Steam Machines: Schlechte Aussichten für Valves Konsolen-Konkurrenz

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Für die von Valve hochgelobten Steam Machines sieht es derzeit düster aus. Die einst als Konkurrenz zu Playstation 4 und Xbox One angekündigten Geräte verkaufen sich nur schleppend. Von Valve veröffentlichte Zahlen lassen auf eine Summe von weniger als einer halben Million verkaufter Einheiten schließen. Auch die Verbreitung von Steam OS ist eher marginal.

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Software verkauft Hardware. Da die Software von Valve allerdings eine schlechtere Alternative in Sachen Kompatibilität war/ ist, sind diese Verkaufszahlen zu erwarten gewesen. Man sollte dabei bedenken, dass Steam OS nicht an bestimmte Hardware gebunden ist. Viele werden sich das OS einfach auf den bestehenden PC installiert haben.
 
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Ach echt, die gibt es schon längst zu kaufen???

Gab es überhaupt marketing? Also an mir ist das vorbei gegangen.
Abgesehen davon, kann man das nicht als Konkurrenz sehen, sondern als Nischenprodukt. Konsoles sind Konsolen, ganz abgesehen davon, das sich millionen Menschen auf die nächste Generation ihrer Konsolen freuen.
Beim PC können einzelne Teile aktualisiert werden. Wer das nicht will oder kann, holt sich nen Laptop.
Generell kann doch jeder Noobie in den MM/Saturn marschieren und sich ne zockbare Kiste kaufen, wenn man 3 Ausgaben PCGH liest, weiß man dann, worauf man schauen muss und bekommt was besseres.
Der Markt für Steam Machines war eh klein. Das sich kein Publisher darauf eingelassen hat, zumindest temporär exklusiv was zu veröffentlichen ist doch klar.
Kein normaler Mensch würde auf die Idee kommen, im eh schon kleinen (neben den Konsolen) PC Markt exclusiv was für ein OS zu programmieren, was von der Verbreitung her irgendwo im niedrigen einstelligen Prozentbereich dümpelt.

Ich glaube, wenn man es von der Seite betrachtet, haben sich die Machines gar nicht so schlecht verkauft.
 
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Ach echt, die gibt es schon längst zu kaufen???

Gab es überhaupt marketing? Also an mir ist das vorbei gegangen.

WTF an mir auch. Hatte keine Ahnung das die schon am Markt sind.....hab kein Review oder Sonsiges dazu gesehen.
Falls Valve dafür Leute fürs Marketing eingestellt hat, haben die gewaltig den Beruf verfehlt.
 
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Wenn eine Steam-Machine mit Notebookgrafikkarte (960m) weit über 1000€ kostet, also langsamer. lauter und inkompatibler ist, als jeder normale PC, wieso sollte ich mir dann so ein Ding kaufen?

Dazu kann man nochmal 10-50% Performance wegen der unterirdischen Linux-Treiber abziehen in manchen Titeln.

Wenn der stinkreiche Newell halt mal ein paar Millionen für anständigen Treiber-Support ausgegeben hätte, könnte man Leute damit anlocken. Aber so bleibt eine Kiste für Mini-Spielchen und Filmstreaming für einen hohen 4-stelligen Preis.
(Meistens) zu schwach für Top-Titel, zu laut fürs Wohnzimmer, zu wenig Auswahl an brand aktuellen Titeln.

Da muss man kein "Experte" sein, um da keine rosige Zukunft zu sehen. Halbherzige Projekte scheitern immer.
 
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Von einem Windows PC auf eine Linux Steam Maschine schrumpft halt auch die Auswahl an Spielen. Topaktuelle Spiele gibts nicht. Dann sind die Treiber nicht das wahre. Vielen reichte es bestimmt auch per Steamlink die Spiele von ihrem normalen Rechner zu streamen wenn nicht ganz und gar im Wohnzimmer ein schöner kleiner selbstgebauter Rechner steht der Mehr Power hat und weniger kostet.
 
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Ich habe nicht mal gewusst dass es die schon aufm Markt gibt. Sah keine Angebote, keine Werbung, ... und im Steam für Windows war ich auch schon lange nicht mehr, wo ich dies hätte eventuell erfahren können. :ugly:
 
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Hat sich da echt jemand einen Erfolg erwartet?
 
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Allein der Steam Controller ist schon ein Flop.. Mit den überteuerten Steam Konsole kann es nur schlimmer werden.
 
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War ja klar, dass das scheitert, wenn Valve nicht so wie Sony die Entwickler dazu bringt, die Spiele explizit dafür zur Veröffentlichen. Valve hätte hier viel Geld in die Hand nehmen müssen und eben auftreten müssen, wie Konsolenhersteller es eben machen. Mit Entwicklern zusammenarbeiten, Support anbieten und Exclusives aushandeln. Ohne ein großes Unternehmen, das die Plattform, also Hard und Software kontrolliert kann nur eine "freie" Plattform Bestand haben und das ist nunmal Windows.

Denn wenn nicht das Unternehmen dahinter Anreize für Entwickler und Spieler schafft, dann sind es eben die nackten Zahlen. Auf Windows sind mehr Titel verfügbar, als auf Linux. Der Gewinner stand also schon lange fest.
Valve hat nichts relevantes für die Plattform getan, also konnte das Projekt nur scheitern.


Ich habs von anfang an gesagt. Solange das nur ein PC ist, auf dem PC Spiele laufen kann das nichts werden. Das fängt ja schon beim Steam Controller Suppot an, mit dem Controller soll man dann Spiele spielen, die auf Maus und Tastatur ausgelegt sind, dabei wärs sinnvoller, wenn die Entwickler hier gefordert wären. Ich mein, es ist ein unterschied, ob man mit dem Controller Maus und Tastatur emuliert, oder ob der Entwickler ein paar Anpassungen z.B. am UI vornimmt, damit der Steam Controller optimal nutzbar ist. Ist immernoch deutlich leichter, als ein Strategiespiel für einen klassischen Controller zu optimieren. Der Kompromiss Steam Controller könnte mit Support der Entwickler auch eine Stärke der Plattform sein, wenn eben das Spiel für die Nutzung dieses Controllers optimiert wird. Aber nein, stattdessem passt sich der Controller und damit das Eingabekonzept den Spielen an. Nicht der Entwickler macht sich Gedanken über die Eingabe, sondern der User. Klasse! Setzen Sechs!

Das sind natürlich Kleinigkeiten, aber imho essenziell, damit so eine Plattform bestand haben kann. Ach ja und warum sollte ich überhaupt 1000€ für eine Konsole bezahlen, auf der weder die großen Konsolen Blockbuster noch die meisten großen PC Spiele verfügbar sind?

Das ganze Steam Machine Konzept ist ein meinen Augen einfach unglaublich bescheuert.
Wenigstens haben wir dadurch nun den Big Picture Modus, der am TV ganz nett ist. Ich hoffe, valve streicht den Modus nicht irgendwann.
 
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WTF an mir auch. Hatte keine Ahnung das die schon am Markt sind.....hab kein Review oder Sonsiges dazu gesehen.
Falls Valve dafür Leute fürs Marketing eingestellt hat, haben die gewaltig den Beruf verfehlt.


Genau das fehlende Marketing von Valve und deren Partner lässt das Projekt scheitern. Wenn man z.B. auf Zotac geht muss man die auch suchen.
 
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Das war alles schon zum scheitern verurteilt, als ich gehört habe, das SteamOS auf Linux basiert. Ich denke es gibt immernoch genug Gründe, fürs Gaming auf Linux zu verzichten. Treibersupport, Spieleauswahl (jaja es wird laaaangsaaaam besser, ist aber immernoch lächerlich) vor allem AAA-Titel von Ubi, EA, Blizzard und den anderen größeren, Kompatibilität mit gängiger oder spezifischer Software, Kompatibilität mit dem Nutzungsverhalten der breiten Masse, Konfigurierbarkeit systemspezifischer Eigenschaften, Nutzung bestimmter Hardware in vollem Umfang etc.

Die Masse will das nicht! Die wollen Linux so wie es jetzt ist einfach nicht! Ansonsten würden sie es schon längst nutzen! Sie wollen für eine Konsole keine 600 € aufwärts ausgeben, wenn es etablierte Geräte bereits für die hälfte gibt ( Steam Machines ) und sie wollen die Sicherheit haben, das deren AAA-Spiele, die sie sich über Steam gekauft haben, alle funktionieren! Nicht nur ich sage das immer und immer wieder. An Linux muss sich grundlegend etwas ändern. Es reicht nicht, die kompatibilität zu den Spielen herzustellen. Für den klassischen Verbraucher ist das ganze einfach nichts!

Mich wundert das ganze kein bisschen. Mir war das schon von Anfang an klar, das dieses Experiment total in die Hose geht. Und ich bin mir sicher, das die Dunkelziffer an verkauften Steam Machines deutlich geringer ist. Der Controller ist auch nicht viel teurer als andere und es gibt ja auch noch Steam Link, das viele direkt mit Controller kaufen. Ich schätze die Verkaufszahlen der Machines auf 50.000 bis 100.000 Stück. Wenn überhaupt!
 
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Die NVIDIA Linux Treiber sind praktisch gleichwertig mit den Windows Treibern aus Sicht der Performance. Nur das GameReady - Konzept gibt es nicht, weshalb man auf neue Treiber 1-2 Monate länger warten muss. Die Performance Unterschiede entstehen hauptsächlich dadurch, dass die Titel ursprünglich für DirectX optimiert wurden und dann (mit Wrapper) portiert werden.

Meiner Meinung nach hat Valve 3 Fehler begangen:
1. Kein Marketing. Der durchschnittliche Konsolen Spieler weiß wahrscheinlich nicht einmal um die Existenz der Wii U.
2. Zu große Konfigurationsfreiheit. Es müsste 2 definierte Specs geben, auf welche die Entwickler optimieren und an denen sich Endkunden orientieren können.
3. Keine Beteiligung der Hardware Hersteller an den Gewinnen. Würden diese eine Provision auf Spiele Verkäufe bekommen, könnten sie die Hardware zum Selbstkosten Preis abgeben.

Alles andere sind temporäre Probleme.
 
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Allein der Steam Controller ist schon ein Flop.. Mit den überteuerten Steam Konsole kann es nur schlimmer werden.

Ich bin froh das es den Steam Controller gibt. Habe Ihn seit Release und würde nie wieder auf Ihn verzichten wollen. Schön von der Couch aus damit Total War Warhammer, CiV V oder Cities Skylines spielen am großen Tv ist schon ein Traum. Da kann mein 360 Controller nicht mithalten. ;)
 
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Das war alles schon zum scheitern verurteilt, als ich gehört habe, das SteamOS auf Linux basiert.

Sorry, die pauschale Aussage hinkt ein wenig... Das wäre als wenn man gesagt hätte .... als Google angekündigt hat ein Betriebssystem vorzustellen welches auf Linux basiert, das kann ja nichts werden.....

(Rein von der Verbreitung her ist Android sicher ein Erfolg für Google, der Support allerdings über die Versionen hinweg eine Katastrophe, und hätte dem Erfolg im eigentlichen Sinne im Wege gestanden .... )

Also um es auf den Punkt zu bringen, es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen Erfolg und Scheitern eines Betriebssystems und dessem Grundlage (hier Linux).
SteamOS hier fehlt es allerding an der breiten Unterstützung der Spielehersteller, und ja die Treiberunterstützung der Hardwarehersteller für "Linux" kann auch noch etwas vorangetrieben werden....

(Aber einer muss nunmal den ersten Stein werfen, sonst bewegt sich nichts ... und hier ist es Valve die mit SteamOS den Vorstoß wagten.)


Ergenzung: SteamOS an sich funktioniert und man kann es einsetzen, und ich wiederhole mich wie viele andere vor mir.... es fehlt an Inhalten.
Auf die Treiberumsetzungen der einzelnen Hersteller will ich hier garnicht eingehen, das gibt nur wieder Hauen und Stechen ;)

(Blue|Green|Red)

Have a nice SUNDAY....
 
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Wenn schon Bedarf an einer Wohnzimmer-Entertainment-Center besteht, kann man sich die Kiste doch einfach selber zusammenbauen mit Kodi (auf Windows Basis natürlich). Daraus lassen sich dann alle Anwendungen wie der Big Picture Mode starten - und eine Streaming- und Filmzentrale hat man auch gleich.
 
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Jetzt ist es schon etwas schlechtes wenn eine Firma nicht so asozial ist und Spiele, die ohne Probleme auf jedem System laufen würden, exklusiv anbietet... :wall:
 
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Hi ich finde die Steam Machine Gut. Aber ich habe mir selber eine Steam Machine gebaut also Wohnzimmer Pc mit eine Midi Tower aber egal. Ich es reicht finde ich. Wenn das Gerücht Stimmt was Online geschrieben wird das Microsoft eine XBOX One UI für Windows 10 plant und raus kommt dann kann man eine eigene Konsole bauen wie man lustig ist.
 
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Dass die Steam Machines scheitern könnten, hatte ich aus verschiedenen Gründen auch befürchtet. Eine Konkurrenz zu Windows als Betriebssystem für Spieler vermisse ich schon seit vielen Jahren. Darum hatte ich trotz Bedenken gehofft, dass das was wird.

Eine Sache habe ich die ganze Zeit nicht verstanden: Gabe Newell ist doch nicht erst seit gestern in diesem Geschäft. Ganz im Gegenteil: jemand wie er müsste die Probleme, die eine Steam Machine am Markt haben würde, noch viel besser vorhersehen können als irgend jemand von uns einfachen Nutzern. Warum hat er dann keine Gegenstrategie entwickelt? Wenn man schon so viel Aufwand treibt, warum dann nicht richtig? Da hätte man jede Menge Manpower in die Treiber- und Hardwareunterstützung und das Marketing stecken müssen, um Windows Marktanteile abjagen zu können. Aber augenscheinlich ist nichts davon passiert. Halbheiten kann sich niemand erlauben, der es mit der Marktmacht von Windows aufnehmen möchte. Genauso gut hätte er die Kohle auch gleich ins Klo spühlen können.

Der Versuch an der alles überschattenden Windows-Säule zu rütteln ist definitiv gescheitert.
:huh: Was ist eine Windows-Säule?

Meiner Meinung nach hat Valve 3 Fehler begangen:
1. Kein Marketing. Der durchschnittliche Konsolen Spieler weiß wahrscheinlich nicht einmal um die Existenz der Wii U.

Hier ist von den Steam Machines die Rede, nicht von der Wii U!

Munter bleiben!
 
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Ich würde sagen es ist noch ein wenig zu früh das ganze als Misserfolg abzustempeln, SteamOS ist noch in der Beta (Was denke ich auch der grund für fehlendes Marketing ist, es ist schlicht noch nicht fertig) und Vulkan, wenn es denn gut ist, wird auch noch nicht von den Spielen genutzt. Zu den Steam Machines muss man sagen dass die echt stark überteuert sind, ich hab mir Zwar nicht alle angesehen aber das was ich gesehen hab war ja n Witz.
 
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