Das System wird - über kurz oder lang - kommen, und der PC wird dann auch komplett aussterben. Einfach weil es nichts anderes als eine logische Konsequenz ist. Und die Entfernung wird in Zukunft auch überhaupt keine Rolle mehr spielen.
Möglichkeit 1:
Die Bildschirme/Funkstationen für Videobrillen werden direkt mit dem Internetz verbunden. Die Eingabegeräte natürlich auch per Funk. Für alle nicht zeitkritischen Anwendungen (Programme/Videos/Musik, also quasi alles außer Spiele) ist so ein Aufbau schon mal komplett ausreichend. Aber wie sieht es mit Spielen aus? Diese werden in den Rechenzentren vorgerendert. Dabei wird alles um den Spieler herum wie eine "virtuelle Blase" quasi als eine Art 360°-Video gerendert. Diese Daten werden dann an den Bildschirm/die Videobrille des Spielers geschickt. Dort wird diese "360°-Quasi-Video-Blase" dann ohne viel Rechenaufwand in dem Bildschirm gerendert und dann auf dem Bildschirm angezeigt, und der Spieler kann sich dort ganz normal - wie bei einem lokalen Spiel - quasi komplett latenzfrei bewegen. Nähert er sich der Grenze der virtuellen Blase, werden im Hintergrund einfach neuen Daten vom Rechenzentrum übertragen. Thats it. Dazu noch etwas Hardware-Kompression um die Datenrate zu drücken. Allerdings werden so ja eh nicht permanent Daten übertragen, sondern immer erst bei der Annäherung an die Grenze der Blase.
Eventuelle Möglichkeit 2:
Bevor die Spiele so wie oben erwähnt (als "Blase") gerendert werden, wird es so genannte Verteiler geben. Das sind Großrechner die in Anzahl und Größe variieren, und pro Dorf/Stadtteil/Stadt aufgestellt sein werden (1 Verteiler ersetzt dann zb. 100 oder 1000 oder 10.000 Home-PCs). Diese werden dann von den eigentlichen Zentralrechnern/Datenzentren mit den Daten versorgt, die gerade für die am jeweiligen Verteiler angeschlossenen User benötigt werden. Diese Verteiler übernehmen zb. das zeitkritische Game-Streaming, und reduzieren durch die Nähe zu den Usern die Latenz auf ein Minimum. Dies wird - wenn überhaupt - allerdings nur eine Übergangslösung sein, denn am Ende wird es mMn wie bei Möglichkeit 1 erwähnt kommen (wo man keine "Verteiler" brauch).
Übrigens gab es sowas (ganz entfernt!) "ähnliches" (man spielt einen Film) sogar schon 1983 zu ersten mal: