Thunderbolt: Setzt sich die neue Schnittstelle dieses Jahr durch?

Research schrieb:
Und damit überträgt nan locker ein Videosignal- Ging schon mit USB 2.0.

USB 2.0 kann einen Bildschirm in aktuell üblicher Auflösung nur mit einem stark komprimierten Bildsignal ansteuern, das führt zu Artefakten und Qualitätsverlust bei Bewegungen und zu einem hohen Inputlag,

Mit USB 3.0 sieht die Sache zwar besser aus aber das ist noch immer nichts gegen Thunderbolt, welches praktisch zwei Displayportlinks enthält und damit ein unkomprimiertes Bildsignal praktisch ohne Zeitverlust übertragen kann.

War vor nem halben Jahr bekannt geworden das an nem 100Watt USB-Anschluss gebastelt wird.

-> USB-Anschluss wird zum Stromlieferant - 100 Watt angepeilt


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Fakt ist: Thunderbolt hat zwar ein paar Vorteile, die aber nur bei wenigen Spezialanwendungen ins Gewicht fallen, vor allem ist es aber viel zu teuer und es sieht nicht so aus als würde sich das in absehbarer Zukunft ändern.
 
Ich glaube da auch eher das es sich wohl nur im Apple Bereich wenn überhaupt durchsetzen könnte
 
Also wenn ich ein Image vom Stick wiedergebe (kein Blue-Raay) oder ein 1080p mkv habe ich keine Ruckler, selbst mit nem langsamen STick.

Ob die GraKa/CPU nun das ganze noch vergrößert weiß ich nicht.
 
Also wenn ich ein Image vom Stick wiedergebe (kein Blue-Raay) oder ein 1080p mkv habe ich keine Ruckler, selbst mit nem langsamen STick.

Ob die GraKa/CPU nun das ganze noch vergrößert weiß ich nicht.

Das ist aber nicht die Übertragung eines Videosignals, sondern nur das Lesen der Daten...
 
USB 2.0 kann einen Bildschirm in aktuell üblicher Auflösung nur mit einem stark komprimierten Bildsignal ansteuern, das führt zu Artefakten und Qualitätsverlust bei Bewegungen und zu einem hohen Inputlag,

Mit USB 3.0 sieht die Sache zwar besser aus aber das ist noch immer nichts gegen Thunderbolt, welches praktisch zwei Displayportlinks enthält und damit ein unkomprimiertes Bildsignal praktisch ohne Zeitverlust übertragen kann.
Wieviel USB 3.0 Ports hat man heute am MB?
Was kostet eine Nachrüstkarte für PCI-E?

Merkste was, du kommt mit USB3 trotzdem noch viel mehr und billiger Monitore angesteuert, als mit TB. Zudem kenn ich nicht mal einen Monitor, den ich direkt imt TB verbinden kann. Da gibts nur so Späße mit den Boxen... Und das ist dann mal total lächerlich...

Und bzgl USB 2/3. Also auf der CeBIT habe ich das Live gesehen, und da war bei USB 3.0 absolut nichts zu sehen bei 1080p. und bei USB2 nur bei absolut schnellen Schenks, wo sich das komplette Bild praktisch ändert. Wenn sich nur relativ wenig ändert von einem Bild zu nächsten, hat man sogar gar keinen Unterschied zwischen USB2 vs USB3/HDMI gesehen.

Also von daher sollte man da TB nicht so hoch hängen. Vor allem nicht, wenn man bedenkt, wie groß der Chip dazu ist... Glaub irgendwas um 100mm² war das letzte was ich mal nachgelesen hatte :ugly: Das ist halt einfach lächerlich. Da ist nen Tegra4 kleiner :klatsch:

Mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen...



Fakt ist: Thunderbolt hat zwar ein paar Vorteile, die aber nur bei wenigen Spezialanwendungen ins Gewicht fallen, vor allem ist es aber viel zu teuer und es sieht nicht so aus als würde sich das in absehbarer Zukunft ändern.
Und da wo es ins Gewicht fällt, kauf ich mir im Normalfall gleich was gescheites, mit wirklich richtig Leistung, und nicht so was halbgares wie TB. TB macht halt auf dicke Hose und kostet für Consumer zu viel, und Leute die die Leistung wirklich brauchen, ist das Geld ziemlich scheis egal, aber TB dann gleich wieder unten durch weil zu langsam.

Deswegen wird sich TB auch nie wirklich durchsetzen.
 
PCGH schrieb:
Allerdings gibt es für die meisten nicht-profesionellen Anwender kaum einen Grund, das zwar nur halb so schnelle, aber günstige und weit unterstützte USB 3.0 aufzugeben. Zudem steht für 2014 sogar ein neuer USB 3.0-Standard an, der dann ungefähr die Geschwindigkeit von Thunderbolt erreicht – bei gleichzeitiger Abwärtskompatibilität zu bisherigen USB-Geräten
Damit habt ihr die Frage eigentlich schon selbst beantwortet....;)

Thunderbold ist nicht unbedingt notwendig. Selbst USB 3.0 ist noch nicht sonderlich verbreitet.
Ich nutze USB 3.0, seit 2 Jahren über meine Docking-Station. Das ist recht praktisch, Festplatte rein, und los geht es.
Habe damit kaum Unterschiede zu einem internen Laufwerk.
 
Nun, wie groß wäre das Signal an den Monitor?

Einen Hinweis darauf gibt die theoretische Übertragungsrate eines PCI-E 2.0 Steckplatzes mit 16facher Anbindung. Gehen wir davon aus, dass die Grafikkarte stark genug ist, um die Schnittstelle auch nur zu einem Viertel auslasten zu können, reden wir hier immerhin schon von 2000 Mb/s.
 
Mmn. kommt diese Schnittstelle auch dieses Jahr nicht in die Pötte, da die Einführung, wie damals das BTX-Gehäuseformat (eine gute Idee welche in entsprechenden Modifikationen zu ATX-Gehäusen sich ähnlich wieder findet, aber nichts für großes OC ist), erstens zu spät eingeführt wurde und zweitens die etaplierten Schnittstellen resultierend wegen ihrer unkomplizierten Verwendung/Verbreitung, schwer zu verdrängen sind.
(man bedenke, das selbst über USB 3.0 im Smartphonebereich nachgedacht wird, nur im Miniformat)

Diese erneute negative Erfahrung wird Intel wohl noch öfters machen und wieder alles mit einer Randnotiz auslaufen lassen bzw. nicht weiter entwickeln!
 
Zuletzt bearbeitet:
Einen Hinweis darauf gibt die theoretische Übertragungsrate eines PCI-E 2.0 Steckplatzes mit 16facher Anbindung. Gehen wir davon aus, dass die Grafikkarte stark genug ist, um die Schnittstelle auch nur zu einem Viertel auslasten zu können, reden wir hier immerhin schon von 2000 Mb/s.
Was faselst du da :ugly:

Sorry, aber das ist doch Blödsinn... Was hat denn bitte das VIDEO-Signal mit PCI-E zu tun...

Für ein 1920x1080p Bild brauchst du maximal eine Bandbreite von

Farbtiefe [Byte] * Auflösung [Pixel] * Frequenz [Hz]

Das sind, wenn man von 32 Bit Fartiefe pro RGB-Kanal ausgeht dann also:

(32*3/8) * (1920*1080) * 60 = 1492992000 Byte/s = 1458000 kB/s = 1423,828125 MB/s

Die 32 Bit Farbtiefe wird glaube ich aber nicht wirklich für den Monitor verwendet. Wenn es nur 16 Bit sind, sind es dementsprechend eben nur noch rund 700 MB/s

Das ist aber komplett ohne jedwede Komprimierung! Und Komprimierung ist nicht immer verlustbehaftet. Es gibt auch verlustfreie Komprimierung. Gerade wenn man nur die Information des Differenzbildes überträgt, lässt sich verdammt viel einsparen.
 
3/8??

32/8= 4 wohl eher, oder vergesse ich da was?

So das 32/8*1920*1080*60=

497664000Byte/s
486000Kyte/s
474,6MByte/s.
Bei einem PC-Spiel. Nur haben Filme meist 24 FPS.
Gehen wir also von 30 aus.

Das macht:
248832000Byte/s
243000KByte/s
237,3MByte/s.

USB 3.0 macht ganze 640MByte/s.

Insoweit aber unwichtig da man einen guten Stream schon ab, hmm, da ich kein Internet habe muss ich schätzen, stabilen 3MBit/s genießen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
RGB vergisst du ;)

Jeder Pixel hat ja nen RGB Wert, und der ist halt 16, 32 Bit groß. Ich weiß aber grad nicht mehr wie groß genau :lol:
 
Üblich sind 8, 10 oder 12 Bit jeweils für R, G und B also 24, 30 oder 36Bit. Es gibt auch (allerdings recht selten) 8 Bit für RGB und 8 Bit für einen farbübergreifenden Helligkeitswert (Alpha), also insgesamt 32 Bit.

Und bitte nicht kiB und kB vermischen.
 
finde es lustig das alle sagen usb 3.0 ist so billig. wenn ich speicher anschließe die tatsächlich auch halbwegs usb3.0 leistung liefern bin ich auch wieder bei 50-100€ für nen usb stick. klar wenn ich usb3.0 sticks kaufe die 2.0 leistung haben dann ist das sau billig. :ugly:

wenn sich so eine sache durchsetzen sollte und mehr damit rauskommen würde wäre am ende alles billiger und dann ist der unterschied auch nicht mehr die welt.
 
dann bin ich auch wieder an eine ssd gebunden um auf speed zu kommen. ^^ wie ich schon sagte gehüpft wie gesprungen. will man geschwindigkeit haben, sind beide techniken teuer. der unterschied ist einfach das man bei usb3.0 die wahl hat zwischen preis und leistung.

das system funktioniert halt einfach nur weil der normal user null ahnung hat was eigentlich möglich sein sollte und was er tatsächlich bekommt.

um mich mal selber aus einem anderen thread zu zitieren.

716mb datei richtung datenträger.

16gb winkom usb 3.0 = 150mb/s konstant
16gb adata s102 usb 3.0 = 24mb/s konstant
corsair f60 ssd im externen usb 3.0 gehäuse von logilink = start 73mb/s geht runter bis durchschnittlich 65mb/s
 
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also mein sandisk cruzer extreme 64gb schafft lesen 190 mb/s und schreiben 160 mb/s usb3 ist der hammer aber wofür braucht man thunderbolt?
wenn es von nöten ist komm die universelle serielle schnittstelle in version 4.
 
dann bin ich auch wieder an eine ssd gebunden um auf speed zu kommen. ^^ wie ich schon sagte gehüpft wie gesprungen. will man geschwindigkeit haben, sind beide techniken teuer. der unterschied ist einfach das man bei usb3.0 die wahl hat zwischen preis und leistung.

das system funktioniert halt einfach nur weil der normal user null ahnung hat was eigentlich möglich sein sollte und was er tatsächlich bekommt.

um mich mal selber aus einem anderen thread zu zitieren.

Interessantes Zitat aus deinem anderen Thread!

Die Frage die sich stellt ist, welche Daten dabei versendet wurden?

In einschlägigen Tests, auch hier, sind Datenraten wesentlich höher, aber es kam dabei auf die Art der Daten und ihrer Größe an, um es mal allgemein zu formulieren! (betrifft USB-Sticks, wie SSD's, oder noch andere Hardware mit USB-Anbindung)

Hinzu kommen zwar noch einige andere Hardwarefaktoren, gerade bei den SSD sind ja diverse verschiedene Kontrollervarianten von Intel, Marvell, Samsung, Sandforce, Indilinx im Spiel die sehr unterschiedliche Performencewerte, auch hinsichtlich der verwendeten Firmware, erzeugen und die verwendeten Flashspeichertypen haben ebenfalls einen Einfluß. Weiterhin ist die Qualität entsprechender USB 3.0 Datenkabel ebenfalls entscheidend für die Durchsatzrate der Datenübertragung. (betrifft ebenfalls die Sticks und SSD's) Die noch ettlichen anderen Datenperformenceverluste erzeugenden Komponenten etc, laß ich dabei bewußt mal außen vor.

Theoretisch kann jede Technik mehr, als es tatsächlich in der Praxis möglich ist, außer man hat das idealste System!

Dazu stehen hier viele Punkte zum nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Serial_Bus, http://de.wikipedia.org/wiki/Daten%C3%BCbertragungsrate

Pauschlisierung ist da wenig hilfreich, eher das studieren der einschlägigen Tests, um sich gemessen an der Leistungsfähigkeit und dem Preisniveau, das für einen passende Stück Hardware zu erwerben, oder/und zu benutzen!
 
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Du wirst mit USB3.0 aber dennoch billiger wegkommen. Schau dir doch mal an, was da allein für Massen am Chips im TB-Stecker stecken...

USB hat halt ein Problem mit vielen kleinen Dateien. Da geht die Datenrate dann ziemlich in den Keller. Das war ja auch ein Vorteil von FireWire, welches die Probleme nicht hatte. Man kann das Problem aber einfach durch zippen umgehen. Also von daher es gibt schon Mittel und Wege das Problem zu umgehen, wenn auch nicht immer.
 
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