss man nicht ändern. Damit lebe ich einfach.

Mir ging es doch nur um eine einzige Sache. Wann wurde der Begriff Ehe definiert und was hatte das für Spezifikationen? Warum will man jetzt unbedingt dass dieses eine Wort irgendwo steht, statt einem anderen unter dem die Welt aber das gleiche versteht?

Damit du mich vielleicht besser verstehst. Ich bin verheiratet und habe den Namen meiner Frau angenommen. Warum? Einfach aus sachlichen Gründen. Ihr Name war leichter zu verstehen (z.B. Am Telefon) und als wir darüber geredet haben meinte sie, dass sie meinen Namen annehmen würde, ihr das aber noch komisch vorkommt. Mir jedoch sind Namen und Titel komplett egal. Also hab ich einfach meinen Familiennamen abgestoßen und ihren angenommen. Einfach weil sie dann keine Umgewöhnung brauchte und der Name für jeden anderen vielleicht etwas leichter zu verstehen ist.
Daraufhin gab's in meiner Familie riesen Theater, das ich wiederum nicht nachvollziehen konnte. Für mich sind Begriffe Schall und Rauch, solange sie keine Definition beherbergen. Genau das ist bei der klassischen Ehe doch aber gegeben.

Im Titel hier steht etwas von Homoehe, also warum nicht was neues definieren und "Hehe" nennen? Also Ehe mit "H" davor? Dann gäbe es keinen Streit und keiner könnte meckern.
In der klassischen Ehe gibt es Mann und Frau. Bis auf eine Ausnahme wollte kein gleichgeschlechtliches Paar das ich kenne aber die klassischen Rollen von Mann und Frau darstellen. Warum also wollen sie unbedingt diesen klassischen Begriff irgendwo auf einem Blatt Papier stehen haben? Das ist es, was ich nicht verstehe.

Gesendet von meinem HTC 10 mit Tapatalk
 
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Cleriker: Anders rum: Wieso soll es denn nicht Ehe heißen?

Ich empfinde es als diskrimierend, dass ich eben nicht verheiratet bin sondern "nur" verpartnert. Das ist ein Stigma. Warum muss man da unterscheiden?
 
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Was jetzt modern oder "In" ist, ist mir dabei völlig schnurzpiepegal, wenn ein Homo- bzw. Hetero-Pärrchen heiraten und Kinder kriegen/adoptieren will dann soll es das tun.

Ich finde das mit der Ehe und Kindern adoptieren völlig in Ordnung.
Wenn schon, dann richtig.
Aber, bei so was muss ich immer automatisch an die Schule denken, wenn dann die Kinder später gehänselt werden, weil sie bspw 2 Väter haben.
Da kann man nur hoffen das das in ein paar Jahren einfach so normal ist das kein Hahn mehr danach kräht.
Wobei man ja andererseits hört das Mobbing in den letzten Jahren drastisch zugenommen hat.
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Rizzard, ja es sollte hoffentlich irgendwann so normal wie 'Kaugummi kaun' sein.

Aber so lange das Wort 'schwul' als Schmipfwort missbraucht wird, haben wir da noch einen Weg hin...
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Was hat das mit der sexuellen Orientierung zu tun? Ich hab mir doch auch nicht aussuchen können ob ich als Frau oder Mann geboren werde. Das passiert und so wie ich als Frau keine andere Frau schwängern kann, kann ich als Mann kein Kind gebären. Das muss man nicht ändern. Damit lebe ich einfach.

Nach der "Logik" sollte man dann doch hetrosexuellen Paaren, die aus verschiedenen von der Natur verursachten Gründen keine Kinder bekommen können (Impotenz, Krankheit, Unfall, genetischer Defekt, ect.), ja auch nicht erlauben Kinder zu adoptieren, weil die sollten doch dann gefälligst auch einfach damit leben das die Natur nicht vorgesehen hat das sie Kinder bekommen können...

Merkst du wie skuril und absurd diese Argumentation im Grunde ist?

Wobei man ja andererseits hört das Mobbing in den letzten Jahren drastisch zugenommen hat.

Ich weiß nicht ob Mobbing wirklich zugenommen hat, oder ob man es heute nur nicht mehr medial und gesellschaftlich beachtet als früher. Ich kann jedenfalls nicht behaupten das es das meiste von dem was man heute so alles als Mobbing bezeichnet zu meiner Schulzeit nicht auch schon gegeben hätte, es hat sich in der Regel nur niemand wirklich dafür interessiert / so wahrgenommen das jemand von anderen gemobbt wurde.
 
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AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Rizzard, ja es sollte hoffentlich irgendwann so normal wie 'Kaugummi kaun' sein.

Aber so lange das Wort 'schwul' als Schmipfwort missbraucht wird, haben wir da noch einen Weg hin...

Wenn man hier so manche Kommentare liest wird das noch in 1000 Jahren ein Kampf gegen Windmühlen.
Man liest aber doch auch immer wieder von den Misständen in den "normalen" Familien... Warum sollte es Kindern in gleichgeschlechtlicher Ehe denn nun schlechter ergehen als denen in diesen Familien? Mal davon abgesehen könnten diese Adoptivkinder auch gemobbt werden wenn sie in das klassische Familienbild hinein gegeben werden. das Alles ist eine Frage des Vorlebens, Kinder werden ohne Vorurteile geboren.
 
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