Teure Next-Gen Spiele: Entwickler will Preisanstieg statt Mikrotransaktionen

Diese Inflationsrechnungen sind doch Milchmädchenrechnungen. Weder die Löhne der Angestellten noch der Kunden sind seit der Zeit so stark angestiegen und daher sind damalige 120 Mark günstiger als heutige 60€. Und da spielen noch viele andere Faktoren mit. Ausserdem ist der Markt der Videospiele jetzt so viel größer als damals, so das jetzt wesentlich mehr Kopien verkauft werden.

Jemand hatte ja auch Hollywood angesprochen. Da sind die Kosten aber zum größten Teil die Gehälter der Stars und die können sie auch nur mit der Masse an "Kunden" finanzieren und jetzt auch immer häufiger mit Geld aus Asien und Russland. Nicht selten bedeuten ein oder zwei Kassenflops Insolvenz bei Filmproduktionsfirmen. Deswegen gibt es auch nurnoch wenige Firmen, die etwas gewagtes rausbringen. Also ganz ähnlich wie bei der Videospielbranche oder viele andere Branchen, die an stetiges Wachstum, koste es was es wolle, glauben. Sie alle haben sich zu fett aufgeplustert und ersticken jetzt langsam daran.^^
 
publisher investieren mehr geld in games, weil sie mehr verkaufen und weil sie mehr verkaufen, können sie mehr investieren, was wiederum - bestenfalls - dafür sorgt das mehr geld eingenommen wird.

würden die einfach mal kleiner scaled games bringen, die nicht ALLE eine rießen open world haben - die sowieso bei 90% der games total öde, nutzlos und kacke is, bräuchten die auch nich mehr geld verlangen, weil sie dann nur größere games machen, wenn sie auch wirklich gut gemacht sind und deshalb mehr geld bringen.

wieso soll der kunde immer mehr bezahlen, wenn publisher/developer schlechte games abliefern und nicht doppelt und dreifachen umsatz der investitionen machen?
 
Diese Inflationsrechnungen sind doch Milchmädchenrechnungen. Weder die Löhne der Angestellten noch der Kunden sind seit der Zeit so stark angestiegen und daher sind damalige 120 Mark günstiger als heutige 60€. Und da spielen noch viele andere Faktoren mit. Ausserdem ist der Markt der Videospiele jetzt so viel größer als damals, so das jetzt wesentlich mehr Kopien verkauft werden.

Jemand hatte ja auch Hollywood angesprochen. Da sind die Kosten aber zum größten Teil die Gehälter der Stars und die können sie auch nur mit der Masse an "Kunden" finanzieren und jetzt auch immer häufiger mit Geld aus Asien und Russland. Nicht selten bedeuten ein oder zwei Kassenflops Insolvenz bei Filmproduktionsfirmen. Deswegen gibt es auch nurnoch wenige Firmen, die etwas gewagtes rausbringen. Also ganz ähnlich wie bei der Videospielbranche oder viele andere Branchen, die an stetiges Wachstum, koste es was es wolle, glauben. Sie alle haben sich zu fett aufgeplustert und ersticken jetzt langsam daran.^^
Warum ist das eine Milchmädchenrechnung? Alles wird teurer, im Schnitt 2,2 % pro Jahr in Deutschland NUR Copmuterspielepreise stagnieren bzw. liegen deutlich unterhalb der Inflation. Selbst wenn man diese weglassen "würde", kämen wir immer noch auf 60 € also oberhalb von PC-Spiele Preisen im Durchschnitt.

MfG
 
Wenn durch die Preiserhöhung wieder vollständige und qualitativ hochwertige Spiele veröffentlich werden, fände ich das gerechtfertigt. Wenn sich das aber nicht gleichzeit ändert und man uns weiterhin einen technischen und vertrieblichen Flickenteppich anbietet, werde ich keine 70€ bezahlen. DRM, online Zwang, DLC und eine Flut an nötigen Bugfixes sind für mich ganz klare Kriterien, die den Wert eines Spiels in meinen Augen mindern.
 
Ich rede von PC Spielen, beispielsweise Wingcommander, Monkey Island 2, Lemmings, dass waren alles ~120 DM Spiele. Umgerechnet also 60 € bei 2,2 % durchschn. Inflationsrate*19 Jahre= ~90 €!!!
Und was zahlen wir am PC aktuell, 40 bis 60 €? Ich denke wir brauchen uns nicht beschweren.^^ Im Vergleich zu früher sind Spiele nicht teurer, sondern deutlich günstiger geworden, TROTZ, deutlich gestiegener Produktionskosten.

MfG

Wing Commander 2 z.B. kam auf 7x 3,5" bzw 8x 5,25" Disketten plus Anleitungsgedöns plus Vertriebskosten rein über den Einzelhandel plus geringere Auflage als moderne Spiele usw. Der Markt hat sich stark gewandelt, weshalb die Rechnungen nur Milchmädchenrechnungen sind. Achja, Accountbindung wo sie einem jederzeit den Zugriff entziehen können (man hat angeblich nur eine Nutzungslizenz). Früher wurde oft von Entwicklern in Anleitungen und Installern gesagt, man solle Backups der Original-Disks machen und davon installieren oder spielen, während sie einen heute am gleich als Raubmordkopierer bezeichnen würden, wenn man für die Eigennutzung Backups von z.B. PS4 Discs machen würde. Weiterverkauf ist bei PC Spielen heutzutage auch mehr oder weniger unmöglich, abgesehen von vereinzelten DRM-freien (dort wollen die mit Konsolenspielen auch noch hin, darum der Fokus auf "Digital" Downloads).

Dass die Studios jetzt hunderte Leute an einem Spiel rumentwickeln lassen und teils für Werbung mehr ausgeben als für die Entwicklung selber ist deren Entscheidung. Kein Kunde hat ihnen die Pistole auf die Brust gesetzt, sondern sie haben sich gegenseitig hochgeschaukelt. Übrigens wenn ich mir die Asset-Flips und jährlichen Neuauflagen von Sportspielen mit minimalsten Änderungen, aber zum Vollpreis anschaue, sehe ich eher überhöhte Preise. In den 90ern schritten technologische Entwicklungen viel schneller voran und der Wechsel von 2D zu 3D brach vielen Studios und Publishern das finanzielle Genick.

Auf der anderen Seite stehen schrumpfende Mittelschicht, starker Anstieg an Mini-Jobs und Aufstockern, Stromkosten für Privathaushalte, welche extrem angestiegen sind dank Abgaben, Mietpreisanstiege die weit über der Inflationsrate liegen usw.
Wenn ich mir einen Neuwagen kaufen wollte, müsste ich mehrere Jahre sparen, trotz vergleichsweise gutem Gehalt im Öffentlichen Dienst. Es wird immer gesagt, dass Öffentlicher Dienst nicht gut zahlt, aber wenn ich mir anschaue, wie die einen hier in der Privatwirtschaft ständig runterhandeln und ein schlechtes Gewissen einreden wollen, wenn man TV-L Gehälter fordert, scheint dem wohl doch nicht so.

PS: Damals zu Mega Drive Zeiten hab ich die meisten meiner Spiele um die 30 DM bekommen. Für PC Spiele in den 90ern hab ich auch so gut wie nie über 100 DM gezahlt.

PPS: Monkey Island 2 war laut ASM 100 DM für die englische und 120 DM für die deutsche Sprachversion. Lustiger Weise finden sich im selben Magazin Händler, welche das Spiel für PC bereits für 79,95 DM anbieten.
 
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Weil diese Inflationspreisvergleiche nur Sinn machen bei Dingen wie Nahrungsmittel (die meisten so günstig wie möglich angeboten werden) und Dinge fürs tägliche Leben, da diese gekauft werden müssen. Alle anderen Produkte müssen sich nach der Kaufkraft der Kunden orientieren und schauen, wo das Maximum liegt. Fernseher sind nicht wegen der Inflation teurer geworden, sondern weil die Firmen es schlicht und einfach machen können. Gleiches gilt für alle Produkte.
 
Wing Commander 2 z.B. kam auf 7x 3,5" bzw 8x 5,25" Disketten plus Anleitungsgedöns plus Vertriebskosten rein über den Einzelhandel plus geringere Auflage als moderne Spiele usw. Der Markt hat sich stark gewandelt, weshalb die Rechnungen nur Milchmädchenrechnungen sind.
Und nun? Heute sind die Produktionskosten deutlich höher, laufende Kosten, siehe online Server etc.. Spielt auch keine Rolle, wir reden hier vom Preis, damals und heute und inflationsbereinigt sind Spiele deutlich günstiger als damals(120DM/60 € vs. 90 € inflationsbereinigt bzw. Durchscnittlich 50 € PC Spiele!!^^)

Und das obwohl im Vergleich zu damals, Personal- Vertriebs(Steam 30 %!!!)- Betriebs- Produktions- Marketingkosten etc.. "deutlich" gestiegen sind und in jedem Fall deutlich über der Durchschnittsinflation liegend, im Gegensatz zum Verkaufspreis von damals und heute.

Spiele sind heute so günstig wie nie, dass das so nicht ewig weiter gehen kann bei ständig steigenden Kosten kann keine Überraschung sein.^^

Weil diese Inflationspreisvergleiche nur Sinn machen bei Dingen wie Nahrungsmittel (die meisten so günstig wie möglich angeboten werden) und Dinge fürs tägliche Leben, da diese gekauft werden müssen. Alle anderen Produkte müssen sich nach der Kaufkraft der Kunden orientieren und schauen, wo das Maximum liegt. Fernseher sind nicht wegen der Inflation teurer geworden, sondern weil die Firmen es schlicht und einfach machen können. Gleiches gilt für alle Produkte.
Ja du hast es erkannt, die Durchschnittsinflation liegt bei Bedarfsgütern an, bei Konsum/Luxusgütern liegt sie noch deutlich höher, demnach sind Computerspiele im Verhältnis nocht "deutlich" günstiger als bei der Durchschnittsinflation.^^ Es ist ALLES teurer geworden aber die Computerspielpreise haben sich im Vergleich zu damals NICHT geändert bzw. inflationsbereinigt sind diese sogar deutlich günstiger geworden.

MfG
 
Ich rede von PC Spielen, beispielsweise Wingcommander, Monkey Island 2, Lemmings, dass waren alles ~120 DM Spiele.
Stimmt nicht. Es gab PC-Spiele, die 120 DM gekostet haben, aber das waren absolute Ausnahmespiele, z. B. am Anfang des CD-ROMs für Spiele mit mehreren CDs (z.B. Wing Commander 3 + 4).

Der Großteil der PC- und Amiga-Spiele hatte jedoch eine UVP von 79,xx - 99,xx DM, und der Straßenpreis war direkt zum Release noch 10 - 20 DM weniger. Schau doch einfach mal in die Werbungen alter Computerspielehefte.

Für die Amiga-Version von Monkey Island 2 habe ich direkt zum Start 69,95 DM gezahlt, da habe ich sogar noch den Kassenbon. Und auch bei Lemmings kann ich mir 120 DM nicht vorstellen, da müsste ich allerdings nachschauen.
 
Sie sind nicht günstiger als damals. 120 Mark damals waren weniger Wert für eine Familie als heute 60€ eben weil alles teurer geworden ist aber die Löhne nicht im gleichen Maß gestiegen sind. Ich sage ja nicht, dass nicht alles teurer geworden istfür jeden (also auch Firmen), sondern, dass dieses Inflationsargument keinen Sinn macht. Es liegt nicht an der Inflation sondern an den jeweiligen Firmen, die ausloten wie viel man für die Dienstleistungen und Produkte verlangen kann.
 
Ich sehe das alles ganz anders. Die digitalen Spiele sind viel zu teuer. Ihr vergesst das euch die Spiele nicht gehören und ihr zum Vollpreis lediglich ein Nutzungsrecht erworben habt. Also 60€ für ein Spiel welches quasi wie gemietet ist und nicht mir gehört, nicht weiter verkauft werden kann, ist absolut zu teuer.
 
Ich sehe das alles ganz anders. Die digitalen Spiele sind viel zu teuer. Ihr vergesst das euch die Spiele nicht gehören und ihr zum Vollpreis lediglich ein Nutzungsrecht erworben habt. Also 60€ für ein Spiel welches quasi wie gemietet ist und nicht mir gehört, nicht weiter verkauft werden kann, ist absolut zu teuer.
Haltloses Argument, da du auch mit Datenträger nur die Nutzungslizens erwirbst.^^ War damals schon so und ist heute auch noch so, da hat sich "nichts" geändert.

MfG
 
Nicht wirklich. Damals durftest du mit den Spielen tun und lassen was du mochtest, solange es offline war. Da gab es noch nicht den Gedanken mit der Lizens.
 
Haltloses Argument, da du auch mit Datenträger nur die Nutzungslizens erwirbst.^^ War damals schon so und ist heute auch noch so, da hat sich "nichts" geändert.

MfG

Richtig, aber im Gegensatz zu heute war der Betrieb der Software auch dann gewährleistet wenn der Publisher Insolvenz ging. Erst durch die online Verzahnung ist der Gegenwert deutlich gesunken, denn wer garantiert uns das Uplay und die anderen nicht mal weg brechen.
 
Nicht wirklich. Damals durftest du mit den Spielen tun und lassen was du mochtest, solange es offline war. Da gab es noch nicht den Gedanken mit der Lizens.
Das ist einfach nicht richtig, sowohl damals als auch heute hat man nur eine Lizens zum Spielen dürfen erworben aber nicht das Produkt. Und heute kannst du auch tun und lassen was du willst, der einzige Unterschied ist wo die Daten herkommen.^^ Und ich wiederhole, Digitalspiele sind demnach aus deinem genannten Grund "nicht" zu teuer, da man sowohl retails als auch digital "nur" eine Lizens zum Spielen erwirbt, der Datenträger ist dabei völlig unbedeutend.

MfG
 
Ich habe das Argument mit den Digitalspielen nicht gebracht. Das war jemand anderes. Klar kann man heute das theoretisch auch noch machen, nur ist ja heute jedes Spiel mit dem Internet verbunden. ;)
 
Zum Start der SuperNintendo was Street Fighter 2 mit 169DM das teuerste Spiel. Der Preis ist dann aber schnell auf 100DM gesenkt worden. 120DM waren keine Seltenheit für ein Spiel, U.S. Importe lagen bei bis zu 150DM. Spielezeitungen waren voller Zigarettenwerbung, DLC nannte sich "Data Disk" mit Bonusleveln für 40€ (Lemmings) oder 2-3 neuen Autos (Test Drive 2). Statt Onlineklick hat man zum Telefonhörer gegriffen. Heute schickt halt der Webserver dem Disponenten eine Email, ob das eine Vereinfachung ist, sei dahingestellt.

Preislich gesehen ist der einzige Fortschritt im Vergleich zu vor 30 Jahren, dass man bei Microsoft, EA und Ubisoft den ganzen Katalog für eine feste Gebühr pro Monat spielen kann. Billiger wie früher ein Spiel in der Videothek ausleihen ist es allemal. Deren 10€ pro Leihvorgang, waren eh so eine Art "du kopierst es eh daheim Gebühr", besonders in der PS1 Zeit.

Wer will kann ja mal ein altes Spielemagazin auf Kultpower lesen. Zu jedem Müll den eine PR Person heute faselt findet man bestimmt ein 90er Jahre Magazin in dem eine damalige PR Person den gleichen Müll behauptet. Gegen die ASM Leserbrief Sektion sind die meisten heutigen Forentrolle ohnehin handzahme Streber. Günter Frhr. v. Gravenreuth, dazu empörte rechtsradikale Spieleentwickler die sich über "linke Leserbriefe" aufregen, Schorle, und viele andere Sachen die in diesem Forum keine 5 Minuten stehen würden bevor es jemand meldet und ein Moderator löscht.
 
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Und das obwohl im Vergleich zu damals, Personal- Vertriebs(Steam 30 %!!!)- Betriebs- Produktions- Marketingkosten etc.. "deutlich" gestiegen sind und in jedem Fall deutlich über der Durchschnittsinflation liegend, im Gegensatz zum Verkaufspreis von damals und heute.

Und hier wieder der selbe Unsinn, wie so oft von dir: Die Vertriebskosten sind trotz der "ach so böhsen" 30% Steam nicht einmal halb so hoch wie in den 90ern, als der Einzelhandel mindestens 60, oft sogar über 75% gefressen hat!
 
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