Teslas Fahrversuche mit den neuen autonomen Fahrmodus

Ich bin von der Entwicklung begeistert und hoffe das wir da in naher Zukunft weitere schnelle Fortschritte erzielen.
Auch wenn es sehr befremdlich wirkt das das Auto alleine fährt :D
 
Menschen wehren sich immer gegen Fortschritt. Heute dasselbe wie vor 500 Jahren^^

Das kann ja selber für sich entscheiden, ich bleib aber selbst der Fahrer...
autonome Fahrzeuge halten ja den vorgeschriebenen Abstand, da kommt man auf der Autobahn zumindest leichter rein...und sie bremsen auch noch, damit andere auch noch reinkommen...mit so'n Ding kommste doch nie an.:D
 
mit Faszination habe ich die Argumente für und gegen autonomes Fahren hier in der Forumsdiskussion verfolgt.
Ich danke Euch dafür.

Nun möchte ich Euch, den Kritikern und den Befüwortern empfehlen, den Moral-Test zu machen, dem ein autonom fahrendes Auto ausgesetzt wäre.

Moral Machine

Was haltet Ihr davon?
 
Es ist ein schwieriges Thema oder besser gesagt Dilemma.

Wer von uns darf sich anmaßen über Leben zu entscheiden?

Soll das Auto Alte Menschen Töten um Junge zu retten?

Soll es seinen Insassen opfern um viele zu retten?

Die Haftung wird denk ich auf den Fahrer fallen, denn er hätte ja Erkennen müssen bzw. muss man im Notfall das Fahrzeug ja selber steuern können.


Der Moral Test zeigt das es nur Falsch gibt, wer denk es gibt richtig ist mmn Naiv oder Weltfremd.
 
Zur Verteiditgung der autonomen Fahrzeuge muss man aber dazu sagen, das diese nicht zu schnell fahren und somit "fast" immer genug Bremsweg haben werden.

Klar ist das schön, du legst dich frühs auf die Rückbank und pennst auf'n Weg zur Arbeit noch ne Runde, oder man Frühstückt auf'n Weg zur Arbeit in aller seelen Ruhe...oder man vertreibt sich die Zeit mit'n Handy oder Laptop. Aber das halte ich nicht für richtig, sowas zu ermöglichen...ich wäre nämlich der erste, der sich's auf der Rückbank gemütlich macht.
 
In dem Beispiel ging es ja um einen Zebrastreifen und da wird ein autonomes Auto dann Vorschriftsmäßig heranfahren, sprich mit 6 km/h. Damit wären wir schon wieder bei Dingen, die kein normaler Mensch macht, wenn man auf 30 verlangsamt, dann ist dies schon umsichtig. Ansonsten ist das ein kniffliges Dilemma.
 
Eben. Dazu kann auch dasvAuto nicht erkennen ob jemand zwischen Autos herauskommt.

Da hilft selbst langsam fahren nur bedingt.
Hat selber schon solche Situationen wo aufeinmal Radfahrer zwischen parkenden Autos rauskamm. Den hätte ich trotz Max. 10kmh fast angefahren (Ausfahrt Parkplatz).

Zudem will ich nicht unbedingt dagegen schießen, nur Autonomes Fahren bringt neue Probleme mit.

Deshalb ist es kein Allheilmittel sondern nur eine Evolution die ihre eigenen Verwerfungen mitbringt.
 
Auch das ist schon seit Jahrhunderten geklärt, der Hersteller haftet nur wenn er einen Fehler gemacht hat.

Was eigentlich jedes einzelne Mal der Fall wäre, wenn ein vom Hersteller verkauftes Selbststeuersystem einen Unfall verursacht.

Wirklich kompliziert wird es aber, wenn ein Hersteller die autonomen Funktionen an gewisse, realitätsferne Bedingungen knüpft, die Aktivierung aber auch unter anderen zulässt - so, wie Tesla das schon heute macht und wie das mittelfristig bei keinem ""autonomen"" System anders zu erwarten ist. Wenn in der Betriebsanleitung "muss jederzeit eingreifen können", "nur bei guten Sichtbedingungen", "Sensoren müssen sauber gehalten werden",... steht, haben wir nämlich genau die gleiche Situation wie heute mit überhöhter Geschwindigkeit: Niemand hält sich an die Vorgaben, ausreichend Kontrollen um sie dazu zu zwingen gibt es nicht, in den meisten Fällen ist es eigentlich auch egal, aber wenn etwas warum-auch-immer passiert, wird ein erheblicher Teil der Schuld dem "fahrlässigen" Fahrzeugführer angehängt.


Klar ist das schön, du legst dich frühs auf die Rückbank und pennst auf'n Weg zur Arbeit noch ne Runde, oder man Frühstückt auf'n Weg zur Arbeit in aller seelen Ruhe...oder man vertreibt sich die Zeit mit'n Handy oder Laptop. Aber das halte ich nicht für richtig, sowas zu ermöglichen...ich wäre nämlich der erste, der sich's auf der Rückbank gemütlich macht.

Das wäre nicht nur richtig, das ist sogar der einzig überhaupt gangbare Weg (verkehrstechnisch versteht sich - ökologisch ist das ganze natürlich eine Katastrophe, aber ehe Deutsche "Umwelt" und "Auto" in einem Satz unterbringen...). Entweder das Auto fährt autonom und nutzt seine überlegene Reaktionsgeschwindigkeit, um für mehr Sicherheit zu sorgen, dann kann mans sich auch auf der Rückbank (oder der Vorderbank oder wie auch immer die Einrichtung dann aussieht) bequem machen und die Zeit nutzen. Quasi der 1-Personen-Bus. Oder aber das Auto fährt nicht autonom, sondern wird gefahren wie bisher auch. Alles dazwischen, so wie es derzeit von Tesla und Co praktiziert wird, ist verdammt gefährlich, denn Menschen sind in permanenten Überwachungsaufaben noch weitaus schlechter, als im Autofahren. Ein System, dass nur die einfachsten Fahrsituationen beherrscht und erwartet, dass ein menschlicher Beobachter jede Sekunde prüft, ob nicht vielleicht was komplexeres droht, ist eine tickende Zeitbombe, denn genau das kann kein Mensch leisten. (ganz abgesehen davon, dass so ein System auch nichts bringt, weil man ja eben doch die ganze Zeit hochkonzentriert sein muss. Dann kann man auch gleich bei einfachen Assistenzsystemen bleiben, die z.B. beim verlassen einer Spur Feedback geben, um unachtsame Menschen aufzuwecken, die aber nicht selbständig fahren.)
 
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