News SteamOS 3.7.8 kann auf Desktop-PCs ausprobiert werden

In der Tat. Ich hatte die Tage jetzt mal das Vergnügen mit einem relativ frischen Windows 11. Ich musste es nicht mal selbst installieren und hatte schon nach wenigen Minuten die Schnauze voll von diesem mit Dark Patterns und Werbung verseuchten, benutzerunfreundlichen System.

Wer wissen will, was nerviges Gefrickel ist, soll mal versuchen, rauszukriegen, wie man die "Erinnerung zur Fertigstellung der Einrichtung", also den Schlag mit dem Zaunpfahl in die Fresse, dass man sich gefälligst mit einem Account anmelden oder einen machen soll, nachhaltig deaktiviert. Im Fenster selber kann man ja natürlich nur "später erinnern" lassen. Das ist dermaßen versteckt, dass es selbst mit Anleitung noch nicht leicht zu finden ist. Immerhin scheint es die Option zu geben, aber dass es jetzt auch wirklich funktioniert und der unbedarfte Benutzer nicht demnächst wieder vor diesem Fenster sitzt und nicht weiß, was los ist, muss ich jetzt einfach mal hoffen.

Ich hatte zuerst sogar schon nachgegeben und wollte einfach schnell einen Account anlegen. Mailadresse eingegeben: Account existiert schon. Versucht anzumelden und den Anmeldecode angefordert: Der Dialog sperrt einen so ein, dass man nicht an den Mailclient kommt. :klatsch: Also Dialog komplett zurückaufgerollt und geschlossen, Anmeldefunktion gesucht, noch mal den Code angefordert, Code eingegeben: Es ist ein Problem mit dem Account aufgetreten, bitte gehen Sie auf Seite X, um das Problem zu lösen. Da habe ich dann aufgegeben. In diesem Fall hat das unbeabsichtigt nötige Gefrickel selbst noch das Navigieren durch absichtlich verschachtelte und versteckte Einstellungen tatsächlich noch an Aufwand übertroffen. Irgendwie ist es ja schon besser, wenn die privatere Variante die einfachere ist, aber gut ist es so halt auch nicht.
Interessant finde ich in solchen Zusammenhängen immer, wie wenig bei Smartphones irgendwelche Leute Probleme mit Account Zwangs oder Datenschutz haben. Das ist Messen mit zweierlei Maß, ich denke hier geht einfach bei vielen die Anzeige hoch, sobald Windows oder Microsoft im Titel steht, mehr nicht.

MfG
 
Interessant finde ich in solchen Zusammenhängen immer, wie wenig bei Smartphones irgendwelche Leute Probleme mit Account Zwangs oder Datenschutz haben. Das ist Messen mit zweierlei Maß, ich denke hier geht einfach bei vielen die Anzeige hoch, sobald Windows oder Microsoft im Titel steht, mehr nicht.
Dann bin ich halt nicht irgendwelche Leute. Ich habe auch gewartet, bis es vernünftige Alternativen ohne Accountzwang gab, bis ich mir ein Smartphone gekauft habe. Und hast du meinen Post zu Ende gelesen? Selbst wenn man den Account nutzen "will", ist nichts daran benutzerfreundlich.
 
Dann bin ich halt nicht irgendwelche Leute. Ich habe auch gewartet, bis es vernünftige Alternativen ohne Accountzwang gab, bis ich mir ein Smartphone gekauft habe. Und hast du meinen Post zu Ende gelesen? Selbst wenn man den Account nutzen "will", ist nichts daran benutzerfreundlich.
Ich habe da tatsächlich eine exakt gegenläufige Erfahrung gemacht, ich habe aktuell Windows 11 auf zwei neuen Rechnern installiert und es ging noch nie so unkompliziert und schnell, seitdem ich mit Rechner basteln angefangen habe. Und vielleicht trifft das mit den Smartphone Accounts auf dich speziell nicht zu aber auf 99% der User, daher verstehe ich dieses Argument oft nicht und warum man an der Stelle mit zweierlei Maß misst.

MfG
 
...daher verstehe ich dieses Argument oft nicht und warum man an der Stelle mit zweierlei Maß misst.
Ja, das ist schon nicht komplett rational, aber ein bisschen kann man es sich vielleicht schon erklären. Bei Smartphones hat es halt am Anfang dazugehört. Aber vielleicht nicht zuletzt durch diese Durchdringung ist jetzt auch ein etwas stärkeres Bewusstsein aufgekommen und auch wenn man nicht alles auf einmal los werden kann, ist man vielleicht zögerlich, sich da noch mehr aufzuhalsen, was man irgendwann mal wieder loswerden müsste und deswegen wird da vielleicht jetzt trotzdem kritisch hinterfragt, warum man da jetzt zunehmend zu noch einem Account genötigt wird.
 
10-15% Mehrleistung gegenüber Win11 ist schon stark!
Ich denke aber, dass man das nicht 1:1 auf PCs übertragen kann. Das SteamDeck ist mit seinen vier CPU-Kernen und 16 GB RAM für alles schon relativ limitiert für ein Spielegerät. Wenn das OS da einen halben Kern weniger auslastet und mit ein, vielleicht auch zwei GB weniger RAM auskommt, ist das viel deutlicher spürbar, als auf einem System mit Achtkern-CPU und 32 GB RAM.
 
Ich denke aber, dass man das nicht 1:1 auf PCs übertragen kann. Das SteamDeck ist mit seinen vier CPU-Kernen und 16 GB RAM für alles schon relativ limitiert für ein Spielegerät. Wenn das OS da einen halben Kern weniger auslastet und mit ein, vielleicht auch zwei GB weniger RAM auskommt, ist das viel deutlicher spürbar, als auf einem System mit Achtkern-CPU und 32 GB RAM.
joa, aber für schwächere systeme könnte es durchaus ne option sein, und ganz ehrlich, alles besser als die ganze windows bloatware de dir da automatisch mit installiert wird und kaum oder nicht entfernbar ist danach
 
joa, aber für schwächere systeme könnte es durchaus ne option sein, und ganz ehrlich, alles besser als die ganze windows bloatware de dir da automatisch mit installiert wird und kaum oder nicht entfernbar ist danach
Ja, weniger Ressourcenverbrauch und gleichzeitig weniger Nervkrams ist natürlich immer Win-Win, aber die direkten Unterschiede in der Leistung sind auf starken Systemen halt weniger spürbar.
 
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