Touch gibt es bei Macbooks glaube ich bis heute nicht. Der Rest ist aber ein Eigentor. Schon das iPhone 7 war IP68 wasserdicht, was immer noch der heutige Standard ist, und beim Qi-Laden war Apple mit dem iPhone 8 sicher nicht ganz vorne, hat aber signifikant dazu beigetragen, dass andere Hersteller sich dazu bequemen das auch zu verbauen.
Wenn die benutzten Programme nicht laufen ist jedes OS *********************. Ich habe einen extra Rechner mit Linux, einfach weil das Arbeiten mit dem GCC unter Windows ein Graus ist.
Linux und macOS sind beides Unix-Systeme. Guck dir mal die Pfade im Terminal an, dann wirst du feststellen, dass es kein C:/ auf macOS gibt, sondern wie auf Linux /root/, /home/ etc. macOS ist natürlich viel mehr zugenagelt als Linux, wobei ich sagen würde dass es mir noch weniger zugenagelt scheint als Windows. Immerhin installiert macOS nicht mit jedem OS-Update irgendwelche Bloatware...
Der M1 hat mit den Cortex A72 Kernen im Raspi nicht viel zu tun, das ist wie ein Vergleich zwischen Xeon und Atom. Der M1 kratzt im ST an den besten Desktop Prozzis, beim Multicore versenkt er immer noch alles was in der gleichen TDP-Klasse liegt. Und das nicht nur in Geekbench, sondern auch in Cinebench, Blender & Co. Der M1 ist so schnell, dass er beim Virtualisieren von Windows-on-ARM und folgender Emulierung von x86 Code in dieser VM immer noch schneller ist als Microsofts Surface Pro X...
1.) Touch gibt es immer noch nicht, mein Surface Pro 4 (Bj. 2015) hat dies und ist nichts weiter als ein MacBook, sowohl CPU als auch alles andere ist sehr vergleichbar.
2.) IP Zertifizierung? Ja, bei Apple gibt es das seit 2017, Sony hat IP68 bereits in 2014 angeboten. Sind ja nur 3 Jahre!
3.) Qi-Laden und Apple? Da muss ich leider recht herzhaft lachen, Apple hat gar nichts dazu beigetragen. Samsung hat beim SIII (ja, S3 in 2012) das Qi-Laden eingeführt und fortan gab es Jahr um Jahr mehr Handys mit dieser Technik. Selber hatte ich das LG G3 mit der Technik.
4.) Ich kann die Liste gerne länger gestalten, nahezu alle heutigen Quasistandards sind nicht mehr von Apple, da können wir noch große Displays, hohe Auflösungen, hohe Bildwiederholraten, USB-C, hinzupacken. Das einzige was mir einfällt, wo Apple einen Standard gesetzt hat, der Verzicht auf die Klinkenbuchse. Kam mir zwar seinerzeit sehr ungelegen, aber heutzutage muss ich gestehen, man kann bedenkenlos drauf verzichten, da war Apple mal wieder Vorreiter.
Ansonsten haben Apple Phones nur Nachteile, Dual Sim nicht möglich, keine SD Karte möglich, kabellose Bildübertragung nur mittels Apple TV, Miracast wird als Standard mal wieder nicht unterstützt (oder hat sich was getan). Ich frag nur, weil ich möchte nicht einmal mehr auf mein Wireless Dex verzichten, hab es für total unnötig gehalten, aber es ist das beste was passieren konnte. Auch diese Liste kann ich beliebig verlängern.
Aber wir schweiffen vom Thema ab, Linux finde ich eine absolut brauchbare Alternative, insbesondere die extrem schlanken und maximal anpassbaren Installationen machen einen Heidenspaß. Bin gerade selber dabei ein neues NAS zu bauen und die richtige Version zu finden. Da hat MS in meinen Augen auch keine Freude dran, die Ressourcen sind einfach nicht da. Das alles ist bei Mac sicherlich genau so, allerdings eben mit einer großen Menge an Einschränkungen. Für mich geht es auch hier nicht um die eigentliche Technik, Apple ist eine Randerscheinung in der IT Welt und in meinem Dunstkreis habe ich zwei aktuelle Mac Nutzer, meine Schwester und eine Kollegin (Iphone ist deutlich weiter verbreitet), beiden habe ich in mühevoller und oft ausschweifender Art Windows installiert, da beide dies fürs Studium brauchen, die UniSoftware läuft halt nur auf Windows. Mein Fazit hatte sich damit wieder einmal bestätigt.
Bzgl. des M1, klar wird das ein geiler Chip. Aber dein Vergleich ist irgendwie nicht zielführend, denn klar kann er schneller sein, du vergleichst ihn ja auch gegen einen weiteren ARM. Wenn dann nimm bitte einen RL oder ALD als Vergleich und die beiden werden mit dem M1 in x86 Umgebung Kreise fahren.