News Thermal Grizzly Wireview Pro 2: Noctua-Version soll leiser kühlen

PCGH_Jacky

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Thermal Grizzly arbeitet offenbar an einer Noctua Edition des Wireview Pro 2. Der GPU-Strommonitor soll einen größeren Lüfter, ein angepasstes PCB und einen höheren Preis erhalten.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Thermal Grizzly Wireview Pro 2: Noctua-Version soll leiser kühlen

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80€ Aufpreis dafür dass ein anderes Lüftermodell verbaut ist? :haha:
Wenn ich Roman einfach mal unterstelle dass er hier nicht spontan seine Gewinnspanne verdreifacht hat bedeutet das, dass Noctua hier aber mal standesgemäß mächtig hinlangt.

Oder ist das so gemeint, dass das neue Modell später auch aus Aluminium gefräst ist während das alte Plastik war? Dann wäre der Preis gerechtfertigt (auch wenn ich nicht wüsste warum es hier relevant wäre das aus Alu statt Plastik zu machen).
 
Das Wireview Pro 2 ist ja schon jetzt nicht grade ein angemessenes günstiges Teil. Da wollen aber 2 ganz gerne groß absahnen bei etwas Plastik mit etwas Elektronik, Respekt würde ich sagen.
Ausreden sind bestimmt, viel Entwicklungsarbeit, kleine Magen, ja ja, das kennt man ja nur zur Genüge. Dreister geht immer, wie man hier mal wieder sieht.
 
Ich würde da einfach abwarten. Mittlerweile sind die Standard-Versionen lagernd und auch beim Partner Alternate verfügbar. Dort geht die B-Ware bei knapp über 100 € los.

Für soooo laut empfand ich den Standardlüfter jetzt nicht. Meistens sind da ganz andere Dinge lauter im System als das Teil. Aber gut, ist als Premium-Zubehör für Premium-Kunden mit Premium-Ansprüchen gedacht, die was geinfluenct haben wollen.
 
Premium-Zubehör für Premium-Kunden mit Premium-Ansprüchen
Das Original sehe ich ja schon noch als sinnvoll wenn man wirklich RTX5090-Highend abzieht. Klar ist das Premium-Bereich aber noch nicht wie soll ichs ausdrücken... komplett schwachsinnig Geld verbrannt.
Aber das Gehäuse aus Vollaluminium zu fräsen ist dann schon hart an der Grenze, denn das hat jetzt wirklich gar keinen Mehrwert (es gibt ja kein Kühlproblem das die zusätzliche Wärmeableitung benötigen würde oder einen Lüfter der zu laut wäre) außer damit besser flexen zu können. :haha:
Vielleicht kommt ja noch ne verchromte, versilberte oder vergoldete Version für 300, 400 und 500€? :-D
 
Die Wireview-Serie hat weniger Funktionen als der Ampinel, ich glaube kaum, dass eine noch teurere Version etwas bringt.

Nimm es mir nicht übel, Roman, aber hier kommen so Vibes rüber, als solle mit dem Namen Noctua Kunden gelockt werden. Geht es nicht ganz ohne einen Brüllwürfel? Ampinel kommt auch locker mit einem kleinen passiven Heatsink aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Wireview Serie hat schon so einen schweren Stand gegen den Ampinel, glaube kaum dass eine noch teuere Version was bringt.

Der Ampinel ist faktisch nicht lieferbar. Aktuell werden 90 Tage aufgerufen und wie man an den Berichten im Forum von Igor sehen konnte, hat man auch die davor angeschlagenen 60 Tage gerissen. Es sei denn natürlich man hat mit dem Anwalt gedroht...

Der Umgang von AC mit dem gesamten Produkt Ampinel ist ein Witz. Man mag von der Influencer-Schiene halten, was man will, aber die Kommunikation stimmt und man wird als Kunde nicht wie der letzte Dreck behandelt.
 
80€ Aufpreis dafür dass ein anderes Lüftermodell verbaut ist? :haha:
Wenn ich Roman einfach mal unterstelle dass er hier nicht spontan seine Gewinnspanne verdreifacht hat bedeutet das, dass Noctua hier aber mal standesgemäß mächtig hinlangt.

Oder ist das so gemeint, dass das neue Modell später auch aus Aluminium gefräst ist während das alte Plastik war? Dann wäre der Preis gerechtfertigt (auch wenn ich nicht wüsste warum es hier relevant wäre das aus Alu statt Plastik zu machen).

Ein Alu-Bauteil dieser Größe dürfte nicht einmal als Einzelstück 80 Euro kosten. In Kleinserie würde ich auf 20 Euro oder weniger tippen, für 30 Euro gibt es schon aus Kupfer gefräste Kühlkörper ähnlicher Größe. Wir reden hier von 40 Prozent Aufschlag gegenüber einem Produkt, dessen Kosten zu großen Teilen in der enthaltenen Schadensversicherung bestehen soll(t)en, welche durch die Änderungen nicht teurer wird. Also mehr als eine Verdoppelung der Kosten für den physischen Produktteil? Da kann man nicht allein mit Verarbeitung und Material begründen.
 
Ein Alu-Bauteil dieser Größe dürfte nicht einmal als Einzelstück 80 Euro kosten.
Ein Teil der 80€ wird ja sicherlich der (vermutlich überteuerte^^) Noctua-Lüfter sein.
Und je nachdem was da wie gefräst wird (und das in Deutschland mit deutschen Lohn-/Betriebskosten...) können das schon 30€ sein. Die Maschinenstunden sind hier einfach irre teuer, wenn ne CNC da an jedem Ding 10-15 Minuten rumfräst ist das nicht mehr wirklich günstig...
 
Ein Teil der 80€ wird ja sicherlich der (vermutlich überteuerte^^) Noctua-Lüfter sein.
Und je nachdem was da wie gefräst wird (und das in Deutschland mit deutschen Lohn-/Betriebskosten...) können das schon 30€ sein. Die Maschinenstunden sind hier einfach irre teuer, wenn ne CNC da an jedem Ding 10-15 Minuten rumfräst ist das nicht mehr wirklich günstig...
Früher, als ich noch CNC-Programmierer, Fräser und Dreher war, hatte mein damaliger Chef aus Versehen die Rechnung mit in das Materialkörbchen für den Auftrag gelegt. Der Kunde lieferte sogar sein eigenes Messing. Es war nur ein Ring, okay, recht genau mit +/- 0.06, aber er kostete den Kunden trotzdem 1000 € – berechnet inklusive Programmieren und Helix (ohne Absetzen des Werkzeugs spiralförmig bis nach unten durchgefräst). insg. ca. 45min Arbeit insg.

Pokerclock

Ja Kollege, alles richtig, die Lieferzeit etc. ist jenseits von Gut und Böse, aber der Ampinel selbst ist super.
 
Ein Alu-Bauteil dieser Größe dürfte nicht einmal als Einzelstück 80 Euro kosten. In Kleinserie würde ich auf 20 Euro oder weniger tippen, für 30 Euro gibt es schon aus Kupfer gefräste Kühlkörper ähnlicher Größe. Wir reden hier von 40 Prozent Aufschlag gegenüber einem Produkt, dessen Kosten zu großen Teilen in der enthaltenen Schadensversicherung bestehen soll(t)en, welche durch die Änderungen nicht teurer wird. Also mehr als eine Verdoppelung der Kosten für den physischen Produktteil? Da kann man nicht allein mit Verarbeitung und Material begründen.
Stimmt, man könnte jetzt versuchen, das über Markennamen und all den Qualitätsgebluber zu erklären. Aber Fakt ist, wenn die Konkurrenz pennt (oder gar völlig absent ist), dann hat man Marktmacht und kann diese auch gut ausspielen. Aber vorallem treibt die Angst, dass man gerade eine Grillfackel installiert hat, den Preis nach oben.
Wer sich eine RTX6090 für ungefähr schlanke 4000€ aufwärts gönnen wird, den Schmerzen 200€ extra weniger als wenn die Karte spontan kostenlos Torchlight IRL spielt. Aber vielleicht gibt's bis dahin auch andere bessere Lösungen, die das Problem auf elegantere Art lösen. Ansätze sieht man ja viele...
 
Ein Teil der 80€ wird ja sicherlich der (vermutlich überteuerte^^) Noctua-Lüfter sein.
Und je nachdem was da wie gefräst wird (und das in Deutschland mit deutschen Lohn-/Betriebskosten...) können das schon 30€ sein. Die Maschinenstunden sind hier einfach irre teuer, wenn ne CNC da an jedem Ding 10-15 Minuten rumfräst ist das nicht mehr wirklich günstig...

Es gibt CnCs, die brauchen 15 Minuten für ein einfaches Objekt und es gibt CnCs, die kosten viermal 80 Euro die Stunde. Aber gibt es auch welche, auf die beides zutrifft?^^

Ganz abgesehen davon, dass auf der WireView-Platine die Hauptwärmequellen alle ähnlich hoch sind, wird hier immer noch ein Lüfter benötigt. (40 mm Noctua kosten übrigens 13 Euro Endkundenpreis inkl. Abgaben, opulenter Verpackung und Zubehör. Also vermutlich nicht mehr als 5 Euro B2B.) Es handelt es sich also nicht um einen (mehr, eher minder) komplexen Kühlkörper, sondern nur um eine Abdeckung. Die fräst man einmal mit einem großen Radius aus, inklusive seitliche Durchbrüche und dann nimmt man entweder den gleichen Fräser noch für die Frontöffnungen, wenn Fräszeit ein Problem sein sollte, oder greift (wie hier) zu einem kleineren für enge Radien in den Displayecken und ein geradezu filigranes Lüftergitter. Bearbeitung komplett innerhalb 3 Achsen, ein Werkzeugwechsel, insgesamt vielleicht wenige bis ein paar Dutzend cm Fahr- und Fräsweg in einem sehr gut bearbeitbaren Material und all das bei überschaubaren Präzisionsanforderungen. Wenn die ganze Zeit jemand vor der Fräse steht, um alle paar Minuten die Rohlinge wechselt, wären noch ein paar Euro Personalkosten pro Stück einzuplanen. Aber eigentlich würde ich erwarten, dass man ~50 nebeneinander auf eine Platte setzt und dann eine Stunde später wiederkommt.
 
Es handelt es sich also nicht um einen (mehr, eher minder) komplexen Kühlkörper, sondern nur um eine Abdeckung. Die fräst man einmal mit einem großen Radius aus, inklusive seitliche Durchbrüche und dann nimmt man entweder den gleichen Fräser noch für die Frontöffnungen, wenn Fräszeit ein Problem sein sollte, oder greift (wie hier) zu einem kleineren für enge Radien in den Displayecken und ein geradezu filigranes Lüftergitter. Bearbeitung komplett innerhalb 3 Achsen, ein Werkzeugwechsel, insgesamt vielleicht wenige bis ein paar Dutzend cm Fahr- und Fräsweg in einem sehr gut bearbeitbaren Material und all das bei überschaubaren Präzisionsanforderungen.
Man könnte fast meinen du wärst beruflich Zerspanungsmechaniker. Wobei der sich wahrscheinlich nicht anmaßen würde, ohne eine technische Zeichnung bzw. das Innenleben des Bauteils im Detail gesehen zu haben und ohne die vorhandene Maschine zu kennen, die Bearbeitungskosten-/zeit-/methode bis runter auf die Anzahl von nötigen Werkzeugwechseln vorherzusagen.
 
Mag sein, dass ich mich etwas weit aus dem Fenster lehne. Aber ich weiß, wie die funktional gleiche Abdeckung des normalen WireView geformt ist und wenn die Replikation davon in Alu etliche Dutzend Euro kosten soll, dann müsste mir mal jemand erklären, wie man einen um eine Größenordnung größeren, 1-2 Größenordnungen komplexeren, 2 Größenordnungen höhere Präzision erfordernden GPU-Block in schwerer zu bearbeitendes Kupfer für weniger als 10.000 Euro fertigen kann.

Oder als anderes Beispiel:
- Ähnliche Hohlform
- Doppelt so viel Rohmaterial als Ausgangsvolumen, das weggefräst werden muss
- Sehr hohe Maßhaltigkeit nötig, da ein zweites Bauteil nahtlos eingepasst wird
- Produktion ebenfalls komplett in Deutschland
- 40 Euro. Inklusive der überhöhten Vertriebskosten, die man bei einem selten nachgefragten Ersatzteil hat.
 
Bei kleinen Losgrößen bis ca 100 ist der Preis schon gerechtfertigt. Dabei ist das Fräsen nicht die Welt, aber das Oberflächenfinish ist ziemlich aufwändig. Händisches Polieren an der Rolle. Willst ja keine Fräsriefen in der Oberfläche sehen. Ich weiß nicht ob das Teil galvanisiert ist oder ob es gepulvert ist und auch nicht ob man es vorher trovalisieren (Gleitschliff) kann? Falls gepulvert, ist das Finish etwas weniger aufwändig.
Frästisch von üblichen 5-Achsern ist entweder 500mm im Durchmesser oder 500x500mm oder 600x600mm. Da kriegst keine 50 Teile drauf. Musst ja die Spannmittel auch unterkriegen. Es sind mindestens 2 Aufspannungen nötig, falls keine Querbohrungen in dem Teil sind.
Wenn man einen 4-fach-Spannturm (System Hilma oder ähnlich) besitzt, erfordern Querbohrungen keine dritte Spannung. Man kann dann 8 Teile spannen oder wenn das Werkstück es von der Bearbeitung erlaubt, sogar 16 Teile.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich mich zurückerinnere zu Aussagen hinsichtlich der Marge bei derartigen Zubehörprodukten, die alleine vom Handel erwartet wird, muss man wohl davon ausgehen, dass hier mindestens 30% netto Marge drin stecken.

Weniger halte ich auch für absolut defizitär, wenn man hier in D ein Unternehmen betreibt und auch noch deutsche Löhne + Abgaben zahlen soll.

Und wenn sich TG 50 € netto von den 200 € brutto einverleibt, ist das vollkommen legitim. Willkommen im Unternehmertum Deutschland.

Aus der eingepreisten Garantie ist am Ende auch nichts geworden, weil es wohl schlicht keine Garantiefälle gibt. Ergo ab in die eigene Kasse statt die Preise entsprechend zu senken. Ich bin der Letzte, der das verteufeln wird.
 
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