ravenhearth
Freizeitschrauber(in)
Süddeutsche: "Games sind gewalttätig"
Unter der Überschrift "Genug geballert" hat sueddeutsche.de einen Artikel der "alternativen" Spielezeitschrift "WASD" veröffentlicht.
Schon in der Einleitung wird die Marschrichtung deutlich:
Meine Meinung: So sehr ich ein "innovatives" Spielemagazin im Prinzip beführworte, ist hier etwas leicht daneben gegangen. Einige Punkte stimmen: Shooter haben eine dominante Marktposition inne, oftmals ist es austauschbare Massenware. Doch so wie im Artikel beschrieben ist es keinesfalls: Mal abgesehen davon, dass gewaltverherrlichende Spiele in Deutschland sowieso indiziert sind, ist es auch nicht so, als würden nur Shooter produziert. Massenerfolge wie Skyrim oder Diablo 3 zeigen, dass auch andere Genres stark sind. Die Indieszene, die im Artikel kaum beim Namen genannt und dennoch gefordert wird, hat zudem eine immer stärker werdende Position inne, wie innovative Projekte und deren Unterstützung durch die Spieler beweisen (Star Citizen, Project Eternity, Double Fine Adventure). Viele Spieler wollen etwas anderes als weichgespülte Ballerspiele spielen (von denen es so viele auch kaum gibt) und spielen bereits solche innovativen, kleinen Titel.
Der Artikel ist vieles, aber ganz sicher nicht gut.
Unter der Überschrift "Genug geballert" hat sueddeutsche.de einen Artikel der "alternativen" Spielezeitschrift "WASD" veröffentlicht.
Schon in der Einleitung wird die Marschrichtung deutlich:
Mit ebenso reißerischen wie unwahren Aussagen versucht man offensichtlich, ein "aufgeklärtes" Bild zu vermitteln. Gamer werden als schießsüchtige, starrsinnige, auf Shooter fixierte Shitstormer beschrieben, die jede Abweichung vom Shooter-Standard für den Untergang der Spielewelt halten. Ohne Pointe oder echtes Fazit werden einige Forderungen aneinandergereiht, dabei bleibt es dann.Verherrlichte, exzessive Gewalt in Games ist ein Problem. Nicht nur mein Vater glaubt, Videospiele seien automatisch Ballerspiele. Games sind nicht nur in aller Regel gewalttätig, sie haben auch ein gestörtes Verhältnis zur Gewalt. Austauschbare Aufstellmännchen stürmen auf uns zu und werden abgeschossen oder abgestochen. Selbstverständlich geworden ist der Killshot in Zeitlupe aus nächster Nähe. Das ist Töten als Porno und es ist der normale Modus, in dem Gewalt einen Großteil unserer Games bevölkert.
Meine Meinung: So sehr ich ein "innovatives" Spielemagazin im Prinzip beführworte, ist hier etwas leicht daneben gegangen. Einige Punkte stimmen: Shooter haben eine dominante Marktposition inne, oftmals ist es austauschbare Massenware. Doch so wie im Artikel beschrieben ist es keinesfalls: Mal abgesehen davon, dass gewaltverherrlichende Spiele in Deutschland sowieso indiziert sind, ist es auch nicht so, als würden nur Shooter produziert. Massenerfolge wie Skyrim oder Diablo 3 zeigen, dass auch andere Genres stark sind. Die Indieszene, die im Artikel kaum beim Namen genannt und dennoch gefordert wird, hat zudem eine immer stärker werdende Position inne, wie innovative Projekte und deren Unterstützung durch die Spieler beweisen (Star Citizen, Project Eternity, Double Fine Adventure). Viele Spieler wollen etwas anderes als weichgespülte Ballerspiele spielen (von denen es so viele auch kaum gibt) und spielen bereits solche innovativen, kleinen Titel.
Der Artikel ist vieles, aber ganz sicher nicht gut.
Das glauben dann die ganzen Eltern etc. auch noch 
Dass die "Opfer" dabei nicht unbedingt Menschen sind, ändert nichts daran.
Ich hab mich schon fast an diese "Ballerspiele sind böse"-Sch*** gewöhnt! 






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