Dank (?) der Vorratsdatenspeicherung stellt das Zurückverfolgen einer Internetaktivität kein Problem mehr dar.
Die Telekom speichert diese soweit ich meine bis zu sechs Monaten, Vodafone hingegen verzichtet gänzlich darauf.
Im letzteren Fall kann es Vorteile geben (+eine Art von Anonymität?), im ersten Fall jedoch muss man sich überlegen, wer denn alles geschnappt werden könnte - nicht nur (doofe) Raubkopierer sondern auch Menschen, die weitaus böseres im Schilde führen.
Wer jedoch bspw. in einem illegalen peer-to-peer Netzwerk erwischt wird (und die Dateien nicht nur runter-, sondern - was die Chancen drastisch erhöht - auch hochlädt, falls nicht abgestellt) und da nachgefragt wird ist der Brief so gut wie sicher, zumal der Anschlussinhaber eindeutig zu erkennen ist.
Es gibt genug Methoden, seine Aktivitäten zu verschleiern (man sollte nicht allzu viel Hoffnungen in die kostenlosen VPN-Addons für den Browser stecken

), wer keine zwei linken Hirnhälften in dem Bereich hat könnte etwas derartiges bewerkstelligen.