News Überraschung: Knappe Mehrheit der Spieler präferiert Singleplayer

Aber es ist eben auch das drumherum. Comunity, Anspruch usw... Und ja, das ist ein Generationproblem, alleine weil das Ökosystem ein anderes ist.

Da hat sich vieles zum besseren gewendet, einfach weil man sich heute mehr austauschen kann. Wir haben damals die ISDN er Konferenz genutzt, um Starcraft zu rocken. Heute gibt es Teamspeak, ganz ohne horrende Kosten am Endes des Monats. Auch sonst kann man sich international gesehen besser vernetzen. Ob man nun seicht spiet oder nicht ist jedem selbst überlassen.

Und ja, das ist ein Generationproblem, alleine weil das Ökosystem ein anderes ist. Früher war MP auf LAN-Partys oder man hat die Kiste einfach nur zum Kumpel geschleppt.

Dafür kann man heute auch die exotischsten Spiele mit irgendwelchen Typen am Ende der Welt zocken. Du wolltest früher anspruchsvolle Rundenstrategie mit jemandem zocken, viel Spaß da jemanden zu finden. Heute geht das weltweit viel besser.

Online spielen war auch bedeutend "höflicher".

Das hängt davon ab, wie gut die Sache moderiert wird. Auch frühergab es die ganzen üblen Beschimpfungen. Das Forum hier würde auch anders aussehen, wenn die Mods nicht eingreifen würden. Das war früher genauso. Der große Unterschied ist, dass es früher kein Teamspeak o.ä. gab. Man mußte die Beleidigungen also erst in die Tastatur eintippen, bis dahin ist bei vielen der Ärger verflogen und das das ganze Zeit braucht, die man nicht hatte und deshalb wurde vieles nie geschrieben. Du kannst dich aber darauf verlassen, dass man von vielen verflucht wurde, man hat es nur nie mitbekommen. In Asphalt 8, das ich gelegentlich zocke, gibt es auch keine Chatfunktion, bedeutet aber nicht, dass deshalb alle zivilisiert reagieren, wenn ich ihre Karren schrotte und sie ein paar Plätze zurückwerfe.

GenZ hatte die ersten richtigen Smartphones, Ich "betreue" soviele GenZ Menschen, die können am Rechner nix, "Was ist ein Passwort? Ich wusste gar nicht das ich eines habe!".

Das hatte ich vor 25 Jahren auch. "ich kann die eMail in Outlook nicht abschicken", ich schaue es mir an, "müßt ihr kein @ und die Adresse dahinterschreiben, weil es ein Unternehmensnetzwerk ist?". Ich war leicht verwirrt, weil es mein erster Tag da war "achso, da habe ich nicht gewußt, dafür ist das also", sie hat nicht gewußt, wie man eine eMail schreibt.

Was sich tatsächlich geändert hat ist das Wissen um die Hardware, wenn man am PC mal etwas tiefer gehen wollte. Heute kennt kaum jemand noch den IRQ seiner Soundkarte,. Ich persönlich finde das ist allerdings eine positive Entwicklung.

Wollen die dicksten Smartphones, nur um Sie im Zug zu verlieren bzw. diese gar nicht erst bedienen können... aber ich schweife ab.

Ein Kumpel hat sein neues Nokia in den ersten zwei Wochen im Hotel vergessen. Ich hab auch schon mal ein klingelndes Mobiltelephon in der Straßenbahn gefunden, genau wie eines auf dem Nachhauseweg. Letzteres war sogar 500€ wert (bekam dafür 5€ Finderlohn).

Als ob das Fundbüro erst gestern erfunden wurde.
 
Ich warte nun auch schon jahre nach einem RPG alla Elder Scrolls, Gothic, Dragon Age, Assasins Creed etc welches man auch im Koop zu zweit spielen kann, dass so das man nicht direkt in der Masse eines MMOs untergeht.

Es ist einfach nie eins erschienen...

Daher keine alternative, ich bevorzuge daher Singleplayer.
 
Ich frage mich, warum das eine Überraschung sein soll.

Multiplayer-Spiele haben m.E. stark durch den Service- und Monetarisierungs-Charakter der modernen Gaming-Industrie gelitten. Dazu kommt, dass der soziale Aspekt in Multiplayer-Spielen mittlerweile oftmals extern gelöst wird und es in den Spielen selbst keine bzw. kaum social tools gibt bzw. der soziale Aspekt auch nicht durch das Game Design forciert wird. Für mich als mittlerweile nur noch Teilzeit-MMORPG-Spieler fühlen sich die meisten MMORPGs (alle neuen und mittlerweile auch fast alle alten) wie schlechte Single-Player-Spiele mit optionalen Multiplayer-Anteil an.

Single-Player-Spiele können hingegen gut für Eskapismus sorgen. Ich sehe allerdings auch bei Single-Player-Spielen mehr und mehr Probleme in schlechtem Storytelling. Mehr und mehr Spiele sind darauf angelegt, möglichst safe zu sein und möglichst niemandem auf den Schlips zu treten. Das führt vermehrt zu dem Problem, dass Entwickler ein möglichst großes Publikum ansprechen wollen, dabei aber im Endeffekt niemanden ansprechen. Immerhin scheint ja ein weiterer Videospiele-Crash anzustehen. Zumindest Ubisoft und Bethesda sind derzeit regelrecht am implodieren.
 
Überrascht mich auch nicht! Ich spiele nur Single-Player. Eine Zeit lang habe ich mal Battlefield Online mit Kollegen gespielt und es hat durch die ganzen Cheater und Spielern mit hunderten Stunden Erfahrung keinen Spaß gemacht.
Für mich ist Gaming: Feierabend, Kind ins Bett gebracht, Frau geht ihrem Hobby nach = ich kann an den PC. Dann will ich für den kurzen Moment irgendwo eintauchen oder irgendwas machen was mir Spaß macht. Das sind 3 bis 4 Stunden in der Woche, die ich für mich haben will.
Das Single-Player in den letzten Jahren dennoch nachlassen, ist ja kein Geheimnis mehr. Vieles schiebe ich aber auch auf meine 40 Jahre. Ich bin wählerischer und es fällt mir immer schwerer abzuschalten.
 
Das hängt davon ab, wie gut die Sache moderiert wird. Auch frühergab es die ganzen üblen Beschimpfungen. Das Forum hier würde auch anders aussehen, wenn die Mods nicht eingreifen würden. Das war früher genauso. Der große Unterschied ist, dass es früher kein Teamspeak o.ä. gab. Man mußte die Beleidigungen also erst in die Tastatur eintippen, bis dahin ist bei vielen der Ärger verflogen und das das ganze Zeit braucht, die man nicht hatte und deshalb wurde vieles nie geschrieben. Du kannst dich aber darauf verlassen, dass man von vielen verflucht wurde, man hat es nur nie mitbekommen.
Ich hab den gleichen Eindruck wie SFT-GSG, nämlich das man deutlich häufiger als bis vor ca. 20 Jahren auf Leute trifft, die mit Beleidigungen um sich werfen als würden sie diese bei jedem Atemzug ausatmen.
Und dabei rede ich nur von reinem Text-Chat, denn Sprach-Chat schalte ich Grundsätzlich ab, bzw. schalte es auf Stumm, noch bevor ich ein erstes Spiel starte - auch in Spiele mit MP-Funktion, die ich dann doch nur im SP spiele.
Wenn ich doch mal mit Sprach-Chat-Funktion spiele, dann nicht mit zufälligen Mitspielern.

Moderation in Spiele-Chats, bin ich nur in einem einzigen Spiel begegnet, einem MMORPG. Bei allen anderen gab es entweder gar keine (vor allem Alte, wo die Server zu 90% von Spielern betrieben wurden), oder lediglich eine Meldefunktion. Bei letzterer bekam man es in der Regel gar nicht mit, falls darauf reagiert wurde.

Das man nicht jede Beleidigung mitbekommt, weil sie nur in den vier Wänden der jeweilige Person zu hören ist, ist keine Überraschung. Das mache ich auch, aber es ist eben etwas anderes ob die Beleidigungen (irgend-) jemand hört, oder ob sie tatsächlich den erreichen den man damit bedachte.
Auch mit (aktivem) Sprachchat - oder von Angesicht zu Angesicht - muss nicht jede Beleidigung ankommen, man kann sie sich ja auch nur denken - was im Endeffekt aufs gleiche raus kommt, wie sie zwar zu sagen, aber den damit Bedachten nicht hören zu lassen.
 
Wundert doch nicht. Ich meide alles was online ist. Jeder zweite is am cheaten/griefen. Hab vor zig jahren mal gta v online gestartet, nach 10min kb mehr gehabt. Schrecklich was da abgeht/abging.
 
Was ist gegen das Wort "bevorzugt" einzuwenden, dass man ein denglisches Wort verwenden muss?
Präferenz ist dir nicht deutsch genug? Wenn dann ist es übrigens franzleinisch. Und nicht denglisch.

BTT:
Ich mochte schon immer Singleplayergames, oder mit lokalem Multiplayer. Für Shooter konnte ich mich dann irgendwann mal für Mulitplayer begeistern. Das hat auch wieder etwas nachgelassen.

Insofern, ist sicher auch hochgradig individuell. Aber trotzdem interessant, mal so die generelle Tendenz (die ja auch nur gerade so mehrheitlich bei Singleplayern ist) zu sehen.

Und Danke @Rhonda Bachmann, die Überschrift find ich echt stimmig und hat die wichtigsten Infos schon drin. Perfekt. Da klickt man gerne.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin nicht allein!

Wow, hätte ich nicht gedacht. Wie andere schon schrieben: "früher" private LANs mit
AoE, Starcraft, Q2 Lokis Minion und Unreal Tournament....
und dann ein bisschen Online und schnell von Cheatern abgeschreckt.

Frühe gabs fast immer einen Solo / Bot Mode. Heute geht es zumindest wieder dahin einen Singleplayermodus mitzuliefern, wenn es auch teil nur halbgar und leider nicht prominent beworben wird.
 
Deshalb wundere ich mich dann auch immer, wenn Singleplayer-Spiele viel zu sehr für nicht Erwachsene gemacht wird und die meisten Spiele mit heftigerem Inhalt letztlich Horror-Spiele sind mit denen ich wiederum auch nicht sonderlich warm werde.

zB ist mir Outlaws, Starfield, Veilguard (irgendwie auch Hogwarts Legacy, Fallen Order, Survivor) viel zu züchtig und unblutig und in den Dialogen einfach nur brav erklärend wie Volkschullehrer - dass ich so heiß drauf wär wie auf Cyberpunk und dessen Nachfolger bin.
Jo, ist mir auch bei Hogwarts Legacy aufgefallen. Die Story war eigentlich ok vom Inhalt her, aber die Dialoge zwischen den Charakteren waren so wie bei einem Kinderspiel. Der Trend dahin ist mir in den letzten Jahren auch aufgefallen, gerade letztens erst im Vergleich zwischen Saints Row 2022 und 2/3.
Ob da solche Agenturen wie SBI ihre Finger im Spiel haben? Ich weiß es nicht, aber es stört mich.

Zum Thema: scheine mit 26 wohl noch zu den Jungspunden zu zählen :D tatsächlich habe ich immer Singleplayer Spiele bevorzugt. In meiner Schulzeit habe ich mit Kollegen zwischendurch mal GTA Online oder Koop Spiele gezockt, war aber eher die Seltenheit. Und das hat sich bis heute durchgezogen. Schade nur, dass die AAA Produktionen mMn jedes Jahr schlechter werden.
 
Kommt auf die Mitspieler an.
Wenn ich etwas mit Neffen und co spiele (so um die 20 Jahre alt) dann muss immer Abwechslung im Spiel sein.
Lange "Durststrecken" werden nicht gerne genommen.
Ich selber bevorzuge mitlerweile aber auch Singleplayer, einfach weil ich selterner Zeit habe und diese Art von Spielen
lassen sich mit der ESC Taste pausieren weil Frau/Kinder/Hund/Katze irgendwer/irgendwas etwas möchte/n.

Zu Zeiten von BF3 und Co fand ich die dedizierten Server sehr schön. Ich könnte immer auf den gleichen
Server joinen mit meiner lieblings Map und irgendwann kannte man dort auch die Leute.
Dort lernte man nette Clans kennen, fuhr zu Clantreffen und so weiter.
Heute mit diesem Matchmaking machen mir BF und Cod etc keinen Spaß mehr.
Immer andere Mitspieler einfach öde.
 
Leider interessieren sich entwicklerstudios immer weniger was die spieler wollen deswegen nehmen auch immer mehr spiele microtransaktionen ins spiel, um den gewinn weiter zu steigern,die natürlich auch im spiel schmackhaft gemacht werden müssen indem das spiel darauf ausgelegt wird.
Aber ich muss sagen ich bin immer mehr fan von coop spielen mit Freunden alle ü30 oder auch early access spiele AAA spiele zocken wir kaum noch
Pvp spiele garnichtmehr
 
Ich habe früher auch sehr gerne Online gespielt. Heute nicht mehr. Das Problem will man bei Online Spiele ein wenig mithalten, zb. WOW, ESO, muss man halt fast jeden Tag spielen. Das heißt man ist viel mehr gebunden, vor allem wenn das Aktionen sind die man allein nicht machen kann.
So habe ich das nicht. Es spiele keine Rolle wenn ich mal 1 -2 Wochen nicht spiele.
 
Bei dem was an Multiplayer und MMO heut released wird und released wurde lohnt sich mehr Singleplayer, nicht zuletzt wegen Baldurs Gate 3, Hellblade 2 Stalker 2 oder Cyberpunk.

Das einzige MMO welches ich mir nur noch genau anschauen werde nach release ist Ashes of Creation sonst gar kein MMO mehr! Schuld daran sind die inGame Communitys die einfach nur noch niveaulos und anstandslos sind das erkennt man schon in den jeweiligen Foren (vor allen bei WoW!).
 
Sagten nicht vor einigen Jahren einige Spieleentwickler "Die Single Player Spiele sind tot" War wohl mehr Wunschdenken...

Auf der anderen Seite müsste man wissen, wieviele da überhaupt bei der Umfrage teilgenommen haben und wie die Fragestellungen aussahen. Ohne konkrete Zahlen ist so eine Umfrage wenig aussagekräftig
 
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