News Teamgroup P250Q: Die "Selbstzerstörungs-SSD" startet in den Handel

PCGH-Redaktion

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Teamgroup stellt mit der P250Q eine neue SSD vor, die insbesondere im Bereich der Datensicherheit auftrumpfen will - mit einem großen roten Knopf zur physischen Zerstörung der Festplatte.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Teamgroup P250Q: Die "Selbstzerstörungs-SSD" startet in den Handel

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Lösungen, die die SSD transparent verschlüsseln und die Möglichkeit bieten, einfach den Schlüssel zu löschen, machen die Daten im Endeffekt genauso zuverlässig unbrauchbar, aber deutlich schneller und zerstören dabei das Laufwerk nicht.

Durch ein physisches Löschen der Daten ist man zwar zusätzlich sicher vor irgendwann erscheinenden, entsprechend leistungsstarken Quantencomputern, was die Zerstörung der Zellen allerdings bringen soll, ist mir ein Rätsel. Inzwischen wird aber ja auch an quantensicheren Verschlüsselungsverfahren geforscht.
 
Verstehe ich das richtig? Bei 5-10s drücken ist das Softwarereset und bei 10+ Sekunden drücken Hardwaretod?

Soll ich mir immer ne Stoppuhr hinlegen wenn ich ein softwarereset will um nicht aus versehen zu lang zu drücken und das Ding zu killen?

Da hätte ich eher was gemacht was man nicht verwechseln kann, wie halten zum softwarereset und wenn dus killen willst drücke 10x innerhalb von 5 Sekunden oder sowas.
 
Verstehe ich das richtig? Bei 5-10s drücken ist das Softwarereset und bei 10+ Sekunden drücken Hardwaretod?

Soll ich mir immer ne Stoppuhr hinlegen wenn ich ein softwarereset will um nicht aus versehen zu lang zu drücken und das Ding zu killen?

Da hätte ich eher was gemacht was man nicht verwechseln kann, wie halten zum softwarereset und wenn dus killen willst drücke 10x innerhalb von 5 Sekunden oder sowas.
Naja, den unterschied zwischen etwas mehr als 5 Sekunden und mehr als 10 Sekunden, sollte man auch ohne Stoppuhr fühlen.
Gibt es Garantie wenn die Selbstzerstörung nicht geklappt hat ?
Dann kommt der Fixer von AMD aus dem Ruhestand und klärt das für dich. 💣
 
Naja, den unterschied zwischen etwas mehr als 5 Sekunden und mehr als 10 Sekunden, sollte man auch ohne Stoppuhr fühlen.
Wenn du unter Stress bist weil du schnell Daten vernichten willst?
Oder wenn du nur softwarelöschen willst und nach 4 Sekunden wirst du abgelenkt, gibst jemandem ne Antwort und huch verdammt wie lange hab ich jetzt gedrückt?

Klar kann man 5-10 Sekunden "treffen" wenn man sich drauf konzentriert, aber es gibt nicht den geringsten sinnvollen Grund eine solche Fehlerquelle (mit im wahrsten Sinne fatalem Ausgang) so blöd zu implementieren wenn mans auch einfach anders hätte lösen können beispielsweise per x mal drücken in Zeit y.

Menschen in Stresssituationen oder Ablenkungen machen viel größere Fehler als aus Versehen 11 statt 7 Sekunden auf nen Knopf zu drücken, glaub mir...
 
Klar kann man 5-10 Sekunden "treffen" wenn man sich drauf konzentriert, aber es gibt nicht den geringsten sinnvollen Grund eine solche Fehlerquelle (mit im wahrsten Sinne fatalem Ausgang) so blöd zu implementieren wenn mans auch einfach anders hätte lösen können beispielsweise per x mal drücken in Zeit y.
Mehr Laufwerksverkäufe?
 
Finde ich eine interessante Lösung!
Ich habe schon des öfteren SSDs mit Bohrmaschine und Hammer bearbeitet, um die Daten unbrauchbar zu machen.
TeamGroup hat die Marktlücke der Kriminellen gefunden :ugly:
Und nein, ich gehörde nicht zu den Kriminellen.
Aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit arbeite ich unter Anderem mit Daten die nach SÜG §35 der Geheimhaltung unterliegen.
Manchmal richten wir uns geschützte Bereiche im Ausland ein, in die nichtmal ein Bleistift durch die Sicherheitsschleuse kommt.
Bei Projektende verlassen die Rechner den Bereich als Schrott und ohne die Daten.
Der letzte der am Ende durchfegt, sorgt dann auch für deren Vernichtung, fernab unserer IT.

Lösungen, die die SSD transparent verschlüsseln und die Möglichkeit bieten, einfach den Schlüssel zu löschen, machen die Daten im Endeffekt genauso zuverlässig unbrauchbar, aber deutlich schneller und zerstören dabei das Laufwerk nicht.
Man könnte theoretisch den Bitlocker Schlüssel einfach löschen, was wir auch tun.
Die internen Richtlinien verlangen aber eine physikalische Vernichtung der Daten.

Befürchtungen, dass Microsoft evtl. eine Hintertür eingebaut hat?
Weil die Vernichtung der Daten sich nicht so einfach verifizieren lässt?
Kein Ahnung - man wird sich dabei schon etwas gedacht haben.

Warum? Und die 2. Frage: Warum?
So unkreativ? Mir fallen da diverse Gründe ein - z.B. Geheimdienste, Industriespionage, militärische Daten, Epstein Liste etc.
 
Wie ist das denn mit Garantie, wenn die Speicherzellen einen physischen Defekt haben.
Wird die dann abgelehnt, da das die normale Funktion der SSD ist? :ugly:

Oder wenn ich beim ersten Einbau prüfen möchte, ob der Knopf wirklich funktioniert...
Im Extremfall weiß man ja nie. Nachher ist der Knopf nur fake...:D

Für die Industire bestimmt interresannt, wenn man häufig Daten vernichten muss.
Ich kann mit sowas Privat nichts anfangen. Die wenigen Festplatten die ich mal weggeschmissen habe, haben Bekanntschaft mit dem Hammer/Bohrer gemacht.
 
Man könnte theoretisch den Bitlocker Schlüssel einfach löschen, was wir auch tun.
Die internen Richtlinien verlangen aber eine physikalische Vernichtung der Daten.
Naja, wer weiß, von wann die Richtlinien sind. So oder so muss das ja nicht schnell passieren, oder? Ausbauen müsste man die zerstörten Laufwerke ja hinterher trotzdem, falls diese Art der Zerstörung den Richtlinien überhaupt genügt und dann ist es doch mehr Aufwand, jedes Laufwerk händisch auf diese Weise zu zerstören als am Ende einfach einen Haufen Laufwerke in einen Schredder zu schmeißen. Und dafür dann ein Feature einbauen, das die meisten Leute gar nicht brauchen? Ich weiß ja nicht...
Befürchtungen, dass Microsoft evtl. eine Hintertür eingebaut hat?
Dann wäre eine knackbare Verschlüsselung trotz vernichtetem Schlüssel aber wohl euer kleinstes Problem, sofern die Dinger auch nur in irgendeiner Weise mit der Außenwelt kommunizieren.
Weil die Vernichtung der Daten sich nicht so einfach verifizieren lässt?
Vielleicht schon eher.
 
Der Bitlocker-Schlüssel liegt normalerweise im TPM, nicht auf der SSD. Von daher kann ein Laufwerkshersteller da doch gar keine Schnellzerstörungsfunktion anbieten. Und wie sicher ist Bitlocker, bei Nutzung als Systemlaufwerk, überhaupt gegenüber fortgeschrittenen Angreifern? Eine Windows-Installation repräsentiert mehrere Dutzend Gigabyte Daten, deren Klartext und Positionsstruktur auf dem Laufwerk dem Angreifer bekannt sind.
 
Und wie sicher ist Bitlocker, bei Nutzung als Systemlaufwerk, überhaupt gegenüber fortgeschrittenen Angreifern? Eine Windows-Installation repräsentiert mehrere Dutzend Gigabyte Daten, deren Klartext und Positionsstruktur auf dem Laufwerk dem Angreifer bekannt sind.
Ich denke mal trotzdem sicher genug, sonst könnte man sich den ganzen Zauber ja sparen. :)
 
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