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Teure Next-Gen Spiele: Entwickler will Preisanstieg statt Mikrotransaktionen

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Und hier wieder der selbe Unsinn, wie so oft von dir: Die Vertriebskosten sind trotz der "ach so böhsen" 30% Steam nicht einmal halb so hoch wie in den 90ern, als der Einzelhandel mindestens 60, oft sogar über 75% gefressen hat!
Danke für deinen unsachlichen Beitrag. Gibt es auch eine Quelle zu deiner Behauptung und in wiefern steht nun deine persönliche Anektote zu der Feststellung das Spiele bereinigt deutlich günstiger als früher sind, bzw. unbereinigt genau so viel kosten?

MfG
 

PureLuck

Software-Overclocker(in)
Fände eine prinzipielle Preiserhöhung durch die Bank weg unangebracht.
Zu viel AAA-Einheitsbrei der zu Release höllisch verbuggt ist.
Marketingkosten, die durch die Decke gehen.
Contentarmut.
Am Feedback der Spieler wird vorbei entwickelt.

Solang die Großen da draußen noch schwarze Zahlen schreiben, können die sich eine Preiserhöhung sonst wo hin schmieren.
Dann gibt es für mich persönlich eben keine Release-Käufe mehr und ich laufe zu den Steam-Geiz-Ist-Geil-Kollegen über.
Bei gleichem Content (quali- und quantitativ) gibt es nicht mehr Geld. Oder sehe ich das falsch? :ka:
 

Celinna

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Ich sehe das alles ganz anders. Die digitalen Spiele sind viel zu teuer. Ihr vergesst das euch die Spiele nicht gehören und ihr zum Vollpreis lediglich ein Nutzungsrecht erworben habt. Also 60€ für ein Spiel welches quasi wie gemietet ist und nicht mir gehört, nicht weiter verkauft werden kann, ist absolut zu teuer.

und genau das ist der Grund wieso ich bei nem Keyseller meines Vertrauens für Release Titel nur 40€ bezahle ohne schlechtes Gewissen. Seit einem die Spiele eh nicht mehr gehören sondern man nur ein Nutzungsrecht hat sind 60€ hinzulegen oder mehr unverschämt.
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
und genau das ist der Grund wieso ich bei nem Keyseller meines Vertrauens für Release Titel nur 40€ bezahle ohne schlechtes Gewissen. Seit einem die Spiele eh nicht mehr gehören sondern man nur ein Nutzungsrecht hat sind 60€ hinzulegen oder mehr unverschämt.
Was heißt denn "seid", dass war doch schon immer so?!??

MfG
 

Xzellenz

Software-Overclocker(in)
@DaStash
Warum versuchst du vehement die Leute zu widerlegen? Arbeitest du bei einem digitalen Distributor? :>
Fakt ist, dass Spiele heutzutage mehr Gewinn generieren als früher. Die Preise sind auch angestiegen, da eben Spiele für 120DM eine Ausnahme darstellten. Die ganze Umstellung von DM zu Euro war sowieso eine der größten Veräppelungen, aber lassen wir das...Erkläre doch mal bitte glaubhaft, warum ein digitales Spiel, z. B. im PS-Store 69,99€ kostet und das gleiche Spiel als Retailversion zehn Euro weniger? Der Datenträger und die Verpackung machen auch einen (sehr geringen) Teil des Preises aus, während bei der digitalen Version, das Spiel nur irgendwo gespeichert wurde. Die Abgaben an den Konsolenhersteller sowohl an den Einzelhandel wo die Spiele verkauft werden sind ein vielfaches höher, als ein Spiel von der eigenen Plattform aus zu verkaufen. Und komm mir jetzt nicht mit Serverkosten etc.
Dazu kommen MIktrotransaktionen die ja angeblich die Produktionskosten wieder reinspielen sollen. Warum kommen so viele Spiele, siehe Anthem als Beispiel, unfertig auf den Markt, contentarm und teilweise unfaire Grindmechaniken, so dass sich manche Spieler genötigt fühlen in MTX zu investieren. Das Ganze grenzt hier sehr an ein Abzockmodell. Was wurde denn mit dem Budget, dass wieder reingeholt werden soll, entwickelt? Es drängt sich eher der Verdacht auf, dass viele Firmen faul geworden sind und nur noch das Nötigste machen, siehe Rockstar Games. Dann erfährt man nebenbei, dass die Chefriege von Bioware bei Anthem sieben Jahre lang irgendwelchen Verschwendungsorgien und Parties gefrönt haben, obwohl sie eigentlich in der Zeit ein Spiel hätten entwickeln müssen. Ausnahmsweise war EA dieses Mal nicht Schuld. Es ist wie in der Realwirtschaft auch, in den Vorständen sitzen irgendwelche Kasper die sich die Taschen vollmachen bis zum geht nicht mehr und das Unternehmen oder ein Projekt voll gegen die Wand fahren. Und komischerweise gibt es auch noch Menschen die so ein Verhalten verteidigen. Da fällt einem nichts mehr dazu ein.
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
@Echo
Kannst Spiele heute genau so wie damals cracken, dann hast du die Bindung nicht. Bei konzeptionellen MPs geht das natürlich nicht. Und nein, die Spiele an sich gehören Dir nach wie vor , damals wie heute, nicht! ;)

@DaStash
Warum versuchst du vehement die Leute zu widerlegen? Arbeitest du bei einem digitalen Distributor? :>
Das ist eine dämliche Frage aber dennoch kriegst du eine angemessene Antwort, nein.
Fakt ist, dass Spiele heutzutage mehr Gewinn generieren als früher.
Ist das ein Fakt ja, kannst du aufzeigen das heutige Spiele in Rellation zu ihren "Produktionskosten" tatsächlich mehr Gewinn einfahren als damalige?

Datenträger und Verpackung kosten heut zu Tage nichts. Digitale Distribution setzt eine Menge an HW, Energie und laufende Kosten voraus, im Idealfall hebt sich das gegen das Medium auf, wahrscheinlich aber ist es sogar ein wenig teurer.
Ob tatsächlich so viele content arme Spiele auf den Markt kommen wage ich zu bezweifeln, im Vergleich zu früher gibt es Auswahl ohne Ende auch an Spielen, siehe openworld, welche viele viele Spielstunden content bieten. Wo du da ein Abzockmodell siehst erschließt sich mir nicht, so mal MTs eher kosmetischer Natur sind also optional und nicht zwingend, vor allem nicht Spiel entscheidend.

Und wo bitte verteidige ich irgend ein Verhalten? Ich zeige lediglich anhand von klaren Fakten auf, dass entgegen der Darstellung einiger hier Spiele eben "nicht" teurer als damals sind und inflationsbereinigt wesentlich günstiger.

MfG
 

Bevier

Volt-Modder(in)
Danke für deinen unsachlichen Beitrag. Gibt es auch eine Quelle zu deiner Behauptung und in wiefern steht nun deine persönliche Anektote zu der Feststellung das Spiele bereinigt deutlich günstiger als früher sind, bzw. unbereinigt genau so viel kosten?

MfG

Ich habe eine gewisse Zeit bei einem großen Einzelhändler im Einkauf gearbeitet, 60% sind der unterste Satz für die Kosten im Einzelhandel. Du musst dabei immer berechnen, dass das Retail-Spiel, mit Booklet und Disc, Verpackung und ganz nebenbei auch noch Gelder für zehntausende Mitarbeiter bezahlt werden müssen, dazu dann Mieten, Nebenkosten und Gewinn wollen sie natürlich auch machen, wenn der auch meist nur 15-20% beträgt. Dagegen sind die 30% einfach nur ein erbärmlicher Witz. Die Serverkosten sind nichts gegen die Kosten im Einzelhandel und die Gesamtzahl der Mitarbeiter ebenso. Warum sind seit 2006 die Umsätze in dem Bereich sonst explodiert und die Gewinne ums Vielfache gestiegen? Es werden nicht mehr, wie in den 90ern ein paar hundert bis tausend Spiele verkauft, sondern bei AAA zehn- bis hunderttausende, teilweise sogar Millionen. Um 2000 herum machte noch kein Publisher Multi-Millionenumsätze...
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Aber genau so wie die Anzahl der verkauften Einheiten steigt, steigen auch die Kosten. Schaue Dir doch mal an was früher Produktionen gekostet haben 50.000 Dollar und heute sind es Multimillionen Dollar. Das die Spiele seid fast 20 Jahren nicht teurer werden ist doch etwas enorm Positives. Ich verstehe nicht wie man sich hier hinstellen kann und entgegen vorliegender Fakten einfach das Gegenteil behauptet. Legt man dem dann noch inflationsbereinigte Daten zu Grunde sind Spiele aktuell so günstig wie noch nie und liegen 50 % unterhalb dem, was sie eigentlich in Relation zu den gestiegenen Ausgaben kosten müssen.

MfG
 

Acgira

Software-Overclocker(in)
Auf meinen Spieleeinkauf würde eine Preiserhöhung kaum Auswirkungen haben, weil ich sowieso nur jene Spiele im Vollpreis kaufe, wo mir die erbrachte Qualität der Entwicklung überzeugt. Und Spiele die so gut sind und auch dabei meinen Geschmack treffen sind immer schon rar. Es gibt ja leider auch immer wieder Jahre da kommt kein einziges Spiel auf den Markt, was mich restlos begeistert. Dann Suche ich mich eben nur durch Sales und hoffe positiv von einem älteren Spiel überrscht zu werden.

Wenn ich im Schnitt 25 "neue" Spiele erworben habe, stellt sich höchstens bei einen Titel heraus, dass es Potental hat mich zu begeistern und als Wiedergutmachung kauf ich dann zu diesem einen Spiel immer sämtliche Zusatzinhalte - auch dann wenn ich gar nicht vorhabe diese zu spielen (Was in diesen fällen bei mir die Norm ist). Und die andern 24 Titel müssen sich damit begnügen dass sich sie wenigstens installiert und einmal in der Regel 20 min lang angespielt habe. Und manches kauf ich auch nur aus Mitleid für die Entwickler und probier es nicht einmal aus, bei Spielen unter 10€ ist das sozusagen ein Spende, dass solche Hersteller beim nächsten Spiel - etwas mit mehr Überzeugungskraft erzeugen mögen, was mich dazu bringen möge ihr Spiel wenigstens einmal zu starten. (Mache ich aber nur bei Spielstudios die mich schon früher einmal begeistert haben., oder wo ich so ein Potential noch erhoffe.)

Die meisten Neuerscheinungen gehen aber an meinen Geschmack tausende Meilen vorbei und darum würde kein noch so hoher Preisanstieg mich dazu bewegen etwas nicht zu kaufen, weil ich gar nicht vorhabe etwas was mich ohnehin nicht interessiert bei Release zu kaufen.

In 98,5% der Spiele die ich so probiere (Sale-Titeln), kommt es recht bald (nach 10 bis 20 min) zu Momenten wo mich Dinge (Game-Mechaniken) unendlich langweilen oder nerven, und wenn das Maß erreicht ist, starte ich so ein Spiel kaum ein zweites mal. Dann sag ich mir nur den Schmarrn tu ich mir länger nicht an. Fazit: Durchgefallen und die Auflistung dieser Spiele wäre ziemlich ergibig und enthielte viele Titel wo andere keinerlei Makel feststellen könnten. - Ich bin mit den Jahrzehnten natürlich auch viel wählerischer geworden... das kommt noch dazu. - Ich dürfte aber - schon länger nicht mehr zum Zielpublikum von Spielherstellern gehören, weshalb diese natürlich das Recht haben eindeutig an meinen Geschmack vorbei zu erzeugen.
 

Homerclon

Volt-Modder(in)
Sollen sie die Preise ruhig anheben, von mir aus auch auf 100€. Ich warte eh immer bis mit den Preisen deutlich runter gegangen wurde. Zum einen muss man dann nicht mehr dafür Zahlen Betatester spielen zu dürfen - mit dem Unterschied das die verbliebenen Bugs höchstens noch von der Community gefixt werden -, und im Idealfall sind alle DLCs im Preis inbegriffen.
Hab schon seit Jahren für kein Spiel mehr über 20€ bezahlt - meist nur bis zu 10€. Solange wie die Spiele eine Accountbindung mit Online-Aktivierung haben, werde ich daran auch nichts ändern.
 

James-Francis

PC-Selbstbauer(in)
Ich sehe das vollkommen anders:

WIR Käufer solcher Spiele müssten für jedes Spiel welches ein Update/Patch bekommt BEZAHLT werden, weil wir andauernd als BETA-TESTER herhalten müssen :motz:

Erst wird ein Spiel "komplett" hergestellt (das erkenne ich bei meiner XBOX ONE X daran, das "fast" alle DLCs nur 10 Mb groß sind und somit schon im von mir gekauften Spiel enthalten sind und nur mit dem 10MB Download "wie üblich" freigeschaltet werden), dann schneidet man es in zig Einzelteile und verkauft den Hauptteil schon für ziemlich viel Geld und der Rest wird in vielen kleinen Teilen überteuert als DLCs u.s.w. unters Volk gebracht und jetzt wollen sie auch noch mehr GELD für ihren unfertigen Schund haben (updates ohne Ende), weil angeblich alles schwerer und komplexer wird, ja ne ist klar !

Wenn ein Spiel "komplett" ohne DLCs und ohne Updates und Patches rauskommt, ERST dann können sie das verlangen !!
Und JA das geht, man müsste an dem Spiel halt nur so lange arbeiten das es keine Updates mehr braucht und vollkommen rund lüppt mit allem DRUM UND DRAN !

Ansonsten verlangen die bald jedes Jahr einen Aufschlag wegen der immer komplexer werdenden Spiele, erst die dreisten DLCs und jetzt der Aufschlag, wo soll das Enden ?, im Zusammenbruch der Spiele-Industrie und im Aufschwung der Cracker-Szene ??!

Oder auch eine tolle Idee wäre, wer ein Spiel mit Zusatzfunktionen haben will (4k, 60Fps, HDR, Lautstärkeregler, FOV-Slider u.s.w.) der muss dafür EXTRA bezahlen, kommt bestimmt noch, denn es wird ja alles immer komplexer, was wird dann in Zukunft ein Spiel mit 8k kosten ? 200€ ohne DLCs und mit DLCs 400€ + nochmal 200€ für die Zusatzfunktionen, macht dann 600€ für das Gesamtpaket, dafür bekommt man eine ganze Konsole und ich glaube wenn das so weitergeht mit der GIER, dann ist das gar kein Scherz mehr und wird vielleicht sogar noch übertroffen werden, das Gute daran, dann überlegt man sich 10 mal welches Spiel man kauft und spielt es dann mindestens 10 mal durch, aber leider sind dann nur 2 bis 3 Spiele im Jahr möglich, statt der üblichen 30 bis 100+, je nach Sale und Hypegrad !

Und auf die SDD in der zukünftigen 8K-Konsole bekommt man dann auch nur noch 2 oder maximal 3 Spiele, 8K und der ganze komplexe Kram muss ja auch irgendwohin installiert werden, sofern es nicht gestreamt wird !

Irgendwann ist der Bogen überspannt, erst recht wenn er nur noch aus immer schlechter werdender Qualität besteht und man für sein hart erarbeitetes Geld keinen echten Gegenwert mehr bekommt !

Manchmal weiß ich gar nicht mehr wer schlimmer und verlogener ist, Politiker, oder Spielehersteller, überall nur noch GIER !

Oder muss ich 5 mal zum Frisör rennen damit der Haarschnitt endlich so ist wie ich ihn mir vorstelle ?, denn würden alle so arbeiten und handeln wie die Spiele-Industrie, die Welt würde im Chaos versinken, weil alles nur Flickwerk wäre !

Niemand würde einen Wagen kaufen der 10 mal in die Werkstatt muss, damit er endlich reibungslos funktioniert und die Reifen muss man dann als DLC dazukaufen, die Türen und Scheiben sowieso und den Motor muss man mit Echtgeld kaufbarer Ingame-Währung erst freischalten !!

Warum darf eine Firma die Spiele-Software verkauft sich solche Sachen rausnehmen und im Grunde genommen machen was sie will ?, auch absoluten DRECK für viel Geld verkaufen, Lügen verbreiten, Unsinn labern und falsche Versprechungen machen u.s.w. ??

Zeit ist keine Ausrede "wie ich schon sagte", dann müssen die halt so lange daran arbeiten bis es absolut zufriedenstellen funktioniert, genau so wie wir alle auch hart arbeiten und unser BESTES geben, zumindest die die noch wissen wie man für sein Geld arbeitet UND ERST DANN KÖNNEN SIE DARÜBER NACHDENKEN MEHR GELD FÜR IHR PRODUKT ZU VERLANGEN, alles andere ist pure GIER und das Ausloten wie man die Käufer dressieren kann diesen Wahnsinn immer weiter mitzumachen und manch einer das sogar noch als gerechtfertigt verteidigt !

Ich kann ein FERTIGES und "nahezu" FEHLERFREIES Produkt erwarten wenn ich den VOLLEN PREIS BEZAHLE, ansonsten will ich als Beta-Tester bezahlt werden und nicht umgekehrt und das das heutzutage zur Normalität geworden ist macht es nicht besser und zeigt eher wie verkommen/verlogen alles geworden ist in diesem Industriezweig, denn würde ICH so arbeiten, ich könnte meine Firma dicht machen, weil keiner meine Produkte mehr kaufen will, ABER BEI SOFTWARE DA WIRD IMMER EIN AUGE ZUGEDRÜCKT, weil selbst der Kunde gierig ist und alles was NEU rauskommt sofort haben will und somit dieses Gebaren auch noch belohnt und meist auch noch verteidigt und zwar mit dem Messer im Mund !!!

Aber NEIN, es muss so schnell wie möglich verhökert werden, weil die GIER mal wieder alles antreibt und die Qualität absolut EGAL ist, denn es ist ja nur Software welche man nicht wirklich anfassen kann, es ist virtuell und daher darf man da andere Maßstäbe ansetzen als bei anderen "anfassbaren" Produkten !?!?!

NEIN, natürlich nicht, nur ist es leider zur NORMALITÄT geworden ausgenommen und verarscht zu werden, denn es wird ja gekauft wie geschnitten Brot, ist ein Spiel MÜLL, dann kauft man es halt trotzdem im SALE und hat somit leider ein falsches Signal gesetzt und dieses Flickwerk doch noch im Nachhinein belohnt und Teil 2 von dem Spiel wird dann noch beschissener !

Schalte ich meine XBOX ONE X an, dann kann ich mir zu 50% sicher sein das ich UPDATES runtersaugen darf, sei es für den Multiplayer-Part eines Spiels, DEN ICH ÜBERHAUPT NICHT NUTZE, da ich nur Singel-Player bin (das sollte mal endlich getrennt werden, so das man nur den SP, oder den MP kaufen und installieren muss) und durch solche "meist sehr große Updates" platzten meine SDDs aus allen Nähten (kostet somit VIEL GELD) obwohl ich die MP-Updates eigentlich nicht brauche (100 GB Spiel und ca. 70GB für den MP-Part samt Maps, Updates, Items, Waffen u.s.w.) und meine bescheidene Internetleitung muss ich ja auch noch dafür belasten wenn ich den ROTZ installieren MUSS als SP-Spieler, was auch wiederum viel Zeit, Nerven und Geld kostet.

Müsste ich als reiner SP-Spieler nicht den MP Part mit dazukaufen und installieren, samt der Updates die gefühlt Wöchentlich, spätestens Monatlich kommen, ich hätte mir locker eine 500 GB SDD sparen können und für die Spiele nur die Hälfte gezahlt, was somit ein kleines Vermögen gewesen wäre, womit ich 1 mal im Jahr 1 Woche in den Urlaub hätte fliegen können !

NOCHMAL, das das alles zur NORMALITÄT gemacht wurde und die meisten sogar gut finden (Hype/Mainstream), das macht es um so schlimmer, denn wie wir gerade sehen, wollen sie noch mehr GELD von uns, weil alles komplexer und aufwendiger wird und bald noch mehr Geld und noch mehr u.s.w.. bis irgendwann alles zusammenbricht und die Spiele-Industrie sich wundert warum es dazugekommen ist und alle nur noch Raubkopien spielen, oder den Emulator anschmeißen und SNES Games zocken, anstatt den Rotz den es dann geben wird, der zu 90% aus Ärger besteht und zu 10% aus Zeit totschlagen :wall:

Ohne Scheiß, wenn doch alles so komplex und schwer geworden ist Spiele herzustellen, dann sollen die wieder 16Bit und 8Bit Spiele Produzieren, die verkaufen sich immer noch wie Bananen :banane: in der damaligen DDR und sind dementsprechend auch gut gereift verkauft worden und witzigerweise spiele ich mehr solche kleine Spiele als "super duper bling bling AAA Titel", wo ich mich meist nur am ärgern bin !

Ich spiele so 20 bis 30 kleine Spiele pro Jahr, gegenüber 3 bis 4 große AAA Titel, so sieht es ungefähr bei mir momentan aus und ich meine damit DURCHSPIELEN und nicht nur "anspielen", wie bei den meisten Spielern, wenn ich der Statistik bei STEAM glauben schenken darf, wo fast kein Spiel mehr wirklich durchgespielt wird und wenn dann meist nur wegen der Achievements, da wird dann ein Spiel gekauft wo man viele Achievements absahnen kann, doch der Spieler mag das Spiel überhaupt nicht, aber spielt es bis zum Erbrechen durch wegen der Achievements die er unbedingt haben muss, das ist absolut KRANK und ein Fall für den Psychiater, das würde ich als extrem süchtigen Junkie bezeichnen, oder etwas nicht ?, GESUND IST DAS ZUMINDEST NICHT !

Spiele ich z.B. Forza Horizon 4 (oder auch andere Spiele), bekomme ich sehr oft eine Benachrichtigung "das ich für eine absolut normale Aktion" die eigentlich jeder schaffen sollte, zu den 3,7 % gehöre die das geschafft haben, häääääääääää ?, da falle ich jedesmal vom Glauben ab wenn ich sowas lesen muss, denn das sind Sachen die jeder der das Spiel spielt eigentlich gemacht haben sollte und das passiert mir andauernd, mal sind es 7,8% und ein anderes mal 13,2% und 50% und höher habe ich dort noch NIE gesehen, das kann doch tatsächlich nur bedeutet das die Käufer ihre gekauften Spiele nicht wirklich spielen, sondern eher nur sammel, weil wohl günstig im Sale abgegriffen und nie angerührt, oder nur kurz reingeschnuppert, anders ist das nicht zu erklären mit der EXTREM geringen Prozentzahl der Erfolge, was ich auch bei vielen anderen Spielen so feststellen muss !!

Da ist es natürlich kein Wunder das die Spiele-Industrie aus all diesen Prozentzahlen herausliest wie man die Käufer noch mehr melken kann, es wird ja so oder eh gekauft, auch wenn es gar nicht mal gespielt wird, oder wenn, dann nur sehr kurz, so kann man die Käuferschicht wirklich zu allem verleiten, denn sie macht ja alles mit was sie serviert bekommt, genau wie in der Politik, kein Gegendruck, sondern nur reines Mainstream-Gebaren, alles schwimmt im gleichen Strom und will einer raus davon und woanders hinschwimmen, dann bekommt er Probleme, Anfeindungen, oder wird ignoriert !

Wir sind keine Menschen mehr, wir sind "Mainstream-Fische" geworden, die nur noch im Schwarm dahin schwimmen wo man uns alle hinhaben will, oder wir sitzen gemeinsam im Hype-Train, der nur dorthin fährt wo wir viel Geld dalassen sollen, man steigt aus so einem Zug auch nicht normal aus, sondern springt von Hype-Train zu Hype-Train, so das man gar nicht mehr mitbekommt wer man eigentlich selber ist und was für wirkliche Wünsche man hat, außer sich immer weiter dumm und dämlich zu konsumieren und alles abzuwinken was man serviert bekommt.

Einen KLAREN Sternenhimmel mit Hunderten, oder gar Tausenden von Sternen samt Milchstraße, das hat heutzutage so gut wie kein Mensch mehr gesehen, was aber vor 100 Jahren noch vollkommen normal war, aber das interessiert heute ja so oder eh keinen, da es dafür keine Achievements gibt, denn gäbe es Achievements dafür, die Leute würden wie verrückt den Nachthimmel bestaunen, jede WETTE :stupid: :klatsch:
 
Zuletzt bearbeitet:

Buggi85

Software-Overclocker(in)
Das Problem ist doch folgendes. Wenn ein Spiel fertiggestellt wird ist es als rein digitales Produkt nur noch als Key an ein Konto gebunden. Die Datenmenge befindet sich einmal beim Publisher, dieser hat überhaupt keinen Aufwand mehr seine Kunden zu beliefern. Quasi Vollpreis Geld verdienen durch Copy Paste. Egal wie teuer die Entwicklung war, er kann ohne nennenswerte Investitionen das Produkt über den Globus verkaufen. Die Entwickler sind da sowieso raus, weil es für die nur ein Projekt ist, was dann auch ggf. abgeschlossen gilt.
Wenn ich eine Grafik erstellen würde und die JPEG Kopie massenhaft digital verkaufe kommt es mich auch deutlich günstiger als jede zu drucken und zu versenden. Sowohl zeitlich als auch materiell.
Seit dem Umschwung von Disc zu Download hat es nie eine positive Preisanpassung gegen, stattdessen sind die digitalen Inhalte in den Stores wie auf der Playstation auch noch teurer gegenüber dem Einzelhandel. Da fragt man sich zurecht warum.
Wir können froh sein durch die Keyseller überhaupt eine Möglichkeit auf faire Preise zu erhalten.
 

Kondar

BIOS-Overclocker(in)
Von den 10 Euros wird wohl der geringste Teil beim Entwickler landen. Der Rest versickert dann bei der Steuer, den Händlern, Zwischenhändlern und Publisher.
Publisher die genau in dem Jahr in dem eine neue Konsolengeneration erscheint behaupten Spiele würden immer teurer in der Herstellung werden und man müsste daher den Preis anheben hat auch seit der SuperNintendo Tradition. Man probiert es halt immer wieder.

da immer mehr rein Digital vertrieben wird bleibt da deutlich mehr hängen als früher.

Damit könne man auch der "Höllenlandschaft" entgegenwirken, die Mikrotransaktionen aus manchen Spielen gemacht haben.
:wall:
Wer sagt den das die damit aufhören werden? Was spricht dagegen 70€ für das Spiel + 70€ für den Season Pass + Mikrotransaktionen bzw. DLCs anzubieten.
(kommt jezt bloss nicht mit dem Kunden => man sieht wie gerne der sich in den letzten ~15+ Jahren in den A*** ***** *****)
 

Dandy2k5

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Wie macht Hollywood das denn?
Filme kosten in der Produktion wesentlich mehr als Spiele und ich zahle als Kunde wesentlich weniger.
Ein Kinobesuch kostet ca. 8-15€, je nach Film/Kino. Wenn ich mir den Film dann später als Blu Ray zulegen möchte, zahl ich noch mal 20-30€. Das ergibt in Summe 28-45€.
Warum genau sollen Spiele jetzt 70€ kosten?

Ich geh mal davon aus das es die Masse macht, ich denke es gehen auch mehr Menschen ins Kino oder kaufen sich DvDs/Blu rays als Spiele.
Ergo Mehr Kohle und dafür evtl. weniger kosten der Filme.
 

facopse

PC-Selbstbauer(in)
Ich geh mal davon aus das es die Masse macht, ich denke es gehen auch mehr Menschen ins Kino oder kaufen sich DvDs/Blu rays als Spiele.
Ergo Mehr Kohle und dafür evtl. weniger kosten der Filme.

Wer kauft sich denn noch Blu-Rays / DVDs?
Was mir auffällt, ist, dass Games zu Beginn sau teuer sind und schon nach einem oder zwei Jahren werden sie einem hinterher geschmissen, weil sich kein schw... mehr dafür interessiert. Filme hingegen stehen noch 20 Jahre nach release zu einem mit Neuerscheinungen vergleichbaren Preis in den Regalen / in der streaming Bibliothek
 

Dandy2k5

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Ich rede von PC Spielen, beispielsweise Wingcommander, Monkey Island 2, Lemmings, dass waren alles ~120 DM Spiele. Umgerechnet also 60 € bei 2,2 % durchschn. Inflationsrate*19 Jahre= ~90 €!!!
Und was zahlen wir am PC aktuell, 40 bis 60 €? Ich denke wir brauchen uns nicht beschweren.^^ Im Vergleich zu früher sind Spiele nicht teurer, sondern deutlich günstiger geworden, TROTZ, deutlich gestiegener Produktionskosten.

MfG

Naja du darfst auch nicht vergessen das damals sich auch die Entwickler mehr mühe gegeben haben als Heute der fall ist.
Und deswegen bin ich der meinung das sie es nicht verdient haben noch mehr zu verlangen.
Zu 70 % was an spielen kommen ist Heutzutage alles Müll.
Bei den restlichen 30 % haste mal 5% das richtige Blockbuster sind und auch mal wirklich durchdacht sind, wo sich mal jemanden gedanken gemacht hat was ein Gutes Spiel ausmacht.
Die restlichen 25% sind überbewertete Spiele die den 10. Teil bekommen und von Testern getestet werden die nicht mal Haare am Sack haben.
Worüber ich mich nicht Wundere wenn manchmal Traumwertungen zur stande kommen...
Nicht jedes Spiel was eine Gute Story hat ist auch gleich ein gutes Spiel.
Was ich damit sagen will ist das die meisten Spiele in der Spielmechanik schon gibt oder einfach Copy and Past von andere Games.
 

Kelemvor

Software-Overclocker(in)
Gottseidank ist meine Spielebibliothek noch ungespielter/nicht beendeter Games so groß das ich in Zukunft wohl nur noch im Sale kaufen werde,
würde das die Mehrheit der Gamer aufgrund der Preiserhöhungen machen, würden die tollen Pläne so mancher Publischer wie ein Kartenhaus zusammenfallen.

Grad eben erst doch wieder einen Warenkorb von 215€ wieder gelöscht. Ich komm mit der Zockerei die nächsten 2 Jahre eh nicht hinterher.
Und aus dem Alter unbedingt zu Release die neuen AAA Games spielen zu müssen, bin ich Gottseidank ein paar Jahrzehnte raus.
 

4thVariety

Software-Overclocker(in)
Ich sag mal was richtig unpopuläres. Es gibt eine Generation Spieler die glauben die PS3 und die Xbox hätten den DLC erfunden. Aber das ist schlicht falsch.

DLC hatte einfach andere Namen wie "Expansion Disk", oder "Bonus Level" oder"Secret Missions". Spiele wie Test Drive haben schon 1990 jedes Auto einzeln verkauft, im Basisspiel (90DM) waren nur zwei Stück enthalten. Verbuggte Spiele und kaputte Balance? Das hatte Comand & Conquer nicht erst mit Teil 4, das hatte auch schon der erste Teil und der hat seine Patches gebraucht, damit Exploits wie 50Credit Nod Türme an das Ende einer Sandsackmauer bauen verschwunden sind. Der Nod Spieler hat keine Panzer gebraucht, der konnte einfach Sandsäcke über die ganze Map reihen mit ordentlich Türmen dazu. Wirklich verdammt war, wer Half-Life gespielt hat, weil das Spiel auf einer Lan-Party auf den gleichen Patch zu bringen war Hautausschlag pur. Da gab es kein "neuestes Patch" das mal eben von jeder gerade installierten Version auf die neueste gepatcht hat. Delta-Update war Valves Erzfeind #1. Man hat ein Verzeichnis mit 20 Patches gehabt und musste jede Version einzeln aufspielen. Von 1.0 auf 1.1, dann auf 1.11, das zu 1.13, dann hoch auf 1.20 und jetzt 1.24, Mist warum geht das nicht, gab es da noch ein 1.23 dazwischen? Nix mit Steam starten, Kaffeee holen, och Update ist ja schon fertig. Diese Zeit wird gerne ausgeblendet.

Mitte der 90er kam mit der Playstation 1 aber eine kurze goldene Phase. PS1 konnte seine Spiele gar nicht patchen, also musste jeder Hersteller seine Horrorbugs vorher fixen. DLC hatte auch keinen Mechanismus mit dem er vertrieben hätte werden können. Die Speicherkarten der Konsolen konnten einfach kopiert werden, die hatten keinen Schutz und CD wechseln war auch nicht. Also kein Test Drive das dir einzelne Strecken und Autos verkauft hat. Die Playstation 2 war auch offline und das DVD Rom locked nach starten des Spiels, da war auch nix mit DLC. Aber die erste Xbox, die hatte eine Festplatte und einen OnlineAccount, darüber konnte man eine Rechteverwaltung aufziehen und sofort war Midtown Madness wieder mit DLC am Start. Seitdem ist es nicht besser geworden.

Leute die behaupten es wäre früher besser gewesen fallen in ihrer Gamingkindheit alle in diese PS1 und PS2 Phase als es für einen kurzen Moment den Anschein hätte, es wäre alles nett und fair. Aber das war es nie. Nintendo hatte schon für das NES ein Diskettenlaufwerk mit "DLC" Content wie man heute dazu sagen würde. Der klassische "früher war alles besser Sonic" auf dem Megadrive hatte den Knuckels DLC. Ein 60DM Modul damit man das Spiel noch einmal mit Knuckles statt Sonic spielen kann. N64 hatte ein RAM Upgrade für bessere Grafik lange bevor die PS4Pro daherkam. Wie gesagt, es kann einem passieren, dass man den Spielemarkt in dieser kleinen Phase der Ignoranz kennengelernt hatte, als Sony versessen darauf war sich zu etablieren und ihre Technik es einfach nicht hergegeben hat, den Markt mit Bonusinhalten für viel Geld zu fluten. Wer wusste wie es vorher war, hat einfach nur gesehen, dass es wieder so wurde wie es vorher war. Der Rest hatte 2006 sein Schockerlebnis mit der Oblivion Pferderüstung und wollte nur nicht wahr haben, dass es immer schon so war und die Beziehung zwischen Spielepublisher und Kundschaft eine höchst toxische ist. Das kann man verleugnen wie man will, das war noch nie anders, das wird nie anders sein.
 

Cohen

Freizeitschrauber(in)
Ich rede von PC Spielen, beispielsweise Wingcommander, Monkey Island 2, Lemmings, dass waren alles ~120 DM Spiele. Umgerechnet also 60 € bei 2,2 % durchschn. Inflationsrate*19 Jahre= ~90 €!!!
Und was zahlen wir am PC aktuell, 40 bis 60 €? Ich denke wir brauchen uns nicht beschweren.^^ Im Vergleich zu früher sind Spiele nicht teurer, sondern deutlich günstiger geworden, TROTZ, deutlich gestiegener Produktionskosten.

So, ich habe den damaligen Lemmings-Preis nachgeschaut: https://www.kultpower.de/archiv/hefte/powerplay_1991-02/big/powerplay_1991-02_011.jpg

Powerplay 02/1991 (in dem Monat ist Lemmings auch erschienen): Lemmings wird für 59,99 DM beworben, also nur die Hälfte der von dir genannten 120 DM.

Und hier mein Kassenbon von Monkey Island 2, nur 69,95 DM statt der von dir genannten 120 DM:

MbPOBR7.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich hatte damals sowohl Monkey Island 2 als auch Lemmings bei Vobis für 120 DMark gekauft, zum release. Wing Commander war meiner Meinung nach sogar noch teurer, da ich da die CD Version hatte bzw kam das ja nur auf CD raus.

Außerdem vergleichst du Äpfel mit Birnen bzw Amiga mit PC Spiele bzw. store mit Bestellpreisen.

MfG
 

4thVariety

Software-Overclocker(in)

Kondar

BIOS-Overclocker(in)
Ich hatte damals sowohl Monkey Island 2 als auch Lemmings bei Vobis für 120 DMark gekauft, zum release. Wing Commander war meiner Meinung nach sogar noch teurer, da ich da die CD Version hatte bzw kam das ja nur auf CD raus.
Außerdem vergleichst du Äpfel mit Birnen bzw Amiga mit PC Spiele bzw. store mit Bestellpreisen.

MfG

Stimmt.
Aber das lag nicht an Monkey Island 2 bzw. Wing Commander sondern an Vobis :D
Meine mich zu erinnern das PC Spiele ca. 10 DM teurer waren.
Der Tip mit Kultpower bzw. andere Zeitungen ist übrigens sehr gut um zu schauen wie die realen Preise damals waren.
Den einen oder anderen Laden gibt es sogar noch (z.B. okaysoft)

edit.
Habe die ASM 1992-07 gefunden.
Seite 21 Monkey Island 2 in deut. für 90 DM
Seite 47 Monkey Island 2 in deut. für 85 DM
 
Zuletzt bearbeitet:

4thVariety

Software-Overclocker(in)
Ich denke wir können langsam gesichert von mehreren Phasen sprechen die sich überlappen.

(1) Die Phase in der sprunghaft in den späten 80ern die ganzen Versandhändler erscheinen. Spiele sind ansonsten in Vedes Spielzeugläden, Läden wie Foto Porst, oder Gaming Only Läden zu finden. hier und da noch in Supermärkten und Kaufhäusern mit Computerabteilung. Zu dem Zeitpunkt schienen die Margen beim Einzelhandel sehr hoch zu sein, daher sehen wir diese Preisfluktuation.

(2) Mitte 90er Playstation Ära. Die Preise sind jetzt fester und die Gewinnspanne definitiv niedriger bei den Händlern und aus den Zeitungen verschwinden sehr viele Versandhändler. Dafür gibt es jetzt flächendeckend Läden wie Media Markt und Müller mit vergleichsweise größeren Gaming Abteilungen. Dazu sehr viele Videotheken. Das ist noch die Zeit da schicken Publisher von Acclaim und Activision ihre Handelsvertreeter in Läden vor Ort um die Besitzer von kommenden Spielen zu überzeugen. So sieht zu der Zeit der dt. Einzelhandel eine E3 Demo bei sich im Laden bisweilen und bestellt daraufhin vor. Nach heutigem Maßstab unvorstellbar.

(3) Anfang 2000er. Die kleinen Läden fangen an gegen den Preisdruck von Media Markt abzusterben. Wer auf den Gebrauchthandel umsteigt überlebt. In den Läden lassen sich Publisher nicht mehr blicken, aber seit 2002 ist die Gamescom, da sind sie noch willkommen.

(4) Mitte bis Ende 2000er. Die Videotheken sterben ab, Gebrauchthandel boomt so stark, dass ganze Ketten wie Gamestop darauf basieren. So richtig warm werden die Publsiher damit nicht, aber Gamestop Quartalsberichte machen klar, dass mit den Gewinnspannen von Neuartikeln nicht mehr viel los ist.

(5) Anfang 2010. Jetzt geht es den Gebrauchthändlern an den Kragen mit allen Mitteln die eine Online-Konsole auffahren kann. Gleichzeitig boomt der Verkauf Online. Das quittieren große Ketten wie Walmart oder Media Markt damit, dass die Publisher Online effektiv eine Preisbindung einführen. Online kostet das Spiel 50€ oder 60€. Media Markt nutzt das um sofort den Preis bei sich um 5€ zu senken und sich so Marktanteile zu sichern. Kleine Shops sind damit endgültig Schach Matt, sogar Gamestop ist jetzt garantiert zu teuer. Der Online Handel hat aber einen weiteren Vorteil, er ist global und damit kommen die ganzen Keyseller auf den Plan. Woher der Key kommt kann da sehr illuster sein. Publisher Overstock, Developer Side-Business, geklaute Frachtcontainer, Kreditkartenbetrug, Ausnutzung von Preisdifferenzen auf verschiedenen Märkten. Es gibt nichts was es nicht gibt.

(6) Mitte 2010er. Explosion von Amazon in jede Fuge des dt. Mainstreams hinein. Vorher waren die auch da, aber jetzt sind sie dominant. Wer einen Key will bekommt nur den garantiert sauber, wer eine Schachtel will bekommt eine Schachtel. Spätestens jetzt stirbt auch das ganze Konzept von der Idee sich im Laden das Spiel vorher mal auf einer Demokonsole anzusehen. Dafür gibt es jetzt Livestreams den ganzen Tag und die ganze Nacht.

(7) 2020. Man kann deutlich sehen, dass Media Markt und andere lokale Spielehändler absterben werden. Sie waren immer reiner Kommerz, sie haben den Spielern vor Ort nichts zu geben und kurz vor Torschluss werden die sich nicht zu einem social Space neuerfinden können. Der social Space findet eh schon lange im virtuellen Raum statt. Auch Firmen wie Ubisoft sind in der Sinnkrise. Die E3 ist abgesagt und man produziert ein riesiges "kauft unsere Spiele Video", aber die Preis Leistung ist bei den Kaufprodukten im Eimer dank 100€ Special Editions, DLCs, Season Passes etc. Die Zukunft ist klar das Monatsabo. Bei Netflix juckt es mich auch nicht, dass ich den DVD Schuber nicht im Regal habe.In den ganzen anderen Phasen haben wir immer gesehen, dass eine Änderung am Geldfluss immer Marktbereinigungen mit sich gebraucht hat. Jetzt wird es imo den letzten Retail-Dino Media Markt erwischen, da stellt sich zum Launch einer Konsole doch echt keiner mehr an. Danach wird es den großen Publishern an den Kragen gehen wenn die Spielebaodineste der Zukunft geschnürt werden. Wenn es eine Firma wie Microsoft wirklich ernst meint, hätten die genug Geldreserven um EA, Activision/Blizzard, Ubisoft und Nintendo mal eben im Vorbeigehen zu kaufen und zu sagen, alle Spiele nur noch Xbox 25€ im Monat. Das einzige was das verhindert sind Anteilseigner die genug Aktien halten, damit Microsoft nicht einfach eine Mehrheit an der Börse im freien Handel kaufen kann. Bis 2025 rechne ich damit, dass 90% der User in diesem Forum 90% der Spiele zwischen deren Fortsetzungen sie hin und herspringen von zwei Monatsabos abgedeckt werden. Bei Media Markt gibt es da bestenfalls die Rubbelkarte neben der Kasse, so wie man dort halt auch Netflix Guthaben kaufen kann.
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Stimmt.
Aber das lag nicht an Monkey Island 2 bzw. Wing Commander sondern an Vobis :D
Meine mich zu erinnern das PC Spiele ca. 10 DM teurer waren.
Der Tip mit Kultpower bzw. andere Zeitungen ist übrigens sehr gut um zu schauen wie die realen Preise damals waren.
Den einen oder anderen Laden gibt es sogar noch (z.B. okaysoft)
Jep, hatte wohl sein Grund warum die pleite gegangen sind. :D
Die Bestelläden waren damals teilweise günstiger ja. Die tatsächlichen Preise haben diese aber nicht wiedergespiegelt.
Lustige Anekdote aus damaliger Zeit. Bei Media Markt konnte man offiziell inoffiziell "unter dem Ladentisch" Ab 18 - unzensierte Spiele kaufen. Ich kann mich noch genau erinnern wie der Mitarbeiter immer eine Schublade mit den "Schätzen" öffnete. :devil: Machen die heute leider nicht mehr, schade eigentlich, ist ja nicht verboten, mit entsprechender Altersverifizierung.

MfG
 
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4thVariety

Software-Overclocker(in)
Jep, hatte wohl sein Grund warum die pleite gegangen sind. :D
Bei Media Markt konnte man offiziell inoffiziell "unter dem Ladentisch" Ab 18 - unzensierte Spiele kaufen. Ich kann mich noch genau erinnern wie der Mitarbeiter immer eine Schublade mit den "Schätzen" öffnete. :devil: Machen die heute leider nicht mehr, schade eigentlich, ist ja nicht verboten, mit entsprechender Altersverifizierung.

MfG

Das war "Digital Deluxe Edition" zwischen 2000 und 2010. Im Normalfall war ein dt. Spiel geschnitten und wer die ungeschnittenen Version wollte der hat die "PEGI" Version kaufen müssen, die natürlich 10€-15€ teurer war. Das war damals schon nichts anderes als eine versteckte Preiserhöhung und gezielte Abzocke der Kunden. Man konnte sich ja hinter dem Jugendschutz verstecken wenn man als Publisher und Einzelhändler sowas aufgezogen hat. Mal sehen, ob ich meinen Half-Life 2 Kassenbon finde, das war in meiner erinnerung des erste Spiel beidem dieses Prinzip offen und schamlos praktiziert wurde. Eine heftig geschnittene dt. Fassung im Regal und eine ungeschnittene aber teurere Version daneben im Regal.

Der Gedanke hinter indizierten Spielen war ja nicht diese zu verbieten, zumindest die auf der A-Liste. Man ist immer einfach in den Laden und hat danach gefragt, im Zweifelsfall hat der Laden das halt bestellt. Die Panik die darum gemacht wurde war immer schon kindisch und verlogen.

Beide Ansätze sind aber seit dem Online Keyhandel und der totalen Verfügbarkeit von jedem Spiel in Online Keyshops hinfällig geworden. Nachdem Läden wie der Media Markt den Leuten kein extra Geld aus der Tasche leiern können, ist es flach gefallen.

Kundenabzocke mit Videospielen ist wirklich ein Fass ohne Boden.
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Ne, kann nicht sein, da die ungeschnittenen ab 18 Versionen nicht ausgestellt werden durften, siehe Anmerkung Media Markt/ unterm Ladentisch. Ich kann mich auch ehrlich gesagt nicht erinnern, dass diese teurer waren. Ich habe ungeschnitten entweder bei MM unterm Ladentisch oder bei einem der Versandhändler gekauft.

MfG
 

Buggi85

Software-Overclocker(in)
Bei Okaysoft war das schon so früher, dass man für die Uncut AT Versionen etwas mehr verlangt hatte bzw. für US noch etwas mehr. Wobei US Import teurer ist durch Zoll und Steuer. Bei Ladenverkauf fand ich sie aber auch nicht teuerer. Okay, meine US Version von Resident Evil 2 zum quasi Release auf PS1 hatte mich in meinem Stammladen damals 129 DM gekostet. Wobei ich es unbedingt gleich haben wollte und die deutsche Version vor der Indizierung noch auf sich warten ließ. ^^
 

Birdy84

Volt-Modder(in)
Aber genau so wie die Anzahl der verkauften Einheiten steigt, steigen auch die Kosten. Schaue Dir doch mal an was früher Produktionen gekostet haben 50.000 Dollar und heute sind es Multimillionen Dollar. Das die Spiele seid fast 20 Jahren nicht teurer werden ist doch etwas enorm Positives. Ich verstehe nicht wie man sich hier hinstellen kann und entgegen vorliegender Fakten einfach das Gegenteil behauptet. Legt man dem dann noch inflationsbereinigte Daten zu Grunde sind Spiele aktuell so günstig wie noch nie und liegen 50 % unterhalb dem, was sie eigentlich in Relation zu den gestiegenen Ausgaben kosten müssen.
Die Geschäftszahlen von EA zeigen doch, dass sie mittlerweile fast 50% ihres Umsatzes über Mikrotransaktionen erwirtschaften. Von daher ist der Kaufpreis bei Erstveröffentlichung schon lange kein Indikator mehr für den Preis, der letztlich vom Kunden gezahlt wird.
Was mich am meisten stört ist die Intransparanz durch die ganzen möglichen Extras, die man dazukaufen kann. Ich wäre dafür, dass die Publisher gezwungen werden immer den Gesamtpreis mit anzugeben. Erst dann wird den meisten wahrscheinlich erst bewusst, was einige Titel für eine Abzocke sind. Schaut euch beispielsweise mal an was Company of Heroes 2 mit allen Inhalten kostet.
 

Leob12

Lötkolbengott/-göttin
Die Geschäftszahlen von EA zeigen doch, dass sie mittlerweile fast 50% ihres Umsatzes über Mikrotransaktionen erwirtschaften. Von daher ist der Kaufpreis bei Erstveröffentlichung schon lange kein Indikator mehr für den Preis, der letztlich vom Kunden gezahlt wird.
Was mich am meisten stört ist die Intransparanz durch die ganzen möglichen Extras, die man dazukaufen kann. Ich wäre dafür, dass die Publisher gezwungen werden immer den Gesamtpreis mit anzugeben. Erst dann wird den meisten wahrscheinlich erst bewusst, was einige Titel für eine Abzocke sind. Schaut euch beispielsweise mal an was Company of Heroes 2 mit allen Inhalten kostet.

Und diese MTs haben für EA halt eine gewaltig große Marge.
Dazu kommen die ganzen verschiedenen Versionen, Basic, Deluxe, Super Deluxe whatever. Dann gibts noch eigene Vorbesteller-Editionen.

Der höhere Kaufpreis nützt dem Konsumenten nichts, auch nicht dem gemeinen Programmierer, denn der sieht davon vermutlich gar nichts. Freuen tut es die Aktionäre.

Dass die Entwicklungskosten für Fifa derart steigen sollen kann mir doch niemand erzählen. Einzig die Lizenzen und das massive Marketing kostet Geld. Darüber wird nicht gesprochen.
Fast jeder Triple-A-Titel wirbt mit irgendwelchen Hollywood-Stars, Sportlern oder sonstigen "Berühmtheiten". All das kostet Millionen.
Und wenn das neue Fifa nun statt 70€ 80€ als Basisversion kostet, dann bekommt deswegen niemand ein besseres Spiel. Wer das glaubt bei dem sind Hopfen und Malz verloren.
Dasselbe gilt für all die anderen lauwarmen Aufgüsse von Spieleserien.


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4thVariety

Software-Overclocker(in)
Der Gameplay Entwickler hat es immer schwer zu sagen, "mein Team hat dieses Feature für 2 Millionen Euro reinprogrammiert, das hat im Gegenzug für XY Millionen Einnahmen gesorgt".

Das Marketing hat keine solche Probleme. Die können schon lange sagen "Unsere Kosten Facebook Kampagne 3 Millionen Euro, Erlös 12 Millionen". Das hat es EA leicht gemacht pro Spiel bis zu 200 Millionen auszugeben an Marketingkosten. Dem bekanntesten Streamer eine Million Dollar zu geben damit er eine Woche Apex streamt sind da Peanuts.

Microtransaktionen lassen sich auch leicht gegenrechnen und sehen dann sehr schnell sehr rentabel aus. EA Ultimate Team erst recht.


Man darf also nur staunen wie wenig Vertrauen die Publisher in ihr Produkt haben müssen, wenn wir derart viele Spiele sehen die beim Gameplay total versagen, der Publisher aber alles auf Werbung und MTX setzt. Besonders Bethesda muss wohl relativ zynisch denken, dass das Spiel in dem Sinne egal ist, Hauptsache die Werbung sieht gut aus und der Cash-Shop läuft Bug-Free.
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Naja, was heißt versagen. Ein Erfolgsindikator eines Spieles ist die Anzahl verkaufter Einheiten und wenn diese hoch ist, dann kann man wohl kaum von Versagen sprechen. Der Kauf ist schließlich freiwillig und ich setze voraus das Gefallen eine Grundvoraussetzung für den Erwerb eines solchen Produktes ist.

MfG
 
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