Nun die Flexibilität ist durchaus ein echtes Problem. Ein GPU unterscheidet sich von der Arbeitsweise sehr stark von einer CPU und genau hier ist auch das großes Problem. Ich versuches es mal einfach zu erklären, bitte um Verzeihung wenn es nicht einfach genug ist oder ich einige Feinheiten, die in den Augen einiger anderer Personen noch dazugehört hätten, einfach weg gelassen habe.Würde mich mal interessieren, wie Flexibel dieses GPU Computing ist, im Vergleich zu HPCs auf CPU-Basis?
Oder werden diese Supercomputer eh nur für einen einzigen Zweck designt und gebaut?!

Nun die Flexibilität ist durchaus ein echtes Problem. Ein GPU unterscheidet sich von der Arbeitsweise sehr stark von einer CPU und genau hier ist auch das großes Problem. Ich versuches es mal einfach zu erklären, bitte um Verzeihung wenn es nicht einfach genug ist oder ich einige Feinheiten, die in den Augen einiger anderer Personen noch dazugehört hätten, einfach weg gelassen habe.
Eine CPU ist entworfen worden um einen 'endlosen' Strom von Anweisungen verarbeiten zu können. Sie lädt also immer aufeinander folgende Anweisungen und bearbeitet nach diesen die Programmdaten. Ganz flexible, da die Programmlänge und damit auch die Komplexität eigentlich nur vom vorhanden Speicher abhängig ist und bis auf Laufzeitverhalten bzw. Speicherplatz keine direkten Beschränkungen vorhanden sind.
Ein GPU hingegen ist entworfen worden um einen Strom aus Daten zu verarbeiten. Hier verhält es sich halt genau umgekehrt, man gibt der GPU ein kleine Bearbeitungsbeschreibung (das was man in der Grafik als Shader bezeichnen würde) und drückt dann die Daten durch die GPU. Das bringt 2 riesen Nachteile. Zum einen dürfen die GPU Programme nicht zu groß werden, da in der GPU nicht 'endlos' Speicher vorhanden ist um die zu halten und auch die Verarbeitung sonst ewig dauern würde (was recht ineffektiv wäre), und zum anderen muss ein gewisser Satz an Daten für ein und die gleiche Bearbeitungsbeschreibung vorhanden sein, denn sonst lohnt das alles nicht mehr. Dazu kommen dann noch eine ganze Gruppe weiterer kleiner Randprobleme, die einen den letzten Nerv klauen wollen.
Was nun zum Problem wird, ist das übertrag von bestehenden CPU Routinen auf die GPU. Da sich CPU und GPU so stark unterscheiden ist eine 1 zu 1 übertragung eigentlich nie möglich oder Sinnvoll, so das hier meist neue Ansätze gesucht werden müssen. Das fängt von einfachen kleinen Umstellung in Berechnungen an und geht dann bis zum völligen neu Entwurf von Algorithmen.
Ob sich die Umstellung wirklich lohnt kommt letztendlich nur auf die Art der Daten an. Wenn man ganz viele Daten hat, die immer gleich zu bearbeiten sind und kaum Abhängigkeiten untereinander haben, dann ist die GPU eigentlich unschlagbar. Im anderen extrem (ein Datum mit ganz vielen unterschiedlichen Operationen) braucht man nicht mal darüber nach zu denken die Sachen zu protieren. Die Realität liegt aber wie immer dazwischen und dann kommt es meist nur noch auf die Umsetzung an. Erwähnen möchte ich noch, dass Wissenschaftliche Anwendung meist aus ganz vielen Daten bestehen, so das es sich hier eigentlich fast immer lohnt.
Ich hoffe ich konnte das etwas verständlicher machen.
Das wird der effektivität dieser Programme nicht sehr zuträglich sein, da entweder ein Contextwechsel in der GPU geben muss oder die Daten über den Bus an die nächste Einheit weiter gegeben werden müssten. Bei letzteren ist meine Aussage aber immer noch korrekt, da es sich ja defakto nicht mehr um eine GPU handelt und hier einfach nur mehrere Bearbeitungsstuffen auf mehrere GPU verteilt sind.das liegst du falsch, dieses problem gibt es nicht, die karten können im verbund gekoppelt an cpus(was sie sind) programme bearbeiten deren länger dabei keine relevante rolle spielt,


Aber das Thema ist doch Supercomputing? Und dort werden Leute beschäftigt, die etwas mehr drauf haben, oder?Nun weil ich eine menge Leute aus diesen Bereich kenne und mein Geld genau mit sowas verdiene? Also jetzt nicht Super Computer sondern GPU Computing, aber die Grundlegende Probleme sind immer noch die gleichen.
Nun soweit ich weiß sollte Fermi beides sein.
Jetzt hast du es mir gezeigt.Hat er doch geschrieben: Persönlich Erfahrung aus dem Bekanntenkreis. Ist bestimmt näher dran, als dein (Foren?) Wissen.![]()
Aber das Thema ist doch Supercomputing? Und dort werden Leute beschäftigt, die etwas mehr drauf haben, oder?

Es gibt schon einen guten Grund, warum es einmal Grafikkarten für Profis (FirePto/GL, Tesla) und welche für Gamer (Radeon HD, Geforce) gibt. Also sollte man mMn auch Profifeatures ausschließlich in die Profikarten implementieren.
AW: Tianhe-1A: Schnellster Supercomputer der Welt mit 7.168 Tesla-GPUs von Nvidia
Zitat:
Zitat von mksu![]()
Es gibt schon einen guten Grund, warum es einmal Grafikkarten für Profis (FirePto/GL, Tesla) und welche für Gamer (Radeon HD, Geforce) gibt. Also sollte man mMn auch Profifeatures ausschließlich in die Profikarten implementieren.
Soweit mir bekannt ist, unterscheidet sich die Hardware von Geforce und Tesla, bzw. FirePro und Radeon nicht, zumindest was die GPUs betrifft.
Ja die Fermis haben den ECC RAM an board. Das macht ihre 515 GFlops DP Leistung auch viel besser als die 525 GFlops der ATI. Denn bei der ATI musste im prinziep alles doppelt rechnen. hast also nur noch knapp 240 GFlops über. Dazu kommt noch das die Tesla Karten mehr RAM haben können (bis zu 6GB warens glaub ich, wobei die 2050 glaub die 4GB Variante ist)Die Fermis haben doch sicherlich auch ECC Speicher onboard.
Würde mich mal interessieren, wie Flexibel dieses GPU Computing ist, im Vergleich zu HPCs auf CPU-Basis?
Oder werden diese Supercomputer eh nur für einen einzigen Zweck designt und gebaut?!
Soweit mir bekannt unterscheidet sich schon eine ganze Menge zwischen den Karten, auch wenn die Architektur doch gleich ist, so nutzt Tesla bspw. den Registrierten Speicher mit Fehlerkorrektur, welcher zwar etwas langsamer aber dafür deutlich stabiler ist. Vor allem aber viel zu teuer für den Gamerbereich.
Nein, kann man nichtMit dem ding kann man crysis warhead inklusive mods flüssig spielen.

komisch bei CB ist der News-Thread schon geschlossen..wieso auch immer.
also zum Thema: Ich finde das nicht gut...dass die Chinesen nun so einen krass uber-Supercomputer haben...gleich den aktuell besten geschlagen...omg...
Evtl. um damit alle Einwohner genaustens zu kontrollieren...schöne Hackangriffe zu starten usw....ich denke mal die Maschine wird für nicht sooo viel sinnvolles eingesetzt....bzw. bei der Regierung und dem Land schwer vorzustellen! Nichts als Machtausüben, unterdrücken, zensieren usw. mehr kann China nicht!
Nein, kann man nicht
Allein die vielen GPUs erzeugten so krasses Ruckeln untereinander, dass du auch im Singleplayer vor und zurück laggst.

Meinst du wegen Mikrorucklern? Die sind doch FPS-bedingt, und mit 7168 Tesla GPUs hast du bestimmt genug FPS um kein Mikroruckeln mehr zu spüren![]()
