[Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Seid ihr für die Homo-Ehe?

  • Ja.

    Stimmen: 126 54,3%
  • Nein.

    Stimmen: 49 21,1%
  • Mir egal.

    Stimmen: 57 24,6%

  • Umfrageteilnehmer
    232
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Nein müssen nicht, zumindest wen ich mich da noch an meinen Biologieunterricht aus Schulzeiten richtig erinere.

Von Natur aus werden mehr Jungen als Mädchen geboren das liegt zum einen daran das wohl mehr weibliche Embyros bereits während der Schwangerschaft sterben und zum anderen gab es früher nach der Geburt eine sehr hohe Sterblichkeitsrate von Säuglingen und Kindern, wobei dort die männliche Säuglinge und Kinder wohl meist ehr starben als weibliche, so das im Endeffekt die Zahl der Männer und Frauen immer im Bereich der 50% lag, mit leichten Überschuss an Männern.
Da durch die moderne Medizin aber ist die Sterblichkeitsrate von Säuglingen und Kindern extrem gesunken ist (die während der Schwangerschaft aber nicht), was zusammen mit dem Umstand das sowieso schon mehr Jungen als Mädchen geboren werden dazu führt das nach der Geburt auch noch mehr männliche Säuglinge und Kinder überleben und du somit in Summe deutlich mehr Männer als Frauen hast. ;)

Hinzu kommen dann noch die ganzen Einwanderer, das darf man auch nicht vergessen. Ich will jetzt an dieser Stelle weiß Gott keine Flüchtlingsdebatte anzetteln, aber dass da bedeutend mehr junge Männer herkommen als Frauen, lässt sich nicht leugnen.
Wie groß deren Rolle dann auf dem hiesigen Partnermarkt letztlich sein mag, sei mal dahin gestellt, aber diese Männer sind da und verschieben die Balken in der Statistik weiter nach links.
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Das meine ich ja mit therapirbar. Bei Homosexualität ist das aber schwierig, man wird ja so geboren (glaube ich zumindest) wie willst du sowas therapieren? Pädophilie ist dagegen eine sexuelle Präferenz. Ich denke das niemand pädophil geboren wird.

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Ich glaube nicht, dass man homosexuell geboren wird.
Das sind Entwicklungen, die sich im Erwachsen werden einstellen.
Einige unterdrücken das und leben ein "normales" Leben und leben ihre Sexualität dann einfach anders aus und andere wieder sehen sich so, wie man ist.
Man sollte sich ja nicht vom Geschlecht abhängig machen, welchen Menschen man liebt. Das geschieht einfach so -- einiges muss man nicht versuchen zu erklären, man kann es nicht.
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Ich glaube nicht, dass man homosexuell geboren wird.
Das sind Entwicklungen, die sich im Erwachsen werden einstellen.

Definitiv NEIN. Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. Glaub mir.

Signale, Gerüche, Eindrücke auf die man reagiert oder eben nicht. Oft so subtil, dass man es gar nicht erklären kann. Definitiv nicht anerzogen oder durch Umstände geprägt. Wie genau diese Präferenzen entstehen, kann ich Dir nicht erklären, aber eines weiß ich sicher: Ich war schon zur Geburt so. Und das wird Dir fast jeder sagen, der dies durchgemacht hat.

Wo ich Dir in gewisser Weise recht gebe, ist dass es nur ganz wenige 100%ige gibt, so rum oder so rum. D.h. fast alle Menschen haben einen mehr oder weniger ausgeprägten Hang zur "anderen Seite". Immerhin kann ich problemlos Sex haben mit einer Frau. Besonders als ich noch jünger war. Aber: ich drehe mich nicht nach einer Frau um. Ich sage nie, "hey die sieht aber geil aus, die würde ich nicht von der Bettkante stößen". Wenn eine an mir vorbeiläuft, bemerke ich nie ihren betörenden Duft (künstliche Düfte meine ich dabei nicht). All das ist bei bestimmten Typen von Männern definitiv ganz anders.

Und ich behaupte, dass das auch für die allermeisten Hetero gilt. Männer machen sie nicht oder nur wenig an, aber in der richtigen Situation könnten die meisten dennoch Sex mit einem Mann haben (wenn sie bereit sind, ihre Vorbehalte ignorieren).

Aber die grundsätzliche Präferenz liegt fest und lässt sich nicht mehr ändern, durch nichts.
 
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AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Definitiv NEIN. Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. Glaub mir.

Ich persönlich kenne keinen homosexuellen Menschen.
Aber die sexuelle Persönlichkeit entwickelt sich doch erst, sie besteht doch nicht mit der Geburt. Man wird geprägt, sozialisiert.
Kann mir nicht vorstellen, dass das keinen Einfluss haben soll. :ka:
Die menschliche Psyche ist so ziemlich das Komplizierteste, was es so gibt.
 
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Siehe meinen Edit. Und jetzt kennst Du ja einen homosexuellen Menschen :)
 
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Ich kann dich da natürlich verstehen und dass du das nicht erklären kannst, kann ich auch nachvollziehen.
Ich finde einige Männer auch attraktiv, so ist das nicht. George Clooney hat schon einen sehr überzeugenden Charme. Und ich kann verstehen, wieso Bill Clinton jede abgekriegt hat. Bei mir auf der Schule damals gab es auch einen Typen, der sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen beliebt war -- frag mich jetzt aber nicht, ob er Bi war, das weiß ich nicht.
Ich selbst habe keine Probleme, mal einen Freund oder Kollegen herzhaft in die Arme zu nehmen.
aber auf der Straße schaue ich doch eher schönen Frauen hinterher -- sofern meine Frau nicht dabei ist. :D
Ich muss außerdem zugeben, dass ich -- ja, das ist so -- Titten mag. Ich stehe drauf. Darauf kann ich nicht verzichten. :hail:

Na ja, ich meine jetzt, dass ich persönlich keinen homosexuellen kenne.
Meine Tante war vor ein paar Jahren auf einer Schwulen Hochzeit und sie fand es großartig. soweit ich weiß, sind die beiden Männer auch noch zusammen. Vielleicht haben sie ja demnächst die Chance, ein Kind zu adoptieren, das wäre eine großartiger Sache.

dir wünsche ich natürlich, dass du dein persönliches Glück findest, sofern du es noch nicht hast.
Ich jedenfalls bin seit über 20 Jahren mit meiner Frau zusammen und kenne sie schon über 40 Jahre -- wir gingen in die gleiche Grundschulklasse als Kinder -- und kann mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen. :daumen:
 
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Leute, Leute, Leute, jetzt wird's hier langsam aber schmalzig - Rosamunde Pilcher gefällig?:D

Ich persönlich sehe das ähnlich wie einige andere Poster hier - die Heirat/Ehe ist ein Konzept von anno dazumal.:schief:
Also ich mag' mich irren, aber mein letzter Kenntnisstand war der, dass verheiratete Paare steuerlich mehr Vorteile haben, als eingetragene Partnerschaften.
Ich jedenfalls werde definitiv diese veraltete Tradition nicht fortsetzen und nicht heiraten. Heutzutage unterstützt man damit so gesehen sowieso nur die Ehering und Brautkleid-Industrie (sowie den örtlichen Konditor :ugly:), verstörend finde ich lediglich, wie unglaublich viel Bedeutung die meisten Unions-Politiker diesem archaischem Brauchtum heute immernoch beimessen.:hmm:
Warum haben die eigentlich noch nie was zu kinderlosen Ehen gesagt? Halten die sowas für nicht existent, oder was?:what:
Hat Angela Merkel eigentlich Kinder?:huh:

Kinder werde ich übrigens auch keine in die Welt setzen laut, nervig und nicht gerade geldbeutelschonend.:wall:
(wofür ich aber so oder so erst mal das weibliche Gegenstück zu mir finden müsste:fresse: :heul:),
 
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AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

verstörend finde ich lediglich, wie unglaublich viel Bedeutung die meisten Unions-Politiker diesem archaischem Brauchtum heute immernoch beimessen.:hmm:

Deswegen nennt man sie ja konservativ. :D
Früher haben sie an die Kutsche festgehalten und das neu erfundene Auto verteufel.
Dann haben sie die Elektrizität verteufelt und weiterhin Öllampen gekauft.
Danach haben sie die Zentralheizung verteufelt und an den Kamin festgehalten.
Zwischendurch haben sie den Geschirrspüler verteufelt, weil die Frau dann mehr Zeit für andere Sachen hatte. :ugly:
Danach haben sie die Atomkraft verteufelt, weil dann keine Kohle mehr abgebaut wird.
Später haben sie die Windkraft verteufelt, weil sie ja jetzt die Atomkraftwerke hatten.
Heute meckern sie über die Ehe für alle, weil wieder ein Stützpfeiler der Meckerarie wegbricht.
Morgen meckern sie über das Elektro Auto, weil keine Jobs mehr in den Motorenwerken mehr gibt.
Nächste woche meckern sie, weil das selbstfahrende Auto alles übernimmt und man deswegen nicht mehr betrunken fahren kann.
 
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Titten sind genau so ein Punkt. Die finde ich so was von uninteressant... Einer der ersten Dinge, woran ich gemerkt habe, dass ich anders ticke als all meine Freunde. Dagegen ein muskulösen Oberkörper oder feste, kleinen Arschbacken... hmmmm... ;)

So ist das nun mal.

Danke für Deine Wünsche, ich bin seit 8 Jahren in einer festen Beziehung und seit letztem Herbst 'verpartnert'. Wenn wir gewusst hätte, wie schnell die Homo-Ehe doch noch kommen würden, dann hätten wir die paar Monate noch gewartet... Jetzt müssen wir halt nochmal vor's Standesamt.

Und es freut mich auch, dass Du Dein Glück gefunden hast. 20 Jahre ist wirklich ordentlich, insbesondere wenn ihr Euch nach der Zeit immer noch so gern habt! :daumen:
 
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Ja, meine Frau hat eben den "Geruch" den nur sie hat. Da kann keine andere Frau mithalten, egal wie jung und attraktiv sie sein mag.
Und unsere Kinder sind auch ganz ordentlich geworden. Die Große studiert im Herbst und der Junge macht in ein paar Jahren Abitur.
 
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Leute, Leute, Leute, jetzt wird's hier langsam aber schmalzig - Rosamunde Pilcher gefällig?:D

Oh, ja warum nicht?! (ne nicht mein Ding)

Ich persönlich sehe das ähnlich wie einige andere Poster hier - die Heirat/Ehe ist ein Konzept von anno dazumal.:schief:
Irgendwann wird man älter und mag nicht mehr von Sexpartner zu Sexpartner springen. Das ist einfach so. Wenn man den richtigen Zeitpunkt verpasst, wird es aber echt schwer, noch einen passenden Partner zu finden. Insbesondere, wenn man nie gelernt hat, eine Partnerschaft zu führen.

Also ich mag' mich irren, aber mein letzter Kenntnisstand war der, dass verheiratete Paare steuerlich mehr Vorteile haben, als eingetragene Partnerschaften.
Du irrst Dich. Das Bundesverfassungsgericht hat schon vor 3 Jahren entschieden, dass es diskriminierend wäre, schwule Partnerschaften von diesem Vorteil auszuschließen. Wie der Steuervorteil für Paare aussieht, hab ich ja weiter oben ausführlich erklärt. DAS ist jedenfalls nicht der Grund für die Homo-Ehe. Und in unserem Fall auch absolut nicht der Grund dafür, dass wir uns verpartnert haben lassen. Dazu sind unsere Gehälter zu nah beinander.

Ich jedenfalls werde definitiv diese veraltete Tradition nicht fortsetzen und nicht heiraten. Heutzutage unterstützt man damit so gesehen sowieso nur die Ehering und Brautkleid-Industrie (sowie den örtlichen Konditor :ugly:), verstörend finde ich lediglich, wie unglaublich viel Bedeutung die meisten Unions-Politiker diesem archaischem Brauchtum heute immernoch beimessen.:hmm:
Es ist einfach rechtlich schwierig, wenn Du nicht verheiratet bist. Speziell im Alter. Man darf für den anderen keine Entscheidungen treffen, wird noch nicht mal von den Ärzten informiert. Man ist als Erbe massiv benachteiligt. Und wenn man Kinder möchte ist das alles nochmal viel schwieriger.

Ob man die Partnerschaft nun Ehe nennt oder nicht, ist zweitrangig. Ob man unbedingt diese Art von Vertrag mit Liebe und Sex verbinden muss, da bin ich mir auch nicht so sicher. Aber dass es so etwas gibt, wo sich Menschen gegeneinander ein Versprechen geben, sich umeinander zu kümmern, das finde ich schon ok so.

Kinder werde ich übrigens auch keine in die Welt setzen laut, nervig und nicht gerade geldbeutelschonend.:wall:

(wofür ich aber so oder so erst mal das weibliche Gegenstück zu mir finden müsste:fresse: :heul:),

Kommt Zeit kommt Partner... und vielleicht auch Kind. Ich drück Dir die Daumen! Du hast vermutlich ja noch etwas Zeit, oder?


@Threshold: Um Deine Kinder ist Dir mein ehrlicher Neid absolut sicher. Das ist das eine was ich im Leben bereue. Ich hätte wirklich wirklich gerne Kinder in die Welt gesetzt und ihnen ins Leben geholfen. Naja. Man kann nicht alles haben.
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Ich bin 25, Student und kann mir ohne Aufstockung von Zuhause meine Miete gar nicht decken.:(
Ich hab' mir früher eingeredet, "jo Junge, du machst jetzt erst mal Karriere, dann holst du dir die Weiber:daumen:" - ich weiß, Paradebeispiel jugendlicher Naivität.:fresse:
Meine Kumpels hatten in den Zwischenzeit alle schon mal mindestens (!) eine Freundin.
Die lachen mich inzwischen aus.:lol:
Weiß deshalb ehrlichgesagt auch nicht, was du mit "von Sexpartner zu Sexpartner" meinst - ist es etwa normal, dass jeder vor einer festen Bindung jede Menge Partner ausprobiert?:hmm:

Ich finde das mit der Ehe halt auch so eine Sache, man muss sich zu 100% sicher sein - wenn man sich mal anguckt, wie viele Ehen heutzutage wieder geschieden werden...:schief:
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Grestorn, mal eine persönliche Frage. War das jetzt ihr eigentlich dein "coming out" im Forum? Gerne auch per PN.
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Grestorn, mal eine persönliche Frage. War das jetzt ihr eigentlich dein "coming out" im Forum? Gerne auch per PN.

Nö, war es nicht. Es gibt einige hier im Forum, die das schon lange wissen. Und wer mich früher im 3DCenter kannte, weiß auch, dass ich schon dort immer sehr offen damit umgegangen bin. Manchen vielleicht sogar zu aufdringlich.

@Two-Face: Mach bitte nicht den Fehler, Dich zu sehr einzugraben. Es wird nicht einfacher, nen Partner zu finden und seine Erfahrungen zu sammeln. Mit 25 geht es noch, aber wenn Du nur darauf wartest, dass die "richtige" um die Ecke kommt, dann kann es Dir passieren, dass Du auf einmal 40 bist und der Zug abgefahren ist. Das geht schneller als man denkt.

Weiß deshalb ehrlichgesagt auch nicht, was du mit "von Sexpartner zu Sexpartner" meinst - ist es etwa normal, dass jeder vor einer festen Bindung jede Menge Partner ausprobiert?:hmm:
Die meisten machen das heute wohl so. Je nachdem, wie man tickt. Bei mir war es anders, ich hatte als junger Mann immer sehr lange, monogame Beziehungen. Das hab ich irgendwann mal bereut, weil ich dachte, ich hätte was verpasst, und habs dann vor rund 10 Jahren mal ne Weile krachen lassen. Aber es ist schon so, dass man als Twen eigentlich die besten Voraussetzungen hat, die man später einfach nie wieder so haben wird.
 
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AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Ich bin 25, Student und kann mir ohne Aufstockung von Zuhause meine Miete gar nicht decken.:(
Ich hab' mir früher eingeredet, "jo Junge, du machst jetzt erst mal Karriere, dann holst du dir die Weiber:daumen:" - ich weiß, Paradebeispiel jugendlicher Naivität.:fresse:
Meine Kumpels hatten in den Zwischenzeit alle schon mal mindestens (!) eine Freundin.
Die lachen mich inzwischen aus.:lol:
Weiß deshalb ehrlichgesagt auch nicht, was du mit "von Sexpartner zu Sexpartner" meinst - ist es etwa normal, dass jeder vor einer festen Bindung jede Menge Partner ausprobiert?:hmm:

Ich finde das mit der Ehe halt auch so eine Sache, man muss sich zu 100% sicher sein - wenn man sich mal anguckt, wie viele Ehen heutzutage wieder geschieden werden...:schief:

Garantien gibt dir Niemand aber wenn die Gefühle stimmen wirst du von selber drauf kommen. Ich hab erst mit 39 Jahren Geheiratet und lebte schon 13 Jahre in wilder Ehe mit dieser Frau. 2 Kinder wurden unehelich geboren und unser Kleiner dann 2011 ehelich. 20 Jahre und ich bereue nichts. Ich finde es kommt auch darauf an was man selbst daraus macht. Und warum sollten Homosexuelle Paare nicht auch entscheiden können ob Heirat oder wilde Ehe? Mir ist es Egal ich freue mich für Jeden der sich für Ehe entscheidet, bin aber auch tolerant denen gegenüber die sich dagegen entscheiden. Mein wirklich bester Kumpel, den ich seit 30 Jahren begleite hat sich für ein leben allein entschieden. Wenn es sein Ding ist, who cares?
Warum zerbrechen sich die Leute denn darüber die Köpfe ob Homosexuelle heiraten dürfen oder nicht? Und wenn sie es dürfen, warum sollte diese Ehe nicht gleichgestellt sein? Familien mit Kindern könnte man über viel höhere Freibeträge was zugestehen oder ähnliches. Ich kenne Homosexuelle Menschen beider Geschlechter und finde immer wenn ich sie treffe, sehen sie aus wie Menschen, ganz normal und man sieht ihnen nix an.
Nur ein wirklicher Kleingeist kümmert sich um ungelegte Eier, so wie hier teilweise Argumentiert wurde hat man das Gefühl die Bevölkerung wird mit Verabschiedung dieses Gesetztes komplett Homosexuell. Das finde ich schon pervers.
Und zu guter letzt, an den der kinder laut und teuer findet, fand ich früher auch aber bei den eigenen wird das auf einmal ganz anders. ich wollte im übrigen auch nie bei einer Geburt dabei sein und beim Zweiten war ich es dann doch und es war gut so. Überhaupt nicht schlimm oder sowas.
 
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@Two-Face: Mach bitte nicht den Fehler, Dich zu sehr einzugraben. Es wird nicht einfacher, nen Partner zu finden und seine Erfahrungen zu sammeln. Mit 25 geht es noch, aber wenn Du nur darauf wartest, dass die "richtige" um die Ecke kommt, dann kann es Dir passieren, dass Du auf einmal 40 bist und der Zug abgefahren ist. Das geht schneller als man denkt.

Na danke das macht mir ja Mut :D :ugly:

zum Thema war überfällig ,die Selben Pflichten = die Selben Rechte , so einfach sehe ich das ;)
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Die meisten machen das heute wohl so. Je nachdem, wie man tickt. Bei mir war es anders, ich hatte als junger Mann immer sehr lange, monogame Beziehungen. Das hab ich irgendwann mal bereut, weil ich dachte, ich hätte was verpasst, und habs dann vor rund 10 Jahren mal ne Weile krachen lassen. Aber es ist schon so, dass man als Twen eigentlich die besten Voraussetzungen hat, die man später einfach nie wieder so haben wird.
Hm, also ich denke das wird von Umfeld zu Umfeld unterschiedlich sein.
Meine Schwester ist jetzt bald 20, die hatte noch nie irgend' eine Beziehung (zumindest nicht, dass ich wüsste), andere sollen in dem Alter ja schon fünf oder mehr gehabt haben.
Die einen sind eher zunächst karriereorientiert oder wollen einfach ihre Ruhe haben (so wie ich), den anderen ist das Single-Leben zu langweilig. Ich persönlich wüsste nicht, wo ich zwischen Studium und Arbeit eine Beziehung unterbringen soll. Und in der Freizit sind mir meine Hobbies einfach zu wichtig.:ka:

Wie dem auch sei, bevor ich mich mit jemandem einlasse muss ich schon sicher sein, dass der auch zu mir passt. Ich habe echt keine Lust, über längere Zeit eine Bindung einzugehen, nur um dann später festzustellen, dass diejenige doch die Falsche war.:schief:
 
AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

Leute, Leute, Leute, jetzt wird's hier langsam aber schmalzig - Rosamunde Pilcher gefällig?:D
:P
Muß doch auch mal sein dürfen!
Ich persönlich sehe das ähnlich wie einige andere Poster hier - die Heirat/Ehe ist ein Konzept von anno dazumal.:schief:
Also ich mag' mich irren, aber mein letzter Kenntnisstand war der, dass verheiratete Paare steuerlich mehr Vorteile haben, als eingetragene Partnerschaften.
Ich jedenfalls werde definitiv diese veraltete Tradition nicht fortsetzen und nicht heiraten. Heutzutage unterstützt man damit so gesehen sowieso nur die Ehering und Brautkleid-Industrie (sowie den örtlichen Konditor :ugly:),
Warte mal ab, mein Bester! Wenn eine um die Ecke kommt, die dich mit Leichtigkeit um den Finger wickelt, zählt deine Überzeugung nicht mehr viel :P, obgleich ich sie nicht verkehrt finde.
Schon immer war und bin ich überzeugter Ablehner der Ehe und dennoch war ich verheiratet. Und ja, schon vor dieser Ehe aber auf keinen Fall wegen dieser Ehe war und bin ich kein Fürsprecher.
Es muß sovieles geändert werden, damit die Ehe nicht mehr nötig ist. Das wird noch eine Weile dauern.
Die Moral die seit langer Zeit etabliert wird, in den letzten 10 Jahren wieder deutlich vermehrt, hält zu dem zur Ehe an. Und gegen gesellschaftlich Moralvorstellungen ankämpfen, ist nur für sich persönlich möglich.
Kinder werde ich übrigens auch keine in die Welt setzen laut, nervig und nicht gerade geldbeutelschonend.:wall:
(wofür ich aber so oder so erst mal das weibliche Gegenstück zu mir finden müsste:fresse: :heul:),
Und hier würdest du def. was verpassen.
Kinder sind einfach nur der Hammer! Ich weiß nicht recht wie mich ausdrücken, aber; Die Entwicklung eines Menschen von Beginn an zu erleben, so aufregend, so spannend! So viele Momente voller Verzückung. So oft wegen Gesten, Blicken, Worten oder Lauten einfach dahinschmelzen, sich vor Freude oder Lachen kaum halten können. Nee, das muß man erlebt haben bzw. erleben! Aber auch die Trauer, das unsägliche Zuschnüren der Brust, bei Schmerzen oder Krankheit, zuweilen gar hilflos daneben stehend, gehört leider auch dazu. Solang es denn wenigstens ein rasches Ende findet..
Was du aufzählst, gillt ohnehin nur für "nicht die eigenen" Kinder und was ein wenig Nachsicht dann auch noch wegbügeln kann. Weil, Kinder dürfen das nämlich.
 
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Das meine ich ja mit therapirbar. Bei Homosexualität ist das aber schwierig, man wird ja so geboren (glaube ich zumindest) wie willst du sowas therapieren? Pädophilie ist dagegen eine sexuelle Präferenz. Ich denke das niemand pädophil geboren wird.

Gesendet von meinem SM-G920F mit Tapatalk

Ist das wissenschaftlich bewiesen, dass man mit Homosexualität geboren wird? Ich halte das genau wie bei der Phädophile für ein Ergebnis von äußeren Einflüssen im Prozess des Heranwachsens, zumindest halte ich es für möglich.
Deswegen finde ich es fraglich ob es unterstützenswert ist wenn Kinder adooptiert werden, die bei gleichgeschlechtlichen Paaren aufwachsen und damit is nicht die Qualität der Erziehung gemeint.
Aber hierzu werden bestimmt in Zukunft Studien vorangetrieben die das untersuchen, ob Kinder die bei gleichgeschlechtlichen Paaren aufweisen eine höhere "Homo-Quote" aufweisen.

Aber da in diesem Thread recht gute Argumente genannt wurden, bin ich mittlerweile auch für eine Home-Ehe, insofern es nicht darum geht die Identität des Menschen und seine Sexualität für irgendetwas zu instrumentalisieren.
Gibt es für euch einen Zusammenhang zwischem hohem Bildungstand und Homosexualität?
 
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AW: [Umfrage] Homo-Ehe - Dafür oder dagegen?

@Threshold: Um Deine Kinder ist Dir mein ehrlicher Neid absolut sicher. Das ist das eine was ich im Leben bereue. Ich hätte wirklich wirklich gerne Kinder in die Welt gesetzt und ihnen ins Leben geholfen. Naja. Man kann nicht alles haben.

Trotzdem würde ich es an eurer Stelle mit Adoption versuchen.
Auch wenn du etwas älter bist als der Durchschnitt, gibt es immer eine Chance. :daumen:
Aber denkt daran -- Kinder sind nie einfach und werden nie einfach und selbst wenn sie Erwachsen sind, wie meine Tochter jetzt, werden es immer die Kinder bleiben, um die man sich sorgt, mit denen man sich freut und mit denen man auch trauert.

Ich bin 25, Student und kann mir ohne Aufstockung von Zuhause meine Miete gar nicht decken.:(
Ich hab' mir früher eingeredet, "jo Junge, du machst jetzt erst mal Karriere, dann holst du dir die Weiber:daumen:" - ich weiß, Paradebeispiel jugendlicher Naivität.:fresse:
Meine Kumpels hatten in den Zwischenzeit alle schon mal mindestens (!) eine Freundin.
Die lachen mich inzwischen aus.:lol:
Weiß deshalb ehrlichgesagt auch nicht, was du mit "von Sexpartner zu Sexpartner" meinst - ist es etwa normal, dass jeder vor einer festen Bindung jede Menge Partner ausprobiert?:hmm:

Na ja, die Frage ist immer, wo trifft man Menschen?
Was machst du um andere Leute zu treffen?
In Bars gehen? In Clubs? An Strand? Kurse belegen?
Irgendwo dort triffst du dann eine Person und man kommt zusammen. Klar -- sexuell muss es schon irgendwie stimmen, sonst braucht man ein Zusammenleben meiner meinung nach nicht probieren, aber alles andere kommt dann danach und erst wenn man zusammen lebt, merkt man, ob man zusammenpasst.

Ich finde das mit der Ehe halt auch so eine Sache, man muss sich zu 100% sicher sein - wenn man sich mal anguckt, wie viele Ehen heutzutage wieder geschieden werden...:schief:

Eine 100% Sicherheit gibt es nicht. Es kann immer sein, dass was anderes dazwischen kommt. Man muss eben täglich dafür sorgen, dass die Harmonie stimmt.

@Two-Face: Mach bitte nicht den Fehler, Dich zu sehr einzugraben. Es wird nicht einfacher, nen Partner zu finden und seine Erfahrungen zu sammeln. Mit 25 geht es noch, aber wenn Du nur darauf wartest, dass die "richtige" um die Ecke kommt, dann kann es Dir passieren, dass Du auf einmal 40 bist und der Zug abgefahren ist. Das geht schneller als man denkt.

Ein Bekannter aus der Schulzeit ist heute alleine, weil er einfach den Anschluss verpasst hat. Hier und da eine Freundin, aber nie was Dauerhaftes und inzwischen ist er knapp 50 und da findest du dann nicht mehr den Partner für länger. Frauen in dem Alter sind entweder selbst geschieden und suchen eher die Freuden des Lebens oder haben selbst Kinder aus früheren Beziehungen und wollen natürlich keine weiteren Kinder mehr.

Ist das wissenschaftlich bewiesen, dass man mit Homosexualität geboren wird? Ich halte das genau wie bei der Phädophile für ein Ergebnis von äußeren Einflüssen im Prozess des Heranwachsens, zumindest halte ich es für möglich.
Deswegen finde ich es fraglich ob es unterstützenswert ist wenn Kinder adooptiert werden, die bei gleichgeschlechtlichen Paaren aufwachsen und damit is nicht die Qualität der Erziehung gemeint.
Aber hierzu werden bestimmt in Zukunft Studien vorangetrieben die das untersuchen, ob Kinder die bei gleichgeschlechtlichen Paaren aufweisen eine höhere "Homo-Quote" aufweisen.

Wieso sollten Kinder von homosexuellen eher homosexuell werden?
Bei lesbischen Paaren können die Frauen ja selbst Kinder bekommen. Gibt ja Samenbanken.
Und ich kenne da jetzt keine Studie, die belegt, dass die Kinder eher homosexuell sind als andere.

Gibt es für euch einen Zusammenhang zwischem hohem Bildungstand und Homosexualität?

Glaube ich nicht. Der Künstler ist sicher nicht eher homosexuell als der Fernfahrer. Der Künstler outet sich vermutlich eher als der Fernfahrer.
Und Fußballer sind ja nie homosexuell, wie wir wissen. Höchstens nach der Karriere. :ugly:
 
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