News Überraschung: Knappe Mehrheit der Spieler präferiert Singleplayer

Bei mir hat es erst mit 35 angefangen. Davor habe ich lieber online gespielt. Allerdings wurden die Spieler immer unfreundlicher, deshalb spiele ich kaum noch online.

Als Beispiel kann ich Wow/TBC nennen, wo die Spieler versucht haben Instanzen miteinander zu spielen und kaum jemand aufgegeben hat, wenn es einmal nicht rund lief. Als WoW dann zu einfach wurde, wurden immer wieder Mitspieler gekickt, weil man die Dungedons leicht auch zu dritt beenden konnte, bzw. weil die automatische Suchfunktion fehlende Spieler ersetzt hat.

Als ich vor 10 Jahren nochmal bei WoW reingesehen habe, wurde ein Spieler gekickt, weil er Blumen gesammelt hat, die es nur im Dungedon gab und ich, weil ich vor dem Boss auf ihn gewartet habe.

Bei D4 liefen alle auf dem schnellsten Weg zu den Bossen und haben alles dazwischen ausgelassen. Das war mir zu langweilig.

Seither spiele ich zumeist solo.


Was ist gegen das Wort "bevorzugt" einzuwenden, dass man ein denglisches Wort verwenden muss?
Das Wort „präferieren“ stammt aus dem Französischen - also nichts mit Denglisch. 😉

Ansonsten stimme ich dir voll und ganz zu.
Inzwischen kann jeder, der Online Games spielt, von ganz „tollen“ Erlebnissen berichten.
 
Kann ich gut nachvollziehen. Bin auch vom online-zocken weg, Leute immer unhöflicher, immer mehr am cheaten, oder nach zwei Treffern rumheulen der andere cheatet. Braucht keiner. Aber Koop ist klasse, und könnte ausgebaut werden.
 
Gut, dass die mit der Studie auch das Alter aufgenommen haben. Da also jüngere Spieler mehr online spielen wollen, ist das perfekt für die Unternehmen. Ohnehin sind diese wesentlich leichter manipulierbar, was perfekt für Microtransactions ist. Also immer weiter mit der ***. Moral raus, Geld rein :)).
 
Bei meiner Frau und mir (39 und 38 - 2 Kinder und berufstätig) hält sich das die Waage.

Wir lieben zum einen gute - und gern auch Liniare - Singelplayer mit guter Story. Können aber auch endlos Stunden in irgendeinen MP verbringen. Egal ob das PubG / Apex / CoD / DbD oder auch ein Anno oder D4 ist.

Was mich viel mehr stört - besonders aus Zeit Gründen - ist der hang zur Open World. Ich spiele gerne auch mal ein gut gemachtes Open World Spiel (Witcher, CP2077/ Days Gone / Elden Ring / Horizon usw) aber warum muss nahezu alles eine Zeit fressende Zwangs Open World haben ?

Gerne mehr wieder gut inszenierte lineare Spiele oder sowas in der Art wie Metro / neueren Tomb Raiders oder den älteren Souls Teilen mit einen Mix aus linearen und Arealen Umgebungen.

Bin dafür das OW spiele einen optionalen "Story" Modus kriegen in dem man halt liniar die Story spielen kann wenn ein die interessiert. Aber vermutlich würden dann zu viel diverse Logik Löcher oder gestrecktes bla bla auffallen als wenn man nur alle paar Stunden mal ne Story Sequenz zu sehen bekommt :D

Wenn man abends in der Regel vielleicht 2-3 Stunden Zeit hat (Wochenende und Urlaub ausgeklammert) überlegt man sich halt ob man MP Titel XY für ein paar Runden startet oder ein Open World Titel wo man ggf. Zwischen durch den Faden verliert.
 
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Was ist gegen das Wort "bevorzugt" einzuwenden, dass man ein denglisches Wort verwenden muss?
Seit wann bitte ist Präferenz, bzw. "präferiert", ein "denglisches Wort"?
Präferenz ist abgeleitet vom französischen "préférence", was seinerseits von dem lateinischen "prae-ferre" abgeleitet wurde, was "vorziehen" bedeutet und ist schon ewig ein gebräuchliches deutsches Wort.

Mit dem "Englischen" und "Denglisch" hat das absolut null zu tun.
 
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Kommt für mich nicht überraschend.

Multiplayer macht eigentlich nur noch mit Kumpels im COOP Spaß.

Also ich bin 2x im Jahr auf einer LAN.
Letztens war ich schon unsicher ob ich da noch hin will.

Ich würde online bei Rocket League teils selbst toxisch.
Soo ätzend irgendwann die Community.

Dann hat man meinen Lieblingsmodus/Map rausgenommen (bzw. nur manchmal da)

Damit war es für mich vorbei.

Space Marine 2 (bissi stumpf aber nuja, war bei der CPU dabei)
Riddick Buther Bay + Dark Athena
RoboCop - Rouge City

Seit langem mal wieder ein Game nach dem anderen am zocken.
Alles als Single Player gezockt.

Danach Forbidden West und dann evtl. Liberty City.

macht erheblich mehr Spaß.
Wenn dann noch KI für NPCs einzug erhält wird es noch besser (hoff ich)
 
Koop-und Singleplayer. MP habe ich schon vor Jahren aufgesteckt (war sogar mal in einem Clan organisiert), da zu viele Cheater, Hater und sonstige merkwürdige Gestalten sich dort ein Stelldichein geben.
Gruß T.
 
So geschwollen spricht doch niemand. Wer bitte sagt im täglichen Leben präferiert?

Präferenz mag benutzt werden, aber präferiert sicher nicht.

Es ging nicht um das Wort Präferenz... :schief:
Zu meiner Schulzeit waren diese Wörter durchaus gebräuchlich. Und ja, es kommt aus dem Lateinischen, wie seeeehr viel andere Worte auch. Im Französichen ein absolut gängiges Wort.
Leider, leider verkommt die deutsche Sprache zunehmend mehr. Dabei könnte man so schön und nett umschreiben, wenn jemand ein A...loch ist, ohne Diesen direkt zu beleidigen.
Keiner hat mehr Sinn für Nuancierungen ;-)
Gruß T.
 
Das hat bestimmt die CIA rausgefunden. Die finden ja alles raus! Alles finden die raus!

Mal abgesehen davon, dass Multiplayer-Titel heutzutage üblicherweise Live-Service-Titel mit allen damit verbundenen Nachteilen (Server-Abhängigkeit, unbekanntes Verfallsdatum etc.) und/oder Fee2Pay sind, habe ich mich aus kompetitiven Multiplayer-Spielen schon lange zurückgezogen: Irgendwann bin ich zu der Einsicht gelangt, dass wir ohnehin schon aus jedem Aspekt unseres Lebens einen verdammten Wettbewerb machen, ob Beruf, Konsum oder Beziehungsleben, und ich keine Lust mehr habe, mir in dem bisschen Freizeit dazwischen ein langjähriges Hobby auch noch auf diese Weise zu vermiesen. Erst recht bin ich nicht scharf darauf, mich mit toxischen Communitys rumzuschlagen, die so besessen von ihrem Eskapismus und „ihren“ Spielen sind, dass sie gar nicht anders können, als den Publishern jeden Scheiß durchgehen zu lassen (außer alles, was sie als „Wokeness“ bezeichnen), und jeden wegmobben, der ihren unbeschwerten Konsum stört, indem er mit unschönen Fakten die kognitive Dissonanz in ihnen weckt.

Das letzte kompetitive Online-Multiplayerspiel, das ich regelmäßig gezockt habe, war „Dead by Daylight“, und das habe ich vor zweieinhalb Jahren nach längerer Auszeit ebenfalls endgültig an den Nagel gehängt, aus den obigen Gründen: Die Menge an Content, die zwischenzeitlich nachgeschoben wurden, sowie das Levelsystem und das Balancing, welches die Entwickler bis heute nie wirklich in den Griff bekommen haben, machen es im Grunde unmöglich, noch mitzuhalten, wenn man sich einmal eine längere Pause genommen hat, bzw. diese Zeit wieder aufzuholen, und Neueinsteigern kann ich dieses Spiel aus selbigem Grund schon lange nicht mehr empfehlen. Und ich habe keinen Bock, mich dauernd von irgendwelchen Twitch-Streamern YouTubern vorführen zu lassen, mit denen ich trotz des Unterschieds beim Spielerrang immer wieder zusammengeworfen wurde und die den ganzen Tag nichts anderes machen. Überhaupt sind Streamer mit Sicherheit heute eine der wichtigsten Ursachen dafür, dass kompetitive Spiele nicht nur subjektiv immer weniger Spaß machen, sondern auch objektiv immer beschissener werden, weil die Auswertung durch Streamer von vornherein mit ins Game-Design einfließt, und das nicht zum Guten.

Als Multiplayer käme also höchstens Koop in Frage, und da fehlen mir irgendwie die Spiele. MMORPGs schließe ich kategorisch aus, weil die unfassbar zeitintensiv sind, dabei kein wirkliches Ende haben, ich weiß, dass ich eine gewisse Neigung zum Suchtverhalten habe, wenn es um das Komplettieren von Spielen geht, und MMO(RPG)s, nicht zuletzt aufgrund der Monetarisierungsmodelle in vielen Fällen, jeden Hebel in Bewegung setzen, um dem Spieler ein solches Verhalten anzutrainieren, seien es tägliche Login-Boni oder zeitlich limitierte Events, mit denen die FOMO getriggert werden soll. Das andere große Genre im Koop-Bereich sind Shooter, und da sind die reinen PvE-Titel wieder recht dünn gesät. Ich hatte als langjähriger „PAYDAY“-Spieler Hoffnungen in „PAYDAY 3“ gesetzt, das Spiel haben Overkill und Starbreeze aber mit Vollgas gegen die Wand gefahren. Nachdem die „Borderlands“-Reihe ab Teil 3 inhaltlich massiv abgebaut hat, selbst das in großen Teilen verbesserte Gameplay nicht über die im Vergleich zu Teil 2 grausig geschriebenen Charaktere und die miese Story hinwegtäuschen konnte, die beiden jüngsten Spin-Offs große Reinfälle waren und der „Film“ dem Ganzen die Krone aufgesetzt hat, habe ich auch nicht mehr die Erwartung, dass bei dem Franchise nochmal was Gutes kommt. Ich habe viele Stunden in „Ghost Recon: Wildlands“ verbracht, aber Ubisoft ist mittlerweile für mich eine absolute Firma non grata – im Unterschied zu den meisten Gamern™ habe ich die rote Linie aber nicht bei einer schwarzen Hauptfigur gezogen, sondern bei räuberischen Geschäftsmodellen, unmenschlichen Arbeitsbedingungen, sexueller Belästigung, Mobbing und deren Vertuschung durch die Chefetage.

Mich würde „GTFO“ interessieren, auch weil es vom alten Kern der „PAYDAY“-Entwickler stammt, aber dafür habe ich bis heute kein Team zusammenstellen können. Ich finde „Phasmophobia“ gut (kein Shooter), aber die letzte Session ist schon ewig her. Bleiben noch zahlreiche Survival- und Crafting-Titel, die leiden aber im Endeffekt an einem ähnlichen Zeitproblem wie MMORPGs. „Team zusammenstellen“ war eben ohnehin schon ein gutes Stichwort, denn ich hatte leider das Pech, immerzu an Leute zu geraten, die entweder überhaupt kein Leben abseits des Spiels kannten und erwarteten, dass alle ihr eigenes darauf ausrichteten, oder die mit der Zeit immer unzuverlässiger wurden, was Absprachen betraf, die nun einmal notwendig waren, um irgendwie auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, die dann auch nie von sich aus neue Termine vorgeschlagen haben, aber nie den Arsch in der Hose hatten, offen zu kommunizieren, dass sie keinen Bock mehr haben. Auf Langzeitprojekte wie „Borderlands“, wo ich beizeiten auch mal mit der Story fertig werden wollte, hatte ich unter solchen Bedingungen irgendwann keine Lust mehr, durch den dritten Teil habe ich mich im Endeffekt mehr oder weniger allein durchgeschlagen. Lektion gelernt: Koop steht und fällt komplett mit den Kumpels, die man sich dafür an Land ziehen kann. Das einzige in meinem Fundus übrig gebliebene Koop-Spiel ist „Left 4 Dead 2“, das sich dank umfangreichen Mod-Supports als genauso unsterblich erweist wie seine Figuren.

Bei Singleplayer habe ich all diese Probleme nicht. Ich kann für mich zocken, ohne mich mit irgendwelchen pubertären Kiddos rumschlagen zu müssen, und muss mich auch nicht nach anderen richten. Ich zocke in dem Tempo, wie ich Lust habe, was auch größere Spiele in vertretbarer Zeit erlaubt, und wenn ich dann erst mal wieder etwas Anderes machen will, dann tue ich das auch. Gaming ist für mich kein so zentraler Lebensinhalt mehr wie früher, geschweige denn der einzige, sondern im Laufe der Jahre immer mehr in die Kategorie „unter ferner liefen“ gerückt. Da kann ich es mir leisten, Multiplayer-Spiele rauszukicken, die mangels Team oder Zeit nicht mehr in meine Lebensrealität passen (Koop) oder mir lediglich den Tag vermiesen (kompetitiv). Die Zeit, die ich damit verschwenden würde, auf Zocker-Kumpels zu warten, die mich nur hinhalten, oder mich von den Jüngern irgendwelcher Streamer angiften zu lassen, verbringe ich lieber mit der Erkundung der Welten, die diverse Singleplayer-Titel zu bieten haben, oder mit ein paar Runden in „Project DIVA“.
 
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