The Witcher: So viel hat die Lizenz gekostet

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Der Erschaffer der Witcher-Reihe, der polnische Schriftsteller Andrzej Sapkowski, hat die Lizenz seiner Reihe für umgerechnet nur 9500 US-Dollar an CD Projekt verkauft. Was diese daraus gemacht haben und was noch kommen wird, erfahrt ihr hier.

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Tja da kann man nur gratulieren, für recht günstig geschossen und was draus gemacht. :daumen:

Hätte es nicht geklappt, hätte sich so auch der Verlust in Grenzen gehalten und was mal draus werden könnte, konnte damals ja kaum einer auch nur erahnen..von daher kann man auch nicht behaupten, da da wer übern Tisch gezogen worden wäre...
Heute sähe das sicher schon ganz anders aus, nachdem man da ja nichts unbekanntes, sondern millionenschweres fabriziert hat, das auch weit über die polnischen Grenzen hinaus, einen gewissen Ruhm erlangt hat, da wäre eine solch mikriege Summe, höchstens die erste Anzahlung...
 
Das lief für CD Project besser als für den Autor. Aber damals konnte auch niemand wissen, wie erfolgreich die Spiele werden würden. Es hätte ja auch sein können, dass sie total floppen. Allerdings erscheint mir der Betrag angesichts der Umstände jetzt auch weder zu hoch noch zu gering. Ich denke der Autor hätte nicht erwarten können, dass CD Project dafür das Zehnfache oder mehr hinlegt.

Heute sähe das sicher schon ganz anders aus, nachdem man da ja nichts unbekanntes, sondern millionenschweres fabriziert hat, das auch weit über die polnischen Grenzen hinaus, einen gewissen Ruhm erlangt hat, da wäre eine solch mikriege Summe, höchstens die erste Anzahlung...

Ja, nur hat die Witcher-Reihe wohl überhaupt erst durch die Spiele diesen Bekanntheitsgrad erlangt. Ohne die Spiele gäbe es jetzt wohl auch keine Pläne seitens Netflix, daraus eine Serie zu machen. Ich hoffe übrigens, dass die Serie mindestens genau so "erwachsen" wird, wie die Spiele und Bücher. Mit ging es bei Game of Thrones schon derart auf den Sack, dass sich irgendwelche Feministinnen über Sexszenen beklagt hatten (Aber Hauptsache bei 50 Shades of Grey notgeil ins Kino rennen und danach die Gurken liegen lassen).
 
Der Autor hat die Lizenz natürlich viel zu billig verkauft. Aber hinterher ist man immer schlauer. Konnte ja keiner Anno 2007 ahnen, dass die Reihe so kommerziell erfolgreich wurde.

Irgendwie Pech für die Autor, der natürlich jetzt ein wenig eingeschnappt ist, dass Andere mit seiner Geschichte und Figuren viel Geld verdienen. Wenn ich mich nicht irre, wurde ihm ja ein Gewinnanteil angeboten, dass er ablehnte, weil er nicht an das Medium Videospiele glaubt. Tja, da muss ich sagen: irgendwie selbst Schuld.
 
Indirekt hatte Sapkowski ja trotzdem einiges von dem Deal, denn erst durch die Spiele haben die Bücher eine umfangreiche Fangemeinde gefunden und sicher sind 80% der Gesamtverkäufe der Bücher (nahezu 100% ausserhalb Polens) genau darauf zurück zu führen...

Ich hatte die ersten Geschichten (Der letzte Wunsch) zwar schon Ende der 90er gelesen aber damit zähle ich wohl zu den absoluten Minderheiten.
 
Ja, nur hat die Witcher-Reihe wohl überhaupt erst durch die Spiele diesen Bekanntheitsgrad erlangt. Ohne die Spiele gäbe es jetzt wohl auch keine Pläne seitens Netflix, daraus eine Serie zu machen. Ich hoffe übrigens, dass die Serie mindestens genau so "erwachsen" wird, wie die Spiele und Bücher. Mit ging es bei Game of Thrones schon derart auf den Sack, dass sich irgendwelche Feministinnen über Sexszenen beklagt hatten (Aber Hauptsache bei 50 Shades of Grey notgeil ins Kino rennen und danach die Gurken liegen lassen).

Darauf wollte ich hinaus, gut erkannt :)

aber immerhin tun sie ja inzwischen alles dafür, sich selbst abzuschaffen und sich unglaubwürdig zu machen, was gut ist, denn ausser im Afrikanischen oder Arabisch/Islamischen Raum wird das ganze ohnehin längst nichtmehr gebraucht, sondern richtet hier nurmehr nur noch Schaden an und hat effektiv die Rollen teilweise schon ins Gegenteil verkehrt und deshalb können die auch nur noch mit Shaming-Attacken, Falschmeldungen etc und letztendlich in die selfmade Opferrolle flüchten, wenn Gegenwind kommt, überhaupt noch was ausrichten...
und wenn das nicht reicht...
siehe Berkeley und co...schlimm genug ist nur, das immernoch Leute gibt, die auf diese Ideologen hören, sich das iwie schön reden und sich davon beeinflussen und in ihre Arbeit reinreden lassen oder sich gar zu "Alliierten" erklären...:wall:

Und wenn ich mir da "Dear White People" oder ähnlichen Murks ansehe, habe ich da wenig Hoffnung ehrlich gesagt, das Netflix da tatsache was vernünftiges draus macht...


Der Autor hat die Lizenz natürlich viel zu billig verkauft. Aber hinterher ist man immer schlauer. Konnte ja keiner Anno 2007 ahnen, dass die Reihe so kommerziell erfolgreich wurde.

Irgendwie Pech für die Autor, der natürlich jetzt ein wenig eingeschnappt ist, dass Andere mit seiner Geschichte und Figuren viel Geld verdienen. Wenn ich mich nicht irre, wurde ihm ja ein Gewinnanteil angeboten, dass er ablehnte, weil er nicht an das Medium Videospiele glaubt. Tja, da muss ich sagen: irgendwie selbst Schuld.

nee hat er eben nicht getan, er hat sie günstig abgegeben, weil seine IP damals fast ausschliesslich in Polen bekannt war und vom Erfolg der daraus und über die Grenzen hinaus erwachsen würde, eben noch nichts abzusehen war und letztendlich hat ihm das ganze ne Menge Werbung und mit Sicherheit eben jede Menge Umsatz eingebracht, nachdem seine Werke nun mehrfach übersetzt und in aller Herren Länder verbreitet wurden...egal wie man es dreht, am Ende kam er gut dabei weg und hat nichts zu billig verkauft..sondern nur für den damaligen Wert und das unter Ablehnung einer Umsatzbeteiligung unter Annahme falscher Tatsachen, die von Unwissen um den Markt der Videospiele nur so strotzte, denn der war anno 2007 auch schon ein Milliardengeschäft (weltweit betrachtet).
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Sapkowski hat auch sehr von diesem Deal profitiert.

Der Hexer war außerhalb Polens kaum bekannzt. Nur die beiden Kurzgeschichtenbände "Der letzte Wunsch" und "Das Schwert der Vorsehung" wurden in Deutschland vom Heyne-Verlag verlegt, hatten aber nicht den großen Erfolg. Ich habe die beiden mal als Sammelband-Mängelexemplar geschossen und auf den Stapel der "Später mal lesen"-Bücher gelegt.
Auch das Cover diese Sammelbandes hatte ein 08/15 Fantasymotiv, dass rein gar nichts mit dem Inhalt der Bücher zu tun hatte.

Als The Witcher angekündigt wurde, erschienen zeitgleich von DTV-Verlag die beiden Kurzgeschichtenbände in Deutschland im bekannten schwarzen Einbänden und mit Bezug auf die Geschichten. Dann habe ich sie mir (unwissend dass ich sie eigentlich schon hatte) nochmal gekauft, weil ich die Hintergründe zum Spiel kennenlernen wollte.

Nach dem Erfolg des ersten Spiels hat auch der DTV-Verlag Blut gewittert und die restlichen Bücher auf den Markt gebrach. Inzwischen gibt es die Romane auch als Hörbücher und ich wette auch hier bekommt Sapkowski seinen Anteil an den verkauften Exemplaren.

So gesehen hat er am Erfolg der Spiele partizipert. Weit mehr als er wahrscheinlich verloren hat.
 
Der Autor hat die Lizenz natürlich viel zu billig verkauft. Aber hinterher ist man immer schlauer. Konnte ja keiner Anno 2007 ahnen, dass die Reihe so kommerziell erfolgreich wurde.

Irgendwie Pech für die Autor, der natürlich jetzt ein wenig eingeschnappt ist, dass Andere mit seiner Geschichte und Figuren viel Geld verdienen. Wenn ich mich nicht irre, wurde ihm ja ein Gewinnanteil angeboten, dass er ablehnte, weil er nicht an das Medium Videospiele glaubt. Tja, da muss ich sagen: irgendwie selbst Schuld.

Man muss das aber aus der damaligen Sicht betrachten. Der Deal ist von 2004 und da gab es nur Fans der Bücher in Polen und vielleicht hier und da einzelne Kurzgeschichten die in andere Sprachen übersetzt wurden sowie eine Filmumsetzung die auch nur mäßig erfolgreich außerhalb Polens war. Nun kommt ein kleines (um die 20 Leute), neues Entwicklerstudio auf dich zu was noch nichts vorweisen kann und will eine Lizenz von dir haben für ein Spiel was mehr eine Mod für ein ewig altes Spiel ist was sich eher an Action orientiert als an Story. Hinzu kommt das die den Namen der Figuren falsch schreiben (Gerald anstatt Geralt) und die ausgehandelte Summe nur in Raten zahlen kann.

Wenn man sich das ganze mal durch den Kopf gehen lässt kommt man selber doch zum Schluss dass das nur schief gehen kann. Das er keine Gewinnbeteiligung haben wollte war rückblickend natürlich ein fehler aber wie Sapowski schon damals gesagt hatte glaubte er nicht daran das man mit Computerspielen Geld machen kann und er wollte mit dem kompletten Projekt nichts zu tun haben. Guckt man sich dann noch The Witcher 1 zum Release an war es auch eine Katastrophe mit vielen technischen Problemen und Bugs. Erst ein Jahr später mit der Enhanced Edition hatte man ein Spiel was spielbar war und sich als ein Spiel anfühlt anstatt einer Mod.

Niemand konnte wissen das sich solch eine Fangemeinde entwickeln wird, da The Witcher selbst nach dem ersten Teil noch recht unbekannt war und Teil 2 wieder mit technischen Problemen auf den Markt kam (wie der in der Enhanced Edition gefixt). Das Sapowski angessauert ist das andere Leute mit seiner Idee Geld verdienen glaube ich zudem nicht. Er hat ja auch davon profitiert. Seine alten Geschichten wurden in viele Sprachen übersetzt und weltweit verkauft, seine neueren Bücher wurden direkt international veröffentlicht und jetzt klopft noch Netflix an seine Tür. Was ihn ärgert ist was CD Project mit seiner Idee gemacht hat. Seiner Meinung nach ist Geralt in den Spielen viel zu parteiisch (vor allem in Teil 2 und 3) und es gibt viel zu viele Kämpfe und Sex/Erotik. Die Spiele sind nicht das was er in seinen Büchern erschaffen hat und viele (vor allem außerhalb Polens) denken das die Bücher erst nach den Spielen erschienen sind und die Spiele die richtige Geschichte sind wenn es in Wirklichkeit genau anders herum ist.
 
Hab ich was falsch verstanden oder ist der Letzte Teil des Artikels so nicht ganz richtig? Die Netflixserie soll doch auf den Büchern basieren und hat absolut nichts mit CDPR zu tun, sondern wird in Zusammenarbeit mit dem Autor gemacht. Das ist doch mit Sicherheit eine neue und eigene Lizenz die er sich diesmal auch entsprechend bezahlen lassen wird. Darüber hat PCGHW auch schon berichtete egtl...
 
Hätte er 0,5% an den Brutto Einnahmen rausgehandelt, müsste er nie mehr einen Finger krumm machen.
 
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