The Witcher 3: Wild Hunt - Berichte über viele Probleme nach Patch 1.07

AW: The Witcher 3: Wild Hunt - Berichte über viele Probleme nach Patch 1.07

Nicht nur das Spieldesign, sondern auch die Gesamtqualität lassen doch arg zu wünschen übrig. Der erste Eindruck ist natürlich toll, und hier und dort und dies... und dann fallen immer mehr Fehler und Unzulänglichkeiten auf. Tatsache ist aber ich finde TW3 ist sehr erzählerisch seicht, spielerisch repititiv und nervtötend zu bedienen, technisch unausgegoren und insgesamt einfach eine nach mehreren missglückten Schadensbegrenzungsanläufen immer fadere Angelegenheit mit bitterem Nachgeschmack - Schade ums Geld.

EDIT: Ich habe übrigens 440+ Stunden auf der Steam-Uhr und habe wirklich so jeden Bug/Glitch bis zum Erbrechen miterleben dürfen. Da ist aber ein Neustart wegen Plotstopper und diverse andere "Rewinds" wegen Bugs dabei. Wundern ist trotzdem erlaubt.
So als Psychologe würde ich behaupten das du ein Masochist bist. :lol:Für ein Außenstehenden wirkt es also so, als war dein Geld gut angelegt. :ugly:
 
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@Thanator666


Schalte Hairworks (Sofern eingeschaltet) aus und stell nicht auf Vollbild, sondern auf Fenster im Vollbildmodus.
Die beiden Punkte führen bei mit zu Abstürzen/ Backtodesktop.
Sowohl vor dem Patch als auch danach.
Bei entsprechender Einstellung läuft es dann recht stabil.
 
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Ich würde ja mal behaupten das das Quatsch ist, spiele immer im Vollbildmodus und mit Hairworks, habe nicht einen B2D gehabt :hmm:
 
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Ähm, ich habe eine. Ich will hier nicht die Diskussion aushebeln aber das konnte ich mir dank deines Seitenhiebs nicht verkneifen. Das Spiel ist das einzige was bei mir Unmut erzeugt. Ich glaube jeder der hier postet hat das Spiel ausreichend gespielt um sich eine eigene Meinung bilden zu können, und meine habe ich bereits kundgetan. Um mal etwas zu präzisieren: wenn ich von persönlichem Hype sprechen würde wäre das übertrieben, aber ich war schon sehr gespannt. Eins der wenigen Spiele das ich zum Release gekauft habe, weil wegen Termin mehrfach verschoben und so. Man hat ja eine Erwartungshaltung die daraus resultiert. Und die wurde enttäuscht. Nicht nur das Spieldesign, sondern auch die Gesamtqualität lassen doch arg zu wünschen übrig. Der erste Eindruck ist natürlich toll, und hier und dort und dies... und dann fallen immer mehr Fehler und Unzulänglichkeiten auf. Und die fallen um so mehr auf weil das oberflächliche Erscheinungsbild ausgesprochen gut ist (tolle Screenshots möglich). Tatsache ist aber ich finde TW3 ist sehr erzählerisch seicht, spielerisch repititiv und nervtötend zu bedienen, technisch unausgegoren und insgesamt einfach eine nach mehreren missglückten Schadensbegrenzungsanläufen immer fadere Angelegenheit mit bitterem Nachgeschmack - Schade ums Geld. Das etliche Fanboys/Fangirls sich bei jedem Ansatz von Kritik anfangen zu überschlagen regt mich nur noch mehr auf. Dazu kommt noch die Augenwischerei der polnischen Vorzeigespieleschmiede und das war's dann. :daumen2:

Viel Spass beim Warten auf das überfällige REDKit. Mal sehen wieviele Jahre es diesmal dauert. :devil:

Wie hier schon mehrfach erwähnt wurde: für mich in Zukunft wieder alles wie gehabt, warten bis man's im Sale abstauben kann mit allen DLCs und Patches. Fertig.

EDIT: Ich habe übrigens 440+ Stunden auf der Steam-Uhr und habe wirklich so jeden Bug/Glitch bis zum Erbrechen miterleben dürfen. Da ist aber ein Neustart wegen Plotstopper und diverse andere "Rewinds" wegen Bugs dabei. Wundern ist trotzdem erlaubt.

Ich gebe zu, je länger man das Spiel spielt, desto mehr fallen einem negative Sachen auf... Das Spiel ist nicht perfekt und spätestens nach Novigrad hat es für mich ein wenig seinen Zauber verloren... Aber bei über 440 Spielstunden von "Schade ums Geld" zu sprechen... Alter Falter. Irgendwas ist da bei dir schief gelaufen... :ugly:
 
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Ich würde ja mal behaupten das das Quatsch ist, spiele immer im Vollbildmodus und mit Hairworks, habe nicht einen B2D gehabt :hmm:
Bei Software und Hardware sind nur selten Sachen Quatsch, da ist so viel Potenzial für etwas das schiefgehen kann... Da will man manchmal als Software-Entwickler aufgeben. ;)
 
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Die Entwickler/Publisher von Batman hatten wenigstens den Anstand ihren verbockten Konsolenport vom Markt zu nehmen und nach entsprechender Fehlerbehandlung eine Neuveröffentlichung anzustreben. CDPR hat die Sache ja wohl total vergeigt, gut das The Witcher damit ein Ende hat. Nach gutem und ambitioniertem ersten Teil ging es mit dem zweiten ja schon steil bergab und obwohl der dritte bemüht ist, haben sie's wider nicht auf die Reihe gekriegt. Grösste Enttäuschung 2015. Schon der zweite Teil war ein einziger Flickenteppich, beim ersten konnte man ja wegen des Erstlingswerkbonus und nachgreichtem EE/DC ein Auge zudrücken. Von der ihrem Cyberkram will ich auf jeden Fall nix mehr wissen, wird sowieso verbockt. Die Polen haben's eindeutig verrissen. :nene:

Immer wieder spannend wie unterschiedlich die Menschen sind. Witcher 3 ist für mich das beste Spiel was ich seit langem gezockt habe und auf jeden Fall mein Spiel des Jahres 2015 bis jetzt. Ich hätte sogar noch mehr Geld für dieses Spiel bezahlt als ich bezahlen musste. Ok, ich konnte das Spiel auch durchspielen ohne von irgend einem gravierenden Bug aufgehalten zu werden und ich kenne kein Spiel, daß zum Start schon so bugfrei bei mir lief wie Witcher 3. Schon gar nicht bei Spielen dieser Größe.
Das Problem mit PC-Spielen ist halt, daß jeder eine andere Umgebung hat. Auf der einen Maschine läuft es perfekt auf anderen irgendwie gar nicht. Verständlich, daß man dann zu unterschiedlichen Bewertungen kommt. Daher ist es gut, daß sie es nicht vom Markt genommen haben, denn ich will nicht auf meine tolle Spielerfahrung verzichten nur weil irgendwer seltsamerweise Probleme hat.

Wenn ein Spiel perfekt auf den Markt kommen soll, dann müsste man dafür Preise verlangen die keiner zu zahlen bereit ist. Oder man muss halt lange warten, bis die Zeit und ungeduldigere Spieler dafür gesorgt haben, daß man alle Fehler gefunden hat. Perfektion ist und war noch niemals wirtschaftlich und wird es nie sein, die meisten Dinge laufen nach dem Pareto-Prinzip. Wenn ich lese, daß manche höchstens 15 Euro für Spiele bezahlen wollen, dann wird es in Zukunft eben nur noch anspruchslose Spiele geben oder eben Spiele, die ihre Kosten später durch Pay2Win einspielen, anders bekommt man die Kosten sonst nicht rein. Die Entwickler wollen schließlich auch von etwas leben.

Wenn man keine Lust hat den "Betastester" zu spielen dann sollte man eben warten, denn jede Software ist Bananensoftware, die beim Kunden reift. Anders ist es einfach nicht wirtschaftlich. Keiner zwingt einen direkt zu Release zu kaufen. Ich bin selber Softwareentwickler und weiss daher, daß sich derartige Probleme trotz bester Planung leider nicht immer vermeiden lassen. Die Kunden haben teilweise völlig unrealitische und überzogene Vorstellungen und zudem keine Ahnung, wie schwierig es ist einen Bug in Millionen Zeilen von Code zu finden, der sich nicht mal zweifelsfrei reproduzieren läßt. Und leider passiert es auch hin und wieder, daß man mit einem Bugfix eine andere Stelle destabilisiert und das Problem verschlimmbessert. Von daher bin ich nicht überrascht, das dieser Pacth bei vielen scheinbar Probleme macht. Bugs zu fixen und zeitgleich Features zu implementieren ist immer risikobehaftet. Ich hätte auch eher 2 Patches daraus gemacht.

Von daher ist Witcher 3 sicherlich nicht perfekt, aber es mit einem Desaster wie Batman zu vergleichen ist einfach unpassend und undifferenziert und vor allem unfair den Entwicklern gegenüber.
 
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Das erste Spiel, das bei mir durch Patches immer schlechter wurde. Version 1.02 lief ohne Probleme, mit 1.07 häufen sich Quest-Bugs, und Plötze spawnt mindestens genauso bescheiden wie mit 1.02.
 
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Das erste Spiel, das bei mir durch Patches immer schlechter wurde. Version 1.02 lief ohne Probleme, mit 1.07 häufen sich Quest-Bugs, und Plötze spawnt mindestens genauso bescheiden wie mit 1.02.

Ja, den Eindruck habe ich ehrlich gesagt auch. Ich hatte wie gesagt keine größeren Probleme aber mit jedem Patch kam gefühlt zumindest ein kleines dazu. Es ist aus meiner Sicht nicht die große Katastrophe die einige daraus machen aber dennoch ist da einiges schiefgelaufen. Besonders die schlechte Konsolenperformance ist sehr verwunderlich, denn gerade da hat man meines Wissens einheitliche Hardware die einen Test eigentlich einfacher machen sollte. Beim PC gibt es abertausend Konfigurationen, da wundert es mich nicht, daß es zu unterschiedlichen Ergebnissen kommt. Ich habe jetzt mit dem neuen Patch einen neuen Durchgang gestartet (war schon einmal komplett durch) und schaue mal ob ich jetzt ebenfalls mehr Bugs finde. Bisher war noch keiner dabei. Spaß hatte ich aber bisher trotzdem eine Menge mit Witcher 3 :)
 
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Ähm, ich habe eine. Ich will hier nicht die Diskussion aushebeln aber das konnte ich mir dank deines Seitenhiebs nicht verkneifen [...]

Der Seitenhieb war gar nicht auf Dich gemünzt, sondern auf die allgemeine Diskussion, ich empfand den Klimaanlagen-Scherz an sich ganz lustig. Deine Meinung respektiere ich, denn Du hast das Spiel gespielt und Meinungen müssen (noch) nicht identisch sein – auch wenn die EU daran mit Hochdruck arbeitet.

Bin im Übrigen zur Selbstironie fähig, denn Du hast mir gegenüber einen großen Vorteil: Habe vor Jahren mein Auto abgeschafft und daher keine Klimaanlage. :devil:
 
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Wenn ich lese, daß manche höchstens 15 Euro für Spiele bezahlen wollen, dann wird es in Zukunft eben nur noch anspruchslose Spiele geben oder eben Spiele, die ihre Kosten später durch Pay2Win einspielen, anders bekommt man die Kosten sonst nicht rein. Die Entwickler wollen schließlich auch von etwas leben.

Quatsch. Es sind gerade die Spiele für 15 Euro, die sich durch besonders professionelles Design behaupten. Und oftmals bringen solche Spiele für die Entwickler mehr Geld ein als wenn bei den Triple-A-Projekten der Publisher alles einsackt. Gibt hier so viele Spiele für 15 Euro, die ein Witcher 3 in allen Aspekten weit überlegen sind.

Nehmen wir mal "Neverending Nightmares" von Matt Gilgenbach als Beispiel. Die Story führt in die tiefen Abgründe der Seele und vermittelt die Depressionen, unter denen Matt Gilgenbach leidet. Solche Emotionen schafft kein Triple-A game zu erzeugen! Die Werke von Frictional Games sind sowieso allem überlegen und zahlreiche andere Indie-Projekte wie "Scratches", "Dark Fall: Lost Souls", "The Vanishing of Ethan Carter", "The Cat Lady", "LIMBO" etc. überzeugen ebenfalls von überaus hoher Qualität. Dagegen zahlt man 60 Euro für jeden Mainstream-Schrott.
 
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Zugegeben, da ist was dran, mein Kommentar war da in der Tat etwas übertrieben. Und Du kennst die Indie-Szene scheinbar bedeutend besser als ich. Dennoch bezweifel ich nach wie vor, daß man für 15 Euro in der Lage ist, kostendeckend ein Spiel mit aufwendiger Grafik, gesprochenen Dialogen in mehreren Sprachen, stimmungsvollem Soundtrack und gleichzeitig interessanter Geschichte zu produzieren. Dafür müssen einfach zuviele Leute involviert werden die auch von etwas leben wollen. Gerade bei einem niedrigen Preis benötigt man sehr schnell eine hohe Stückzahl im Absatz, damit man davon auch noch leben kann. Und genau dafür wurden die Publisher ja überhaupt ursprünglich mal erfunden (auch wenn das mittlerweile ungute Auswüchse angenommen hat). Wenn Indie-Entwickler also mehr verdienen würden als die Entwickler publishergetriebener Triple-A Titel, dann wäre jeder Spieleentwickler im Indie-Bereich tätig und jeder würde auf einen Publisher verzichten. Ich gehe daher eher davon aus, daß der Verdienst im Indie-Bereich einfach eine geringere Rolle für den Entwickler spielt, weil es mehr um Selbstverwirklichung als um Lebensunterhalt geht.

Zudem hängt es auch vom persönlichen Geschmack ab, was ein gutes Spiel ausmacht. Wenn ich nach der Arbeit ein wenig abschalten möchte, dann zählt z.B. ein Spiel über die Depressionen eines Menschen und die Abgründe der Seele nicht gerade zu dem, was ich dann spielen möchte. Mainstream ist aus meiner Sicht nichts böses und schon gar kein Synonym für Schrott, den findet man schließlich auch im Indie-Bereich. Es hängt immer vom einzelnen Titel und wie gesagt dem persönlichen Geschmack ab, ob etwas Schrott ist oder nicht, es gibt keine universelle Instanz die das Recht hat, für alle Menschen einheitlich zu definieren was sein Geld wert ist und was nicht. Das kann man immer nur für sich selber tun.

Witcher habe ich damals nur gespielt, weil ich die Romanvorlagen kannte und daher neugierig war, wie das im Spiel aussieht. Und ich mochte es und mag es immer noch. Für mich ist die ganze Witcher Reihe auf jeden Fall ihr Geld wert gewesen, daran ändern auch Patch-Fails in W3 für mich nichts.

Aber weil Du erwähnst, daß es im Indie-Bereich angeblich vieles gäbe, daß Witcher 3 in allen Belangen weit überlegen wäre, dann kannst Du mir sicher Titel nennen, welche zusätzlich zu einer interessanten Story auch eine herausragende Optik incl. Cutscenes, tollem Soundtrack und vollvertonte Dialoge in mehreren Sprachen bieten ? Ich habe dort bisher nämlich immer nur Spiele gefunden die lediglich Teilbereiche abdecken, dort dafür aber richtig gut sind. Das suche ich aber nicht und das macht sie für mich auch nicht "in allen Belangen überlegen". Ich bevorzuge eine eher ganzheitliche Spielerfahrung, Unterhaltung nach einem anstrengenden Arbeitstag eben. Wenn Du da also was passendes kennst wäre das interessant für mich.
 
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Ich würde nichts darauf geben was Porsche2000 schreibt, der schreibt dauernd völlig überzogenen Kram, wenn es im Zusammenhang mit The Witcher 3 steht, da er das Spiel einfach nicht leiden kann und selbst irgendwelche 100 Jahre alten Spiele wie Gothic 1, oder das bugverseuchte Gothic 3, TW3 grafisch, spielerisch, und anderwärtig überlegen findet.
Das er TW3 einfach nur schlecht reden will und das er von dem was er redet zimlich wenig Dunst hat, sieht man schon wieder an seinen aktuellen Aussagen.
Klar sind Indiespiele ggf. in bestimmten Teilaspekten besser als große Produktionen, das liegt aber auch oft einfach daran das diese Titel sich mangels Bugdet, know how und Manpower oft auf bestimmte Dinge fokusieren müssen und dafür dann andere Aspekte, wie zum Beispiel die Spielzeit, weniger "üpig" ausfallen können und müssen, aber ein Indiespiel das durchgängig mit einem Titel wie GTA V, TW3 oder Divinity: Original Sin überlegen wäre, das existiert wohl nur in den Träumen von Porsche, genauso wie seine Fantasie das Gothic 3 grafisch besser als The Witcher 3 wäre.

Auch das Indiestudios mit ihren dem Umfang entsprechend geringeren Preisen besser verdienen sollen als 50-60 Euro Produktionen halte ich für schlicht lächerlich. Fast alle Indiespiele dürften davon treumen einen Umsatz wie ein GTA V, CoD, oder selbst ein TW3 zu machen. Meistens liegen die Einnahmen nämlich weit unter dem was solche großen Produktionen einnehmen.
Das soll nicht heißen das Indiespiele für ihr Budget und ihren Preis unrentabel wären, oder das die Studios daran schlecht verdienen, aber mehr verdienen als große Studios tun sie halt auch ehr als Ausnahme (z.B. Minecraft), den als Regel. ;)
 
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Ich arbeite selber als Softwareentwickler (außerhalb der Spielebranche) und kann mir leicht ausrechnen, wieviele Exemplare a 15 Euro man von einem Spiel verkaufen müsste um nach Anzug von Steuern und Fixkosten alleine mein Gehalt zu bezahlen. Von dem meiner Kollegen ganz zu schweigen. Wie Du auch schon schreibst gibt es einige Indie-Spiele, die das Glück haben eine so hohe Popularität zu erreichen, daß wirklich eine Menge Gewinn bei rum kommt. Für die meisten gilt das aber meines Wissens nicht. Ich bin froh daß es diese Spiele gibt, ebenso wie das Crowdfunding, aber die Spieleindustrie alleine retten werden sie keinesfalls. Aufgrund meines Berufs bin ich wahrscheinlich eher bereit mehr Geld für eine Software zu bezahlen, weil ich weiss was da an Aufwand dahinter steckt. Für mich bemisst sich der Wert eines Spiels an dem Erlebnis, welches ich damit habe und nicht nach irgendeiner allgemeinen Definition ode rder Meinung anderer. Es gibt Spiele die ich nicht mal geschenkt möchte und es gibt welche, für die bezahle ich sogar gerne dreistellige Beträge weil sie mir einfach viel Freue bereiten.

Ich finde die Grafik von Witcher 3 jedenfalls überragend, besonders auf Ultra in UHD auf meinem 40" Monitor. Der Soundtrack ebenso wie die Dialoge sind einfach fantastisch, was für mich zusammen einfach ein super Spielgefühl ergibt. Ich genieße jede Minute in dem Spiel, da können andere meckern was sie wollen, meine Meinung wird sich dadurch sowieso nicht ändern.
 
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PC-Spieler Bericht: Seit Patch 1.07 kann ich 3 sekunden in Novigrad rumreiten und hänge mit dem Pferd spätestens dann an einer Strassenecke fest, egal wie breit die Strasse oder Gasse auch ist - die Kamerasicht (Third-LvL-View) ändert sich dahingehend, dass ich in Geralds "Gehirn" schaue - und ausser einem Grid von weissen Haaren im Bildschirm nix andres sehe - ich kann weder mit "E" eine Aktion ausführen, noch lässt sich diese unangenehme Sicht aufheben - erst wenn ich irgendwo ins Wasser springe und tauche, dann löst sich diese Sichtweise. 3 Sek. später hänge ich wieder irgendwo mit dem Pferd fest. Das sind die ersten 20minuten, die ich seit Patch 1.07 erfahren habe - aufgrund dieses Dilemmas kann ich garnicht mehr spielen.
 
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@MADman_one

The Witcher 3 ist ja selbst auch ein Indie-game. Der Publisher Namco Bandai sorgte ja nur für die Vermarktung der Retailversionen. Finanziert hat es CD-Projekt aus eigener Tasche und deshalb bekommen die auch den vollen Gewinn ab. Abgesehen von kleineren Abgaben an Steam und Namco Bandai. Aber hier gibt es keinen Publisher, der zuerst die Hand aufhält. Das ist auch bei vielen anderen Indie-games so. Da wird man schneller reich als mit nem geregelten Einkommen als festeingestellter Entwickler. Und ja, die Indies sind frei und können ein Spiel nach ihren Vorstellungen machen, experimentieren etc. Da ist niemand, der ihnen vorschreibt, wie sie es zu machen haben und wann etwas fertig sein muss. Natürlich muss man erstmal etwas Geld haben, um unabhängig zu werden. Viele sind auf Kickstarter angewiesen, aber hier entwickelt man sowieso eher aus Leidenschaft und weniger aus dem Gedanke, zum Millionär zu werden. Amnesia z.B. kostete 15 Euro und hat sich schnell 3 Millionen mal verkauft. 3 Millionen mal 15 Euro (rechnen wir mal mit der Hälfte) geteilt durch 5 Leute. Ja, kleinere Studios arbeiten oft effizienter, weil jeder genau weiß, was der andere macht.

Solche gigantischen Rollenspiele wie TW3 mit Vollvertonung kenne ich sonst keine anderen aus dem Indie-Bereich. Aber wenn du nach Open-World mit guter Story und Grafik suchst, dann schau mal nach "The Vanishing of Ethan Carter". Die Stärken der Indie-Spiele fokusieten sich hauptsächlich auf den Horror- und Adventure-Bereich. "Penumbra: Im Halbschatten" ist eines der besten Spiele überhaupt und komplett in Deutsch. So eine dichte Atmo findet man in keinem Triple-A game. Penumbra wurde von 4 Leuten entwickelt und war ursprünglich als ein Schulprojekt geplant. Die Musik ist auch erste Sahne.

https://www.youtube.com/watch?v=KvxkZ6u_Q4s

Hör bitte nicht auf Nightslaver, der labert nur Stuss.
 
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Aber weil Du erwähnst, daß es im Indie-Bereich angeblich vieles gäbe, daß Witcher 3 in allen Belangen weit überlegen wäre, dann kannst Du mir sicher Titel nennen, welche zusätzlich zu einer interessanten Story auch eine herausragende Optik incl. Cutscenes, tollem Soundtrack und vollvertonte Dialoge in mehreren Sprachen bieten ? Ich habe dort bisher nämlich immer nur Spiele gefunden die lediglich Teilbereiche abdecken, dort dafür aber richtig gut sind. Das suche ich aber nicht und das macht sie für mich auch nicht "in allen Belangen überlegen". Ich bevorzuge eine eher ganzheitliche Spielerfahrung, Unterhaltung nach einem anstrengenden Arbeitstag eben. Wenn Du da also was passendes kennst wäre das interessant für mich.
Keine Ahnung ob Ori and the Blind Forest ein Indie-Spiel ist, aber bei dem hast du eine wunderschöne Optik, unglaublich genaue und angenehme Steuerung (mit Gamepad), einen super Soundtrack und insgesamt eine sehr stimmige Musikuntermalung, handgebaute Levels, vielleicht keine kinoreife aber eine doch gute Story (simpel aber effektiv) und ein bewährtes Spielprinzip.
Dazu kostet das Spiel keine 20€ mehr ;)
 
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Keine Ahnung ob Ori and the Blind Forest ein Indie-Spiel ist, aber bei dem hast du eine wunderschöne Optik, unglaublich genaue und angenehme Steuerung (mit Gamepad), einen super Soundtrack und insgesamt eine sehr stimmige Musikuntermalung, handgebaute Levels, vielleicht keine kinoreife aber eine doch gute Story (simpel aber effektiv) und ein bewährtes Spielprinzip.
Dazu kostet das Spiel keine 20€ mehr ;)

Trotzdem sind TW3 und Ori and the Blind Forest nicht wirklich miteinander vergleichbar. Es ist einfach ein himmelweiter Unterschied ein 2D, oder wars 2,5D Spiel, wie Ori zu entwickeln, das recht linear aufgebaut ist und ein Spiel wie TW3, das 3D ist, weitestgehend open World und eine deutlich tiefgreifendere Geschichte besitzt, von anderen Punkten mal noch ganz abgesehen.
Das soll Ori nicht herrabwürdigen, es soll einfach nur nochmal anmerken das es mal wieder von Porsche ein absolut unsinniger Vergleich ist, ein Spiel wie TW3 mit Spielen aus der Indieszene vergleichen zu wollen. ;)
 
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Jaja schon klar. Aber Ori ist ein gutes Spiel wenn man sich am Feierabend mal hinsetzen will. Es bietet auch viele Dinge die W3 bietet, nur halt auf eine andere Art und Weise, mehr wollte ich nicht sagen.
Dazu fühlt man sich nach einer Flucht-Sequenz in der man jeden Sprung genau timen und platzieren muss einfach gut wenn es dann funktioniert ;)
 
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Wenn man am ersten Tag kauft, muss man sich heute im klaren sein das die Spiele noch viele Bugs aufweisen, ich denke das wird sich auch nicht mehr ändern, da die Spiele in der Produktion immer teurer und komplexer werden. Ich denke die Studios sind gar nicht in der Lage diese Qualität abzuliefern bei Release. Damit sollte man sich abfinden.
Tatsächlich? GTA V PC: Zum Release ein fantastischer Port, kaum Bugs, tolle Performance bei sehr guter Grafik. Heute: Kaputtgepatched. Performance verhunzt, mittlerweile wieder etwas verbessert, aber zu welchem Preis? Die Objektsichtweite ist mittlerweile dermaßen heruntergefahren dass es in den Augen wehtut. Da ploppt alles vor einem auf, war zu Release bei identischen Settings nicht der Fall.

The Witcher 3 war ebenfalls gut spielbar, ja, es gab ein paar Macken. Aber gibt genug Leute die mit 1.03 zuende gespielt haben bzw. immer noch/wieder spielen. Zwei echte Spielemonster, zu Release in vergleichsweise guter Form, mittlerweile eher mau.
 
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