Transgender / Sex & Gender

Deswegen muss ich immer lachen, wenn man behauptet, dass manche Palästinenser oder Araber antisemitisch sein:stupid:
Du solltest dir Gedanken über deine Bildung machen.
 
Du solltest dir Gedanken über deine Bildung machen.
Ja, stimmt. Weil eine Internetseite behauptet, dass das so ist, muss ich mir natürlich jetzt Gedanken um meine Bildung machen... :schief:

Araber sind Semiten. Dazu herrscht historischer Konsens. Die arabische Sprache zählt zur semitischen Sprachgruppe. Der Begriff Antisemitismus anstelle von Antizionismus zu verwenden ist lediglich eine politische Agenda, um Kritik an den rechtsextremen Apartheidstaat Israel mundtot zu machen, indem man ihre Kritiker dadurch in einen Topf mit Nazis und Holocaustleugnern werfen möchte.
Perfide Manipulation, nicht mehr und nicht weniger.
 
Weil eine Internetseite behauptet, dass das so ist, muss ich mir natürlich jetzt Gedanken um meine Bildung machen... :schief:
Diese Seite Amadeu Antonio Stiftung liefert im Zweifel mehr Inhalt, als deine bisherigen Beiträge zum Thema zusammen.
und wie es im Schlussatz dort auch passend heißt:
Der Verweis auf das Wort »Semit« ist eine beliebte Taktik um von real existierendem Antisemitismus abzulenken. Dabei wird ignoriert, dass Begriffe keine »eigentliche« Bedeutung haben. Begriffe wachsen historisch und entwickeln sich in einem spezifischen sozialen Kontext. Die verklärte Forderung, man solle doch einfach die Worte für sich selbst sprechen lassen, stellt eine Verzerrung gesellschaftlicher und sprachlicher Realität dar.

rechtsextremen Apartheidstaat Israel
Da weiß man doch woher der Wind weht. Jemand der antisemitischen Ansichten anhängt, möchte dafür nicht kritisiert werden.
 
Ist dir das lieber?
 
Da weiß man doch woher der Wind weht. Jemand der antisemitischen Ansichten anhängt, möchte dafür nicht kritisiert werden.
Woher weht er denn? Wenn du mich dafür kritisieren möchtest, weil ich die Politik des Staats Israel kritisiere, dann tu es.
Aber mich in eine Schublade mit einem emotional negativ aufgeladenen Begriff zu stecken und so stumm stellen zu wollen funktioniert bei mir nicht. Ich bin aber auch kein Deutscher, der sich der Vergangenheit seiner Großeltern wegen schlecht fühlen muss.

Semiten per Definition: "Als Semiten werden (historische) Völker bezeichnet, die eine semitische Sprache sprechen und sprachen.
(...]
Zu den Semiten zählen die Amharen, Tigrinya, Araber, Hyksos, Malteser, Minäer, Sabäer, Amoriter, Ammoniter, Akkader/Babylonier/Assyrer/Aramäer, Hebräer, Kanaaniter, Moabiter, Nabatäer, Phönizier und Samaritaner."

Ist dir das lieber?
Kritik an Israel ist kein Antisemitismus. Höchstens Antizionismus, aber damit hätte ich kein Problem, denn Zionisten sind Rechtsextreme.
 
Kritik an Israel ist kein Antisemitismus.
Der Ton macht die Musik und man sollte sich die Arbeitsdefinition von Antisemitismus zu Gemüte führen.
Aktuelle Beispiele von Antisemitismus im öffentlichen Leben, in den Medien, Schulen, am Arbeitsplatz und in der religiösen Sphäre können unter Berücksichtigung des Gesamtkontexts folgendes Verhalten einschließen, ohne darauf beschränkt zu sein:
[...]
Das Aberkennen des Rechts des jüdischen Volkes auf Selbstbestimmung, z.B. durch die Behauptung, die Existenz des Staates Israel sei ein rassistisches Unterfangen.
[...]
 
Meiner Meinung nach wird bei diesem Thema zuviel unterstellt und undifferenziert in einen Topf geworfen. Das fängt sprachlich beim Begriff Antisemitismus an, der ja meinetwegen für Diskriminierung von Juden stehen bleiben soll. Aber wieso um Himmels Willen ist Kritik an die Vorgehensweise des Staates Israel direkt Antisemitismus und wieso geht man im obigen Zitat gleich davon aus, dass so eine Kritik gleich das Existenzrecht Israels in Frage stellen würde?

Im Umkehrschluss stelle ich mir die Frage, ob Israel dadurch jetzt Narrenfreiheit erhält, weil jegliche Kritik als Antisemitismus im Keim erstickt werden darf.
 
Eine Frau die es bereut, eine Geschlechtsumwandlung gemacht zu haben. Wie sie selbst sagt, hätte ihr eine Therapie mehr geholfen mit ihren Problemen!

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Wenn Du einen schwulen oder lesbischen Charakter in einer Story hast, ist ein zweiter nicht weit... was nicht verwundern sollte, denn man sucht und findet sich :)

Nö. Wenn sich die Story nicht um Sexualität oder sexuelle Beziehungen dreht, muss der Autor auch keinen passenden Partner vorsehen. Und wenn der (Kern-)Cast klein ist, dann stehen die Chancen für eine zufällige Anbahnung halt auch eher schlecht:

In der durchschnittlichen mitteleuropäischen Gesellschaft unserer Tage identifizieren sich den hier gemachten Aussagen nach 1/10 als nicht klassisch hetero. Der Einfachheit gehe ich mal davon aus, dass die darunter befindlichen, leicht vermittelbaren Voll-Bisexuellen maximal eine gleich große Rolle spielen, wie die Summe aus Asexuellen, Objektophilen, etc. und an keiner dauerhaften nicht-hetero-Beziehung interessierten bi-curious sowie dem transvestitischen Spektrum und rechne mit 1/20 Schwule + 1/20 Lesben. Das heißt man muss 30 Charaktere in einer Story haben, ehe ein 50:50 Chance besteht, dass sich darunter ein schwules oder ein lesbisches Paar findet.

Das ist VERDAMMT viel. Klar, explizite Gesellschaftsdramen und Lovestorys haben manchmal einen so großen Cast, aber die sind dann aus sexueller Sicht auch zielgruppenspezifisch. Bei Filmen scheidet alles andere schon aus, weil man in einen Action-Film/Thriller/Horror/... halt nicht 3 Stunden Zwischenmenschliches hat. Bei Büchern wird es auch knapp. Obwohl ich hier sicherlich ein halbes Dutzend Regalmeter stehen habe und in meinem Leben locker nochmal die 3-4 fache Menge gelesen haben muss, fällt mir spontan nur der Herr der Ringe ein, der so viele Personen detailiierter vorstellt. (Der enthält neben drei Heteroliebespäärchen zzgl. einem Flirt immerhin drei verdächtig enge Männerfreundschaften, zwei weitere Männer die sich zumindest nur mit Männern umgeben und einen freiwilligen Einsiedler der entweder aromantisch oder dendrophil sein muss. Nicht schlecht für ein Buch das geschrieben wurde, als Homosexualitätsbekundungen noch strafbar waren und das ganz sicher nicht den Anspruch hat, eine durchschnittliche mitteleuropäische Gesellschaft des 21. Jhd. zu repräsentieren.)


Damit Ende in den Impfausflug als Vergleichsbeispiel...

Sprich, es kommen ähnliche Mechanismen der Ablehnung und Vorurteile ins Spiel, die dir als Schwuler (so nehme ich an) tagtäglich begegnen mögen.

Da gibt es noch unzählige andere Beispiele. Man kann wegen seiner Kleidung, seiner Frisur, seinem Musikgeschmank, Essens- und Getränkevorlieben oder -abneigungen, Bildung, Körperbau, politischer/religiöser/sozialer Weltanschauung,........ in Schubladen gesteckt, gemobbt, ausgeschlossen, benachteiligt,... werden. Eigentlich sollte jeder schon mal Erfahrungen dieser Art gemacht haben, auch wenn "ich mag kein chinesisches Essen" sicherlich leichter zu verbergen und deswegen seltener ein Thema ist, als z.B. ein phänotypisch klar erkennbarer Migrationshintergrund.


Okay, dass diese beiden Aussagen widersprüchlich rüberkommen kann ich verstehen. Was ich meine ist folgendes: Heterosexualität als "Norm" ist in der Öffentlichkeit überall verbreitet und sichtbar,

Mal so ne Frage: Was ist mit dieser immer wieder geäußerten Floskel eigentlich gemeint? Mir persönlich begegnet Sexualität in der Öffentlichkeit quasi nie. Das häufigste wären noch indirekte Hinweise in der Werbung für familien-mit-kindern-bezogene Produkte, aber da ist Reproduktivität halt eine Grundvoraussetzung. Alles andere? Selbst klassisches "sex sells" zeigt fast immer nur ein Geschlecht und kann sich mit einer weiblichen Figur genauso gut an Lesben wie an heterosexuelle Männer richten.


Im Deutschen gibt es aber leider keine anderen Worte für "Geschlecht" wie im Englischen mit "sex" und "gender". Womöglich müssten andere Bezeichnungen eingeführt werden, die eine einfachere Differenzierung ermöglichen, aber das würde wahrscheinlich auch mit vielen heftigen Diskussionen einhergehen...

Glaube ich nicht. Wer über etwas neues redet und dafür ein neues Wort prägt, kriegt eigentlich nie Ärger. Anfangs wird er halt nicht verstanden - aber das wird er ja noch viel weniger, wenn er ein Wort nimmt, dass es schon gibt und das eine ganz andere Bedeutung hat. Niemand wäre zum Beispiel auf die Idee gekommen, ein Smartphone als "Speisekarte" zu bezeichnen, nur weil es das Wort "Smartphone" noch nicht gab. Hat man halt neu eingeführt und das wurde auch akzeptiert war. Klar macht es einem die deutsche sprache nicht ganz einfach, die "Rollenbilder" "Herrlichkeit" und "Dämlichkeit" zielgerichtet zu differenzieren, aber stattdessen von den "Geschlechtern" "Mann" und "Frau" zu reden funktioniert ganz offensichtlich noch viel schlechter und sorgt für reichlich Verärgerung. Menschen mögen es halt nicht, wenn man ihnen vorwirft, ihr bisheriger, lebenslanger Sprachgebrauch wäre "falsch" und sie müssten sich wegen jemand anderem, der was neues will, umstellen und ihr altes aufgeben.

Du meinst das biologische, bei der Geburt erhaltene Geschlecht, richtig?

Ich meine das Geschlecht, ja. (Respektive ich meine Aussagen, die über dieses getroffen werden. Aber ich denke, ich habe klar gemacht, dass ich die nicht so ganz nachvollziehbar finde.)


Die Sexualität von Kindern beginnt bereits im Kleinkindalter durch Entdecken des eigenen Körpers.

Da haben sie aber keine Referenzpunkte, gegenüber denen sie Unstimmigkeiten feststellen könnten. Sie kennen nur ihren eigenen Körper und auch wenn sie sicherlich die primären Geschlechtsmerkmale an diesem bemerken, wissen sie weder wie die beschaffen sein sollten (unter welcher Prämisse auch immer) noch wofür die gut sind. Erst wenn man sein eigenes Geschlecht mit dem Geschlecht anderer in Bezug bringen will, also *** will, gibt es so etwas wie eine gewünschte Funktion die halt entweder passt oder nicht.

Dass es beim Aufwachsen keine Unterschiede zwischen Jungs und Mädchen gibt dürfte für die allermeisten Kinder die absolute Ausnahme sein. Alleine durch Rollenbildern in Kitas, Schulen, durch Spielzeug, Bücher, Kinderfilme und -serien werden klassische Rollenbilder ja immer noch sehr stark reproduziert.

Ja. Und das ist ein massives Problem. Aber keins das man löst, in dem man sich durch ggf. lebenslang einschränkende Operationen das andere von zwei verkackten Rollenbildern zuzuschreiben versucht, was dann aber in den Augen der Gesellschaft, um deren Rollenzwang es letztlich geht, gar nicht klappt.

Ich sehe, dass meine Aussage mindestens unglücklich war, danke für das Feedback!

War provokant geantwortet: Natürlich ist Sex für die meisten Leben wichtiger als Füße. Allerdings ist einer der Aspekte der LGBTATAQNO*...-Diskussion ja auch die Frage, wie detailiert die Gesellschaft solche Aspekte differenzieren und honorieren soll? Ich würde mich nicht wundern, wenn es mehr Fußfetischisten als aromantische, crossdressende, Bi-curious Transfrauen gibt. Aber bei ersteren beschwert sich niemand, dass ihre Sexualität in der Öffentlichkeit zuwenig präsent wäre.

Ich stimme dir weitestgehend zu. Ich bin sehr dafür, dass Eigenschaften nicht einem bestimmten Geschlecht zugeordnet werden, davon würden vermutlich alle profitieren. Aber bis dahin ist es noch ein verdammt weiter Weg.

Um ehrlich zu sein halte ich diesen Weg für weitaus kürzer als den Weg zur allgemeinen Akzeptanz von Transpersonen als vollwertige Mitglieder des anderen Geschlechs in den Augen aller Gesellschaftsmitglieder. Vor 1,5 Jahrzehnten feierte eine Postgender-Partei große Erfolge. Vor 2,5 Jahrzehnten waren Herrenröcke auf jedem Laufsteg zu sehen (und ja, ich habe sowas auch in freier Wildbahn gesehen. Und es hat ungefähr 10 Sekunden Augenbrauen hochziehen geerntet und das wars). Vor (über) 3,5 Jahrzehnten tauchten Frauen in den letzten "Männer"berufen auf. Die Akzeptanz für genderegalen Umgang miteinander ist meiner Meinung nach weitaus stärker gegeben als für die Beachtung wie auch immer geartete, neue Geschlechtsdefinitionen. Einfach weil ersteres nur ein "lass andere halt machen" bedeutet, letzteres dagegen eine aktive Auseinandersetzung und Anpassung an die Vorstellungen anderer bedeutet. Und darauf reagieren Menschen nicht ohne Grund widerwillig.

Die Veränderungen des eigens Körpers geschieht ja aber nicht mit der Absicht, der Gesellschaft etwas zu beweisen, sondern weil sich diese Personen in ihrem eigenen Körper nicht wohlfühlen. Operationen und Anpassungen werden für sich selbst durchgeführt, nicht um andere zu beeindrucken oder zu beeinflussen.

Das ist halt die Frage. Soweit ich das mitbekomme, sind gezielte Veränderungen im Brustbereich zum Beispiel weitaus häufiger als an den primären Geschlechtsorganen. Teils sogar nur prosthetisch. Dabei definieren letztere das Geschlecht, während ersterer vor allem nach außen sichtbarer ist. Auch bei der gesamten rechtlichen Debatte geht es nur um Punkte mit Außenwirkung: Eine Person weiblichen Geschlechts will auf der Straße wie ein Mann aussehen, "Mann" im Pass stehen haben und als Mann angesprochen werden. Kurz: Die Frau will das klassische Rollenbild "Mann" in der Öffentlichkeit ausfüllen. Einen *** zu haben scheint dagegen in nahezu allen Berichten, die mehr begenen, sekundär zu sein.
 
Und ich finde es tatsächlich einfacher von "Zuschauer:innen" als von *Zuschauerinnen und Zuschauern" zu reden, wie es vorher immer gemacht werden musste.

Man könnte ja auch so einfach von "die Zuschauenden" sprechen, wenn man schon meint das "die Zuschauer" "diskriminierend" sei, aber das wäre ja auch zu einfach und klingt weniger umständlich "feminin", als es mit *innen zu schreiben.

Übrigens konnte mir bis heute immer noch keine Feminist*in erklären wie man nun Feuerwehrmann richtig gendert, oder was ein Ärzt(*innen) sein soll. :fresse:

Man muss in Neuerungen nicht immer krampfhaft was negatives suchen, es gibt im allg. auch viele Vorteile.
"So er denke damit die rechte Annahme zu vertreten."
"Doch so möge er ihm nun die Butter reichen".

Ein "abgrenzender Sprachgebrauch" war auch schon vor Jahrhunderten "in Mode", bei Menschen die meinten sich vom "ungebildeten Pöbel" ihrer Zeit durch die Sprache abgrenzen zu müssen und viel mehr ist das gendern auch nicht, auch wenn gewisse gesellschaftliche Gruppen, gerne auch in der deutschen Medienlandschaft, sich dabei besonders schlau, tolerant und gebildet fühlen mögen.

Aber am Ende bleibt es halt doch nur dabei, wer zwanghaft "woke", "gebildet", "tolerant wirken" und "voll im Zeitgeist" sein will, gendert halt und grenzt sich so von den "dummen ewig Gestrigen" ab, die sich ja durch das "nichtgendern" vermeindlich selbst als solche "entlarven".

Doch auch das gendern bleibt am Ende eine "Nullnummer", auch wenn das der eine oder andere nicht merken mag, das Sprache immer eine an der praktischen Nutzbarkeit und Effiizens orientierte Geschichte bleibt und da ist permanent in der dritten Person zu sprechen genauso unnötig verwirrend und umständlich, wie permanent irgendwelche Binnensternchen dranhängen zu müssen, was "komischerweise" aber auch (fast) immer dann plötzlich gerne, bei gendernden Personen, Aussetzer bekommt, sobald es um negativ behaftete Begriffe geht, wie Steuerhinterzieher, oder Verbrecher, da redet man dann plötzlich wieder, wie selbstverständlich, in der "maskulinen" Form, bisweilen selbst dann noch, wenn selbiger klar definierbar "feminin" sein sollte.

Und am Ende hat "spezieller zeitgeistlicher Sprachgebrauch" noch nie in der Geschichte der Menscheit eine Gesellschaft auch nur einen Meter gerechter gemacht, egal ob man nun alle "brüderlich" als Genossen und Genossinnen angesprochen hat, oder meint es muss ein Binnensternchen mit Anhang sein, was in letzter Instanz halt auch in etwa genauso viel über Toleranz und die Bildung einer Person preis gibt, wie inflationär mit Fremdwörtern und Fachbegriffen um sich zu werfen, um eine gewisse Intelligenz und Bildung "vorzutäuschen", wo bei tieferer Betachtung dann aber doch keine anzutreffen war.

Mich erinnert das stark an die Rechtschreibreform.

Es ist ja auch nicht "zumutbar", das Menschen / Schüler ihre Muttersprache erlernen müssen, also meint man halt "nach gehör" schreiben reicht halt auch, um als "richtig" zu gelten. Blöd halt nur dass das bei der später ungweigerlich stattfindenden gegenseitigen Korespondenz, in einer Gesellschaft, dann bisweilen schwierig werden und unweigerlich zu zusätzlichen Fehlfunktionen im sowieso schon fragilen "Sender - Empfänger Prinzip" führen kann. :ugly:
 
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Und ich finde es tatsächlich einfacher von "Zuschauer:innen" als von *Zuschauerinnen und Zuschauern" zu reden, wie es vorher immer gemacht werden musste.

Ich finde "Zuschauer" noch einfacher, 1-2 Silben weniger.


Eierlikör wurde mir in meinem Leben öfter angeboten als Sex. Gut, das kann an mir liegen.

Mir wurde vor allen Dingen schon häufiger was Eierlikör enthaltenes untergeschoben als etwas Sex enthaltenes. Bäh! Das halbe Internet hat Angst, unbemerkt Shemale-Porn untergeschoben zu bekommen, aber schon mal voller Vorfreude auf die Marmelade in einen Pfannkuchen gebissen und dann war da Eierlikör drin? WIDERLICH!


Im Sprachgebrauch musst du ja ne kurze Pause für den Doppelpunkt oder whatever machen.
Nur wird die immer kürzer und man hört nur noch Zuschauerinnen.
Dauert nicht lange, bis sich Männer beschweren.

Meine Gesprächspartner sollen sich glücklich schätzen, wenn ich mir die Zeit für Pausen zwischen Wörtern nehme :ugly: .


Der Ton macht die Musik und man sollte sich die Arbeitsdefinition von Antisemitismus zu Gemüte führen.

Der Ton "ICH definiere, was du eigentlich gesagt hast" macht selten harmonische Musik.

Die weitläufig verwendete Definition von "Antisemitismus" ist damit tatsächlich gar nicht so themenfern, sondern ein schönes Beispiel dafür, wie ein gutes Anliegen zur Nebensache werden kann, weil jemand darauf beharrt, es mit einem eigentlich schon vergebenen, unpassenden Wort zu bezeichnen. Was im Falle von "Judenhass" um so bescheuert war, weil es dafür ja sogar schon ein treffendes Wort gab. Aber irgendwer wollte sich wohl pseudointellektuell abheben (siehe auch Nightslavers Ausführungen) und ein paar Jahrzehnte später haben wir zwei Wörter für "Judenhass", aber keines mehr für "gegen Semiten gerichtet". In der Ecke hat das ja sogar Tradition: "Rassismus" hat nichts mit Rassen zu tun (weil es die bei Homo sapiens gar nicht gibt; aus halbwegs moderner Sicht schon per Definition auch gar nicht geben kann) und müsste eigentlich Ethnizismus heißen, "Faschismus" und "Nazismus" werden so inflationär unpassend gebraucht, dass sie genauso wertlos geworden sind wie "Terrorismus". etc..

Jetzt versuchen halt einige auch, die bestehenden Bezeichnungen für das Geschlecht und seine Ausprägungen auszuradieren, nur weil ihnen keine Wörter für ihre Genderanliegen einfallen. Würden solche Fehler überall zur Norm werden, sobald sie oft genug gemacht wurden, hätten wir längst "Imbusschlüssel", würden Geschwindigkeiten in Papiertaschentüchern angeben und die einzigste Möglichkeit, einem Genitiv begenen zu tun, wäre ein Besuch in dem Museum.
 
..., als z.B. ein phänotypisch klar erkennbarer Migrationshintergrund.
Yepp, der Witz ist, nur weil man (so wie ich) etwas anders aussieht, weil irgendwann vor drei Generationen was anderes in den Genpool sprang, man als Grundschulkind anno 1970 dann als "Kümmeltürke" beschimpft" wird und mein türkischer Banknachbar entrüstet meinte "Du bist gar kein Türke".
Minderheitenausgrenzung gleich welcher Art bedeutet insbesondere für Kinder immer auch eine Vereinsamung und fehlende soziale Teilhabe.
 
Yepp, der Witz ist, nur weil man (so wie ich) etwas anders aussieht, weil irgendwann vor drei Generationen was anderes in den Genpool sprang, man als Grundschulkind anno 1970 dann als "Kümmeltürke" beschimpft" wird und mein türkischer Banknachbar entrüstet meinte "Du bist gar kein Türke".
Minderheitenausgrenzung gleich welcher Art bedeutet insbesondere für Kinder immer auch eine Vereinsamung und fehlende soziale Teilhabe.
Das erinnert mich daran, dass ein türkischer Kumpel die Theorie vertrat, dass American Natives höchstwahrscheinlich mit den Türken gemeinsame Vorfahren aus der mongolischen Steppe haben :ugly:

Der führte es auf gewisse phänotypische Ähnlichkeit zurück und dass die vorislamischen Türken auch einen starken Schamanen-Kult hatten.
 
Das erinnert mich daran, dass ein türkischer Kumpel die Theorie vertrat, dass American Natives höchstwahrscheinlich mit den Türken gemeinsame Vorfahren aus der mongolischen Steppe haben :ugly:

Der führte es auf gewisse phänotypische Ähnlichkeit zurück und dass die vorislamischen Türken auch einen starken Schamanen-Kult hatten.
Sagen wir es mal so, Beiden scheint eine große Nase und schwarzes Haar zu Eigen sein... :)
Daher wohl auch die "Verwechslung" in meinem speziellen Falle.

Ob dann tatsächlich vor paar 10.000 Jahren sich irgendein Steinzeitstamm in Innerasien aufteilte und Familie A nach Westen und Familie B nach Osten zog :ka:


Da ich immer und überall ein wenig "Werbung" für "uns" mache,
ein Hinweis auf eine GEO-Produktion über meinen Tribe:
Wie halt immer, unseren Namen kann wieder mal keiner...
Die Chilcotin heissen in echt Tsilhqot'in, na ja, Randetails...
 
Yepp, der Witz ist, nur weil man (so wie ich) etwas anders aussieht, weil irgendwann vor drei Generationen was anderes in den Genpool sprang, man als Grundschulkind anno 1970 dann als "Kümmeltürke" beschimpft" wird und mein türkischer Banknachbar entrüstet meinte "Du bist gar kein Türke".
Minderheitenausgrenzung gleich welcher Art bedeutet insbesondere für Kinder immer auch eine Vereinsamung und fehlende soziale Teilhabe.
Wobei das fast jedes Kind mal erfährt.

- es ist dick
- es ist besonders groß
- es ist besonders klein
- es hat große Ohren oder eine lange Nase
- es hat eine Brille
- es hat Akne
.
.
.

Und heute erlebt man ja auch öfters, dass Minderheiten, die zur Mehrheiten werden sich nicht wesentlich anders verhalten. Nur wird aus dem "Kümmeltürke" eben die "Kartoffel".

So etwas darf nie Mobbing werden, aber ein Kind muss eben auch lernen, dass es Menschen gibt, die es nicht leiden können und generell wenig sympathisch sind. Kinder lernen Sozialverhalten durch ausprobieren und soziale Gruppen definieren sich bei allen sozialen Lebewesen auch durch die Ausgrenzung von Individuen außerhalb der Gruppe.
Das Problem sind eher die heutigen Eltern, die Fehlverhalten des eigenen Kindes nur ungern korrigieren wollen, aber Fehlverhalten anderer Kinder umso leidenschaftlicher anklagen. Als Eltern muss man damit leben, dass das eigene Kind manchmal auch ein Arsch ist. Dann muss am eben eingreifen und gegensteuern. Leider reagieren heute viele Eltern dann eher selber aggressiv und verteidigen die "Rechte und Freiheiten" ihres Kindes. Dazu kommen dann noch Erziehende und Lehrende, die selber ideologisch verblendet sind. Es ist schön einem 8jährigen zu erklären warum "Du Türke" eine unerträgliche rassistische Beleidigung ist, "Du Kartoffel" aber keine Beleidigung ist. Dazu kommt, dass die Kinder sich meist im Streit zwar beleidigen, aber eine halbe Stunde später wieder problemlos und happy zusammen spielen, zumindest wenn die Erwachsenen nicht übertrieben eingreifen.

Was wünsche ich mir immer, dass die Leute mit dem Wunsch nach mehr Toleranz ihre eigene Toleranz gegenüber anderen meinen würden und nicht die Toleranz von anderen ihnen gegenüber.
 
a) Du bist wahrscheinlich noch jünger
b) nicht aus dem Rheinland

und Eierlikör wurde mir in meinem Leben öfter angeboten als Sex. Gut, das kann an mir liegen.
Zu den Jüngsten gehöre ich auch nicht mehr. Aber es ist halt so. Es wird dir überall ins Gesicht geklatscht. Nimm mal das aktuelle Call of Duty als Beispiel. Zur Profilgestaltung haben es nicht mal die verschiedenen Fahnen der Länder ins Spiel geschaft, aber öffnest du den Editor, werden dir um die 15 Konstellationen der LGblabla Flagge ins Gesicht geprügelt, bei insgesamt vll. 20 Fahnen. Penetranter geht es dann auch nicht mehr. Und so ist es ja in vielen Lebensbereichen. Dann brauch man sich auch echt nicht wundern, wenn die Ablehnung steigt und steigt.
 
Zu den Jüngsten gehöre ich auch nicht mehr. Aber es ist halt so. Es wird dir überall ins Gesicht geklatscht. Nimm mal das aktuelle Call of Duty als Beispiel. Zur Profilgestaltung haben es nicht mal die verschiedenen Fahnen der Länder ins Spiel geschaft, aber öffnest du den Editor, werden dir um die 15 Konstellationen der LGblabla Flagge ins Gesicht geprügelt, bei insgesamt vll. 20 Fahnen.
Sowas ähnliches ist mir bei Gotham Knights aufgefallen. Da unterhalten sich Batgirl und Red Hood per Emails darüber, dass sie ja beide zum Pride Festival gehen wollen und im Hauptquartier hängt auch so eine Regenbogenfahne. Keine der Figuren ist gay, sodass es mir total aus dem Kontext gerissen vorkam. Das hat für mich auch etwas von einem klaren politischen Auftrag, der an so vielen Stellen wie möglich in Medien vorangetrieben werden möchte.
Und heute erlebt man ja auch öfters, dass Minderheiten, die zur Mehrheiten werden sich nicht wesentlich anders verhalten.
Wo werden Minderheiten zu Mehrheiten? In Deutschland bleiben Minderheiten weiterhin Minderheiten auch wenn in einer Klasse nur 5 "Deutsche" sitzen.
Dazu kommen dann noch Erziehende und Lehrende, die selber ideologisch verblendet sind.
Schreibt derjenige, der sonst überall LGBQT verblendetes Zeugs von sich gibt. Aber interessant zu sehen, dass wenn es um Rassismus geht du doch wohl eher rechts stehst....
 
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