AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?
Wenn ich für mein Kind selbst nicht sorgen könnte, dann wäre mir wohler wenn es bei Mann und Frau aufwächst, ganz ehrlichgesagt.
Ach so, ich nehme an einfach weil es Mann und Frau sind oder?
Mir gehts in erster Linie darum, ob die Eltern ein gutes Umfeld für das Kind bieten, aber anscheinend haben wir da andere Prioritäten.
Mhm, okay dann verkennst du wohl unsere Gesellschaft massiv und zu welchen Problemen das alles führen kann. In erster Linie für das Kind.
Schön, und wenn man nie anfängt wird sich nie etwas ändern. Auch alleinerziehende Eltern waren mal alles andere als normal. Das hat sich heute aber geändert, schon sehr komisch...
Warum sollten sie es thematisieren? Es gibt ja auch kaum etwas zu mobben. Mobbing fängt ja erst dann an wenn es einen triftigen Grund gibt.
Und schwule Eltern sind definitiv einer. Komm mit sowas mal in der Hauptschule oder Wirtschaftschule daher. Ich kenne 2 Fälle aus näherer Verwandschaft. Unangenehm.
So ein BS, tut mir wirklich leid, aber das ist irrsinnig dämlich. Mobbing nur bei einem triftigen Grund? Das klingt ja fast so als ob es eine Rechtfertigung wäre für Mobbing. Das will ich dir nicht unterstellen, aber es klingt eben so.
Kinder mobben wegen sehr vielen Dingen. Jemand ist schlecht im Sport, die Eltern können sich einen Schulausflug nicht leisten, jemand hat nicht den neuesten Sche*** (ob das nun Kleidung, Schulutensilien, Smartphone ist, egal).
Komm mir bitte nicht mit so einem Blödsinn, Mobbing findet sehr oft aus trivialen (aus unserer Sicht) Gründen statt, deswegen ist es nicht weniger schlimm. Vor allem wenn die Kinder damit allein gelassen werden. Wenn mein Kind irgendwas machen will, was ihm Spaß macht, aber das anscheinend von irgendwelchen Kindern nicht gutgeheißen wird, dann werde ich es doch bestärken genau das zu tun und bestmöglich unterstützen anstatt das zu machen was diese unangenehmen Personen machen.
Ich finde es einfach richtig ignorant und naiv wenn man meint, Mobbing finde nur bei einem "triftigen Grund" statt. Erstens gibt es NIE einen Grund für Mobbing, und zweitens stimmt es schlicht nicht.
Meine Erfahrung sagt mit dass das eher deutlich weniger eine Rolle spielt. Jedenfalls gibt es mit gleichgeschlechtlichen Eltern deutlich mehr Gründe für Mobbing als ohne.
Und das kann ja nun kaum jemand bezweifeln.
Nein, deine Erfahrung kann ich nicht bezweifeln. Und jetzt? Dann gibt es eben mehr Gründe für Mobbing, dann gibt es eben auch mehr Gründe, gegen Mobbing anzukämpfen, mit den Schülern sowas zu thematisieren. Aber kein Wunder wenn in irgendwelchen zurückgebliebenen Volkschulen noch immer dieses heile-Welt-Szenario mit Mann und Frau, die heiraten, glücklich sind und Kinder bekommen, ein großes Haus haben, vielleicht noch Hund etc propagiert wird. Damit sage ich nicht, dass sowas verteufelt werden sollte, aber wenn man niemand irgendwas von gleichgeschlechtlichen Paaren gehört hat, dann weiß man nichts damit anzufangen und lehnt es eher ab.
Deine Vergleiche sind echt wieder glorreich. Man merkt dass du ein linker Verfechter dessen bist, also eher weit links.
Ich bin in der Sache eher neutral, ich lehne es nicht ab, weise aber auf erhebliche Probleme hin und die Probleme gibts ja laut einigen wieder nicht. Naja was anderes hab ich auch nicht erwartet.
Uns unterscheidet eines: Du willst nur die Symptome bekämpfen, ich die Ursache. Es ist ein Prozess, und das dauert. Aber es wurden schon so viele Fortschritte gemacht, wieso nicht auch das? Vor 120 Jahren war es auch unverstellbar dass Frauen wählen dürfen (zumindest in Österreich/Ungarn). Bis in die 70er oder 80er Jahre hat die Frau in Österreich die Erlaubnis ihres Mannes benötigt, um selbst arbeiten zu dürfen. Dass eine Frau für sich selbst sorgt, unvorstellbar, und wenn, wurden sie gesellschaftlich genauso geächtet oder verurteilt.
Aller Anfang ist schwer, aber wenn man nie beginnt wird sich nie etwas ändern.
Ob ich nun ein "linker Verfechter, und damit weit links bin" ist völlig unerheblich. Vermutlich würde ich als AfD-Wähler hier nicht sowas schreiben, aber ok, wenn du es unbedingt schreiben musst, nur zu.
Die gesellschaftliche Akzeptanz gegenüber gleichgeschlechtlichen Ehe Paaren/Eltern hat einen hohen Einfluss auf die Entwicklung des Kindes und die ist in Deutschland in vielen Bereichen alles andere als gegeben.
https://www.nllfs.org/images/uploads/pdf/2015-dutch-adolescents-lesbian-families.pdf
Diese Studie belegt das unter anderem.
So sehr schaden homosexuelle Eltern ihren Kindern wirklich
Toll, und jetzt? Am besten am Status Quo festhalten?
Klar schadet fehlende gesellschaftliche Akzeptanz.
Ich hab hier irgendwo eine Studie zu verringerten Suizidraten bei Jugendlichen in Verbindung mit Legalisierung von gleichgeschlechtlicher Heirat gepostet. Und deine Herangehensweise wäre halt sich zu verleugnen, ein Leben führen das von einer rückständigen Gesellschaft als normal angesehen wird? Der Schlüssel zu ewiger Glückseligkeit.