Tipps für einen "einsteiger"

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Komplett-PC-Aufrüster(in)
Tipps für einen "einsteiger"

Ich weiß es ist eigentlich ein dämlicher name für so einen thread, aber irgendwie passte es zum thema.

Ich war schon immer seit ich aus der Grundschule raus bin fasziniert von Waküs :D
Ich hab mir ja nun auch einen wassergekühlten PC zusammengekloppt und hab dabei auch schon so die ein oder andere Erfahrung gesammelt.
Ich hab mir hier Ratschläge eingeholt und auch den kompletten wakü FAQ durchgelesen.

Nun frage ich mich aber dennoch:
Irgendwie waren manche antworten auf meine fragen im forum etwas widersprüchlich zu den aussagen im faq... und das hat mich teilweise ein wenig verwirrt... ich muss dazu sagen auf die foren antworten hab ich mehr gehört als auf den faq.. was sich auch durchaus als sinnvoll erwiesen hat.

Doch nun meine eigentliche Frage:
Gibt es auch so ein paar "underground" tips?
So dinge die nicht überall stehn?
Weil ich bin schon sehr häufig am überlegen ob man wakü technisch nicht noch ein paar schritte weiter gehn kann als das was man so generell kaufen kann. (und dabei meine ich nicht nur so sachen wie: Boaa imba wakü mithilfe eines kühlers von einem Sprinter oder so..^^)

Fänd es mal interessant von euch zu hören was ihr euch so zu dem thema durch den kopf habt gehen lassen :]

greetz joe
 
AW: Tipps für einen "einsteiger"

Wenn man mal hier im Forum schaut,findet man schon interessante Dinge wie den Fussbodenradi oder Radis die außen am Haus angebracht sind.Aber was genau willste jez wissen?
 
AW: Tipps für einen "einsteiger"

Klar man kann auch den Radi in einen Kühlschrank einbauen ....

Nein aber mal ganz im Ernst. Es gibt so einen Club von Hardecore Casemoddern und Moderatoren aber wenn es solche geheimen Tipps geben würde, würde keiner darüber reden. Denn die Erste Regel des Clubs heisst, es wird nicht über den Club geredet.
Mich haben sie abgelehnt darum darf ich darüber reden :D
 
AW: Tipps für einen "einsteiger"

ich wollte prinzipiell ne interessante diskussion anregen :D
nja nicht nur
ich brauch einfach mal einige ideen... wie würden z.B. andere denken wenn ich sage ich will einen möglichst kompaktes gerät schaffen, welches einen kühlschrank kompressor behinhaltet, natürlich den radiator des kühlschranks (bzw wenn ich sowas finde auch einen sehr kleinen der dem druck des kompressors standhält) und einem plattenwärmetauscher. dann lasse ich einfach die kühlflüssigkeit meines pc durch den plattenwärmetauscher meines kühlaggregats fließen (welches sich draußen befindet weils mich hier drinne mit seinem gebrumme nur nerven würde^^)
was aber wenn das teil mal ausfällt.. und inwiefern sind die dinger dauerlauf geeignet.. und wie gut umsetzbar ist sowas überhaupt
kann ich das überhaupt selbst basteln?
oder sollte ich doch lieber zu fertigen lösungen greifen?
ich bastle aber gerne :D
usw... zu sowas wollte ich was hören^^
und wenn jeder so eine idee hat entspringt dem ganzen vielleicht sogar was neues :]

@empty
mit underground tipps meinte ich eig solche erlebnisse die man selbst für völlig irrelevant hält, die anderen aber enorm weiter helfen könnten^^
sowas hab ich häufig.. wie z.B. als mein pc nich anging und ich dachte er wäre kaputt.. dabei war blos der reset knopf von meinem nigel nagel neuen haf-x kaputt :D
 
AW: Tipps für einen "einsteiger"

Ein Bekannter von mir hat sein Wasserbett als Radiator umgebaut... Schlafen tut er immernoch drauf, und die ganze Sache funktioniert auch ziemlich gut...
 
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Also selber Basteln wird tendenziell schwierig und auch teurer als wenn du dir ein Chiller (so heissen die) kaufst. Zumal das Kühlmittel FCKW Frei sein muss und du mühe hast dieses Kühlmittel zu erhalten bzw in dein Gerät einzubauen.

Wir geben hier alle, das beste aus unserer Erfahrung, es gäbe kein Grund etwas zurückzuhalten.
 
AW: Tipps für einen "einsteiger"

Hätte ich irgendwie bedenken, dass wenn ich mich ins Bett lege die Schläuche/Anschlüsse irgendwie "leiden".
Abgesehen davon, dass der PC da wirklich stationär ist, wobei man auf LAN immer ein Wasserbett dabei hätte ;)
 
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:D:D:D
das mit den wasserbett ist imba :D
aber die decke und kopfkissen und so isolieren ja wieder die wärme :P

@ empty

ich stells mir aber iwi doof vor wenn ich so einen chiller dann nach draußen auf den balkon stelle und es regnet mal ._.
 
AW: Tipps für einen "einsteiger"

Da sin ~600l Wasser drin... soo schnell wird des ned warm...
Joa.. ist n stationärer PC.. für Lan hatter noch nen 2.
 
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ja hab mir auch ein leppi mit ner 5850 jetz geholt (mein geheimtipp im übrigen ;) bei cyberport für 749 euro von acer mit 17" display.. perfekt für lanpartys und daheim mein pc :D also der wird auch stationär bleiben :D
ist halt nur kacke.. wenn man sich auf son bett legt übt man schon einiges an druck auf die komponenten in der wakü aus ;)
ich wiege 70 kilo... + die 600 kilo vom wasserbettwasser... ist shcon happig... die decken und kissen.. *pew* der hat qualität gekauf was die wasserkühler angeht würde ich sagen :D

nja.. mit dieser chiller geschichte würde ich aber erst noch warten.. wer weiß ob ich ihn dann in meiner ersten wohnung überhaupt irgendwie nach draußen stellen kann :P

aber es wäre mal interessant zu wissen was es noch für methoden gibt.. ausser die klassische lukü, wakü oder kompressortechnik... ich zähle peltier kühlung bewusst nich dazu weil sie meiner meinung nach verdammter unsinn ist weil man da A nur energie reinsteckt um am ende nochmehr kühlen zu müssen und weil sie B nur ineffiziente stromfresser sind :P
es muss doch noch andere methoden geben... bong-kühler zum beispiel.. aber die sind mir etwas zu groß :D
 
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AW: Tipps für einen "einsteiger"

Bezüglich Wasserbett:
Das Gesamtgewicht des Wassers spielt keine Rolle, nur die Höhe. Dazu kommt der Druck, den der Schläfer ausübt. Aber ich schätze mal, dass man da mit Archimedes weiter kommt: Er sinkt so weit ein, bis er vom Wasser getragen wird. Die Oberseite verhindert zwar, dass das so tief ist, wie wenn er sich direkt ins Wasser legen würde - aber die Kräfte müssten das gleiche sein. Da ein Mensch gerade so schwimmt, müssten die auftretenden Drücke also in etwas dem Druck einer Wassersäule "bis auf Höhe Bauchnabel" (bei Rückenschläfern) entsprechen - im Worst Case vielleicht 1m bis zum tiefsten Kühler. Eine DDC+ dürfte in einem einigermaßen restriktiven Kreislauf ähnliches aufbauen.

Bezüglich alternativer Verfahren:
Alles, was unter Raumtemperatur geht -Pelztier, Kompressor, Adsorber- wäre im Extremkühlbereich zu Hause. (und, um es kurz zu machen in Reihenfolge der Nennung: zu hoher Stromverbrauch, zu laut, noch nicht für PCs getestet und mit Strom als Wärmequelle vermutlich auch zu hungrig, erst recht wenns wirklich kalt werden soll)
Im Wakübereich selbst gab es imho seit den ersten Düsenkühlern zu Beginn dieses Jahrzehnts keinerlei revolutionäre Neuerungen. Im Radiatorenbau gabs die außerhalb des Wakübereiches ~ seit Beginn des letzten Jahrhunderts (und länger) nicht mehr. Bei Schläuchen&Co gibt es nichts zu verbessern. Bei Kühlern werden eigentlich alle Aspekte der Physik abgeackert, da würde ich höchstens nur durch Strömungsgünstigere Optimierung größere Sprünge erwarten, alles andere läuft auf immer feinere Fertigung hinaus (so oder so braucht man Maschienen, die der Privatmann nicht hat). Bleiben noch Pumpen. Da warte ich darauf, dass mal jemand Drehkolbenpumpen einsetzt, aber sensationelles würden auch die nicht bringen.

P.S.:
Wenn sich wiederholt wiedersprüchliche Angaben zum Guide in Foren finden, bitte im Guide-Thread anmerken. Vielleicht gilt es ja, etwas zu korrigieren. Ich bin dickköpfig aber nicht unfehlbar.
 
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@ruyvens post scriptum
find ich gut^^

hmm drehkolbenpumpen ._.
alles was ich dazu sagen kann ist abartig und teuer.. die fiecher können scheinbar sehr hohe drücke erzeugen und auch ne gewaltige fördermenge aufweisen... (ich mein klar.. kommt immer auf die größe an) in der feuerwehr haben wir auch eine mobile drehkolbenpumpe gehabt.
Ich stell mir das ganze auch relativ leise vor.. man braucht nur nen bürstenlosen antriebsmotor der nicht mit sovielen rpms dreht und ein getriebe.. das ganze unter öl und das ding sollte unhörbar leise sein (naja.. zumindest nahezu^^)

aber stellen wir uns mal ne andere frage.. warum gibts das dann nicht schon längst? :D (hätte ich ne cnc maschine oder zugang zu einer würde ich mir so ein ding selbst bauen.. die mist dinger sind nämlich abartig teuer ._. oder ich google nach den falschen begriffen xD)
 
AW: Tipps für einen "einsteiger"

Ne Verdrängerpumpe (egal welcher Bauart) würde nur dann etwas bringen, wenn der restliche Kreislauf grundlegend darauf ausgelegt würde. Dafür müsste man extrem restriktive Kühler einsetzen, damit der Druck überhaupt aufgebaut werden kann. Derartige Kühler sind jedoch für flächige zu kühlenden Bauteilen wie Chips nicht einfach zu bewerkstelligen. Zudem kann bei sehr hohen Wasserdrücken Erosion bereits eine Rolle spielen, was effiziente filigrane Kühlstrukturen evtl. unmöglich macht. In jedem Fall sollte das Wasser dabei frei von Schwebstoffen gehalten werden.
Zudem müssten Verschlauchung und Dichtungen druckfest ausgelegt werden. Die Wirkung beschränkt sich dabei aber ausschließlich auf die Optimierung des Wärmeübergangskoeffizienten in den Kühlern. Der theoretisch erreichbare Vorteil gegenüber herkömmlichen Setups mit Kreiselpumpen beläuft sich dabei auf wenige °K. Zudem können auch Verdrängerpumpen je nach Bauart teils erhebliche Abwärmemengen in den Kreislauf einbringen und den Effekt somit deutlich schmälern bzw. noch aufwändigere Rückkühlung nötig machen.

Im Wesentlichen bleibt der Hauptknackpunkt, um mit den Temperaturen nennenswert runter zu kommen, aber der, dass eine Wakü ohne Kompressor (als Chiller ausgeführt), TEC (direkt oder als Peltier-Booster), Adsorber oder Sterlingmotor eine passive Kühlung darstellt und die Umgebungstemperatur damit das ultimative untere Limit für die Kühlmitteltemperatur darstellt. Wenn man diesem Grenzwert durch entsprechende Radiotorfläche und/oder ausreichend erzwungene Konvektion (sprich Belüftung) bereits sehr nahe kommt, bleibt neben den unvermeidlichen, und unter einigermaßen wirtschaftlichen Aspekten voll ausgereizten, Wärmewiderständen von Radiator und Kühlern nur die Optimierung der Wärmeübergänge in selbigen.

Den Wärmeübergang am Kühler noch weiter auszureizen hat aber allenfalls kosmetischen Charakter, da die zwei, drei - vllt. vier °K die sich da durch noch höhere Turbulenzgrade noch heraus holen lassen das Kraut nicht fett machen.
Beim Radiator limitiert der Wärmeübergang zur Luft, was nur mit mehr Durchsatz und damit lauterer Geräuschkulisse zu verbessern ist. Alternativ erhöht man halt die Fläche, um bei angenehmer Geräuschkulisse nahe an RT zu kommen.

Alles in allem muss man sagen, dass man ohne aktive Kühlung des Kühlmediums (also mit aktivem und i. d. R. hohem Energieeinsatz) nichts wirklich Relevantes mehr bei der Kühlleistung einer HighEnd-Wakü optimieren kann. Die wenigen °K die man vom Niveau einer ordentlich dimensionierten Wakü aus noch durch Optimierung der Wärmeübergänge, unter Verlust aller Vorteile einer Wakü, heraus holen kann, haben keinen nennenswerten Effekt auf OC-Verhalten und Lebensdauer und sind somit sinnbefreit.

Wenn du dein Ziel von wirklich niedrigen Temperaturen im Sinne von effektivem Nutzen hinsichtlich OC (und nur da ist ein zählbarer "Nutzen" vorhanden) erreichen willst, bleibt dir nur die Möglichkeit auf aktive Kühlungsmethoden umzusteigen. Wenn dabei die Wakü prinzipiell erhalten bleiben soll, ist der goldene Weg ein Chiller auf Kompressor-, Adsorber- oder Sterlingmotorbasis. Peltier-Booster haben einen schlechten Wirkungsgrad und sind nur sinnvoll (aber dennoch extrem ineffizient) einsetzbar wenn mehrere Elemente geringer Leistung parallel mit einer sehr leistungsfähigen Wakü-Rückkühlung zum Einsatz kommen. Direktkühlung per Peltier-Element und Wakü als Rückkühlung führt bei sehr hohem Stromverbrauch zu schlechteren Ergebnissen als sie ein sparsamerer Chiller egal mit welcher Wärmepumpe erreichen würde.

Limit ist bei Chillern der Gefrierpunkt des Kühlmediums, der sich mit Frostschutz auch etwas unter Null °C senken lässt. Allerdings steigt dann die Viskosität enorm, was der Pumpe zu schaffen macht. Je nach Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur hat man im Übrigen bei all diesen aktiven Kühlungen bereits mehr oder weniger Probleme mit Kondenswasser ;).

Bei Peltiers ist die erreichbare Temperatur durch die maximale Temperaturdifferenz des Elements und damit durch die Effektivität der Rückkühlung limitiert. Elemente mit mehr als 50W sind kaum zu niedrigeren Coldplate-Temps als -30°C im Leerlauf (das heißt ohne Wärmequelle) zu bewegen. Unter Last ist mir keine TEC-Kühlung bekannt die eine CPU drastisch unter RT gebracht hätte. Bei leistungstärkeren TECs ist mit Wakü als Rückkühlung btw überhaupt kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Unter günstigen Bedingungen, das heißt wenig Abwärme der Hardware und gute Rückkühlung von mehreren parallelen leistungsschwachen TECs, lässt sich die Kühlmitteltemperatur aber per Peltierbooster um einige Grad absenken. Damit wäre es unter sehr hohem finanziellen und Energieeinsatz möglich eine relativ leise Kühlung zu bauen die eine kleine CPU auf auf Raumtemperatur oder ein wenig darunter kühlen könnte. Verglichen mit herkömmlichen Chillern ist das aber der wesentlich unwirtschaftlicher und energieverschwenderischer und würde ein Wakü erfordern die ca. die doppelte oder mehr Kühlfläche hätte, als man sie normalerweise für dieses System einsetzen würde.

Der nächste Schritt wäre eine direkte Phasenwechselkühlung im Sinne einer handelsüblichen Kompressorkühlung oder einer Kokü-Kaskade mit zwei oder mehr Stufen. Mit Letzterer lassen sich dann bereits Temperaturen ähnlich wie unter Trockeneis über längere Zeit aber natürlich unter sehr hohem Energieaufwand und hoher Lautstärke aufrecht erhalten.

Wenn wirklich drastische OC-Verbesserungen erreicht werden sollen bleibt nur der Weg zu den extremen Tieftemperaturkühlungen von Trockeneis über flüssigen Stickstoff bis hin zu flüssigem Helium - Coldbug, Materialermüdung und extreme Kosten inbegriffen ;). Für den 24/7-Einsatz btw völlig illusorisch.
 
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AW: Tipps für einen "einsteiger"

hmm drehkolbenpumpen ._.
alles was ich dazu sagen kann ist abartig und teuer.. die fiecher können scheinbar sehr hohe drücke erzeugen und auch ne gewaltige fördermenge aufweisen... (ich mein klar.. kommt immer auf die größe an) in der feuerwehr haben wir auch eine mobile drehkolbenpumpe gehabt.
Ich stell mir das ganze auch relativ leise vor.. man braucht nur nen bürstenlosen antriebsmotor der nicht mit sovielen rpms dreht und ein getriebe.. das ganze unter öl und das ding sollte unhörbar leise sein (naja.. zumindest nahezu^^)

aber stellen wir uns mal ne andere frage.. warum gibts das dann nicht schon längst? :D (hätte ich ne cnc maschine oder zugang zu einer würde ich mir so ein ding selbst bauen.. die mist dinger sind nämlich abartig teuer ._. oder ich google nach den falschen begriffen xD)

Teuer ist möglich - hohe Fördermenge nicht, da sind sie vergleichbaren Kreiselpumpen deutlich unterlegen. Aber sie können eben sehr hohe Drücke aufbauen und abgesehen von der Synchronisation haben sie keine zusätzlichen Geräuschquellen im Vergleich zu einer Kreiselpumpe :daumen:

Ne Verdrängerpumpe (egal welcher Bauart) würde nur dann etwas bringen, wenn der restliche Kreislauf grundlegend darauf ausgelegt würde. Dafür müsste man extrem restriktive Kühler einsetzen, damit der Druck überhaupt aufgebaut werden kann. Derartige Kühler sind jedoch für flächige zu kühlenden Bauteilen wie Chips nicht einfach zu bewerkstelligen.

Diverse Düsen- und Mikrokanalkühler der Vergangenheit geben eigentlich gute Beispiele. In einer aktuellen Wasserkühlung ist der Wärmeübergang DIE-Wasser mit deltaT in der Größenordnung von 15-40K (je nach dem, wieviel man den Sensoren traut) jedenfalls der Posten, an dem sich Optimierung am ehesten lohnt - und dazu braucht man bessere Übergänge und die Möglichkeit, die Leistung auf kleinere Flächen zu konzentrieren (im Endstadium integrierte Mikrostruktur im Silizium, wie mal von IBM vorgestellt) . Bei Radiatoren kann man höchstens Platz sparen.

Zudem kann bei sehr hohen Wasserdrücken Erosion bereits eine Rolle spielen, was effiziente filigrane Kühlstrukturen evtl. unmöglich macht. In jedem Fall sollte das Wasser dabei frei von Schwebstoffen gehalten werden.
Zudem müssten Verschlauchung und Dichtungen druckfest ausgelegt werden.

Die gängigen Anschlüsse aus der Pneumatik wären bereits für 5bar Druck zugelassen, Schwebstoffe gilt es eh zu vermeiden, Errosion sollte da noch lange nicht auftreten. Es wäre aber eine Steigerung um rund anderthalb Größenordnungen im Vergleich zu heutigen Systemen.
Wie gesagt: Muss nicht viel werden, aber man kanns mal ausprobieren.

Die Wirkung beschränkt sich dabei aber ausschließlich auf die Optimierung des Wärmeübergangskoeffizienten in den Kühlern.

Wenn man genug Druck hat, kann man auch in den Radiatoren mit deutlich feineren Leitungen arbeiten, dicke Radiatoren könnte durch konsequente Gegenstrom-Nutzung einen Tick zulegen,...

Der theoretisch erreichbare Vorteil gegenüber herkömmlichen Setups mit Kreiselpumpen beläuft sich dabei auf wenige °K. Zudem können auch Verdrängerpumpen je nach Bauart teils erhebliche Abwärmemengen in den Kreislauf einbringen und den Effekt somit deutlich schmälern bzw. noch aufwändigere Rückkühlung nötig machen.

Eine Steigerung der Pumpengesamtleistung wäre sicherlich kritisch zu beobachten. Mir ging es erstmal darum, die (vertretbare) Energiemenge, die zur Zeit bereitwillig in sinnlos hohen Durchsatz investiert wird, in leichter nutzbaren Druck zu investieren. Wenn man sich die Durchflüsse viele Waküs und die Kennkurven der Pumpen anguckt, dann werden sie einfach in einem Druck/Durchflussbereich eingesetzt, in dem Kreiselpumpen nicht mehr das Optimum darstellen.

Im Wesentlichen bleibt der Hauptknackpunkt, um mit den Temperaturen nennenswert runter zu kommen, aber der, dass eine Wakü ohne Kompressor (als Chiller ausgeführt), TEC (direkt oder als Peltier-Booster), Adsorber oder Sterlingmotor eine passive Kühlung darstellt und die Umgebungstemperatur damit das ultimative untere Limit für die Kühlmitteltemperatur darstellt.

Stirling? Die wandeln eigentlich Wärme in Bewegung um müssen dazu ein kälteres Medium aufheizen. (oder willst du ihn aktiv antreiben, so dass er als Kompressor und Radiator in einem arbeitet?)

Beim Radiator limitiert der Wärmeübergang zur Luft, was nur mit mehr Durchsatz und damit lauterer Geräuschkulisse zu verbessern ist.

Da könnte man imho noch sehr viel durch Strömungsoptimierung rausholen (aktuelle Radiatoren kümmern sich ja 0 um die Wirkungsrichtung von Lüftern und erzeugen entsprechend ungünstige Luftströmungen und Verwirbelungen), aber der Herstellungsaufwand wäre enorm.

Unter Last ist mir keine TEC-Kühlung bekannt die eine CPU drastisch unter RT gebracht hätte.

Ooch, da wurden mal problemlos -40 -50°C erreicht.
Allerdings zu Zeiten, als übertaktete CPUs noch keine 150-200W produzierten.
 
AW: Tipps für einen "einsteiger"

Teuer ist möglich - hohe Fördermenge nicht, da sind sie vergleichbaren Kreiselpumpen deutlich unterlegen. Aber sie können eben sehr hohe Drücke aufbauen und abgesehen von der Synchronisation haben sie keine zusätzlichen Geräuschquellen im Vergleich zu einer Kreiselpumpe :daumen:
Hast du eine Schrägkolbenpumpe mit ordentlicher Leistung schon mal im Betrieb gehört. Leise ist was deutlich anderes ;). Es gibt aber in der Tat auch Bauformen für Verdrängerpumpen die nicht zwangsläufig laut sein müssen ;).

Diverse Düsen- und Mikrokanalkühler der Vergangenheit geben eigentlich gute Beispiele. In einer aktuellen Wasserkühlung ist der Wärmeübergang DIE-Wasser mit deltaT in der Größenordnung von 15-40K (je nach dem, wieviel man den Sensoren traut) jedenfalls der Posten, an dem sich Optimierung am ehesten lohnt - und dazu braucht man bessere Übergänge und die Möglichkeit, die Leistung auf kleinere Flächen zu konzentrieren (im Endstadium integrierte Mikrostruktur im Silizium, wie mal von IBM vorgestellt) . Bei Radiatoren kann man höchstens Platz sparen.
Wir sind bei einigen Kühlern sogar schon im Bereich von 10K für DeltaT DIE-Wasser ;). Kommt aber auch ein wenig auf die Leistungsdichte der CPU bzw. des DIE-Sim an.
Die Restriktivität mancher alter Mikrostrukturkühler geht schon in die richtige Richtung - das stimmt. Allerdings ist das zum Aufbau hoher Drücke immer noch nicht genug - sofern nicht auch ein hoher Durchsatz stattfindet. Letzteren zu steigern mündet bei Verdrängerpumpen aber relativ direkt in der Baugröße der Pumpe ;).
Damit, dass der Wärmeübergang im Kühler neben ein paar Optimierung bei den Radiatoren (die man aber durch Fläche kompensieren kann) sicherlich noch am meisten Potential bietet, bin ich einverstanden. Allerdings gibt es ein Dilemma bei den beiden Punkten: a) Verbesserung des Wärmeübergangs durch kleine sehr schnell angeströmte Flächen und b) Verhältnis von Heizfläche zu Wärmeübertragungsfläche. Hinzu kommt noch der, inzwischen zum Glück nicht mehr so drastische Trend zu größeren Chipflächen (insbesondere bei GPUs) ;).
Die 3D-on-DIE-Kühlung von IBM ist sicherlich eine kühne Idee gewesen (ist auch schon wieder ganz schön lang her) :daumen:.
Hast du btw mal die aktuelle Direkt-Wakü für Server-Blades von IBM gesehen? Sieht zwar aus wie in der letzten Bastlerbude zussmengelötet, aber technisch sind da schon einige Hinweise versteckt, wie man es besser machen könnte - auch Richtung Druck, Wärmeleitmedien etc. ;).

Insgesamt beurteilen wir das Potential dieser Maßnahmen an den Kühlern aber recht unterschiedlich. Für mich erscheinen die theoretisch erreichbaren 3 bis 4K jedenfalls nicht als so relevant. Der Aufwand steht da kaum in einem guten Verhältnis zum Nutzen (sofern man den überhaupt beziffern könnte).

Die gängigen Anschlüsse aus der Pneumatik wären bereits für 5bar Druck zugelassen, Schwebstoffe gilt es eh zu vermeiden, Errosion sollte da noch lange nicht auftreten. Es wäre aber eine Steigerung um rund anderthalb Größenordnungen im Vergleich zu heutigen Systemen.
Wie gesagt: Muss nicht viel werden, aber man kanns mal ausprobieren.

Ja Erosionsprobleme gäbe es vor allem bezüglich der Korrosionsinhibitorschichten ;). Das Metall selbst wird erst bei extrem hohen Drücken in Mitleidenschaft gezogen.
Eine moderate Steigerung der Drucks wäre sogar noch mit Kreiselpumpen größeren Kalibers machbar ;). Probleme sind aber auch da wieder Lärm und Stromverbrauch/Heizleistung.

Wenn man genug Druck hat, kann man auch in den Radiatoren mit deutlich feineren Leitungen arbeiten, dicke Radiatoren könnte durch konsequente Gegenstrom-Nutzung einen Tick zulegen,...

Prinzipiell ist das schon richtig, dass man mit ner Verdrängerpumpe engere Radiatorquerschnitte machen könnte - allein es nützt nichts ;). Der limitierende Faktor beim Radiator ist nicht der Wärmeübergang vom Wasser zu den Rohren sondern der von den Rohren und Lamellen zur Luft ;).
Schaden würde es allerdings nicht, wenn eine Verdrängerpumpe zum Einsatz kommt.
Was die Gegenstromtechnik betrifft: Da bin ich ganz deiner Meinung!
Das wäre ein echter Entwicklungsschritt, wenn man mal vom üblichen Querstromdesign abkäme. Wobei bei Gegenstromdesign nicht das gemeint ist was früher von gewissen Wakü-Herstellern als solches tituliert wurde ;).

Eine Steigerung der Pumpengesamtleistung wäre sicherlich kritisch zu beobachten. Mir ging es erstmal darum, die (vertretbare) Energiemenge, die zur Zeit bereitwillig in sinnlos hohen Durchsatz investiert wird, in leichter nutzbaren Druck zu investieren. Wenn man sich die Durchflüsse viele Waküs und die Kennkurven der Pumpen anguckt, dann werden sie einfach in einem Druck/Durchflussbereich eingesetzt, in dem Kreiselpumpen nicht mehr das Optimum darstellen.

Naja ganz so schlimm ist es imo noch nicht. Natürlich bringt der Durchflusshype in seiner gegenwärtigen und vergangen Ausprägung nichts. Das wird auch dem Letzten hoffentlich noch irgendwann einleuchten, aber man kann mit Pumpen wie der Laing DDC und guten aber einigermaßen restriktiven Kühlern mit effizienter Kühlstruktur und geringer ReBo schon einiges erreichen. Damit liegen die Pumpen dann auch wieder näher am optimalen Arbeitspunkt.

Stirling? Die wandeln eigentlich Wärme in Bewegung um müssen dazu ein kälteres Medium aufheizen. (oder willst du ihn aktiv antreiben, so dass er als Kompressor und Radiator in einem arbeitet?)

Jep - als Wärmepumpe betrieben ;). Luftverflüssiger arbeiten z.B. auch häufig mit Sterlingmotoren als Wärmepumpe!

Da könnte man imho noch sehr viel durch Strömungsoptimierung rausholen (aktuelle Radiatoren kümmern sich ja 0 um die Wirkungsrichtung von Lüftern und erzeugen entsprechend ungünstige Luftströmungen und Verwirbelungen), aber der Herstellungsaufwand wäre enorm.
In der Beziehung hat sich in den letzten Jahren imo schon etwas getan. Große Leistungssprünge hat es freilich nicht gebracht, aber immerhin kann man mit aktuellen Radiatoren bei gleicher Kühlleitung mit noch geringeren Drehzahlen arbeiten und damit das Geräuschniveau etwas senken.
Du hast allerdings recht - wirkliche Strömungsoptimierung auf der Luftseite würde Radiatoren vermutlich unerschwinglich machen.

Ooch, da wurden mal problemlos -40 -50°C erreicht.
Allerdings zu Zeiten, als übertaktete CPUs noch keine 150-200W produzierten.
Beispiel?

Zumindest mit ner normalen Wakü als Rückkühlung ist das eigentlich nicht möglich. Die Maximaldifferenz handelsüblicher TECs liegt im Leerlauf bei 60°K. Damit müsste die Rückkühlung die Hotplate auf 10 bis 20°C bringen (was per Wakü nicht möglich ist) Nur so könnten -40 bis -50°C auf der Coldplate erreicht werdenn. Allerdings wäre dabei noch kein Bauteil gekühlt ;). Diese Differenz ist nur im Leerlauf möglich. Wenn das also Chiptemperaturen sein sollen, ist das nur möglich wenn die Hotplate per Kokü weit unter Null °C gekühlt wird. Dann könnte man diese allerdings auch direkt drauf setzen und sich das TEC sparen und hätte noch niedrigere Temperaturen ;).
Ich hab selbst schon mal einen kleinen Peltier-Booster gebaut und weiß wo die Probleme liegen ;).
 
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Wenn ich das nun recht verstanden habe kriege ich mit einem chiller also unter last relativ kostengünstig auch unter vollast meine cpu(s) kalt ja?

tecs sind eh nicht so das wahre.. ich hab nen kleinen tec kühlschrank in meinem zimmer weil ich relativ faul bin und nicht gern aufstehe wenn ich am pc was mache :D aber mit dem peltier da drin kann man keinen pc kühlen :D
übrigens sind die bläschen scheinbar endgültig aus meinem radi verschwunden und ich bin überrascht wie leise meine ddc plötzlich ist (läuft auf 12Volt permanent) :D
ich kann mich wieder denken hören :D

meinst du mit sterlingmotor kühlung etwa einen pulsröhrenkühler?

*edit*
zomfg.. hab zu lange zum schreiben gebraucht :D erstmal wieder die beiden neuen posts lesen sry :D
 
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DU hast 2h für die wenigen Zeilen gebraucht?

@VJoe2max und ruyven: Es ist köstlich euch in eurem Battle zu beobachten :D Wahnsinn
 
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Ich hab vergessen neu zu syncen :D
ich hab obendrein noch gelesen und dabei recherchiert damit ich auch grob weiß wovon sie reden :D
ziemlihc viele fachbegriffe^^ aber ist auch gut so.. das zwingt einen dazu noch was zu lernen weil man wissen will was es bedeutet :D

@ empty
genau dieses battle wollte ich :D
ist unglaublich was man dabei alles an wissen erlangen kann (vorausgesetzt man prüft auch ob es wahr ist was die beiden sagen^^)
 
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Also wenn was offensichtlich Falsches steht werden die zwei sich sowieso gleich korrigieren (gegenseitig). Anderseits ist das was sie hier schreibe nicht wirklich was neues sondern schon wo anders mal angetönt nicht fertig gedacht usw....

Zumal beide ein Talent haben viel komplexere Dinge stark vereinfacht und dennoch richtig niederzuschreiben. Dieses Talent habe ich nicht :D
 
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