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[Test] Gigaset GS280 (2019)

Aeton

Komplett-PC-Käufer(in)
Jeder Zehnte streamt durchschnittlich 3 Stunden pro Tag, 78% nutzen dafür das Smartphone. Für die deutsche Firma Gigaset Grund genug, das ultimative “Kino-Smartphone” mit einem scharfen, hellen und großen Display, gepaart mit einer hohen Akkulaufzeit zu bauen.
Das hat Gigaset mit ihrem neuen GS280 Flaggschiff geschafft. Obendrauf ist dieses Gerät auch noch “Made in Germany”.

Ob dieses Smartphone seinen Preis von 250€ wert ist und seinem Namen gerecht wird, will ich in diesem Test klären.


Danksagung

Zunächst möchte ich mich bei Gigaset für die Bereitstellung des Testsamples bedanken.


Verpackung und Lieferumfang

Die Verpackung des GS280 hält sich in Gigaset-typischem Weiß mit orangen Akzenten. Die dicke Kartonschachtel birgt dann den klassisch bekannten Smartphone-Lieferumfang: neben dem Smartphone selbst gibt es ein Netzteil mit USB-Kabel, InEar Kopfhörer, ein SIM-Kartentool und eine dicke Bedienungsanleitung.

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Äußeres und erster Eindruck

Schon vor dem Entfernen der Folie bekommt man durch das hohe Gewicht des GS280 einen hochwertigen Ersteindruck, der durch den massiven Metallrahmen unterstützt wird. Die Wertigkeit profitiert ferner von dem dicken Gehäuse und den abgerundeten Kanten und Displayrändern. Leider gehen die einzelnen Materialien nicht perfekt ineinander über, wodurch sich Kanten ergeben, die beim Umgreifen des Geräts stören.

Die Rückseite besteht größtenteils aus Plastik, welches mit seiner golden braunen Farbe dezent und trotzdem hochwertig wirkt. Das Gerät ist hier ebenfalls an den Seiten abgerundet, was für einen besseren Halt sorgt.
Durch die matte Oberfläche ist das Plastik allerdings auch ein Magnet für Fingerabdrücke oder Flecken.

Wie auch schon beim GS370 plus wurde auf der Rückseite wieder ein mittig platzierter Fingerabdrucksensor verbaut, der diesmal aber knapp einen Zentimeter höher gewandert ist, wodurch sich dieser viel angenehmer als beim Vorgänger erreichen lässt.
Neben dem Fingerabdrucksensor haben natürlich auch noch die Kamera und der Blitz ihren Platz auf der Rückseite gefunden.

Beim sonstigen Layout wurde die bekannt gute Tradition weitergeführt: auf der rechten Seite legt sich, ebenfalls leicht höher als beim Vorgänger, ein Powerbutton, der nun nicht nur über einen viel besseren Druckpunkt verfügt, sondern auch noch für einen besseren Halt geriffelt ist und nicht im Gehäuse wackelt. Wiederum darüber findet die Lautstärkewippe ihren Platz.
Die linke Seite bleibt tastenlos, hier findet man nur den Micro-SD-Tray.

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Nicht verändert ist auch die komische Position des Kopfhöreranschlusses am oberen Rand. Immerhin wurde in dem Gerät einer verbaut, was für neuere Smartphones immer untypischer wird, meiner Meinung nach bei einem “Kino-Smartphone” aber ein Muss ist.
Zuletzt befindet sich auf der Unterseite neben Mikrofon und Lautsprecher noch der USB-Port, bei dem auch endlich auf USB Typ-C gesetzt wurde.

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Und schon beim ersten Anschalten kann das Display überzeugen: Schärfe und vor allem Helligkeit sind um einiges besser als beim Vorgänger, wenn auch das Panel ein wenig zu warm kalibriert scheint. Die Farbdarstellung und der Schwarzwert sind ebenfalls gut, wenn auch letzterer der höheren Helligkeit geschuldet nicht so gut ist wie beim GS370 plus. Eine gute Blickwinkelstabilität ist ebenfalls gegeben.

Bei Betrachtung der Vorderseite fällt aber noch etwas anderes auf. Oben und unten befindet sich jeweils gut einen Zentimeter Rand, der sicher auch noch mit ein bisschen mehr Display gefüllt hätte werden können.


Technische Daten

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Gehäuse

Beim Gehäuse des GS280 haben größtenteils Aluminium und Plastik seine Verwendung gefunden. Durch das 2.5D Glas ist die Vorderseite zwar schön abgerundet, schließt aber nicht perfekt mit dem Gehäuse ab und ist somit an den Rändern rau.
Besonders die ungewöhnliche Farbe sollte dem Gerät etwas optisch Interessantes geben, schließlich wurde hier nicht auf schwarz, weiß oder auch gold gesetzt, sondern auf einen hellrötlichen Braunton. Ich hätte mir dennoch eine schlichte schwarze Version für jedermann gewünscht.
Besonders durch ihre Verarbeitungsqualität kann Gigaset wieder punkten, ich konnte keinerlei Fehler finden.

Mit 174 Gramm ist das GS280 auch relativ schwer und fühlt sich somit sehr wertig an. Durch das lange 18:9 Displayverhältnis ist das Gerät ebenfalls sehr schlank und dadurch besser zu greifen, auch wenn durch seine Größe die einhändige Bedienung im oberen Teil leicht eingeschränkt ist.

Eine große Verbesserung zu den Vorgängermodellen sind zudem die Knöpfe. Diese besitzen nun einen harten Druckpunkt, sitzen fest im Gehäuse und wirken dadurch extrem hochwertig. Jedoch sei gesagt, dass die Tasten fast ein wenig zu hart zu drücken sind.

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Lautsprecher

Bei einem als Kino-Smartphone angepriesenen ist natürlich nicht nur das Display und die Akkulaufzeit wichtig, auch die Lautsprecher spielen eine erhebliche Rolle, die meist unterschätzt wird - so auch von Gigaset.
Zwar haben diese mehr Bässe als die im GS370 plus, die Mitten und Höhen klingen aber extrem flach und abgehackt, sodass mit der Zeit die Ohren schmerzen.
Auch ein Equalizer kann hier nichts mehr retten.

An dieser Stelle kann ich auch die Differenzen zwischen einem so guten Display und einem so schlechten Lautsprecher keinesfalls verstehen. Wer also gerne Medien am Smartphone ohne Kopfhörer konsumiert, sollte sich von den Versprechungen seitens Gigaset keinesfalls täuschen lassen.


Entsperrung

Das GS280 lässt sich, wie für 2019 mittlerweile üblich, über einen Fingerabdrucksensor entsperren, der wie bei den Vorgängergeräten seinen Platz mittig auf der Rückseite gefunden hat.
Die Position des Sensors ist äußerst praktisch, da der Finger bei normaler Benutzung sich automatisch an diese Stelle legt, kann je nach Handgröße aber mehr oder weniger schwer erreichbar sein.

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In Punkto Geschwindigkeit muss sich der Sensor des unteren Mittelklassegeräts auch nicht verstecken, jedoch muss der Finger perfekt auf dem Sensor liegen. Zwar ist er gefühlt ein wenig schneller und besser als der im Vorgänger GS370 plus, in 2 von 10 Fällen entsperrt er jedoch nicht und ist somit auch keine zuverlässige Entsperrmethode. Teilweise erkennt das Smartphone sogar gar keinen Fingerabdruck mehr.

Als Ausweichmöglichkeit bietet das Smartphone allerdings neben der klassischen und verlässlichen Code-Entsperrung auch eine Gesichtserkennung, unter anderem bekannt von Apples FaceID. Diese entsperrt das Gerät am schnellsten, der Aspekt der Sicherheit sei hier allerdings in Frage gestellt.
Immerhin lässt sich das GS280 nicht mit Bildern des eigenen Gesichts entsperren.


Display

Das im GS280 verbaute 5,7 Zoll große IPS Panel kommt mit einer Auflösung von 2160 x 1080 Pixeln und damit auf eine Pixeldichte von 427 PPI bei einer Helligkeit von 450cd/m² und ist damit laut Datenblatt sehr hell und vor allem scharf.
Durch ein Seitenverhältnis von 18:9 eignet sich das GS280 auch wunderbar für Multitasking; das Schauen von Videos und Filmen ist aufgrund dieses Verhältnisses und dem nicht perfekten Schwarzwert aufgrund eines fehlenden OLED-Panels trotz des als Streaming-Smartphone angepriesenen Gerät nicht unbedingt optimal.

Zudem wirkt das Display durch die abgerundeten Ecken und das gebogene 2.5D-Glas nochmal hochwertiger, auch wenn die seitlichen Displayränder gegenüber dem Vorgänger leicht dicker geworden sind.

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Auch bei näherer Betrachtung lassen sich die einzelnen Pixel nur schwer erkennen, das Panel kann zwar mit natürlichen Farben überzeugen, wenn es auch ein wenig warm kalibriert scheint. Die Blickwinkel und Helligkeit sind ebenfalls überzeugend, auch in starkem Sonnenlicht lässt sich das Display immer noch extrem gut ablesen.

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Software und Performance

Mit dem Trend gehend wurde beim GS280 auf einen Snapdragon Prozessor aus dem Hause Qualcomm gesetzt, wenn auch nicht auf deren Flaggschiff.
Der verbaute Snapdragon 430 kommt mit einer Taktrate von 1,4 GHz bei acht Kernen und wird von 3GB RAM unterstützt.
Aus dieser Hardware ergibt sich ein Wert von 650 bei Geekbench im Singlecore und 2268 im Multicore. Bei AnTuTu kommt das Gerät auf einen Wert von 58.482.

Verglichen zum GS370 plus erreicht das GS280 im Singlecore knapp 50 Punkte mehr, durch den 0,1 GHz schwächeren Prozessor ist der Wert im Multicore jedoch um 300 Punkte geringer. Bei AnTuTu wird ein leicht höherer Wert erreicht.
Mit aktuellen Flaggschiffmodellen von Samsung, Oneplus und co. kann das GS280 natürlich bei diesen Werten nicht mithalten, dennoch gibt es auch in diesem Preissegment Geräte, die weit höhere Werte erreichen als das GS280.

Trotz alledem ist die Alltagsperformance des Geräts wirklich gut, Ruckler sind die Seltenheit und selbst anspruchsvolle Spiele wie PUBG laufen flüssig.
Dabei kommt das GS280 allerdings ordentlich ins Schwitzen, was sich in einem 44 Grad warmen Akku zeigt. Auch beim Videos schauen bringt es die CPU auf warme 58 Grad, womit sich das Smartphone nicht so angenehm in der Hand halten lässt.


Ferner bietet der 32 GB interne Speicher aber genügend Kapazität für Bilder, Filme usw., lässt sich aber auch durch eine MicroSD-Karte um bis zu 256 GB erweitern.
Beim Betriebssystem handelt es sich um reines Android 8.1 Oreo, die Software wurde somit nicht gerätespezifisch angepasst.

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Akku

Der Akku im GS280 kommt mit einer enormen Kapazität von 5000mAh und verspricht mit seinem 2 Ampere Schnellladenetzteil eine Ladezeit von 2,5 Stunden, hat in meinem Test mit dem schön schlichten Netzteil aber volle drei Stunden und 10 Minuten benötigt, um die 100% zu erreichen.
Nach 28 Minuten ist der Akku jedoch schon zu 25% geladen, weitere 29 Minuten später ist die Hälfte voll.
Dann schwächelt die Geschwindigkeit jedoch, 49 Minuten dauert es, um auf einen Stand von 75% zu kommen und satte 1,25 Stunden, um die letzten 25% zu füllen.

Mit einem Battery-Score von 1979 in Geekbench 4 und knapp 6h Screen-On-Time hat das Smartphone aber eine relativ lange und im Alltag ausreichende Laufzeit,
womit Gelegenheitsnutzer bis zu zwei Tage ohne Laden auskommen sollten, während Hardcore-User aber bestimmt auch gut durch den Tag kommen.
Dieser Richtwert bestätigt sich auch mit sechs Stunden Screen-On Zeit.

Bei einfachen Anwendungen hält der Akku gefühlt ewig, kommen dann aber intensivere Anwendungen wie beispielsweise Games und co., fällt der Akkustand merklich schneller. Beim Videos schauen fällt der Akku beispielsweise um 30 % in zwei Stunden, 45 Minuten PUBG ziehen ihm ebenfalls 30 % ab.

Beim Akku sei auch noch zu erwähnen, dass sich dieser bei selbst bei für das Smartphone einfachen Aufgaben ungewöhnlich stark erhitzt, was für warme Finger sorgen kann.

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Kamera

Entgegen dem Trend wurde beim GS280 nur eine Kamera verbaut, welche bei einer Blende von f/2.0 mit 16 Megapixeln auflöst. Des Weiteren kommt eine 13 Megapixel Frontkamera zum Einsatz.

In der Kamera-App kann man leicht zwischen den zwei Kameras hin und herwechseln und auch sonstige Modi wie Panorama, HDR und Filter sind vorhanden.
Außerdem gibt es einen Gesichtsverschönerungsmodus und auch Belichtung, ISO, Weißabgleich und eine Redeye Reduction lassen sich einstellen. Daneben können auch Orte bei den Bildern gespeichert werden. Einen Bokeh-Modus kann das GS280 zwar nicht bieten, die Blende sorgt jedoch auch von selbst für eine gewisse Hintergrundunschärfe.

In der Praxis sehen die Bilder auch gar nicht so schlecht aus. Durch die hohe Auflösung wirken sie durchweg scharf, sind in puncto dynamischer Reichweite aber kaum besser als die des GS370 plus.
Die Farbsättigung hat im Gegensatz zum Vorgänger aber zugenommen, die Bildern wirken nun viel realitätsnaher, dennoch sind die Bilder teils milchig und der Weißabgleich ist ein wenig zu warm.

Auch die Frontkamera kann überzeugen, durch die hohe Megapixelzahl kommen besonders Details im Bild gut heraus.

Zuletzt gibt es dann noch den UbiFocus, der mich tatsächlich richtig überraschte - und zwar positiv. Hier lässt sich im Nachhinein der Fokus verschieben oder anpassen, was erstaunlich gut funktioniert hat.
Der Videomodus bietet gegenüber dem GS370 plus keine große Verbesserung, lediglich gibt es nun noch einen Bildstabilisator, der jedoch nur mit einem starken Crop funktioniert.


Alles in Allem ist die Kamera im GS280 besser als ich gedacht hätte. Die Bilder sind im Großen und Ganzen gut, Schnappschüsse gelingen, jedoch können Kameras in dieser Preisklasse nicht an die Flaggschiffe herankommen.
Immerhin ist Gigaset vom Dual-Kamera System weggekommen und kann sich so komplett auf eine einzige Kamera konzentrieren und diese stetig verbessern.

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Praxistest

Im Alltag schlägt sich das GS280 ziemlich gut, besonders durch das reine Android lässt sich das Gerät perfekt an den eigenen Geschmack anpassen.
Zudem gibt es praktische Features wie die Anzeige der verbleibenden Ladedauer oder das schnelle Öffnen der Kamera durch zweifachen Druck auf den Powerbutton.

Wie mittlerweile auch von günstigeren Geräten zu erwarten, läuft das Gerät bei jeglichen Anwendungen flüssig, auch können Apps durch die 3 GB Ram im Hintergrund geöffnet bleiben, auch wenn ich mir bei diesem Preis gerne ein GB mehr Ram erhofft hätte.

Ein schon öfters genanntes Problem, was auch bei den anderen Modellen von Gigaset auftritt, ist das Erhitzen des Geräts bei höherer Belastung. Dies macht die Nutzung natürlich nicht angenehmer.

Bei der Benutzung fällt dafür aber auch direkt auf, dass der Vibrationsmotor nicht mehr so klingt, als wäre er locker, sondern nun fest verbaut und gibt mit dadurch auch ein angenehm dumpfes und hartes Vibrieren von sich.

Daneben gibt es aber natürlich auch ein paar störende Punkte am Gerät selbst, wie die herausstehende Kamera oder auch ein fehlender mechanischer Stumm-Schalter.

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Trotzdem liegt das lange Gerät, wie auch schon der Vorgänger, gut in der Hand, jedoch bezahlt man dafür mit teils unangepassten Apps oder verschenktem Bildschirm beim Schauen von Videos. Dafür gewinnt man durch die Möglichkeit eines Splitscreens aber auch wieder Platz.


Neben den normalen Alltagsaufgaben kommt das GS280 auch mit diversen Spielen gut klar, wird dann aber wie schon erwähnt relativ warm, womit auch der Grip fehlt und durch die Position der Lautsprecher letztere auch leicht verdeckt werden.
Ein gutes und günstiges Gaming-Smartphone ist das GS280 damit eher weniger, wenn auch das Spielen mit dem guten Display Spaß macht.

Daneben ist natürlich auch der 5000mAh große Akku ein Feature, welches man nicht mehr missen möchte, da das Gerät damit ziemlich ausdauernd ist und so ziemlich jeden Benutzer mindestens durch einen Tag bringt, ohne das Gerät laden zu müssen.


Versionen

Das GS 280 gibt es, zumindest bis jetzt, nur in der Farbe “Coffee Brown”.
Später wird das Smartphone aber auch noch in “Golden Topas” erscheinen.


Fazit

Zu einem Preis von knapp 250€ bekommt man mit dem GS280 von Gigaset ein Einsteiger- bis Mittelklassesmartphone, das zwar in einigen Teilbereichen sehr überzeugen kann, wobei andere Kategorien leider unbeachtet bleiben, was auch den Gesamteindruck mindert. Ein Smartphone sollte ein guter Allrounder und in allen Teilbereichen einigermaßen gleich stark sein. Das wird dem GS280 zum Verhängnis.

Gigaset kann offensichtlich mit einer hochwertigen Verarbeitung und einer ruckelfreien und anpassbaren Software punkten.
Dazu kommen ein riesiger Akku, der jedoch bei den Konkurrenten für eine viel längere Akkulaufzeit sorgte, und ein gutes Display, welches durch Helligkeit und Auflösung punkten kann. Der Akku lässt sich zudem auch noch als externe Powerbank für andere Geräte nutzen. Überraschenderweise kann auch die Kamera des GS280 überzeugen und liefert brauchbare Ergebnisse.


Dennoch ist das GS280 ein zweischneidiges Schwert.
Denn was bringen diese Features, wenn ein als Kino-Smartphone angepriesenes Gerät Lautsprecher verbaut hat, die absolut nicht hörenswert klingen. Außerdem ist ein 18:9 Format meiner Meinung nach nicht gerade perfekt für den Konsum von Videos oder Filmen, da häufig ein schwarzer Rand bleibt.
Natürlich lassen sich diese Probleme durch Kopfhörer und Bildschirmanpassung lösen, sollten jedoch nicht die Lösung sein.
Ein anderes Problem ist die Wärmeentwicklung, die bei der Benutzung ebenfalls stören könnte.

Doch für wen ist das GS280 nun etwas?
Wer unbedingt ein helles, großes und scharfes Display zum günstigen Preis haben möchte, das lange durchhält, könnte mit dem Smartphone zufrieden werden.
Vor allem aber, wer ein Smartphone “Made in Germany” besitzen möchte, wird mit dem GS280 wahrscheinlich eines der Besten in dieser Kategorie bekommen.

Wer allerdings einen schnell ladenden Allrounder im günstigen Preissegment sucht, wird mit diesem Smartphone eher weniger glücklich werden. Denn Punkte wie die Kamera, Akkulaufzeit oder auch Lautsprecher werden von anderen, gleich teuren Geräten, sicher besser erfüllt.


Links

Hier kommt ihr zur Website von Gigaset
Gigaset Telefon, Smartphone & Smart Home

Und hier zu dem GS 280
Gigaset GS280
 

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