News Transportdrohne abgeschossen: Angst vor Überwachung

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Ein 72-jähriger Amerikaner wurde verhaftet, nachdem er auf eine Lieferdrohne von Walmarkt geschossen hatte. Der Mann glaubte, überwacht zu werden, als die Drohne sein Haus in Florida überflog.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Transportdrohne abgeschossen: Angst vor Überwachung

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
"Mehrere Nachbarn und Zeugen meldeten den Vorfall..." ich dachte sowas gibts nur in Deutschland.
"Der 72-Jährige wurde wegen Schießens auf Luftfahrzeuge, Beschädigung von Drohnen und Schießens mit einer Waffe in der Öffentlichkeit angeklagt."
Also sein Privatgrundstück würde ich jetzt nicht als Öffentlichkeit bezeichnen. Und wen er aus 23m das Ding getroffen hat, ist das Ding im extremen Tiefflug über sein Grundstück geflogen. Und laut Artikel schon mehrfach bevor er dann irgendwann mal seine Waffe geholt hat, als es ihm reichte. Imo verständlich, daß da jemand mal so eine Belästigung vom Himmel über seinem Privatgrund holt, wenn er nicht weiß, was das ist und es immer wieder rumnervt. Würde ich auch nicht anders machen in einem freien Land.
Wo ist eigentlich das Problem, daß Walmart seine Drohnen nicht 50-100m hoch fliegen läßt und nebenher auch mal die Leute aufklärt oder sich eine Überflugerlaubnis von den Leuten einholt und halt diejenigen Grunstücke dann umfliegt, wo die Leute das nicht erlauben? Können sich Konzerne heute eigentlich alles ungefragt rausnehmen?
 
Zuletzt bearbeitet:
"Mehrere Nachbarn und Zeugen meldeten den Vorfall..." ich dachte sowas gibts nur in Deutschland.
"Der 72-Jährige wurde wegen Schießens auf Luftfahrzeuge, Beschädigung von Drohnen und Schießens mit einer Waffe in der Öffentlichkeit angeklagt."
Also sein Privatgrundstück würde ich jetzt nicht als Öffentlichkeit bezeichnen. Und wen er aus 23m das Ding getroffen hat, ist das Ding im extremen Tiefflug über sein Grundstück geflogen. Und laut Artikel schon mehrfach bevor er dann irgendwann mal seine Waffe geholt hat, als es ihm reichte. Imo verständlich, daß da jemand mal so eine Belästigung vom Himmel über seinem Privatgrund holt, wenn er nicht weiß, was das ist und es immer wieder rumnervt. Würde ich auch nicht anders machen in einem freien Land.
Wo ist eigentlich das Problem, daß Walmart seine Drohnen nicht 50-100m hoch fliegen läßt und nebenher auch mal die Leute aufklärt oder sich eine Überflugerlaubnis von den Leuten einholt und halt diejenigen Grunstücke dann umfliegt, wo die Leute das nicht erlauben? Können sich Konzerne heute eigentlich alles ungefragt rausnehmen?
ja ich finde das auch echt frech. ich meine wenn der typ sich überwacht fühlt deutet es ja nun wirklich darauf hin das niemand ihm gesagt hat was da passiert. wenn der nachbar das nicht tut ist das ok, aber warum der betreiber es auch nicht macht ist schräg. in deutschland wäre das übrigens verboten, da luftraum über privatgrund, da braucht man vorab eine erlaubnis.
 
23 Meter sind jetzt nicht besonders hoch. Und die Drohne wird wohl wesentlich größer gewesen sein als eine DJI Mini 4. Siehe Anhang.

Also kein Kunststück.
Du hast wohl noch nie mit einer Pistole geschossen. Da kannst Du nicht wirklich exakt zielen (wie mit einem Gewehr), auch wenn Du das sinnvollerweise beidhändig machen würdest. Außerdem war das Teil in Bewegung, das ist schon eine reife Leistung (besonders für einen 72-Jährigen).
 
Den man sollte man rekrutieren. Aus 23m mit einem Schuss eine fliegende Drohne mit einer Pistole zu treffen ist schon ein Kunststück.
Naja, also wenn ich als Reservist oder aktiver Soldat auf die 25m Ziele mit der Pistole schieße, dann empfand ich das auch immer relativ leicht. Ein geübter Schütze wird da meistens gut treffen. Aber was mich eher wundert, wie langsam ist die Drohne, wenn der Typ zunächst einmal zum Safe geht, Pistole raus, dann zurück in Garten ... Das glaubt der doch selber nicht. Der hatte seine Pistole nicht im Safe sag ich. :-)
Wenigstens hat er keinen Menschen erschossen.
Jetzt aber mal ganz zynisch: das wär vielleicht sogar dort drüben mehr akzeptiert, wenn er sich auf Notwehr bezieht. Das genannte Strafmaß wirkt zynisch im Vergleich zu dem, wie oft man dort Leute im Vorgarten erschießt und dann behauptet, die hätten einen bedroht.
 
Sauber geschossen.
Bewegziel, > 20 Meter Entfernung, 9mm Pistole, One Shot Hit.

Respekt.

P.S.
Und alle welche meinen, ist alles kein Problem und easy zu machen, hatten noch nie ne Pistole in der Hand und würden keine Tafel Schokolade auf 10 Meter treffen.

Ich selber hätte sicher 3 Schüsse gebraucht für einen Treffer.
 
Sauber geschossen.
Bewegziel, > 20 Meter Entfernung, 9mm Pistole, One Shot Hit.

Respekt.

P.S.
Und alle welche meinen, ist alles kein Problem und easy zu machen, hatten noch nie ne Pistole in der Hand und würden keine Tafel Schokolade auf 10 Meter treffen.

Ich selber hätte sicher 3 Schüsse gebraucht für einen Treffer.
Ich hab beim Bund Pistole geschossen. Alles über 10 Meter zu treffen ist verdammt schwer mit einer Pistole und dann noch ein bewegliches Ziel...Ich hätte wohl bessere Chancen auf einen Treffer, wenn ich Knarre werfe. Auf 300 Meter konnte ich eine Spielkarte treffen ohne ZM mit einem Gewehr. Aber ganz ehrlich, wenn die Dinger eines Tages so über mein Haus fliegen, werde ich mir auch eine Abwehr überlegen.
 
Jede Kugel, die man in den Himmel schießt, kommt auch irgendwo wieder runter (wenn man sein Ziel verfehlt). Mein Vater wurde fast von einer solchen aus dem Himmel fallenden Kugel erschlagen (1m Abstand neben ihm runtergegangen).

Aber daran denkt ja niemand.

In den Staaten, in denen man aus Gewohnheit im Rahmen von Jubel oder "Ehre" in die Luft schießt, werden auch permanent unbeteiligte rein zufällig von Kugeln getroffen. Kein Witz. Redet nur kaum einer drüber.

Wenn eine Drohne über mein Grundstück fliegt und mich das nervt, dann melde ich das. Ich bin mir auch sicher, dass der Schütze in der Lage war die Aufschrift zu lesen (wenn er das Teil auch treffen konnte), er hätte sich also auch gezielt an Wallmart wenden können. Stattdessen wird sofort scharf geschossen.

Amis halt. Und das wird hier auch noch beklatscht.
 
Und alle welche meinen, ist alles kein Problem und easy zu machen, hatten noch nie ne Pistole in der Hand und würden keine Tafel Schokolade auf 10 Meter treffen.
Ich hab auf die 25m mal 48 von 50 Ringen geschossen. Ich denk, die Drohne hätte ich auch getroffen.
Aber versteh mich da nicht falsch, ich bin der Meinung, Waffen gehören nicht in Bürgerhände.
 
23 Meter sind jetzt nicht besonders hoch. Und die Drohne wird wohl wesentlich größer gewesen sein als eine DJI Mini 4. Siehe Anhang.

Also kein Kunststück.
Ok sofern es die Größe war relativiert dies die Sache natürlich etwas. Ändert aber nichst daran, dass das Schießen mit Pistole auf die Entfernung wirklich knackig ist. Wer mal eine geschossen hat, weiß wie schwer das ist.
 
Du hast wohl noch nie mit einer Pistole geschossen. Da kannst Du nicht wirklich exakt zielen (wie mit einem Gewehr), auch wenn Du das sinnvollerweise beidhändig machen würdest. Außerdem war das Teil in Bewegung, das ist schon eine reife Leistung (besonders für einen 72-Jährigen).
Hä? Standarddistanz beim Pistolenschießen in jedem deutschen Schützenverein sind 25m. Und ja, man kann mit einer halbwegs ordentlichen Pistole (also nicht diese leichten Dienstwaffen der Polizei, mit denen man schon auf 10m Schwierigkeiten kriegt) und etwas Können/Training auf diese Distanz sehr genau zielen und auch treffen.
 
Jetzt aber mal ganz zynisch: das wär vielleicht sogar dort drüben mehr akzeptiert, wenn er sich auf Notwehr bezieht. Das genannte Strafmaß wirkt zynisch im Vergleich zu dem, wie oft man dort Leute im Vorgarten erschießt und dann behauptet, die hätten einen bedroht.
Tja idR. steht hinter einer Person eben nicht die Macht von einem Großkonzern (wie hier jezt Walmart).
Ist eben Kapitalismus. Er hätte ja auch Milliarden verdienen können um sich bessere Anwälte leisten können. :ugly: :klatsch:
 
Aber versteh mich da nicht falsch, ich bin der Meinung, Waffen gehören nicht in Bürgerhände.
Damit der gute Hirte ..ähm Staat widerstandlos mit den Schafen... ähm Bürgern machen kann, was er will?
Versteh mich nicht falsch. Waffen machen immer Probleme und bis vor einer gewissen Zeit war ich auch deiner Meinung. Nur schützen sie leider auch vor Gestalten aller Art, die dir nicht gutes bzw. gerade dein bestes wegnehmen wollen.
 
Und wieder eine Geschichte, die das Leben schrieb, zum Thema: Wenn Problem und Lösung aus derselben Quelle stammen.
"Ein 72-jähriger Amerikaner wurde verhaftet, nachdem er auf eine Lieferdrohne von Walmarkt geschossen hatte"
Und zwar mit seiner nicht unwahrscheinlich bei Walmart gekauften Pistole.
 
Zurück