AW: Tipps für einen "einsteiger"
Hast du eine Schrägkolbenpumpe mit ordentlicher Leistung schon mal im Betrieb gehört. Leise ist was deutlich anderes

. Es gibt aber in der Tat auch Bauformen für Verdrängerpumpen die nicht zwangsläufig laut sein müssen

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Um ganz ehrlich zu sein: Ich weiß nichtmal, was eine "Schrägkolbenpumpe" ist, google hat auch nicht wirklich ne Antwort und das, was ich zwischen den Zeilen lese, geht Richtung Axial-/Frei-/Schwingkolben. Die sind immer laut, ich spreche von Drehkolben. Die sollten bei ausreichend kleiner Dimensionierung auch in leise möglich sein. (in groß sind auch Kreiselpumpen unerträglich)
Wir sind bei einigen Kühlern sogar schon im Bereich von 10K für DeltaT DIE-Wasser

. Kommt aber auch ein wenig auf die Leistungsdichte der CPU bzw. des DIE-Sim an.
Link?
Hast du btw mal die aktuelle Direkt-Wakü für Server-Blades von IBM gesehen? Sieht zwar aus wie in der letzten Bastlerbude zussmengelötet, aber technisch sind da schon einige Hinweise versteckt, wie man es besser machen könnte - auch Richtung Druck, Wärmeleitmedien etc.

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Nö, hab einen aktuen Mangel an Power-Blades in meiner Bude
[quot€]Insgesamt beurteilen wir das Potential dieser Maßnahmen an den Kühlern aber recht unterschiedlich. Für mich erscheinen die theoretisch erreichbaren 3 bis 4K jedenfalls nicht als so relevant. Der Aufwand steht da kaum in einem guten Verhältnis zum Nutzen (sofern man den überhaupt beziffern könnte).[/quote]
3 bis 4K wären bei deinen obigen 10K und zuzüglich 1-2K am Radiator eine Effizienz Verbesserung um 25-33%. Das ist extrem viel - und kann wahlweise in geringere Kosten, mehr Abwärme, kompaktere Abmessungen oder geringere Lautstärke umgesetzt werden.
Ja Erosionsprobleme gäbe es vor allem bezüglich der Korrosionsinhibitorschichten
Die sind mir wurscht. Kupfer darf ruhig fleckig aussehen, wer was anderes will, soll Gold drauf machen
Eine moderate Steigerung der Drucks wäre sogar noch mit Kreiselpumpen größeren Kalibers machbar

. Probleme sind aber auch da wieder Lärm und Stromverbrauch/Heizleistung.
Mit Serienschaltung wäre sogar weitaus mehr als eine "moderate" Steigerung möglich. Aber mir ging es nicht darum, den Materialeinsatz zu übertreiben, sondern Verbesserungsmöglichkeiten zu finden. D.h. mehr Leistung bei vergleichbarem Aufwand - und das wäre ein Pumpprinzip, dass mehr auf Druck denn auf Durchsatz optimiert ist, imho die erste Adresse.
Prinzipiell ist das schon richtig, dass man mit ner Verdrängerpumpe engere Radiatorquerschnitte machen könnte - allein es nützt nichts

. Der limitierende Faktor beim Radiator ist nicht der Wärmeübergang vom Wasser zu den Rohren sondern der von den Rohren und Lamellen zur Luft

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feinere Rohre lassen sich feiner verteilen, die Wärme dadurch gleichmäßiger über die Lamellen verteilen. Im Idealfall gibt es letztere gar nicht mehr, nur noch eine Zehntelmillimeter dicke Kupferschicht zwischen einer Kapillare und der Luft. Was so möglich ist...:
Guck dir mal die Abhängigkeit der Temperatur deiner Ausatemluft von der der Einatemluft und der des Blutes an.
Was die Gegenstromtechnik betrifft: Da bin ich ganz deiner Meinung!
Das wäre ein echter Entwicklungsschritt, wenn man mal vom üblichen Querstromdesign abkäme. Wobei bei Gegenstromdesign nicht das gemeint ist was früher von gewissen Wakü-Herstellern als solches tituliert wurde

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Der Hersteller muss mir entgangen sein.
Mit aktueller Technik wäre Gegenstrom aber auch viel zu teuer. Aufgrund der kurzen Luftwege muss man mehrere thermisch isolierte Durchgänge machen, d.h. mehrere unabhängige Lagen Lamellen und Rohre. Das lohnt sich nur, wenn man ohnehin sehr feine Rohre in eher serieller den paralleler Anordnung hat.
Naja ganz so schlimm ist es imo noch nicht. Natürlich bringt der Durchflusshype in seiner gegenwärtigen und vergangen Ausprägung nichts. Das wird auch dem Letzten hoffentlich noch irgendwann einleuchten, aber man kann mit Pumpen wie der Laing DDC und guten aber einigermaßen restriktiven Kühlern mit effizienter Kühlstruktur und geringer ReBo schon einiges erreichen. Damit liegen die Pumpen dann auch wieder näher am optimalen Arbeitspunkt.
Brems eine Laing mal soweit ein (mit nem Hahn, sonst macht es keinen Sinn), bis die Kühlleistung messbar abnimmt (d.h. i.d.R. vorkomma-Bereich) und gucke, wo du auf der Leistungskurve bist...
Jep - als Wärmepumpe betrieben

. Luftverflüssiger arbeiten z.B. auch häufig mit Sterlingmotoren als Wärmepumpe!
Da machts ja auch Sinn, weil die die Luft direkt als Arbeitsmedium nutzen können

Aber wenn man einen geschlossen Kreislauf hat, spart man sich viel Aufwand (=Druckfestigkeit), wenn man ein passendes Kältemittel nimmt, dass im Umfeld seines Siedepunktes genutzt wird und wenn man die Wärme von a nach b transportieren will, macht auch eine Zusammenfassung der Funktionsschritte zu einem Motor nicht mehr soviel Sinn.
In der Beziehung hat sich in den letzten Jahren imo schon etwas getan. Große Leistungssprünge hat es freilich nicht gebracht, aber immerhin kann man mit aktuellen Radiatoren bei gleicher Kühlleitung mit noch geringeren Drehzahlen arbeiten und damit das Geräuschniveau etwas senken.
Das ist aber einfach nur den gestiegenen Größen und wakütauglichen Wahl der Lamellenabstände anzurechnen, Optimierung der Geometrie gab es keine. Lamellengeflechte mit dieser Struktur gibt es seit Jahrzehnten.
Vermutlich nur im Web0.X
Zumindest mit ner normalen Wakü als Rückkühlung ist das eigentlich nicht möglich. Die Maximaldifferenz handelsüblicher TECs liegt im Leerlauf bei 60°K. Damit müsste die Rückkühlung die Hotplate auf 10 bis 20°C bringen (was per Wakü nicht möglich ist) Nur so könnten -40 bis -50°C auf der Coldplate erreicht werdenn. Allerdings wäre dabei noch kein Bauteil gekühlt

. Diese Differenz ist nur im Leerlauf möglich. Wenn das also Chiptemperaturen sein sollen, ist das nur möglich wenn die Hotplate per Kokü weit unter Null °C gekühlt wird. Dann könnte man diese allerdings auch direkt drauf setzen und sich das TEC sparen und hätte noch niedrigere Temperaturen

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Ich hab selbst schon mal einen kleinen Peltier-Booster gebaut und weiß wo die Probleme liegen

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Ich spreche von Slot1 Zeiten. Bei 20-30W Abwärme und mit der Möglichkeit zur Sandwichkühlung konnte man sich noch zweistufige Konstruktionen erlauben. Und 2x30-35K, ausgehend von 20°C im Vorratsfass, sind nun wirklich kein Kunststück und bei den resultierenden 150-200W Abwärme durchaus für längere Zeit zu bewältigen.
Wenn ich das nun recht verstanden habe kriege ich mit einem chiller also unter last relativ kostengünstig auch unter vollast meine cpu(s) kalt ja?
"relativ" wie in "Silber ist relativ billig im Vergleich zu Gold"
Das Kosten/Nutzenverhältniss ist weiterhin mit von Supersportwagen in der Innenstadt vergleichbar.
Dieser Laptop-Kühler ist in der Tat megasinnlos!
Zumal er das Wasser nur im Kreis pumpt
Ig-Nobelpreis oder so was? kannst ja Isopropyl nehmen als Kühlmedium
IG-Nobel wird mitlerweile gern an seriöse Wissenschaft vergeben. Zu (in den Augen der Verleiher) vollkommen sinnlosen Themen zwar - aber solide durchgeführt.
BTW: kann grad nicht glauben was da auf Wiki steht da soll Isopropanol: 142 J mol^-1 K^-1 und Wasser hat 75,366 J mol^-1 K^-1 stimmt das?
Wenn ja rüste ich mal meine WaKü um, aber ich glaube da hat ein Author etwas durcheinander gebracht.
Weiß nicht, ob die Angaben stimme - aber rechne mal von mol in Liter um, dann wirst dus auch so sein lassen
was genau meintest du eigentlich mit adsorber?
Adsorberkühlschränge arbeiten mit Lösungskälte:
Z.B. Ammoniak in Wasser lösen sorgt für eine Temperatursenkung.
An anderer (getrennter) Stelle wird das ganze dann wieder erwärmt, so dass er aus der Lösung austritt, beides seperiert und sepperat heruntergekühlt und am zu kühlenden Punkt wieder vereinigt. Ist im Gegensatz zu Kompressoren lautlos und man kann Wärmeenergie zum kühlen nehmen

, z.B. aus Solaranlagen (soll derzeit DER Boommarkt sein). Auf der Kehrseite steht die geringere Effizienz im Vergleich zum Kompressor, d.h. man muss Vergleichsweise viel Wärme reinstecken und dann natürlich auch die ganze Hitze wieder abführen.
(trotzdem fände ich die Kombination aus einem Adsorber-gekühlten-extrem-OC-Mobil-Prozessor und einer GTX480 als Wärmequelle für die Regeneration extrem stylisch

)
angenommen ich könnte 4°C kalte kühlflüssigkeit für mein system zur verfügung stellen... in wieweit müsste ich bei 30°C raumtemp auf kondenswasser achten?
Sehr. Sobald du über 20% Luftfeuchte hast, sollte sich Kondenswasser bilden - und 20% hat man eigentlich immer.
nur die schläuche isolieren? oder auch mehr?
weil ich kann mir gut vorstellen das ab ner bestimmten temperatur auch an den schläuchen kondenswasser entsteht, sondern auch an den verschraubungen, anschlüssen, pumpein- und auslass und vorallen an den wasserkühlern selbst ._.
Überall ab der gleichen Temperatur, abgesehen von gut beheizten Kühlern.