News SteamOS 3.7.8 kann auf Desktop-PCs ausprobiert werden

was du da forderst ist der Albtraum eines jeden Entwicklers, für die Spieler sicherlich nice to have aber bei einem gesunden Ausgabe Nutzen Verhältnis nicht machbar.

Ich glaub nicht, dass die Entwickler da was dagegen haben. Die Publisher schon eher.
Und dann bestimmt auch nicht alle. Es gibt auch Gegenbeispiele, besonders im Indie-Bereich.

Es kategorisch als unmöglich und Alptraum abzutun, spielt genau in die Karten derer, die das nicht wollen.

Deine Apologetik halte ich mit für das größte Problem.


Für ein Großteil der User ist einfach Linux unnötig, das ist seit dutzenden von Jahren so und wird sich auch in der Zukunft nicht mehr großartig ändern.
Umgekehrt kann man genauso sagen: für einen Großteil der Nutzer wäre Windows unnötig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für ein Großteil der User ist einfach Linux unnötig, das ist seit dutzenden von Jahren so und wird sich auch in der Zukunft nicht mehr großartig ändern.

Ohne Linux kein Internet und für die meisten Leute auch kein Smartphone. Das nur mal nebenbei.

Ich weiß nicht was die Zukunft bringt, aber kannst Du Dir vorstellen, dass die Leute in 20 Jahren noch vor Windows sitzen und auf die Eieruhr gucken, während Updates durchlaufen? Der PC-Markt wächst doch nur noch wegen dem Update auf Windows 11 und den ganzen Firmenkunden. Im Privatbereich kenne ich immer weniger Leute, die überhaupt noch einen (einsatzbereiten) PC haben.

SteamOS ist im Steam HW-Survey längst an klassischen Linux-Distributionen (Linux-PCs) vorbeigezogen. Da sind sicher auch viele darunter, die jetzt neben ihrem Smartphone auch noch ein Steam Deck haben aber eben keinen PC mehr nutzen.

Das ist ja sicher der Grund für die Maßnahme gewesen, weil Valve gesehen hat, dass immer weniger Leute am PC spielen und Steam langsam zu einer Plattform für chinesische Inter-Cafes wird. Mal böse ausgedrückt. Firmen setzen bei ihren Investitionen auf Wachstum.

Und wenn Du so etwas wie SteamOS entwickeln willst, dann ist Linux eine sehr realistische und rationale Alternative. Und die Leute werden das am Ende nutzen, weil es ihnen völlig egal ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wunschdenken, was die User wollen kannst du an den Nutzerzahlen sehen. 90 %+ haben eben kein Bock auf Gefrickel. ;-)

MfG
:daumen: Genau! Und deshalb sinkt der Marktanteil von Windows auch nicht seit jeher und die Leute beschweren sich nicht immer heftiger.
Und deshalb geht auch keiner zu Apple und verzichtet auf die ganzen Spiele und darum steigt auch nicht der Linux-Nutzer-Anteil und das Steam Deck war keine Erfolgsstory.

Du hast es echt drauf.
Was hängst Du hier eigentlich im SteamOS-News-Thread und versuchst uns Windows schön zu reden? :confused:

Ich habe jedenfalls genug von Deinem Pessimismus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum SteamOS schlechter ist als ihr denkt.

Im Jahr 2025 ist Windows ein Sonderfall in dem Sinne, dass jeder für WIndows Programme schreiben kann. Das geht halt darauf zurück, dass es aus einer Zeit stammt in der man anders gedacht hat. Microsoft hat seine Produkte als etwas gesehen mit denen der User sich Zugang zu der von ihm gekauften Hardware verschafft und sie nutzen kann. Microsoft hatte nie den Anspruch alle Programme zu schreiben die eine Firma oder User jemals brauchen könnte und von daher musste das System offen sein, auch wenn das bedeutet, dass ich eine Software schreiben und für Windows verkaufen kann an der Microsoft nix verdient. Nach dem Start von WIndows sind die Icons ALLER Online-Stores gleichberechting NEBENEINANDER.

Konsolenhesteller sehen das anders. Die haben sehr wohl den Anspruch dass alles was der User jemals auf der Hardware brauchen könnte von ihnen kommt. Im Gegenzug ist die Software einer Konsole ja auch auf Spiele eingegrenzt. Konsolen sperren sogar andere Hersteller von Spielen aus, wenn die keine Konsole haben, damit sichergestellt ist, dass der Hersteller der Konsole an JEDEM Spiel das verkauft wird mitverdient. Steam-Store auf der Playstation? Vergiss es!

Linux und WIndows haben eine sehr tief gehende gemeinsame DNA wenn es darum geht wer Software für das Betriebsystem schreiben und daran verdienen darf: JEDER. Die WIndows Welt lehnt sich schon immer sehr stark in Richtung Softwarekauf und Softwarebesitz, neuerdings auch in Software als Miet-Dienstleistung. Linux lehnt sich sehr stark in Richtung dass auch die Software kostenlos ist, jedoch mit dem Zusatz dass große Linux Softwarehersteller ihr Know-How (Einrichtung, Support und Betrieb der Software) verkaufen als Abo und nicht die Software selbst. Windows ist daher profitabel wenn Programme so einfach sind, dass sie jeder bedienen kann und dass die Software keine großen Supportkosten nach sich zieht wenn sie als Software-as-a-Service vermarktet wird. Linux ist eher dann profitabel, wenn die Software so arkan ist, dass sie jede Firma nur mit einem großen Supportvertrag kauft und je weniger die Admins vor Ort die Software wirklich verstehen umso besser. (So kommt der Spruch zustande, dass Linux kostenlos ist, wenn deine Zeit nix wert ist). So kann ein Office 365 mit Exchange Online und Sharepoint in der Cloud billiger sein als das alles in linux on Premis nachzubauen (oder v.a. lassen)

SteamOS ist aus der Angst heraus entstanden, Microsoft könnte aus Windows ein Betriebssystem ähnlich einer Konsole machen und jeder der Software verkaufen will darf das nur noch über Microsoft. Vor allem Apple und Google haben zu dem Zeitpunkt ja vorgemacht wie es geht auf Smartphones. Aus Sicht eines Spieleherstellers ist das ein realistisches Angst-Szenario das jeder Softwarepublisher von Nintendo und Sony her kennt und das hat Valve zu dem getrieben was sie gerade tun. Aus Sicht großer Firmenumgebungen ist diese Angst von Valve jedoch geradezu kindisch naiv, denn Unternehmen die teilweise hunderte verschiedene Softwaren in den ganzen Ecken ihrer Strukturen und Niederlassungen haben werden es niemals erleben, dass ihre Softwareanbieter auf Microsoft-Distribution umsteigen würden. Die würden dann doch lieber ihr Programm mal auf Linux portieren und das will Microsoft nicht. Dazu ist der Anteil von Single-Purpose PCs mit Custom Software deren Hersteller niemals die 30% an den Windows Shop abtreten würde einfach zu hoch. Die umgarnt Microsoft sogar noch mit besonderen IOT Versionen anstatt zu riskieren die zu verprellen, indem Code-Execution an einen Microsoft Store gebunden wird.

Phase 1 von SteamOS war auch dementsprechend klischeehaft. Valve forkt ein Ubuntu und erklärt die Welt für gerettet. Macht jedes Linux Priojekt, wenn eine große Firma sich zu sehr einmischt, Gruß an OpenOffice, gefällt Euch das neue Libre? Gut, dass der Valve forkt irgendwas Nonsens vorbei ist.

Die jetzige Phase 2 ist besser. Man hat sich angesehen was am meisten Erfolg verspricht Windows Spiele auf Linux auszuführen, das war Wine. Man hat davon einen Fork befeuert (Proton) um schnelle Ergebnisse zu erzielen und der geht jetzt wieder zurück in den Mainbranch von Wine. Das macht ALLE Linux Distributionen erheblich kompetenter was Windows Spiele angeht, nicht nur SteamOS. Letzteres hat halt diese Hype-Blase mitgeliefert.

Ein Hype den ich für unerklärlich finde. Denn SteamOS macht als erstes den Desktop von Linux weg und startet in den Steam-Store. Es startet nicht in eine Oberfläche in der alle Stores gleichberechtig nebeneinander stehen (vgl. WINDOWS! oder Ubuntu), es startet in den Steam-Store und fertig.

Wer Linux Versionen von GoG hat, oder wer Epic spielen will, der stellt fest, dass es für diese Store Frontends keine wirklich gute Integration aus der Startoberfläche heraus gibt, nur viel umständliches Gefummel. Denn SteamOS ist von der Natur her ein KonsolenOS und bei einem KonsolenOS startet auch nur der Shop vom Hersteller.

Weil Valve einen Kernel benutzt der ihnen nicht gehört (Linux) kommen sie halt nicht aus der Nummer raus, dass jeder mit entsprechenden Handgriffen andere Spiele zum laufen bringt. Weil Valve auch um die technische Begabung, damit meine ich Unfähigkeit, des durchschnittlichen Users weiß einen anderen Store auf SteamOS zum laufen zu bekommen als den von Valve, genißt Valve die Vorteile eines geschlossenen Konsolensystems, ohne es schließen zu müssen. Ironischerweise hat Valve genau das gemacht von dem sie Angst hatten, dass es Microsoft macht, sie haben die Konkurrenz mit sanften Handschellen ausgesperrt.

Wenn wir davon reden was in der Kultur von Linux und WIndows steht, dann ist es nicht der Valve Store, dann ist es eine Distribution die entwerder nur bis zu dem Punkt bootet an der man in den Store abbiegt aus dessen Bestand man ein Spiel zocken will, oder die alle Stores in einer Oberfläche bündeln kann. Selbst wenn dann die Gaming-Dimension des täglichen Spielerlebnisses geklärt ist, muss das OS ja gleichzeitig die soziale Dimension des Spielens abbilden können. Damit ist gemeint, dass man in irgendeinem Discord oder ähnlichen Tool sitzt und sich koordiniert/unterhält. Da fällt SteamOS aktuell noch ganz flach auf die Nase was das angeht. Wie gesagt, es ist ein Produkt das die Ängste von Valve bedient und versucht zu beruhigen. Es ist kein OS das die Gamer im Zentrum der Entwicklung hatte.

Daher kann SteamOS laufen auf welcher Hardware es will, die Gamer werden bei Windows bleiben und wer will wird die gleiche volle Gaming Experience von Windows auf anderen Linux Gaming Distributionen finden, aber ganz bestimmt nicht auf SteamOS.

Abschließend und zynisch gesagt, hat Linux mit Proton aktuell mal wieder eine Hochphase, weil Microsoft zu sehr an der Bloatwareschraube gedreht hat und ein Linux inklusive WIndows Compatibility-Layer genauso schnell ist wie Windows inklusive Blaotware (die Linux ja nicht mitsimuliert). Ich bin alt genug um zu wissen, dass diese Situation indentisch zu der ist, die zum Release von Windows Vista bestand. So wie man als Linux-Hipster heute Proton huldigt hat man damals Cedega gehuldigt. Wer sich jetzt fragt, "Cedega, davon hab ich ja noch nie gehört", dem sag ich, "eben, merkst du jetzt was?"
 
Warum SteamOS schlechter ist als ihr denkt.

Im Jahr 2025 ist Windows ein Sonderfall in dem Sinne, dass jeder für WIndows Programme schreiben kann. Das geht halt darauf zurück, dass es aus einer Zeit stammt in der man anders gedacht hat. Microsoft hat seine Produkte als etwas gesehen mit denen der User sich Zugang zu der von ihm gekauften Hardware verschafft und sie nutzen kann. Microsoft hatte nie den Anspruch alle Programme zu schreiben die eine Firma oder User jemals brauchen könnte und von daher musste das System offen sein, auch wenn das bedeutet, dass ich eine Software schreiben und für Windows verkaufen kann an der Microsoft nix verdient. Nach dem Start von WIndows sind die Icons ALLER Online-Stores gleichberechting NEBENEINANDER.

Konsolenhesteller sehen das anders. Die haben sehr wohl den Anspruch dass alles was der User jemals auf der Hardware brauchen könnte von ihnen kommt. Im Gegenzug ist die Software einer Konsole ja auch auf Spiele eingegrenzt. Konsolen sperren sogar andere Hersteller von Spielen aus, wenn die keine Konsole haben, damit sichergestellt ist, dass der Hersteller der Konsole an JEDEM Spiel das verkauft wird mitverdient. Steam-Store auf der Playstation? Vergiss es!

Linux und WIndows haben eine sehr tief gehende gemeinsame DNA wenn es darum geht wer Software für das Betriebsystem schreiben und daran verdienen darf: JEDER. Die WIndows Welt lehnt sich schon immer sehr stark in Richtung Softwarekauf und Softwarebesitz, neuerdings auch in Software als Miet-Dienstleistung. Linux lehnt sich sehr stark in Richtung dass auch die Software kostenlos ist, jedoch mit dem Zusatz dass große Linux Softwarehersteller ihr Know-How (Einrichtung, Support und Betrieb der Software) verkaufen als Abo und nicht die Software selbst. Windows ist daher profitabel wenn Programme so einfach sind, dass sie jeder bedienen kann und dass die Software keine großen Supportkosten nach sich zieht wenn sie als Software-as-a-Service vermarktet wird. Linux ist eher dann profitabel, wenn die Software so arkan ist, dass sie jede Firma nur mit einem großen Supportvertrag kauft und je weniger die Admins vor Ort die Software wirklich verstehen umso besser. (So kommt der Spruch zustande, dass Linux kostenlos ist, wenn deine Zeit nix wert ist). So kann ein Office 365 mit Exchange Online und Sharepoint in der Cloud billiger sein als das alles in linux on Premis nachzubauen (oder v.a. lassen)

SteamOS ist aus der Angst heraus entstanden, Microsoft könnte aus Windows ein Betriebssystem ähnlich einer Konsole machen und jeder der Software verkaufen will darf das nur noch über Microsoft. Vor allem Apple und Google haben zu dem Zeitpunkt ja vorgemacht wie es geht auf Smartphones. Aus Sicht eines Spieleherstellers ist das ein realistisches Angst-Szenario das jeder Softwarepublisher von Nintendo und Sony her kennt und das hat Valve zu dem getrieben was sie gerade tun. Aus Sicht großer Firmenumgebungen ist diese Angst von Valve jedoch geradezu kindisch naiv, denn Unternehmen die teilweise hunderte verschiedene Softwaren in den ganzen Ecken ihrer Strukturen und Niederlassungen haben werden es niemals erleben, dass ihre Softwareanbieter auf Microsoft-Distribution umsteigen würden. Die würden dann doch lieber ihr Programm mal auf Linux portieren und das will Microsoft nicht. Dazu ist der Anteil von Single-Purpose PCs mit Custom Software deren Hersteller niemals die 30% an den Windows Shop abtreten würde einfach zu hoch. Die umgarnt Microsoft sogar noch mit besonderen IOT Versionen anstatt zu riskieren die zu verprellen, indem Code-Execution an einen Microsoft Store gebunden wird.

Phase 1 von SteamOS war auch dementsprechend klischeehaft. Valve forkt ein Ubuntu und erklärt die Welt für gerettet. Macht jedes Linux Priojekt, wenn eine große Firma sich zu sehr einmischt, Gruß an OpenOffice, gefällt Euch das neue Libre? Gut, dass der Valve forkt irgendwas Nonsens vorbei ist.

Die jetzige Phase 2 ist besser. Man hat sich angesehen was am meisten Erfolg verspricht Windows Spiele auf Linux auszuführen, das war Wine. Man hat davon einen Fork befeuert (Proton) um schnelle Ergebnisse zu erzielen und der geht jetzt wieder zurück in den Mainbranch von Wine. Das macht ALLE Linux Distributionen erheblich kompetenter was Windows Spiele angeht, nicht nur SteamOS. Letzteres hat halt diese Hype-Blase mitgeliefert.

Ein Hype den ich für unerklärlich finde. Denn SteamOS macht als erstes den Desktop von Linux weg und startet in den Steam-Store. Es startet nicht in eine Oberfläche in der alle Stores gleichberechtig nebeneinander stehen (vgl. WINDOWS! oder Ubuntu), es startet in den Steam-Store und fertig.

Wer Linux Versionen von GoG hat, oder wer Epic spielen will, der stellt fest, dass es für diese Store Frontends keine wirklich gute Integration aus der Startoberfläche heraus gibt, nur viel umständliches Gefummel. Denn SteamOS ist von der Natur her ein KonsolenOS und bei einem KonsolenOS startet auch nur der Shop vom Hersteller.

Weil Valve einen Kernel benutzt der ihnen nicht gehört (Linux) kommen sie halt nicht aus der Nummer raus, dass jeder mit entsprechenden Handgriffen andere Spiele zum laufen bringt. Weil Valve auch um die technische Begabung, damit meine ich Unfähigkeit, des durchschnittlichen Users weiß einen anderen Store auf SteamOS zum laufen zu bekommen als den von Valve, genißt Valve die Vorteile eines geschlossenen Konsolensystems, ohne es schließen zu müssen. Ironischerweise hat Valve genau das gemacht von dem sie Angst hatten, dass es Microsoft macht, sie haben die Konkurrenz mit sanften Handschellen ausgesperrt.

Wenn wir davon reden was in der Kultur von Linux und WIndows steht, dann ist es nicht der Valve Store, dann ist es eine Distribution die entwerder nur bis zu dem Punkt bootet an der man in den Store abbiegt aus dessen Bestand man ein Spiel zocken will, oder die alle Stores in einer Oberfläche bündeln kann. Selbst wenn dann die Gaming-Dimension des täglichen Spielerlebnisses geklärt ist, muss das OS ja gleichzeitig die soziale Dimension des Spielens abbilden können. Damit ist gemeint, dass man in irgendeinem Discord oder ähnlichen Tool sitzt und sich koordiniert/unterhält. Da fällt SteamOS aktuell noch ganz flach auf die Nase was das angeht. Wie gesagt, es ist ein Produkt das die Ängste von Valve bedient und versucht zu beruhigen. Es ist kein OS das die Gamer im Zentrum der Entwicklung hatte.

Daher kann SteamOS laufen auf welcher Hardware es will, die Gamer werden bei Windows bleiben und wer will wird die gleiche volle Gaming Experience von Windows auf anderen Linux Gaming Distributionen finden, aber ganz bestimmt nicht auf SteamOS.

Abschließend und zynisch gesagt, hat Linux mit Proton aktuell mal wieder eine Hochphase, weil Microsoft zu sehr an der Bloatwareschraube gedreht hat und ein Linux inklusive WIndows Compatibility-Layer genauso schnell ist wie Windows inklusive Blaotware (die Linux ja nicht mitsimuliert). Ich bin alt genug um zu wissen, dass diese Situation indentisch zu der ist, die zum Release von Windows Vista bestand. So wie man als Linux-Hipster heute Proton huldigt hat man damals Cedega gehuldigt. Wer sich jetzt fragt, "Cedega, davon hab ich ja noch nie gehört", dem sag ich, "eben, merkst du jetzt was?"
Welche Linux Dis auch immer, am Ende entscheidet der Markt, die User und diese Entscheidung wurde schon gefällt, vor Ewigkeiten und seid dem hat sich nichts eklatant geändert und es gibt keinen USP der daran etwas ändert oder geändert hat. Das sind Tatsachen, von mehr redete ich nicht, daher muss ich auch @Herr_M widersprechen in der Analyse aber es ist natürlich immer einfach über einen Kamm zu scheren.

MfG
 
... Und da kommt direkt der nächste Zünsler um die Ecke ... :lol:
Ich gehe mal davon aus, dass du mich meinst. Ich kann allerdings nicht verstehen, warum du dich darüber lustig machst. Ich habe lediglich gesagt, dass zwischen "ist" und "wäre" Welten liegen. Ist ja eine ganz nüchterne Aussage.

Es WÄRE schön, wenn MS mit Windows weniger Marktmacht hätte. Es WÄRE schön, wenn Linux mehr Verbreitung auf dem PC erfahren würde. Ernsthaft, das wäre wirklich schön. Ist aber beides nicht der Fall.

Es gibt zig linuxbasierte Betriebssysteme. Ich denke, an der Stelle muss ich nicht ausführlich erläutern, warum die Dinger nicht so verbreitet sind, wie man es gern hätte, oder warum selbst die meisten technikaffineren User nach wie vor Windows nutzen.
Mangel an Zeit und Lust
Kompatibilität
mehr Gefrickel, als bei Windows

Aber um mal zum Thema zurückzukommen: Valve hat eine enorme Marktmacht auf dem PC und fährt enormen Umsatz pro Jahr ein. Allein mit Counter Strike 2. Ich würde den Jungs und Mädels da durchaus zutrauen, dass sie eine vollumfängliche PC-Version von SteamOS auf die Beine stellen könnten, die einsteigerfreundlich ist und auch hinsichtlich Kompatibilität überzeugen kann. Kurzum: Ein massentaugliches OS. Genügend Expertise und Manpower vorausgesetzt. Und ich würde denen durchaus zutrauen und es mir auch wünschen, dass ein SteamOS für den PC gute Verbreitung finden würde.

Aber bis es so weit ist, gibt es für die allermeisten User wenig bis keine Gründe, auf linuxbasierte Systeme umzusteigen.
 
Ich gehe mal davon aus, dass du mich meinst. Ich kann allerdings nicht verstehen, warum du dich darüber lustig machst. Ich habe lediglich gesagt, dass zwischen "ist" und "wäre" Welten liegen. Ist ja eine ganz nüchterne Aussage.

Es WÄRE schön, wenn MS mit Windows weniger Marktmacht hätte. Es WÄRE schön, wenn Linux mehr Verbreitung auf dem PC erfahren würde. Ernsthaft, das wäre wirklich schön. Ist aber beides nicht der Fall.

Es gibt zig linuxbasierte Betriebssysteme. Ich denke, an der Stelle muss ich nicht ausführlich erläutern, warum die Dinger nicht so verbreitet sind, wie man es gern hätte, oder warum selbst die meisten technikaffineren User nach wie vor Windows nutzen.
Mangel an Zeit und Lust
Kompatibilität
mehr Gefrickel, als bei Windows

Aber um mal zum Thema zurückzukommen: Valve hat eine enorme Marktmacht auf dem PC und fährt enormen Umsatz pro Jahr ein. Allein mit Counter Strike 2. Ich würde den Jungs und Mädels da durchaus zutrauen, dass sie eine vollumfängliche PC-Version von SteamOS auf die Beine stellen könnten, die einsteigerfreundlich ist und auch hinsichtlich Kompatibilität überzeugen kann. Kurzum: Ein massentaugliches OS. Genügend Expertise und Manpower vorausgesetzt. Und ich würde denen durchaus zutrauen und es mir auch wünschen, dass ein SteamOS für den PC gute Verbreitung finden würde.

Aber bis es so weit ist, gibt es für die allermeisten User wenig bis keine Gründe, auf linuxbasierte Systeme umzusteigen.
Die Frage ist ja auch, was hätte Valve davon ein Äquivalent zu Windows zu entwickeln, wo Steam denn gar nicht benutzt werden muss und wieder auf Alternativen zurückgegriffen wird? Der einzig sinnvolle Benefit wäre wohl ein OS für Steam zu entwickeln und das haben sie gemacht.

MfG
 
Warum SteamOS schlechter ist als ihr denkt.
Dass SteamOS für einen PC-Besitzer keine gute Wahl ist, da gebe ich Dir natürlich Recht.

SteamOS ist für Valve aber die rationalste Entscheidung. So rational, dass es schwer zu verstehen ist, dass außer Valve noch niemand auf die Idee gekommen ist. Vielleicht ist es ein Vorteil, wenn eine Firma nicht an der Börse gehandelt wird und ihr Besitzer ein wenig weiter denkt als bis zur nächsten Aktionärsversammlung.

Dass Valve eigene wirtschaftliche Interessen hat, überrascht hier sicherlich niemanden. Ich habe mal eine Tabelle erstellt, die die beiden Systeme miteinander vergleicht.

[table="width: 1000"]
[tr][th]Aspekt[/th][th]Linux (SteamOS)[/th][th]Windows[/th][th]Kommentar[/th][/tr]

[tr][td]Treiberbereitstellung[/td]
[td]Treiber für Standardhardware direkt im Kernel integriert[/td]
[td]Treiber oft separat nötig (OEM, Windows Update, Drittanbieter)[/td]
[td]Ein Linux-basiertes System wie SteamOS kann sofort auf unterschiedlichster Hardware zugreifen – ein großer Vorteil für Konsolen-ähnliche Nutzung.[/td][/tr]

[tr][td]Treiber- und Peripherieunterstützung[/td]
[td]Gut – Valve investiert in Mesa, Proton & Co.[/td]
[td]Sehr gut – aber oft mit Installation von Zusatzsoftware verbunden[/td]
[td]Ziel von SteamOS ist möglichst breite PC-Kompatibilität mit Linux-Mitteln.[/td][/tr]

[tr][td]Systemanpassung[/td]
[td]Vollständig anpassbar (Open Source)[/td]
[td]Nur eingeschränkt anpassbar (Closed Source)[/td]
[td]Ein riesiger Vorteil für Valve.[/td][/tr]

[tr][td]Lizenzmodell[/td]
[td]Kostenlos, quelloffen, keine Lizenzkosten[/td]
[td]Kommerziell, Lizenzgebühren notwendig[/td]
[td]Spart Valve extrem viel Geld.[/td][/tr]

[tr][td]Containerisierung & Isolation[/td]
[td]Vollständig integriert (Namespaces, cgroups etc.)[/td]
[td]Nur über WSL2, keine nativen Namespaces[/td]
[td]Linux erlaubt flexible Softwareverteilung und Sandbox-Konzepte – unter Windows nur mit Umwegen. Essentielle Funktion für SteamOS![/td][/tr]

[tr][td]Entwicklerfreiheit[/td]
[td]Sehr hoch, auch im Kernel-nahen Bereich[/td]
[td]Stark eingeschränkt, besonders im Systembereich[/td]
[td]SteamOS profitiert von anderen freien Linux-Entwicklern.[/td][/tr]

[tr][td]Plattformkontrolle[/td]
[td]Volle Kontrolle durch Valve möglich[/td]
[td]Abhängig von Microsoft und dessen Updatepolitik[/td]
[td]Linux ermöglicht es Valve, langfristig eine unabhängige Gaming-Plattform aufzubauen.[/td][/tr]

[tr][td]Zielsetzung[/td]
[td]Eigene Plattform mit PC-Offenheit kombinieren[/td]
[td]Nicht als konsolenartige Plattformbasis geeignet[/td]
[td]SteamOS soll Nutzer binden, ohne sie wie bei Konsolen komplett einzusperren.[/td][/tr]

[/table]

Die Containerisierung & Isolation muss man noch einmal besonders hervorheben, weil Windows diese schlicht und ergreifen gar nicht nativ beherrscht. Windows unterstützt nur VMs, besitzt aber keine leichtgewichtige Containerisierung wie die Linux Namespaces. Da kannst Du Spielen sogar ihre eigne Systemuhr geben. Falls Du ein Game hast, dass ein Jahr 2000 Problem oder etwas ähnliches hat. So kann man Spiele eben auch konservieren, indem man nicht nur das Spiel archiviert, sondern auch die Laufzeitumgebung, in der es ausführbar ist.
Die Frage ist ja auch, was hätte Valve davon ein Äquivalent zu Windows zu entwickeln, wo Steam denn gar nicht benutzt werden muss und wieder auf Alternativen zurückgegriffen wird?

Was Du ein bisschen übersiehst: Valve ist zu 100% von Spieleverkäufen abhängig, während es bei MS keine 10% mehr sind. Das verschiebt bei MS angesichts der heutigen Möglichkeiten einfach die Prioritäten. Freunde Dich schon mal damit an in spätestens 15 Jahren entweder bei Linux oder in der Cloud zu sein. Windows on premise wird Dich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht überleben, außer Du bist schon jenseits der 70.
 
Zuletzt bearbeitet:
Freunde Dich schon mal damit an in spätestens 15 Jahren entweder bei Linux oder in der Cloud zu sein. Windows on premise wird Dich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht überleben, außer Du bist schon jenseits der 70.

AMD und Nvidia verdienen mehr Geld, wenn sie jedem eine 500€ GPU verkaufen die 90% der Zeit nix macht, als wenn sie alle 500€ Karten in ein Rechenzentrum bauen und nach Bedarf an die User streamen.

Game-Streaming als Proof of Concept und Nische ist ganz lustig und Firmen können so auch viele Patente entwickeln die später vielleicht viel Gerld bringen, aber wollte man wirklich die ganze Operation hochskalieren, stößt man an Probleme die in jedem Fall zu unzufiredenen Kunden führen.

Dann kommt hinzu, dass wenn man ein Rechenzentrum bauen kann das idiotisch viel Strom frisst und für ein Rechenzentrum abnorm viel Kühlung braucht und eine Dimension von Batterie und Notstrom Backup die man nicht für möglich gehalten hätte....

...dann vermarktet man das an die KI Branche, die zahlt mehr Geld als Gamer und die brauchen nicht noch Bandbreite aus der Hölle die man nicht De-Duplizieren kann, weil jeder Stream ein individueller Gaming-Stream ist und nicht einfach 10.000 Leute in deinem Netz den gleichen Twitch Stream ansehen.

Selbst aus gesellschaftlicher Sicht macht es wohl mehr Sinn, seine Rechenleistung und damit die Last für das Stromnetz auf die Breite zu verteilen. Besonders wenn wir dabei sind auch die Stromerzeugung möglichst nicht zu zentralisieren.
 
Man sollte sich tatsächlich überlegen ob das tatsächlich braucht. Es ist halt eine Sache mehr, die kaputt gehen kann.
Da ich Manjaro nutze, wäre das eh mit viel zu viel Aufwand verbunden, von daher habe ich diese Entscheidung schon lange für mich getroffen. ;)
 
Die schönsten Gegenargumente hier finde ich die Art "haben wir schon immer so gemacht", "ist so, war so, wird immer so bleiben" und weil etwas "ist" braucht man sich gar keine Ziele stecken oder an einer Veränderung oder Lösung von Problemen denken und schon gar nicht aufklären oder informieren u.a.

Da muss ich auf Arbeit schon immer lachen und gleichzeitig weinen.

Und nun suche ich meine Keule und geh nen Mammut erlegen...
1748244240831.png



AMD und Nvidia verdienen mehr Geld, wenn sie jedem eine 500€ GPU verkaufen die 90% der Zeit nix macht, als wenn sie alle 500€ Karten in ein Rechenzentrum bauen und nach Bedarf an die User streamen.
Och, das wird dann auch schon gelöst werden, sobald genug Leute eingefangen wurden:
Preise erhöhen und Werbung schalten :daumen:
 
Zuletzt bearbeitet:
Gibt es eigentlich irgendwelche Vorteile bei der Gaming-Performance mit der SteamOS?

Andererseits würden mir jetzt auf Anhieb keine Vorteile einfallen, wieso ich unbedingt SteamOS auf dem Desktop bräuchte. Sorry, falls ich hier Fragen aufwerfe, die schon auf den vier Seiten diskutiert worden sind.
 
Für ein Großteil der User ist einfach Linux unnötig, das ist seit dutzenden von Jahren so und wird sich auch in der Zukunft nicht mehr großartig ändern.
Ja, mag sein, aber ich für meinen Teil bin froh, zu dem kleinen Teil der User zu gehören, die Windows nicht brauchen.
Und das Interesse der Leute wächst schon. Microsoft tut schließlich viel dafür. :)
Mir fehlt derzeit ein bisschen die Phantasie, um mir einen Trend zu SteamOS bei der breiten Masse vorzustellen.
Ja, mir geht es ähnlich. Die Leute, die Linux nutzen, haben schon eine große Auswahl an Distibutionen, mit denen man mindestens genauso gut zocken kann, wie unter SteamOS. Und ob es für den Rest unproblematicher ist, wird sich zeigen.
Wunschdenken, was die User wollen kannst du an den Nutzerzahlen sehen. 90 %+ haben eben kein Bock auf Gefrickel. ;-)

MfG
Und leidensfähig sind sie auch! :D
Windows 11 auf einem Handheld ist jedenfalls für mehr als 90% der Nutzer technologischer Masochismus.
Jup, es hat keinen Tag auf meinem ROG Ally überlebt! :lol:
Gibt es eigentlich irgendwelche Vorteile bei der Gaming-Performance mit der SteamOS?
Kurz gesagt: Nein!
Die Performance ist von Spiel zu Spiel unterschiedlich. Mal ist es unter Windows und mal unter Linux etwas schneller.
Anti-Cheat ist das noch größte Problem unter Linux, da viele Multiplayer Spiele damit nicht funktionieren.

Also.... Wenn man von Windows nicht genervt ist, man keine Lust hat etwas Zeit zu investieren, man MP Spiele spielt, die spezielle Anit-Cheat Software benötigen (betrifft nicht alle Games) und man spezielle Windows Software nutzen möchte, sollte man bei Windows bleiben! :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Also.... Wenn man von Windows nicht genervt ist, man keine Lust hat etwas Zeit zu investieren, man MP Spiele spielt, die spezielle Anit-Cheat Software benötigen (betrifft nicht alle Games) und man spezielle Windows Software nutzen möchte, sollte man bei Windows bleiben! :)
Okay, dann nicht relevant für mich. Eine wahrnehmbare steigende Performance wäre für mich der Pull Faktor, um ein OS Wechsel in Erwägung zu ziehen.
 
Und leidensfähig sind sie auch! :D
In der Tat. Ich hatte die Tage jetzt mal das Vergnügen mit einem relativ frischen Windows 11. Ich musste es nicht mal selbst installieren und hatte schon nach wenigen Minuten die Schnauze voll von diesem mit Dark Patterns und Werbung verseuchten, benutzerunfreundlichen System.

Wer wissen will, was nerviges Gefrickel ist, soll mal versuchen, rauszukriegen, wie man die "Erinnerung zur Fertigstellung der Einrichtung", also den Schlag mit dem Zaunpfahl in die Fresse, dass man sich gefälligst mit einem Account anmelden oder einen machen soll, nachhaltig deaktiviert. Im Fenster selber kann man ja natürlich nur "später erinnern" lassen. Das ist dermaßen versteckt, dass es selbst mit Anleitung noch nicht leicht zu finden ist. Immerhin scheint es die Option zu geben, aber dass es jetzt auch wirklich funktioniert und der unbedarfte Benutzer nicht demnächst wieder vor diesem Fenster sitzt und nicht weiß, was los ist, muss ich jetzt einfach mal hoffen.

Ich hatte zuerst sogar schon nachgegeben und wollte einfach schnell einen Account anlegen. Mailadresse eingegeben: Account existiert schon. Versucht anzumelden und den Anmeldecode angefordert: Der Dialog sperrt einen so ein, dass man nicht an den Mailclient kommt. :klatsch: Also Dialog komplett zurückaufgerollt und geschlossen, Anmeldefunktion gesucht, noch mal den Code angefordert, Code eingegeben: Es ist ein Problem mit dem Account aufgetreten, bitte gehen Sie auf Seite X, um das Problem zu lösen. Da habe ich dann aufgegeben. In diesem Fall hat das unbeabsichtigt nötige Gefrickel selbst noch das Navigieren durch absichtlich verschachtelte und versteckte Einstellungen tatsächlich noch an Aufwand übertroffen. Irgendwie ist es ja schon besser, wenn die privatere Variante die einfachere ist, aber gut ist es so halt auch nicht.
 
Zurück