Transport im Flugzeug innerhalb der EU problematisch?

Ach das meinste... ich dachte nun eher wegen Temperatur....
Klar so nen Laptop ist immer zwischen mehrere Pullis, Hosen etc. gut gebettet... bei nem Desktop Tower sieht das anders aus!
 
Also ich würde das lieber über die Post versenden, die sind vlt ein klein wenig Vorsichtiger...wenn ich sehe wie die am Flughafen die Koffer rumschmeissen beim einladen würde ich behaupten du kannst den PC nachher Beerdigen...
 
Die Idee das Ding im Handgepäck rüberzufliegen und danach zurück in den Koffer gefällt mir irgendwie.

Um die Hardware mach ich mir am wenigsten Sorgen, am ehesten noch um die GPU.
Den Athlon x4 845 mit seinen 65W TDP wollte ich mit einem kleinen, leichten Towerkühler kühlen (obwohl boxed es auch täte), der dann nur wenig Druck aufs Board bringt.
Festplatte wird halt eine SSD, die ja bei Temperaturschwankungen und Stößen toleranter sind.
Die HD 4770 als GPU ist zwar lang, aber der Kühler ist für heutige Verhältnisse ein Scherz. Der Arctic Accelero L2 Plus kommt von Form und Größe dem original Sapphire Kühler noch am nächsten. Die Karte ist also nicht schwer. Meine deutliche kürzere GTX 660 ist da deutlich schwerer.

Wie gesagt: Ich plane einen Full-Size Koffer zu nehmen, den randvoll mit Decken und Kleidung zu stopfen und da den Mini-Tower-PC reinzupacken. Eher reißen die den Koffer auseinander, als dass da der PC zu Bruch geht.

Um den Zoll mach ich mir auch keine Sorgen. Vielleicht sollte man das in Rumänien vorsichtshalber anmelden. Zur Not zahlt man da 10€ an die Jungs und gut ist's.

Einen kleinen Rollkoffer als Handgepäck ist keine Option, da dann A: der PC drinnen schon sehr klein werden müsste, damit alles noch in den Maßen bleibt und B: Müsste ich so ein Köfferchen erst noch kaufen. Und dann kann ich's wirklich besser per Post verschicken. Kommt dann billiger.
 
Hab da auch Erfahrung mit, sollte ein normaler ATX-PC von MUC nach HAM. An sich kein Problem, nur minimal zu schwer (24 KG der Koffer dann), sodass der Check-In-Automat dann nicht mehr ging (Lufthansa). Musste mich dann noch mal am regulären Schalter anstellen, weil man 1 KG Übergepäck nicht einfach per KK am Automaten zahlen kann.

Zum Transport an sich: nichts weiter gemacht. Rechner in den Koffer, drum herum Handtücher. CPU-Kühler / Grafikkarte ggf. demontieren und in kleinen Kartons mit reinlegen. Da ich selbst mit geflogen bin, war es mir egal, was das Durchleuchten ergibt - im Zweifel hätten die ausgerufen (hört man ja manchmal, "Herr X bitte zur Gepäcknachkontrolle"). Und nachdem ja auch kein Akku etc. enthalten ist in einem normalen PC war das alles unspektakulär und hat es problemlos überstanden.
 
ok, danke :daumen:

Hab heute Morgen die Antwort der Bundespolizei erhalten. Hier im Volltext, wenn jemand einen ähnlichen Fall hat und das mal brauchen sollte:

"Sehr geehrter Herr ,

der PC, welchen Sie selbst zusammengebaut haben, würde, sofern reguläre Bauteile verwendet wurden, keine rechtlichen Bedenken darstellen. Dieses Gerät wird entsprechend durchleuchtet und es wird ein Spezialtest durchgeführt werden. Ich bitte Sie daher sich rechtzeitig am Flughafen einzufinden.
Ob vor Ort aufgrund des Röntgenbildes Bedenken vorliegen, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen.

Mit freundlichem Gruß
"

Hört sich doch gut an. Ich werd jetzt also am Wochenende nochmal alles final mit Eltern und Freundin besprechen und dann gucken wie's gemacht wird. Falls doch Handgepäck ist die Option "während des Flugs im Handgepäck, danach in den Koffer" wohl aus transporttechnischer Sicht das Mittel der Wahl.
Am Flughafen werde ich dann aber sicherheitshalber einen Schraubendreher und WLP (falls die den PC wirklich auseinandernehmen wollen) mitnehmen und das Gehäuse nur mit Thumbscrews verschließen.
 
Wobei die Handgepäckregeln afaik strenger sind als für aufgegebenes Gepäck. Also da würde ich mich nicht drauf verlassen, zumal die beim Boarding auch sagen können: ne, kein Platz mehr, Handgepäck kommt ab einer gewissen Größe doch unten rein. Bei der Landung dann delivery @ aircraft. Oder es wird noch komplett wie normales Gepäck eingebucht (auch schon erlebt). Wenn man dann einen ungepolsterten PC hat, ist es vll. blöde.
 
True story...

Das Thema an sich ist jetzt aber vollends begraben.
Nachdem die Hardware in allen Einzelheiten, Pro-/Contra alles durchgeplant ist, ich Euch um Rat gebeten habe und selbst die Bundespolizei informiert ist, finden die Eltern (in Absprache mit Freundin und ihrem Bruder) ein Notebook doch praktischer. :wall::motz::daumen2:
Vielen Dank dafür! Zwei Wochen früher und ich hätte meine und vor allem Eure Zeit für was besseres nutzen können. Das Notebook ist durchaus potent und kann über den Arbeitgeber des Bruders für 250€ bekommen werden, aber trotzdem unbefriedigend.

Vielen Dank aber nochmal für euer aller Hilfe! :daumen: Ich hätte gern berichtet in wie viele Einzelteile die Sicherheitskontrolle das Ding zerlegt hätte.
 
:lol::lol::lol: Klassiker!
Man wird um Rat gefragt, macht sich schlau, hält Rücksprache, besorgt evtl. schon Teile, macht sich an die Planung und TADAA: Wir haben jetzt doch nen MacBook Air für das 3 fache Geld mit niedrigerer Auflösung, halbem RAM, viel zu kleiner 128er SSD und viel kleinerem Monitor gekauft.... das is so leicht und schick und schlau!! Kannst Du die gekauften Teile selber brauchen oder wieder zurück schicken? Achja und kannst Du ne externe Festplatte besorgen für das MBAir? :hmm: YOU SERIOUS!?!?!
(So erlebt mit meiner Tante um die Jahreswende! :motz:)
 
Das Alternativnotebook hat wenigstens den halben Preis des geplanten Rechners und ist durchaus brauchbar. Das macht's verschmerzbarer als so ein Apfel-Zeug, aber trotzdem dämlich.

Und dann so Sprüche wie "Aber hab doch Verständnis dafür. Das sind Rentner [Anm. d. Red.: 63J alt mit eigenem kleinen Weinbau!!]. Das ist doch viel einfacher. Und der Transport, und so kompliziert. Da musst Du doch ein wenig Verständnis für haben!"

Aber immer doch...:wall:
 
Ok, weils so schön war: Einen hab ich noch!

Das geplante Notebook kann nun doch nicht gekauft werden, da sich der Arbeitgeber quer stellt. Nun wirds ... Tadaaaaa ... doch wieder ein PC.
Nun wird von den Beteiligten (außer mir) jedoch ein neuer Plan verfolgt: Ich soll die Teile bei einem rumänischen Onlinehändler bestellen und zum Bruder nach Bukarest liefern lassen. Der baut die Teile dann zusammen ("Kann der das denn??" "Joa denke schon, der ist doch Informatiker...") und die Eltern nehmen den PC auf dem Rückweg per Zug wieder mit. Vor zwei Tagen war die Zugfahrt mit PC noch so schwierig, jetzt solls gehen. Ne ist klar...

Zusammengefasst:
Ich kaufe PC Teile in Rumänien um sie zum Bruder liefern zu lassen, der meines Wissens nach noch nie einen PC zusammengebaut hat. Ersparnis: Ein 3h Flug von Hamburg nach Bukarest. Risiko: PC funktioniert nicht, bzw. wird nicht so liebevoll zusammengeschraubt (zB Kabelmanagement) und softwareseitig sahnemäßig eingerichtet wie bei uns Schraubern üblich. Cool! :nene:

Und wenns nicht läuft bin ich es am Ende wieder. Na herzlichen Glückwunsch
 
War ich auch am Überlegen (aber auf eigene Kosten).
Vielleicht bin ich Weihnachten in Rumänien, vielleicht auch nicht. Hab auch schon überlegt das ganze Projekt abzublasen und das dann selbst vor Ort zusammenzubauen, oder aber selbst den kompletten PC da runter zu transportieren. Dann ist das wenigstens alles chico ohne da jetzt groß aus der Ferne herumwerkeln zu müssen.

Muss das denn alles so unnötig kompliziert sein?
 
Ein Freund von mir hat schon mehrmals seinen PC im Handgepäck von GB wo er arbeitet nach Österreich und zurück geflogen. Keine Probleme.
 
Wenn die Story fertig ist, kann man glatt einen Sketch draus machen!

Wünche noch viel Geduld mit den lieben Schwiegereltern. :)

PS: Weihnachten dort feiern und PC da zusammenschrauben oder dann mitnehmen wäre mein Favorit. :)
 
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