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In einem anderen Forum wurde ich für meine angebliche Geduld beneidet, diverse Sachen wieder in einen guten Zustand zu versetzen. Wenn die wüssten, dass ich den Oric Atmos zum Beispiel schon mal durchs geschlossene Fenster werfen wollte, weil einfach nichts funktionieren wollte ...
Meine liebe Frau konnte mich gerade noch davon abhalten. Man muss sich manchmal halt doch sehr zusammenreissen und darüber nachdenken, wie ein positives Ergebnis wohl aussehen könnte. Dann kann man die diversen Wutanfälle etwas abschwächen.
Hab noch'n RGB Kabel für den Acorn A3000 gefunden und wollte nun das erste Mal eine Demo testen. Was bietet sich auf dem Arc da besser an als "Nirvana" (sicher einige, aber das hatte ich gerade da ). Es zeigt auch ganz gut, wie der Archie mit Samples umgehen kann.
Der kurze Videoausschnitt ist natürlich Schrott, ich werd aber wohl noch irgendwann ein besseres posten (und evtl. ein paar Games vorstellen).
Ausserdem wird in den nächsten Tagen noch ein weiterer Thomson aus Frankreich bei mir eintreffen. Ein TO7-70 mit OVP und etwas Zubehör, den ich in der Version noch nicht habe. In der kommenden Woche hab ich wieder ne blöde Schicht, deshalb werd ich ihn erst am kommenden WE vorstellen.
AW: [Tagebuch] YuT666's Retro Homecomputer - Update 06.05.17 - Acorn A3000 - Demo & the next one ... Thomson TO7-70
Jö, Demoooooos! Sehr cool Find es immer wieder faszinierend, was die Demo-Szene aus alter Hardware rausholen kann. Wenn bloss jeder so effizient programmieren könnte!
AW: [Tagebuch] YuT666's Retro Homecomputer - Update 06.05.17 - Acorn A3000 - Demo & the next one ... Thomson TO7-70
Ja, es gibt schon ein paar verdammt gute Demos ... auch ne Menge für Amstrad, Thomson usw... wenn mal Zeit ist, werd ich da wohl auch mal was vorstellen (CPC6128 + SD-Laufwerk).
Der Acorn A3000 rennt und rennt und rennt. Die Maus dafür ist mittlererweile auch da und in ein paar Wochen bekomme ich ein IDE Podule, um ne HDD anzuschließen. Mehr über das Thema kommt noch.
Nun wird es noch einen Neuzugang geben - einen Sharp MZ-821 mit Bernsteinmonitor.
Der Sharp MZ-821 hat normalerweise eine eingebaute Datasette, die aber durch ein sogenanntes Quickdisk Laufwerk ersetzt werden kann. Mein Modell hat eben dieses etwas sonderbare Laufwerk, da es 2,8" Zoll hat. Darüberhinaus gibt es noch den MZ-811, der weder Datasette noch Disk hat und den MZ-831, der eine eingebaute Datasette und einen eingebauten Drucker hat.
Der Sharp hat kein eingebautes Basic oder eine sonstige Programmiersprache, sondern nur einen einfachen "Boot-Monitor". Alle anderen Sachen müssen vorher geladen werden (Basic, Forth usw...).
Hier das Exemplar, welches ich bekomme (Originalfoto mit Monitor). Bei diesem Computer werde ich überwiegend mit WAVs hantieren.
Sei lieber froh, dass es nicht so ist. Ok, da kann man jetzt lange über Ursache<->Wirkung philosophieren. Wenn ich an malware und sagen wir minecraft und sein Ende denke... dann lieber doch nicht - oder wann kam von dort das letzte demo? Will nix falsches muten.
Heute ist der Sharp zusammen mit dem Bernsteinmonitor angekommen. Die Sachen sind in einem sehr guten Zustand (wenn man mal davon absieht, dass das Diskettenlaufwerk und die Space-Taste gelb sind ... was aber noch beseitigt wird). Das eingebaute MZ-1F11 konnte ich leider nicht testen, da ich keine Sharp Disks habe.
Die einfachste Art, mal ein paar Programme zu testen sind nun WAV Files. Mit dem Tool "mzf2wav" geht das ohne Probleme.
Nicht wirklich was Besonderes oder selten, aber es kam noch ein Amstrad CPC 464 aus England an. Wollte die UK Version mit den bunten Tasten haben (gibt unter andem auch noch ne spanische Version mit den bunten Tasten), da ich "nur" den normalen deutschen Schneider CPC 464 hatte. Wurde als defekt verkauft, er geht aber (auch alle Tasten). Für das kleine Geld ein schöner und vor allem gut erhaltender Neuzugang, da normalerweise immer schon ziemlich mitgenommen aussehen ... und der CPC 464 war Mitte der 80er mein erster richtiger Heimcomputer.
Zwei Mankos: Wie bei fast allen Exemplaren is der Riemen das Kassettenlaufwerks porös und ausgeleiert. Hab aber eh noch welche da und am WE wird er gewechselt. Die zweite Sache ... wie bei fast allen 464ern und den schwarzen und grauen Sinclair +2 Rechnern ist der durchsichtige Teil des Tape-Drive Deckels etwas blind und in den Ecken verschmutzt, an die man auch nach dem Ausbau nur schwer rankommt. Da ich ihn aber sowieso nochmal grundlegend reinigen werde, wird auch das noch gemacht.
Als Amstrad/Schneider Hauptrechner (den ich noch regelmäßig nutze) dient sowieso mein CPC 6128 mit USB Laufwerk (und HXC Firmware).
Hier der UK 464er:
Als nächstes werde ich wohl endlich mal den Thomson TO7-70 mit der mechanischen Tastatur und dem SD-Laufwerk sowie den Tandy CoCo2 mit dem CoCoSDC vorstellen. Desweiteren gehts dann auch an den Tatung Einstein-Umbau (2. Laufwerk).
Heute hab ich mal kurz mit dem Tatung Einstein TC-01 angefangen. Tatung ist ein Hardwarehersteller aus Taiwan. Der Einstein wurde ab aber von Tatung in England entwickelt und produziert. Den Hersteller gibts übrigens auch heute noch.
Der TC-01 hat eine Z80A CPU mit 4 MHz und 64KB System RAM. Es gab noch einen Nachfolger ... Modell Einstein 256.
Bei dem TC-01 werde ich eine zweite Floppy verbauen. Ausserdem steht eine Grundreinigung und ein Entgilben der Tasten an (obwohl der Rechner für das Alter von Hause aus noch in einem ziemlich guten Zustand und kaum verdreckt ist).
Der TC-01 hat Platz für zwei interne Diskettenlaufwerke. Das Problem hierbei ist, dass es sich bei den Laufwerken um 3 Zoll Laufwerke handelt, welche zum Beispiel auch beim Amstrad/Schneider CPC6128 und dem Sinclair +3 verbaut waren. Der Einstein hat aber auch noch einen externen Anschluß für ein Diskettenlaufwerk. Intern und extern kann ein normales Floppykabel verwendet werden (allerdings ohne die verdrehten Adern).
Das 3 Zoll Laufwerk ist halt logischerweise halt auch kleiner als ein normales 3.5 Zoll Laufwerk (welches ich verwenden werde). Sinn und Zweck ist es, dass man dann noch als Hauptlaufwerk das originale 3 Zoll und als Zweitlaufwerk ein 3.5 Zoll verwenden kann, um einfach die gängigen Disketten nutzen zu können. Die Softwareimages kann man dann mit Tools wie Omniflop auf dem PC auf die Floppy ziehen. Zudem könnte man dann auch ein Gotek USB-Laufwerk mit HXC Firmware nutzen. Diese Firmware unterstützt auch den Einstein.
Die originale Aussparrung in der Frontblende des Tatung soll weiterhin genutzt werden, um den Gesamteindruck zu zu zerstören. Ich hab für die Fotos nur mal kurz ein beiges Laufwerk verwendet, um mein Vorhaben etwas zu erklären. Beim "Endprodukt" werde ich natürlich ein Laufwerk mit schwarzer Blende verwenden. Die Metallhalterung muss ich ersetzen, da sie eben auf ein 3 Zoll Laufwerk ausgerichtet ist und ausserdem wird unter dem neuen Laufwerk noch eine schwarze Blende eingesetzt. Ist halt etwas Bastelarbeit, da ich den Originalzustand soweit wie möglich beibehalten möchte. Wenn man eine normale 3.5 Zoll Diskette einschieben möchte, hat man bei der originalen Aussparrung noch 1mm(!) Platz zu den Seiten. Also kann die Front mehr oder weniger so bleiben wie sie ist, wenn man das 3.5er sehr genau mittig verbaut.
Hier noch ein paar Fotos von der ganzen Sache. Quasi als Einleitung zu dem Projekt.
AW: [Tagebuch] YuT666's Retro Homecomputer - Update 01.07.17 - Tatung Einstein TC-01 - Präsentation & Einbau eines zweiten Laufwerks - Teil 1
Ja, die Kondis sind noch original. Auch auf dem Board wurden fast ausnahmslos nur Rubycon verlötet. Die gehören ja zu den besten. Solange ich die keine verdächtigen Kondis oder Ausfallerscheinungen entdecken kann, werde ich sie auch nicht wechseln.
AW: [Tagebuch] YuT666's Retro Homecomputer - Update 01.07.17 - Tatung Einstein TC-01 - Präsentation & Einbau eines zweiten Laufwerks - Teil 1
Hier gehts mal weiter mit dem Einstein TC-01.
Hab and dem 3.5er Laufwerk oben und unten schwarz Winkelleisten als Blenden angebracht. So wirkt die gesamte Optik eigentlich ganz stimmig und brauchbar.
Musste ein altes Floppykabel (hatte auch noch die Anschlüße für alte 5 1/4 Zoll Laufwerke, die auch die 3 Zoll Laufwerke nutzen) etwas ummodeln, da der Einstein intern nur einen Floppyanschluß hat und an dem originalen Kabel nur ein Stecker für das ursprüngliche 3" Drive war.
Das alte Laufwerk war als Boot-Laufwerk 0 eingestellt. Also schnell geöffnet und den Jumper von 0 auf 1 gestellt. Ich wollte das alte 3" ja bei Gelegenheit auch als zweites Laufwerk nutzen (also Drive 1).
Um das neue 3.5er als Bootlaufwerk zu nutzen, musste ich nur die 10er und 12er Adern des Floppykabels cutten und miteinander verbinden. Anschließend noch ein Stromkabel gebastelt und ab dafür.
Könnte nun noch das neue Laufwerk links einbauen (würde auch nicht lange dauern), aber vorerst lasse ich es mal so.
Whoa. Cooles Teil, hab mir grad die verlinkte Seite + Manual durchgelesen Ich kenn zwar echt so einiges, was auf dem Markt war, aber so wie es aussieht hab ich noch seeeeeehr große Wissenslücken... vor allem diese MSX-Cartridges hatte ich überhaupt nicht auf dem Radar.