Thermaltake entwickelt ebenfalls Digital-Netzteile

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Nachdem es mittlerweile von Corsair schon digitale Netzteile gibt, zieht jetzt auch Thermaltake nach und beginnt, seine ersten eigenen digitalen Netzteile zu entwickeln. Auf der Cebit wurden bereits Gehäusedesigns und eine Softwareversion zur Veranschaulichung gezeigt.

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Das klingt interessant. Aktuell lese ich die Stromaufnahme noch mit meiner Zalmann-Lüftersteuerung aus. Aber das muss erstmal noch richtig kommen. Bis das 400Watt Netzteile haben, vergehen schon noch ein paar Jahre.
 
Der Unterschied zwischen klassischen Netzteilen und diesen sog. Digitalen Teilen ist einfach, dass bei klassischen Geräten ein Chip verwendet wird, der genau für einen einsatzzweck entwickelt wurde. Und das ist ein Controllerchip für ein Schaltnetzteil zu sein.

Diese Sog. Digitalen Teile verwenden statt dieses speziellen Chips etwas anderes. Das kann ein entsprechender DSP sein oder anderes. Kurzum: statt in Hardware werden einige Funktionen in Software implementiert. Und das kann nur schief gehen, weil das immer schief geht...

Der erste Punkt: Wenn man was über Software macht, sollte die Software auch veränderbar sein (um sie updaten zu können)...

So und wenn man das jetzt hat, dann ist die Frage:
Welche Parameter sind via Software realisiert und was kann die Software ändern?

Wenn alles in Software realisiert ist, kann man die dollsten Dinger anstellen. Man kann zum Beispiel die Spannung auf ein Niveau erhöhen, das den Rechner zerstört - womöglich sogar die Kondensatoren explodieren lässt. Und das ist sau gefährlich!

Also, liebe Leute:
Weniger schreiben, vermuten, orakteln sondern einfach mal abwarten, wie das in der Praxis implementiert ist, was man alles justieren kann und was da alles passiert.

Der best case (für mich) ist einfach, dass man nur einen Monitoring Chip verbaut, der über Software ausgelesen werden kann und der Rest wie gehabt in Hardware passiert.
Der Worst Case wäre, dass ein (oder mehrere) frei programmierbare Chips die Ansteuerung des Netzteiles übernehmen.
 
Wunderte mich schon , warum die bis heute kaum was haben an digitalen NT. In der professionellen Audiotechnik haben die die analogen Schaltnetzteile schon vor über 10 Jahren über Bord geworfen. Da war und ist immer der Sound als Negativpunkt genannt. Früher klangen die einfach nicht ganz so gut wie analoge. Heute wird's bestimmt besser sein.

Bei PC ist doch der Klirrfaktor egal, oder? Also, ich denke, dass die digitalen sehr gut passen würden, dürften ja massiv kleiner und kühler werden.
Speziell für kleine Devices ist das doch ne interessante Nachricht.
 
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