Wenn es keine Sicherheitsupdate kommen, wird es mit jeden Tag das Risiko steigern, ein Opfer von Hacker zu werden. Wenn sich ein Loch im System befindet, braucht es kein Zutun oder Unterlassung um den unbeliebten Besucher einlas zu gewähren.
Hacker werden nach ab den 14. Oktober sich auf Windows 10 stürzen und intensiv nach Löcher suchen und mit jeden weiter Tag wird die Chance steigen das sie fündig werden.
Jetzt die Gefahr herunterspielen und behaupten, das es der Nutzer, durch deine Tipps sorgenlos Surfen können als fahrlässig bezeichnen. Was machst du wenn jeder der das Befolgt bei dir Regress anmeldet, wenn es schief geht?
Den Vorwurf das man gekauft ist, wenn man auf eine mögliches schwerwiegendes Risiko aufmerksam macht, ist auch anmaßend und ohne Belege haltlos.
Der Hinweis auf Regress und Fahrlässigkeit wirkt in diesem Zusammenhang deutlich überzogen.
PCGH richtet sich an Gamer und Privatanwender – nicht an Unternehmen mit Compliance-Vorgaben. Dass hier andere Maßstäbe gelten als im Enterprise-Umfeld, sollte selbstverständlich sein.
Ich glaube auch nicht, dass ihr für solche Artikel von Microsoft bezahlt werdet.
Der Verweis auf eine angeblich drastisch steigende Gefahrenlage ab Tag X erinnert aber stark an jene PR-Rhetorik, mit der Microsoft Upgrades durch Druck und Unsicherheit zu forcieren versucht – und genau das wollte ich pointiert kritisieren.
Konkret stört mich am Artikel, dass eine übersteigerte Bedrohungslage für normale Privatanwender gezeichnet wird, während zugleich wichtige Optionen gar nicht erwähnt werden:
1. dass es für Windows 10 sehr wohl noch ein Jahr lang offizielle Sicherheitsupdates geben kann (etwa über 0patch oder andere ESU-Zugänge),
2. und dass man ein gut gehärtetes System mit Umsicht und Augenmaß auch weiterhin sicher betreiben kann.
Wer jetzt panisch auf Windows 11 umsteigt, obwohl es dafür weder technischen noch sicherheitstechnischen Zwang gibt, sendet das falsche Signal: Nämlich, dass man Microsofts aktuelle Entwicklungspolitik – Stichwort Recall, Telemetrie, TPM-Zwang – stillschweigend akzeptiert.
Dabei sollten gerade Technik-affine Nutzer deutlich machen, dass man so etwas nicht kritiklos hinnimmt.