News Switch 2 und GTA 6: Preis-Parallelen werden befürchtet

PCGH-Redaktion

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Nintendo hat vor wenigen Tagen offiziell die Switch 2 vorgestellt. Allerdings ist der Preis einigen Spielern ein Dorn im Auge, die nun auch bei anderen Spielen Anstiege befürchten.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Switch 2 und GTA 6: Preis-Parallelen werden befürchtet

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Die Preise werden steigen, dieser Trend ist weder schön noch aufzuhalten. Man kann lange darüber diskutieren oder sich der Realität stellen. Zum Glück gibt es einige Möglichkeiten, sich dieser Entwicklung etwas zu entziehen.

Aber wie viele Meldungen zu diesem Thema, verbunden mit der Aufforderung, dazu Stellung zu nehmen, gibt es inzwischen?:huh:
 
Die Preise steigen da ein Großteil der Konsumenten auch bereit zu sein scheint jeden x-beliebigen Preis zu zahlen.
Wenn die Verkaufszahlen nicht mehr stimmen, sinken die Preise oder die Unternehmen gehen pleite wenn die Produktion wirklich so teuer ist wie behauptet wird….
 
Leute bezahlen doch jetzt eh schon 90-120€ für spezielle Vorbesteller Versionen mit unnötigen digitalen Inhalten die man nach 5min eh wieder vergessen hat. Das zeigt der Industrie doch nur das sie die Preise eh erhöhen können.
 
Die Preise werden steigen, dieser Trend ist weder schön noch aufzuhalten. Man kann lange darüber diskutieren oder sich der Realität stellen. Zum Glück gibt es einige Möglichkeiten, sich dieser Entwicklung etwas zu entziehen.

Aber wie viele Meldungen zu diesem Thema, verbunden mit der Aufforderung, dazu Stellung zu nehmen, gibt es inzwischen?:huh:
Natürlich kann man das aufhalten.
Einfach nicht zu den Preisen kaufen und fertig.
Hatte man damals (TM) bei einem C&C Spiele gesehen wo EA 100DM haben wollten.
=> Eine Woche später für 80DM.
 
Es wird aben auch von den Spielen immer mehr erwartet. Auch für die Softwareentwicklern gibt es eine Inflation. Ganz klar das es teuer wird.
Habe noch eine Rechnung eines Spielers aus dem Jahr 1991. Mit Inflation wurde das heute 101.-€ kosten.
Hart treffen wird es nur die, die unbedingt immer jedes Spiel haben wollen. Denke aber das ist egal weil sie so und so alles zusammen kratzen um es zu bekommen.
 
Ich denke dass solche Preiserhöhungen nur die Kaufzurückhaltung pushen. D.h. i.d.R. werden noch weniger Einheiten zu Release verkauft und der Spieler in Sales zuschlagen. Es gibt nur wenige Spiele die über so eine starke Sogwirkung verfügen und sich trotzdem mit Rekordverkaufzahlen rühmen können. Ein GTA beispielsweise...
Ein Assasins Creed oder Battlefield zu solchen Preise werden kein Erfolg, mangels Interessenten...
 
Es ist völlig ok wenn viele Gamer sagen, mir sind Spiele für xx Euro zu teuer.
Aber wenn man mal überlegt, das zB Playstation/XBox Spiele seit der PS3/X360 Ära bei um die 69€ liegen, ist es nach all den Preissteigerungen auf der Welt, völlig nachvollziehbar das hier nach 2005 bzw 2007 auch mal der Preis für Spiele angepasst werden muss.
Und sollte das auf Dauer keinen Anklang finden, werden AAA-Produktionen in Zukunft ein schweres Dasein fristen.
Vielleicht wechselt man wieder verstärkt auf AA, sofern man nicht gerade ein GTA, COD, etc, im Portfolio hat.
 
Ich habe dietage in einer GamePro aus dem Jahr 2002 geblättert. Bei fast allen Neuerscheinungen für PS2, Xbox und GameCube steht da ein Vollpreis von 60 Euro, teilweise sogar 65 oder 70 Euro.

Der Preis bei den Händlern lag dann zwar oft ca. 10 Euro unter der UVP, aber auch 50 € von 2002 wären inflationsangepasst heute 96 Euro, 60 € von 2002 wären inflationsangepasst heute 115 Euro.

Wir haben jahrzehntelang davon profitiert, dass der Konsolenspielemarkt stetig gewachsen ist und die gestiegenen Entwicklungskosten so "auf mehr Spielerschultern verteilt werden konnten", was in stabilen Spielepreisen für Neuerscheinungen resultierte. Was in den letzten Jahren (neben DLCs und Microtransactions) auch nur noch durch Erweiterung der Zielgruppen gelang: immer mehr Multiplattformentwicklungen und Portierungen, immer weniger Exklusivtitel und Zeitexklusivität (Xbox-Spiele zeitgleich auf PC, Microsofttitel auf Switch und jetzt sogar PlayStation, Sonytitel auf PC und teilweise sogar auf Switch...).

Der Konsolenhardwaremarkt stagniert seit Jahren bzw. ist sogar rückläufig:

PS2 + Xbox = zusammen 193 Mio. Konsolen
PS3 + Xbox 360 = zusammen 173 Mio. Konsolen (plus 80 Mio. PSPs)
PS4 + Xbox One = zusammen 175 Mio. Konsolen (plus 13 Mio. Vitas)

Wii + DS = zusammen 255 Mio. Konsolen
WiiU + 3DS = zusammen 90 Mio. Konsolen
Switch 1 + Switch 1 lite = (bisher) 150 Mio. Konsolen


Da sind mittelfristig Preiserhöhungen für Neuerscheinungen kaum zu vermeiden und die Ungeduldigen müssen eben etwas mehr für Neuerscheinungen zahlen. Abseits von den wenigen Nintendo-First-Party-Spielen pro Jahr fallen dann in den Folgemonaten aber auch die Preise immer schneller... ein erdrückendes Überangebot an konkurrierenden Spielen (die aufgrund langsamerer Hardware-Entwicklungen auch nicht mehr so schnell veralten) sorgt dafür.
 
Ich denke dass solche Preiserhöhungen nur die Kaufzurückhaltung pushen.
90% der Spiele werden sowieso nur noch im Sale gekauft - kümmert das, wenn es auf 90,1% steigt

Außerdem wenn für Nintendo-Schrott 80 - 90€ verlangt wird, könnte man für GTA VI locker 300€ nehmen, wenn es das wie manche meinen das aufwendigste Spiel aller Zeiten wird (abgesehen von Star Citizien) mit mehr Inhalt als 100 ander Spiele zusammen, was man noch in 3 Generationen gerne spielt.

Und 90% haben sowieso nicht vor, ohne Sale das Spiel anzufassen, also ist es völlig egal wieviel take-two dafür haben will.
 
Ich habe dietage in einer GamePro aus dem Jahr 2002 geblättert. Bei fast allen Neuerscheinungen für PS2, Xbox und GameCube steht da ein Vollpreis von 60 Euro, teilweise sogar 65 oder 70 Euro.

Konsolenspiele oder?
Da darf man aber auch nicht vergessen das die Plattforminhaber diese Preise angestrebt haben um ihre Konsolen querzufinanzieren, denn sonst wären die Konsolen bei der Markterscheinung viel teurer gewesen.
Als Konsolenbesitzer musste man also generell mit höheren Preisen für Spiele und Eingabegeräte rechnen.

Der Preis bei den Händlern lag dann zwar oft ca. 10 Euro unter der UVP, aber auch 50 € von 2002 wären inflationsangepasst heute 96 Euro, 60 € von 2002 wären inflationsangepasst heute 115 Euro.

Ja und Final Fantasy 7 von 1997 hat knapp 100 DM gekostet und das wären heute ca. 86 Euro.
Und wem nützt diese Info?

Wir haben jahrzehntelang davon profitiert, dass der Konsolenspielemarkt stetig gewachsen ist und die gestiegenen Entwicklungskosten so "auf mehr Spielerschultern verteilt werden konnten", was in stabilen Spielepreisen für Neuerscheinungen resultierte. Was in den letzten Jahren (neben DLCs und Microtransactions) auch nur noch durch Erweiterung der Zielgruppen gelang: immer mehr Multiplattformentwicklungen und Portierungen, immer weniger Exklusivtitel und Zeitexklusivität (Xbox-Spiele zeitgleich auf PC, Microsofttitel auf Switch und jetzt sogar PlayStation, Sonytitel auf PC und teilweise sogar auf Switch...).

Der Konsolenhardwaremarkt stagniert seit Jahren bzw. ist sogar rückläufig:

PS2 + Xbox = zusammen 193 Mio. Konsolen
PS3 + Xbox 360 = zusammen 173 Mio. Konsolen (plus 80 Mio. PSPs)
PS4 + Xbox One = zusammen 175 Mio. Konsolen (plus 13 Mio. Vitas)

Wii + DS = zusammen 255 Mio. Konsolen
WiiU + 3DS = zusammen 90 Mio. Konsolen
Switch 1 + Switch 1 lite = (bisher) 150 Mio. Konsolen

Du vergisst dabei aber, dass die Reichweite der Spieleentwickler ennorm gestiegen ist.
Damals (TM) gab es das Spiel XY nur auf der Konsole XY. Heute bekommt man fast jedes Game auf fast jeder Plattform und Crossplay verbreitet sich auch immer mehr.
Dazu kommen noch die neuen Vertriebswege. Man muss nicht mehr zu release in den Laden rennen und sich ein Exemplar des neuen Spiels sichern.
Heute gehen die Leute in die Online Shops und laden sich das Spiel runter. Oder die Spiele werden gestreamt.
Es ist nicht mehr nötig 250.000 Exemplare eines Spiels auf eine Scheibe zu brutzeln und diese dann durch die Weltgeschichte zu karren. Lager- und Transportkosten sind damit auch rapide gesunken. Die Zwischenhändler Margen ebenso.
Ein Weiterverkauf der Spiele ist auch nicht mehr möglich. Der Gebrauchtwarenmarkt für Spiele ist somit auch dünner geworden. Viele Spieler kaufen sich sowieso keine physischen Medien mehr und haben alles nur noch in der Online Bibliothek.

Da sind mittelfristig Preiserhöhungen für Neuerscheinungen kaum zu vermeiden und die Ungeduldigen müssen eben etwas mehr für Neuerscheinungen zahlen. Abseits von den wenigen Nintendo-First-Party-Spielen pro Jahr fallen dann in den Folgemonaten aber auch die Preise immer schneller... ein erdrückendes Überangebot an konkurrierenden Spielen (die aufgrund langsamerer Hardware-Entwicklungen auch nicht mehr so schnell veralten) sorgt dafür.

Man darf aber auch nicht vergessen das die Produktion von Spielen heute viel einfacher geworden ist.
Es gibt Spiele die nur von einer Person oder von einem kleinen Team entwickelt wurden und das nebenbei zum eigentlichen Job.
Klar gab es das damals auch schon. So sind schließlich Codemasters und andere Studios entstsanden, aber während man damals noch mühevoll Texturen erstellen musste und 3D Modelle entworfen werden mussten, hat man heute riesige Bibliotheken mit Assets und Models. Heute werden Spiele in einer Echtzeitumgebung entwickelt. Ein Knopfdruck und man sieht das Ergebnis.

Und nur weil die Entwicklung eines Spiels teuer war, heißt es noch lange nicht das es gut ist.
Es gibt Spiele wie GTA und RDR2, die einen ennormen Detailgrad aufweisen. Denen kaufe ich die Entwicklungskosten ab.
Aber es gibt auch AAAA Spiele wie Skull & Bones. Diese Spiele haben einen haufen Geld gekostet und sind es dennoch nicht Wert gespielt zu werden.

Was ich damit schlussendlich sagen möchte.
Man kann nicht einfach sagen das Spiele heute die Summe X Wert sein müssen.
Es gibt zu viele Faktoren die eine Spieleentwicklung heute angenehmer machen. Arbeiten von zu Hause aus. Zugriff auf riesige Libarys. Entwicklung in Echtzeit. Entwicklung mit KI Unterstützung. Leichtere Vertriebswege. Etc. pp.
Man kann nicht einfach die Preise von damals nehmen und inklusive Inflation zur heutigen Zeit übertragen. Man muss auch den Fortschritt berücksichtigen und wie einfach heute vieles geworden ist.
 
Wir haben jahrzehntelang davon profitiert, dass der Konsolenspielemarkt stetig gewachsen ist und die gestiegenen Entwicklungskosten so "auf mehr Spielerschultern verteilt werden konnten", was in stabilen Spielepreisen für Neuerscheinungen resultierte. Was in den letzten Jahren (neben DLCs und Microtransactions) auch nur noch durch Erweiterung der Zielgruppen gelang: immer mehr Multiplattformentwicklungen und Portierungen, immer weniger Exklusivtitel und Zeitexklusivität (Xbox-Spiele zeitgleich auf PC, Microsofttitel auf Switch und jetzt sogar PlayStation, Sonytitel auf PC und teilweise sogar auf Switch...).

Du vergisst dabei aber, dass die Reichweite der Spieleentwickler ennorm gestiegen ist.
Damals (TM) gab es das Spiel XY nur auf der Konsole XY. Heute bekommt man fast jedes Game auf fast jeder Plattform und Crossplay verbreitet sich auch immer mehr.

Ich vergesse das dabei? Genau das habe ich doch oben geschrieben.

Bloß ist dieser Expansionspfad, der die Spielepreise im Zaum hielt, allmählich ausgereizt.

Dazu kommen noch die neuen Vertriebswege. Man muss nicht mehr zu release in den Laden rennen und sich ein Exemplar des neuen Spiels sichern.
Heute gehen die Leute in die Online Shops und laden sich das Spiel runter. Oder die Spiele werden gestreamt.
Es ist nicht mehr nötig 250.000 Exemplare eines Spiels auf eine Scheibe zu brutzeln und diese dann durch die Weltgeschichte zu karren. Lager- und Transportkosten sind damit auch rapide gesunken. Die Zwischenhändler Margen ebenso.

Wie oben geschrieben: wir haben bereits etliche Jahre von diesem Wandel proftiert, so dass Spieleneuerscheinungen preislich sehr stabil blieben.

Aber schauen wir doch mal die letzten 8 Jahre seit dem Switch-1-Launch an:
Seit 2017 sind keine neuen Vertriebswege hinzugekommen, die gab es da schon lange.
Auch 2017 gingen viele Leute in Online-Shops und luden sich das gewünschte Spiel runter
Auch 2017 war es nicht mehr nötig 250.000 Exemplare eines Spiels auf eine Scheibe zu brutzeln und diese dann durch die Weltgeschichte zu karren.
Bereits 2017 waren Lager- und Transportkosten rapide gesunken. Die Zwischenhändler Margen ebenso.

Zwischen 2017 und 2025 haben sich jedoch kaum weitere Einsparmöglichkeiten ergeben, um die Spielepreise trotz starker Inflation beizubehalten... daher wirkt sich nun die Inflation der letzten Jahre bei den Preisen der Spiele-Neuerscheinungen quasi 1:1 aus.

Man darf aber auch nicht vergessen das die Produktion von Spielen heute viel einfacher geworden ist.
Es gibt Spiele die nur von einer Person oder von einem kleinen Team entwickelt wurden und das nebenbei zum eigentlichen Job.
Klar gab es das damals auch schon. So sind schließlich Codemasters und andere Studios entstsanden, aber während man damals noch mühevoll Texturen erstellen musste und 3D Modelle entworfen werden mussten, hat man heute riesige Bibliotheken mit Assets und Models. Heute werden Spiele in einer Echtzeitumgebung entwickelt. Ein Knopfdruck und man sieht das Ergebnis.

Manche Aspekte bei der Spieleentwicklung sind einfacher geworden, viele andere Aspekte sind hingegen deutlich komplexer geworden. Insgesamt gesehen glaube ich nicht daran, dass die Spieleentwicklung heute "viel einfacher" ist als früher.
 
Man darf aber auch nicht vergessen das die Produktion von Spielen heute viel einfacher geworden ist.


Man darf aber auch nicht vergessen das die Produktion von Spielen heute viel einfacher geworden ist.
Es gibt Spiele die nur von einer Person oder von einem kleinen Team entwickelt wurden und das nebenbei zum eigentlichen Job.

Man kann nicht einfach die Preise von damals nehmen und inklusive Inflation zur heutigen Zeit übertragen. Man muss auch den Fortschritt berücksichtigen und wie einfach heute vieles geworden ist.

Ich finde schon das man das kann.
Die Punkte die du zu Gunsten der heutigen Entwicklung genannt hast, sollten hauptsächlich dazu führen, dass Spiele aus den Onlineshops günstiger als Retail sein sollten.
Da wo du argumentierst, dass gespart werden konnte, sind auf der anderen Seite auch Punkte entstanden, die Mehrkosten verursachen. Zum Teil aus dem gleichen Grund.
Multiplattformtitel müssen eben auch auf eben diesen Plattformen adäquat laufen.
Und das mittlerweile auch auf Last-Gen.

Spiele verlangen heutzutage auch nach Release auch noch erweiterten Support, die wir z.B. in Form von Updates mitbekommen.

Publisher die auch Aktionäre befriedigen müssen.

Abspänne sind meist auch sehr viel länger geworden.

Die technischen Möglichkeiten wollen auch, trotz Assets, ausgeschöpft werden.


Also über den Daumen, im Mittel, darf man das schon so auf eine Einschätzungen über die Inflationsbereinigung reduzieren.
 
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