Tesla [ist] war VW und Toyota technisch um Jahre voraus

Na der Einstiegspreis lag 2013 bei grob 35k€ mit kleinem Akku, nicht bei 60k€ :D

Was war das kleinste Model S nochmal? 65k€ vor 5 Jahren noch?

Ja klar leistet das Model S mehr, aber es ist halt teuer.
 
Keine Ahnung.... zuerst hatte ich nur ein M3 vorbestellt, das aber dann storniert und mal kalkuliert ob ich mit eventuell statt dessen ein S60 leisten könnte... Irgendwie is es am Ende dann beim S100D raus gekommen. Okay, 0.0% Leasing bei fast keiner Anzahlung und niedrigen Raten war hilfreich. Dazu kam dann gratis Supercharging, gratis Internetkonnectivität das auch so gesehen Geld spart.

Klar ist es teuer. Aber ich sags mal so. Ich kanns mir leisten. Und mein Umfeld etc. passt. Und wenn ich das hin bekomme und nicht den vom Kaufpreis her günstigeren Verbrenner hole, wie kann ich dann von meinen Mitmenschen erwarten umzusteigen wenn ich selber schon nicht bereit bin da nen Aufpreis zu zahlen?

Ich bin jedenfalls gespannt ob das E-Auto wirklich so günstig und gut ist wie man überall liest. Jetzt wo die Garantie rum ist kanns halt die km-Kosten sehr schnell hoch treiben. Aber ich notiere seit Anfang quasi jeden Franken mit den ich ausgebe.. mal sehen wie das am Ende so aussieht.
 
Wenn es von Audi, BMW, VW etc. 2017 etwas gäbe das mit einem Model S von 2013 hätte mithalten können dann würde ich jetzt keinen Ami fahren…
Das traurige ist ja; Es gab schon deutlich früher "intelligent entwickelte" (kein SUV!) Konzepte (Volkswagen LX1) bzw. sogar reine Elektrofahrzeuge. Nur hat man diese (siehe zumindest LX1) nie wirklich für die Masse produzieren bzw. wirklich konsequent entwickeln wollen. Ich beziehe mich jetzt nur auf Kleinstwagen (Urban-Cars), einfach weil die für die Masse ausreichen, und man für die 1-3 Fahrten im Jahr die zb. einen Kombi erfordern nicht 99% der Fahrten unnötig mit einem solchen rumfahren muß.

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(hier wird auch die Produktion gezeigt)
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Ich zb. hätte ein "Zwischending" zwischen CityEl und LX1 favorisiert, quasi einen Light-LX1 bzw. aktualisierten/etwas größeren CityEl. Man braucht einfach keinen 1,5to oder sogar 2,5to Panzer um einen ~80Kg Menschen (und mehr sitzen meistens gar nicht in einem KFZ) zu transportieren. Konzepte für 1,5 bzw. 2 Personen reichen mMn für ~98% der Fahrten dicke aus. Gerade in der Stadt.

[OT entfernt]
 
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Klar ist es teuer. Aber ich sags mal so. Ich kanns mir leisten. Und mein Umfeld etc. passt. Und wenn ich das hin bekomme und nicht den vom Kaufpreis her günstigeren Verbrenner hole, wie kann ich dann von meinen Mitmenschen erwarten umzusteigen wenn ich selber schon nicht bereit bin da nen Aufpreis zu zahlen?
Ich sag ja nur, dass ich den Aufpreis auf das Model S vom Model 3 nicht als sinnvoll sehe.
Denn den Aufpreis zwischen Verbrenner und Model 3 kann ich in 10 Jahren rausfahren, den zum Model S nicht,
nichtmal mit gratis SC laden.
 
Das traurige ist ja; Es gab schon deutlich früher "intelligent entwickelte" (kein SUV!) Konzepte (Volkswagen LX1) bzw. sogar reine Elektrofahrzeuge. Nur hat man diese (siehe zumindest LX1) nie wirklich für die Masse produzieren bzw. wirklich konsequent entwickeln wollen.
... aber an wen liegt/lag das? Meine These und Wahrnehmung: diese innovativen Fahrzeuge fanden in der Bevölkerung fast keine Käufer, weil die politischen Rahmenbedingungen keine Notwendigkeit erschufen. Heisst, der massentaugliche Preis entsteht aus der Stückzahl. Stückzahl entsteht aus Nachfrage. Nachfrage aus Bedarf. Bedarf aus Spaß, Notwenigkeit und/oder Zwang. Modelle wie der LX1, 3L Lupo oder Audi A2 waren hoch innovativ, wurden aber nur von extrem wenigen Leuten gekauft. Sprich, die Projekte mussten gestoppt werden, damit keine weiteren Kosten mehr entstehen, weil die benötigten Stückzahlen zur Kostendeckungen unerreichbar waren. Heisst, die Fahrzeuge waren ihrer Zeit voraus und scheiterten daran, weil die Politik und folglich auch die Bevölkerung das Potenzial nicht erkannten und nutzen. Der darauf ganzheitlich einsetzende Freeze ... das ist klar und muss nicht weitergesponnen werden.

„Der Kunde muss die OEM zu leichteren, ökologischeren Fahrzeugen treiben. Andersherum hat dieser Ansatz noch nie funktioniert“, ergänzt Anderseck.
 
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Der A2 (alles), der 3l Lupo(Magnesium Heckklappe) und später der i3(alles) waren extrem over engineered. Bei ersterem und letzterem auch mit spürbaren Abstrichen beim Design.
Was Tesla am Anfang besser gemacht hat war vor allem E-Autos zu bauen die wie Autos aussehen.
 
Den 3 Liter Lupo wollte ich mir damals kaufen und saß da im Autohaus auch schon drin...
Als mir bewusst wurde, das diese "3 Liter" augenscheinlich laut Tacho anders gemeint war, war ich dann doch raus...mein Vater hat sich halb Tod gelacht und sich die ganze Zeit gewundert, was ich mit so ner Möhre will.
 
Modelle wie der LX1, 3L Lupo oder Audi A2 waren hoch innovativ, wurden aber nur von extrem wenigen Leuten gekauft.
Zumindest XL1 und Lupo 3L sollten nie wirklich in Massen verkauft werden (wurden auch quasi nie beworben).


"13 Liter Spritverbrauch ist doch nicht viel", was willst du da noch sagen...
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Übrigens: Der 3L-Lupo verbraucht gerade mal ~30% weniger als ein 25 Jahre älterer Golf 1 Diesel.
 
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Die A2 sind aber gelaufen wie Hölle… nur 75PS aber In der Max waren sie unglaublich gut. Und sehr sparsam..
Hat mich so um 2000 auch sehr fasziniert. Lediglich der Preis war einfach zu viel….
 
Der A2 (alles), der 3l Lupo(Magnesium Heckklappe) und später der i3(alles) waren extrem over engineered. Bei ersterem und letzterem auch mit spürbaren Abstrichen beim Design.
Was Tesla am Anfang besser gemacht hat war vor allem E-Autos zu bauen die wie Autos aussehen.
... der A2 hatte eine ALU Space Frame Karosse. Magnesium kenne ich nur für hochwertige Bremsscheiben als Update fürAudi A8, RS-Modelle und R8. Kann es sein, dass du dich da vertan hast?
 
OT: ... bitte hier meine Ergänzung lesen, letzter Absatz. Danke.

Wer mehr wissen möchte liest bitte hier weiter: https://www.automobil-industrie.vogel.de/leichtbau-die-zweite-a-98818/

Nun zur Lupo Klappe: ja es steht Mg Al und war in der Scene auch im Munde. Es handelte sich wie gesagt um ein mit ein 2-5% Mg veredeltes Alu.

/OT.
 
Hier mal ein Roadtrip/VLOG (2 Jahre alt) von einem Tesla der zum Nordkap fährt. Der Beitrag geht geht zwar 2h, ist aber gut gemacht - und enthält auch einige interessante Informationen (und natürlich tolle Landschaftsbilder). Zum Beispiel beträgt die bei Minusgraden erreichbare Reichweite des Model 3 (Long Range?) ca. 360KM, die Stromkosten für die ~8500KM betragen ca. 260€, wohingegen der Koleos Diesel für ca. 750€ verbaucht hat.

Ich verlinke hier aber mal die mMn interessanteste Stelle, nämlich den Worst-Case für ein Akku-Fahrzeug im Winter: Kurz vor dem Nordkap fährt sich das Gespann (zuerst nur der SUV Koleos, dann aber auch das Model 3, und auch noch ein drittes KFZ [ein Jeep!]) im Schnee fest. Beim ersten Versuch schaffen sie es noch gerade den Koleos-SUV frei zuziehen, aber kurz drauf stecken dann alle 3 Fahrzeuge fest - und diesmal auch noch richtig. Spannend zuzusehen wie der Akku dabei langsam zur Neige geht (tlw. sogar eine bestimmte Menge Akku-Kapazität blau markiert wird, und damit wegen Unterkühlung nicht nutzbar ist) , während sie auf den zur Hilfe gerufenen Schneepflug warten - und ob sie es am Ende dann doch noch schaffen.

Tipp: Im Winter den Akku immer so voll wie möglich halten. Und ganz wichtig: Wenn ein Norweger sagt, dass das Wetter schlecht wird, dann meint er auch wirklich schlecht. :ugly:

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Ist fast 2 Jahre her das Video und die Stromkosten sind mittlerweile deutlich höher geworden.
Der Vorteil schmilzt mittlerweile dahin und es bleibt der geringere Verbrauch und Wartungskosten.
 
Japs, je nach Land und Ladeoptionen die man hat ist man inzwischen ganz schön verar...t. Okay, das gilt nicht überall, glaube wirklich schlimm ist es eigentlich nur in D, aber dort darf man dann immerhin über 130 fahren.. wenn man es sich denn leisten will :ugly:

Und auch das Wartungszeugs muss man sich sehr individuell ansehen. Da pauschale Aussagen zu machen ist relativ wenig wert. Ich hab mich zum Beispiel in 25 Jahren Fahrezeugbesitz noch keine einziges Mal in die vorgeschriebenen Intervalle gehalten und auch immer wieder vieles selber gemacht. Die oft von den E-Freunden angeführten Wartungskosten sind in meinem Fall also zum Beispiel komplett falsch.
Und ich glaube ausser bei Tesla müssen bei allen anderen Herstellern die Autos nach wie vor jedes Jahr zum Service, nur um die Werkstätten alle am Leben halten zu können.
Da Tesla kaum was hat können sie sich da das sparen und hoffen dass innerhalb der Garantiezeit wenig kaputt geht, danach sind dort die Kosten um so höher...
 
Ist fast 2 Jahre her das Video und die Stromkosten sind mittlerweile deutlich höher geworden.
Sorry, hatte ganz vergessen zu erwähnen wie ich überhaupt auf das Video gekommen bin. Alex hat das erste Video seines (Model Y) aktuellen Roadtrips zum Nordkap hochgeladen:
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Allerdings geht er hier aktuell noch nur auf die Ladezeiten usw. ein, die Kosten werden dann wohl logischerweise erst im letzten Teil erwähnt.
 
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